Vergleichstest

Erster Vergleichstest: Neuer Audi Q3 fordert GLA & Tiguan heraus

Die dritte Generation des Audi Q3 ist da – und die etablierten Wettbewerber Mercedes GLA und VW Tiguan warten schon. Alle drei Kandidaten im Vergleichstest setzen auf mehr als 200 PS (147 kW) starke Benzinmotoren und Allradantrieb.

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Blick von vorne auf die drei fahrenden SUV VW Tiguan, Audi Q3 und Mercedes GLA.
Feuerprobe für den Audi Q3: Kann er sich gegen den Mercedes GLA und VW Tiguan behaupten? Foto: Frank Ratering
Blick von hinten auf den fahrenden Audi Q3.
Der Ingolstädter untersteuert bereits bei nicht allzu hohem Tempo – die Eco-Bereifung lässt grüßen. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Audi Q3.
Audi-Cockpit nach neuer Art des Hauses – mit einfach gestalteten Instrumenten. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des Audi Q3.
Trotz fixer Kopfstützen ist der Sitzkomfort in Reihe eins des Q3 sehr gut. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Sitzreihe im Fond des Audi Q3.
Flexibel: verschiebbare Rückbank mit einstellbarer Lehnenneigung im Fond. Foto: Frank Ratering
Blick von schräg hinten auf die drei fahrenden SUV Audi Q3, Mercedes GLA und VW Tiguan.
Pragmatiker: Im Tiguan-Heck kommt am meisten Gepäck unter. Foto: Frank Ratering
Blick von schräg hinten auf den fahrenden Mercedes GLA.
Im Vergleich zu seinen beiden Rivalen gibt sich der GLA recht schwerfällig. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Mercedes GLA.
Im Vergleich zur Konkurrenz ist der zentrale Bildschirm deutlich kleiner. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des Mercedes GLA.
Besonders im Schulterbereich mangelt es im kompakten Mercedes an Seitenhalt. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Sitzreihe im Fond des Mercedes GLA.
Für die verschiebbare Rückbank berechnen die Schwaben 428 Euro extra. Foto: Frank Ratering
Blick von der Seite auf die drei fahrenden SUV Audi Q3, Mercedes GLA und VW Tiguan.
Die drei SUV sind nicht nur farblich erfreulich eigenständig. Foto: Frank Ratering
Blick von schräg hinten auf den fahrenden VW Tiguan.
Dank optionaler Sportbereifung gefällt der VW mit einem neutralen Fahrverhalten. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Armaturen im Innenraum des VW Tiguan.
Gut so: Beim Lenkrad setzt Volkswagen mittlerweile wieder auf echte Tasten. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des VW Tiguan.
Die manuelle Sitzmechanik und fixe Kopfstützen schränken die Anpassbarkeit ein. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Sitzreihe im Fond des VW Tiguan.
Der Tiguan ist ein Raumwunder: Keiner bietet mehr Platz für seine Mitfahrenden. Foto: Frank Ratering
Blick von schräg hinten auf die drei SUV VW Tiguan, Mercedes GLA und Audi Q3.
Der Audi sortiert sich am Ende hinter dem VW ein – mit Abstand vor dem Mercedes. Foto: Frank Ratering

Im Vergleichstest: Neuer Audi Q3 gegen Mercedes GLA und VW Tiguan

VW Tiguan, Mercedes GLA und Audi Q3 gehören zu den absoluten Bestsellern der jeweiligen Marke – in dieser Klasse ein schlechtes Produkt auf die Räder zu stellen, will man also tunlichst vermeiden. Der Verkaufserfolg der ersten beiden Q3-Generationen ist jedenfalls eine große Bürde – und das Duo Tiguan und GLA eine große Hürde.

Das Design der Neuauflage folgt der durchaus umstrittenen, mittlerweile etablierten Linie der Marke, bei der Motorenbezeichnung gibt es hingegen eine Rolle rückwärts: Aus den kryptischen zweistelligen Ziffern ohne direkten Bezug zum Antrieb haben die Ingolstädter wieder klassischere Versionen mit kW-Angaben am Ende gemacht. Hier und jetzt haben wir es mit dem „TFSI quattro 150 kW“ zu tun – einem 2,0-l-Turbobenziner mit 150 kW Leistung, was 204 PS entspricht.

Ob im Fall des Audi Q3 ein gutes Auto dahintersteckt, klärt dieser erste Vergleichstest. Sowohl er als auch sein Konzernbruder VW Tiguan verzichten vollständig auf jegliche Elektrifizierung, der Mercedes GLA hat hingegen Mildhybrid-Technik an Bord. Dass nicht der etwas schwächere GLA 220 4Matic zum Test antritt, hat einen einfachen Grund: Ihn gibt es nicht in der Testwagenflotte der Schwaben. So muss nun also der 250 4Matic zeigen, dass er seinen höheren Einstiegspreis wert ist.

