Toyota

Das Markenlogo von Toyota.
Foto: Toyota

Die 1937 in Japan gegründete Toyota Motor Corporation ist einer der größten Autohersteller der Welt. Das Geld für die Gründung der Firma und die Entwicklung von Automobilen verdiente sich Sakichi Toyoda etwa vierzig Jahre lang mit dem Bau von Webmaschinen. Das erste Auto namens Toyota A1 besaß eine Karosserie im Stile des Chrysler Airflow und Technik von Ford.

In den 1960er-Jahren schloss die Marke schnell zu den europäischen und US-amerikanischen Mitbewerbern auf. Ein Ausrufezeichen setzte der Sportwagen 2000 GT, in seinem Windschatten fuhren das Coupé Toyota Celica und vor allem der kompakte Corolla zum Erfolg. Zu Toyota gehören auch die Marken Lexus und Daihatsu, an Subaru hat sich Toyota eine Minderheitsbeteiligung gesichert.

Toyota als Hybrid-Pionier

Erfolge erzielt Toyota in den USA traditionell mit preisgünstigen Limousinen und SUV, während in Europa vor allem die Hybridmodelle gefragt sind. Bei selbstladenden Hybridfahrzeugen zählt der Hersteller zu den Pionieren: Ende 1997 brachte Toyota in Japan den Prius auf den Markt, 2000 folgte die Einführung in Europa. Das Modell gilt als erstes in Großserie produziertes Hybridauto. Seit den 2010er-Jahren baut Toyota das Angebot kontinuierlich aus. Inzwischen sind nahezu alle Pkw-Baureihen der Marke auch mit Hybridantrieb erhältlich. Zu den erfolgreichsten Vertretern zählen der seit 1999 produzierte Kleinwagen Yaris, der 2012 erstmals als Yaris Hybrid angeboten wurde, das seit 2016 gebaute Kompakt-SUV C-HR sowie der Corolla, der 2019 in Europa vollständig auf Hybridantriebe umgestellt wurde.

Dieselmotoren spielen im Pkw-Programm heute kaum noch eine Rolle und werden vor allem bei Nutzfahrzeugen und Geländewagen eingesetzt. Dazu zählen der Transporter Proace, der seit 2013 gemeinsam mit Stellantis entwickelt wird, der große Geländewagen Land Cruiser sowie der Pick-up Hilux, der bereits seit 1968 produziert wird. Mit dem 2022 eingeführten bZ4X brachte Toyota zudem sein erstes eigenständiges batterieelektrisches Serienmodell auf den Markt.

Wasserstoff, Motorsport und Gazoo Racing

Neben dem Hybridantrieb treibt Toyota auch die Entwicklung von Wasserstoffantrieben voran. Mit der Limousine Toyota Mirai brachte der Hersteller Ende 2014 in Japan und 2015 in Europa eines der ersten serienmäßig produzierten Brennstoffzellenautos auf den Markt. Die zweite Generation folgte 2020 und basiert auf der GA-L-Plattform der Konzernluxusmarke Lexus.

Parallel erprobt Toyota Wasserstoff auch im Motorsport. Seit 2021 setzt der Hersteller in der japanischen Langstreckenserie Super Taikyu einen Corolla mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor ein, der mit komprimiertem Wasserstoff betrieben wird. Das Projekt dient als Testfeld für alternative Antriebstechnologien unter Rennbedingungen.

Neben alternativen Antrieben pflegt Toyota auch seine sportliche Seite. Die Motorsport- und Performance-Abteilung Gazoo Racing bringt seit den späten 2010er-Jahren eigenständige Hochleistungsmodelle auf den Markt. Beispiele sind der 2020 eingeführte GR Yaris, der seit 2021 angebotene GR86 sowie der gemeinsam mit BMW entwickelte GR Supra, der 2019 in fünfter Generation zurückkehrte und 2026 eingestellt wurde.

Frühere Modelle in chronologischer Reihenfolge