Campervans mit Aufstelldach: Unsere Top-10 in der Übersicht
Das Wohnmobil soll möglichst wendig sein, aber dennoch familientauglich? Diesen Kompromiss schafft ein Campervan mit Aufstelldach. Wir zeigen unsere Top-10-Modelle, die sich mit einem Schlafdach aufwerten lassen.
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Unsere Top-10 Campervans mit Aufstelldach: Kastenwagen für vier
Nicht immer ist der auswuchernde Alkoven oder der Teilintegrierte mit typischerweise langen Überhängen die ideale Reisebegleitung. Vor allem, wenn der Camper gelegentlich über enge Bergpässe, kurvige Landstraßen oder auch mal durch verstopfte Innenstädte chauffiert werden soll, führt kaum ein Weg am deutlich wendigeren Campervan vorbei. Die gängigen Wohnmobil-Bauarten erklären wir hier im Detail
Viele Kastenwagen-Modelle haben aber ein entscheidendes Problem für Familien: Meistens gibt es nur zwei Schlafplätze ab Werk. Die Lösung des Problems ist das Aufstelldach. Mittlerweile bietet fast jeder Hersteller mit Campervan im Portfolio eines an, die Aufpreise sind mit knapp 5000 bis 7000 Euro sogar recht vertretbar. Seltener ist das Schlafdach sogar serienmäßig dabei, hier ist dann in der Regel aber der Grundpreis auch etwas höher als bei Basis-Campervans. In unserer Bildergalerie haben wir daher zehn spannende Kastenwagen-Modelle zusammengestellt, die mit Aufstelldach erhältlich sind.
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Vor- und Nachteile von Aufstelldächern: Darum kann ein Alkoven doch die bessere Wahl sein
Das Schlafdach auf dem Campervan kann eine gute Option sein. Diese Gründe sprechen dafür:
Wendigkeit des Campervans bleibt erhalten: Ein Schlafdach ändert nichts an Länge und Breite des Fahrzeugs. Lediglich in der Höhe kommen knapp 20 cm hinzu.
Wenig Auswirkung auf das Gewicht: Je nach Modell wiegen die Schlafdächer inklusive Matratze und Mechanik knapp 90 bis 110 kg. Diese werden natürlich von der Zuladung abgezogen, dennoch genügen in der Regel 3500 kg Gesamtmasse weiterhin aus. Auflastungen sind erst nötig, wenn viel Gepäck mitgenommen werden soll.
Zwei bequeme Zusatzbetten: Die Betten im Aufstelldach sind in der Regel wie das Heckbett mit hochwertigen Matratzen ausgestattet und bieten recht viel Liegefläche. Manchmal fällt das Bett auf dem Kastenwagen-Dach sogar größer als das Festbett unten im Wohnraum aus.
Kein Wohnraum-Umbau nötig: Anders als bei vielen Hubbetten oder Sitzgruppen-Umbauten ist kein Umräumen, Verstauen und Umklappen nötig. Ein Aufstelldach wird einfach geöffnet, per Aluminium-Leiter geht es dann zu den Schlafplätzen.
Einige Nachteile sind aber auch zu beachten:
Nur bedingt wintertauglich: Der Zeltbalg ist zwar wetterfest, bildet aber eine Kältebrücke. Insbesondere beim Wintercamping kann so der Wohnraum schneller abkühlen. Wer daher ganzjährig unterwegs sein möchte, sollte eher auf einen Alkoven, Teil- oder sogar Vollintegrierten zurückgreifen. Hier ist die Isolierung in der Regel besser.
Einstieg ins Aufstelldach nur für Schwindelfreie: Auch wenn ein Campervan mit knapp 1,90 m Innenhöhe nicht riesig erscheint, kann sich die Perspektive schnell ändern. Wer einmal das Vergnügen hatte, die wackelige Leiter emporzusteigen, um ins Schlafdach zu gelangen, weiß, dass sich auch zwei Meter für Menschen mit Höhenangst schnell nach mehr anfühlen. Zudem gehört etwas Gelenkigkeit ebenfalls dazu, um sich von der Leiter ins Bett zu hieven.
Oft mit Aufpreis verbunden: Ein Aufstelldach kostet in der Regel zwischen 5000 und 7000 Euro Aufpreis. Sollen noch Zusatzoptionen wie eine andere Farbe oder eine zusätzliche Dachluke mit hinzukommen, steigt er weiter. So kostet ein Campervan schnell ähnlich viel wie ein günstiger Vierbett-Teilintegrierter mit Hubbett über der Sitzgruppe.
Einige Optionen sind nicht mehr wählbar: Wer sich für das Aufstelldach entscheidet, schließt einige Optionen kategorisch aus. Bei vielen Herstellern sind dann Dachklimaanlagen oder leistungsstarke Solarpaneele nicht mehr möglich. Nachrüstoptionen gibt es aber auch, etwas kompaktere Klimageräte oder flexible Solarpaneele speziell für Aufstelldächer. Wovon man sich in der Regel aber immer verabschieden muss: Panorama-Dachhauben. Diese lassen sich mit Aufstelldach auch nicht nachrüsten.

