Der Audi Q3 (2025) im Video

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Karosserie: Keiner bietet so viel Platz wie der VW Tiguan

Mit etwas mehr als 4,50 m Außenlänge bleibt der neue Audi Q3 dem Kompakt-SUV-Segment erfreulicherweise treu. Der erwiesenermaßen geräumige VW Tiguan ist nur unwesentlich länger. Der Konzernbruder aus Wolfsburg gilt beim Innenraum als eine Art Gardemaß, bietet er doch jede Menge Platz in zwei Sitzreihen zur großzügigen Entfaltung. Dabei hilft ihm eine geteilt verschiebbare Rückbank. Ein Kniff, der sich allerdings längst herumgesprochen hat: Auch GLA (optional) und Q3 setzen auf einen entsprechend flexiblen Fond. Eine verstärkte Klaustrophobie droht zwar auch in den Premium-Konkurrenten nicht, doch speziell in der zweiten Reihe sind sie eine Nummer kleiner geschnitten als der Wolfsburger.

Auch beim Kofferraum zeigt das norddeutsche SUV der süddeutschen Konkurrenz, wo der Hammer hängt: 652 l fasst das riesige Ladeabteil. Audi und Mercedes bieten hier weniger als 500 l. Der Mercedes GLA punktet mit der niedrigsten Ladekante und der größten Stehhöhe unter der geöffneten Heckklappe, büßt aber mit geringer Zuladung wieder Zähler ein. Der Oldie des Trios fährt mit einer nach wie vor konkurrenzfähigen Sicherheitsausstattung vor, die der des Audi ebenbürtig ist. Der VW sammelt hier noch mehr Punkte, weil bei ihm vieles serienmäßig ist, was sich Audi und Mercedes extra bezahlen lassen.

„Wer möglichst viel Platz sucht, kommt am VW Tiguan kaum vorbei“
Sven Kötter

Bei der Qualität bewegen sich alle drei auf einem der Klasse angemessenen Niveau. Der Audi überzeugt mit satt ins Schloss fallenden Türen, der besten Karosseriesteifigkeit und einer durchweg routinierten Verarbeitung – um dann unter dem Kofferraumboden mit fehlender Auskleidung und nur einer dünnen Lackschicht negativ aufzufallen. Hier wäre also noch
Potenzial.

Gleiches gilt für die Bedienung und die Funktionalität: Warum man die digitalen Instrumente derart abgespeckt hat, statt sie mit relevanten Infos zu bestücken, bleibt ebenso ein Rätsel wie das neue Bedienbrett hinter dem Lenkrad des Q3. Es zeigt in der Praxis keine Vorteile gegenüber den gewohnten klassischen Hebeln. Und auch die Software des Infotainments zickte im Vergleichstest bisweilen – etwa beim DAB-Radio, das ab und an den Empfang verweigerte, oder bei der digitalen Bedienungsanleitung, die zeitweise nicht aufrufbar war.

Der Tiguan beweist immerhin, dass die Lernkurve im VW-Konzern steil sein kann: Seine Software zeigte im Test keine (negativen) Auffälligkeiten. Der Mercedes GLA erfreut im Gegenzug mit seinem ausgereiften Infotainment, verärgert aber nach wie vor mit seinem überfrachteten Lenkrad samt Touch-Feldern – nichts Neues also bei den Schwaben.

Blick von schräg hinten auf die drei SUV VW Tiguan, Mercedes GLA und Audi Q3.
Foto: Frank Ratering

Fahrkomfort: Das Fahrwerk des GLA reicht nicht an die Konkurrenz heran

Das Vergleichstest-Trio besitzt im Testtrimm durchweg Fahrwerke mit Mehrfachlenkerachse hinten und adaptiven Dämpfern rundum – letztere kosten beim Audi Q3 allerdings einen (satten) Aufpreis. Dass sich dieser lohnt, zeigt der Ingolstädter auf Straßen im schlechten Zustand: Er pariert sie zwar mit grundsätzlich straffer Grundnote, arbeitet aber durchweg sauber, ausgewogen und hält sämtliche Fahrwerksgeräusche effektiv vom Innenraum fern.

Das serienmäßige DCC Pro-Fahrwerk des VW Tiguan mit jeweils zwei Ventilen pro Dämpfer lässt sich kleinteilig feintunen und arbeitet ebenfalls ausgewiesen beflissen, ist dabei jedoch eine Spur hemdsärmeliger und lauter als das des satter abrollenden und steifer gefertigten Audi. Was dem VW AG-Duo komplett fremd ist, sind Rollbewegungen bei einseitigen Anregungen, die der Dritte im Bunde ins Spiel bringt: Der Mercedes GLA schwingt zudem am stärksten auf langen Bodenwellen nach – besonders im beladenen Zustand.

