Audi

Die Audi AG mit Sitz im bayerischen Ingolstadt ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen AG. Innerhalb des Markenportfolios des weltweit führenden Automobilkonzerns übernimmt der im Juli 1909 in Zwickau (Sachsen) gegründete Hersteller die Rolle eines Premiumanbieters, steht somit in direkter Konkurrenz zu BMW und Mercedes.
Der Name Audi leitet sich vom Unternehmensgründer August Horch ab. Dieser hatte zuvor nach einem Streit mit Gesellschaftern des ebenfalls nach ihm benannten Luxuslimousinen-Herstellers A. Horch & Cie. Motorenwagenwerke Zwickau die Rechte zur Nutzung des eigenen Namens verloren und übersetzte diesen kurzerhand ins Lateinische. Aus dem Zusammenschluss mit der NSU AG aus Neckarsulm im Jahr 1969 ging die Audi NSU Auto Union AG hervor, die von VW übernommen wurde.
Zu den bekanntesten Autos der Marke gehören der im Jahr 1968 eingeführte Audi 100, der besonders sparsame A2 und der allradgetriebene Quattro, der heutigen allradgetriebenen Fahrzeugen von Audi noch immer seinen Namen gibt.
Audi setzt auf "Vorsprung durch Technik"
Trotz zwischenzeitlicher Änderungen an der Nomenklatur kehrte Audi zurück zur ursprünglichen Unterscheidung von Verbrennern, Plug-in-Hybriden und Elektroautos mit den Kürzeln TFSI beziehungsweise TDI, e-Hybrid und e-tron. Künftig soll annähernd jede Baureihe über ein elektrisches Pendant verfügen. Vom ursprünglichen Plan, nach 2033 keine Verbrenner mehr anbieten zu wollen, hat sich Audi im Frühjahr 2025 indes verabschiedet.
Unabhängig von der Antriebsvariante bietet die beliebte Ausstattungslinie S-Line die Möglichkeit, den Neuwagen sportiver zu gestalten und abzustimmen. Darüber rangiert Audi Sport, das für besonders potente Fahrzeuge zuständig ist, die im allgemeinen Sprachgebrauch unter "Audi RS" laufen. Als Zwischenstufe führt der Ingolstädter Autobauer die sogenannten S-Modelle.







