Auch beim Sitzkomfort kann das Stuttgarter SUV nicht ganz mithalten. Vorn fehlt es vor allem an seitlicher Abstützung im Schulterbereich. Da bieten die bequemen Options-Sessel von Audi und VW jeweils mehr. Bei beiden kann man allerdings die fest arretierten Kopfstützen kritisieren, die glücklicherweise jeweils gut positioniert sind und für die allermeisten Körpergrößen passen sollten. Schade, dass VW auf eine manuelle Sitzeinstellung mit eingeschränkter Anpassbarkeit setzt. Hier bietet der Audi mit seiner elektrischen Einstellung mehr Komfort und Möglichkeiten, was ihm hier zusätzliche Punkte einbringt.

Dass objektive Messwerte und der subjektive Eindruck nicht immer miteinander konform gehen, zeigt der Q3 bei den Akustikmessungen. Die ermittelten Geräusche werden jedenfalls nicht als störend empfunden: Der Motor präsentiert sich am wirkungsvollsten gekapselt, das Fahrwerk hält sich am besten im Hintergrund, und auch aufdringliche Windgeräusche sind dem Audi weitestgehend fremd. Der Mercedes kämpft mit dem prägnantesten Motorenklang – dazu gleich mehr –, und beim VW sind sowohl Fahrwerks- als auch Windgeräusche rund um die A-Säulen deutlicher zu vernehmen.

Blick von schräg hinten auf die drei fahrenden SUV Audi Q3, Mercedes GLA und VW Tiguan.
Foto: Frank Ratering

Motor/Getriebe: Der GLA hat den niedrigsten Verbrauch – bei kleinstem Tank

Audi Q3 TFSI quattro und VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion setzen auf den gleichen Antrieb, einen zwei Liter großen Vierzylinder-Turbo, der 204 PS (150 kW) und 320 Nm über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder schickt. Längsdynamisch liefern sich die Konzernbrüder wie erwartet ein enges Rennen – selbst bei der Höchstgeschwindigkeit trennt die beiden nur ein km/h. Aber auch hier gibt es Unterschiede im subjektiven Eindruck: Das Getriebe des Audi ist mehr auf Zack und wechselt engagierter den Gang, wenn erforderlich. Das führt zu einer subjektiv besseren Kraftentfaltung. Sein um 0,3 l niedrigerer Verbrauch und ein größerer Tank ermöglichen eine höhere Reichweite und bescheren dem Q3 den Sieg im Motorenkapitel dieses Vergleichstests.

Dass daran auch der stärkere und sparsamere Mercedes GLA 250 4Matic nichts ändern kann, hat mehrere Gründe. Zum einen kann er sein Plus an Leistung kaum in bessere Fahrleistungen ummünzen, und zum anderen geht das Aggregat deutlich vernehmbar unkultivierter zu Werke. So wechseln sich hier am stärksten Licht und Schatten ab: Der beste Testverbrauch wird – aufgrund des kleinsten Tanks – mit der geringsten Reichweite bestraft und die höchste Endgeschwindigkeit mit dem unmotiviertesten Getriebe. Seine Effizienz beweist immerhin, dass der Mehraufwand der Elektrifizierung einen spürbaren Effekt hat.

„Trotz Eco-Bereifung fährt der Audi die Bestzeit beim Handling“
Sven Kötter

Fahrdynamik: Audi legt die schnellste Runde hin

Sowohl VW als auch Mercedes haben die jeweiligen Testwagen mit optionalen Sportreifen ausgerüstet. Der Mercedes GLA hat zusätzlich größere Bremsscheiben vorn und der Audi Q3 ein adaptives Fahrwerk, das ebenfalls Aufpreis kostet. Seine Kraft am besten auf den Boden bekommt allerdings der VW Tiguan. Auf der Handling-Runde gibt sich der Wolfsburger narrensicher und bleibt stets vorhersehbar in seinen Reaktionen. Und sollte es doch mal über 
den Grenzbereich hinausgehen, fangen ihn seine Regelsysteme sanft untersteuernd ein.

Von einem ähnlichen Naturell ist zwar auch der Audi, doch er kämpft im Vergleichstest stärker mit mechanischem Grip – wohl ein Tribut an die Bereifung. Dass er dennoch Schnellster ist, liegt am engagierten Einsatz seines Antriebs samt zackig schaltendem Getriebe. Zudem gibt seine Lenkung der fahrenden Person eine Spur „mehr Auto“ in die Hand. Der Mercedes wirkt im Vergleich zur jüngeren Konkurrenz eine ganze Ecke schwerfälliger. Das verlangt nach mehr Krafteinsatz hinter dem Volant. Ebenfalls störend ist die schlechter dosierbare Bremse. Da helfen ihm auch die optionalen größeren Bremsscheiben vorn nicht, zumal er kalt wie warm die schlechtesten Verzögerungswerte liefert.

Bremsenkönig ist der Audi. Festzuhalten bleibt auch, dass der Testwagen mit quattro-Antrieb deutlich besser fährt als der Plug-in-Hybrid mit Vorderradantrieb, der im Einzeltest mit einer überforderten Antriebsachse negativ auffiel.

Umwelt/Kosten: Alle drei Testwagen kosten mehr als 60.000 Euro

Alle drei SUV kosten eine ordentliche Stange Geld. Einzig der VW Tiguan unterbietet im Grundpreis die 50.000 Euro – und das auch nur knapp. Im Testwagen-Trimm nähert sich der Niedersachse gar der 60.000-Euro-Schwelle. Sein Glück, dass seine Konkurrenten diese sogar reißen. Das macht den VW zum „Schnäppchen“ des Trios. Der Premium-Aufschlag für den süddeutschen Konzernbruder hält sich aber in Grenzen – am Ende trennen beide „nur“ rund 2000 Euro. Der Abstand zum teuren Mercedes GLA ist deutlich größer.

Dass der Mercedes in diesem Kapitel kaum wird punkten können, deutet der prozentual höchste Wertverlust an. Und auch bei der Wartung muss man den höchsten finanziellen Aufwand einplanen. Immerhin ist er bei den Versicherungseinstufungen günstiger als der Audi Q3, und auch bei Kraftstoffkosten und Emissionen kann er ein paar Punkte gutmachen. Was bei allen drei Marken verbesserungswürdig ist, sind die Garantiebedingungen. Warum diverse Importeure langjährige Neuwagengarantien geben, während die deutschen Hersteller bei der serienmäßigen Garantie knausern und für entsprechende Garantieverlängerungen zusätzlichen Geldeinsatz verlangen, bleibt ein Rätsel.

Fazit

Alle drei Kompakt-SUV sind Siegertypen, die sich durchweg größere Schwächen verkneifen. Dass der Audi Q3 nicht gewinnt, liegt am besseren Gesamtpaket, das der Testsieger VW Tiguan bietet – mit mehr Platz bei niedrigeren Kosten. Der Ingolstädter ist komfortabel und gefällt zudem mit seiner besseren Motor-Getriebe-Abstimmung. Dritter Sieger wird der effiziente Mercedes GLA. Ihm merkt man mittlerweile aber sein Alter an, etwa beim behäbigen Fahrverhalten oder beim rustikalen Antrieb. Auch bei den Kosten trägt der GLA die rote Laterne. Doch am Horizont zeichnet sich bereits ein Nachfolger ab …

Technische Daten und Messwerte von Audi Q3 TFSI quattro, Mercedes GLA 250 4Matic und VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion

AUTO ZEITUNG XX/20XX

Audi Q3 SUV TFSI quattro 150 kW

Mercedes GLA 250 4Matic

VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion

Technik

Motor

4-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo; Partikelfilter

4-Zyl., 4-Ventiler; Turbo; Mild-Hybrid (48 V); Partikelfilter

4-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter

Hubraum

1984 cm³

1991 cm³

1984 cm³

Bohrung / Hub

82,5 / 92,8 mm

83,0 / 92,0 mm

82,5 / 92,8 mm

Leistung

204 PS / 150 kW

224 PS / 165 kW

204 PS / 150 kW

Max. Drehmoment

320 Nm

350 Nm

320 Nm

Kraftübertragung

Getriebe

7-Gang, Doppelkupplung

8-Gang, Doppelkupplung

7-Gang, Doppelkupplung

Antrieb

Allrad

Allrad

Allrad

Fahrwerk

Radaufhängung

v: McPherson-Federbeine, Querlenker; h: Mehrfachlenkerachse, Federn; adaptive Dämpfer (opt.), Stabi.; ESC (ESP)

v: McPherson-Federbeine, Querlenker; h: Mehrfachlenkerachse, Federn; adaptive Dämpfer, Stabi.; ESP

v: McPherson-Federbeine, Querlenker; h: Mehrfachlenkerachse, Federn; adaptive Dämpfer, Stabi.; ESC (ESP)

Lenkung

Zahnstange; Servo, elektromechanisch

Zahnstange; Servo, elektromechanisch

Zahnstange; Servo, elektromechanisch

Bremsen

rundum: innenbelüftete Scheiben; ABS, Bremsassistent

rundum: innenbelüftete Scheiben; ABS, Bremsassistent

vorn: innenbelüftete Scheiben; hinten: Scheiben; ABS, Bremsassistent

Serienbereifung

235/60 R 17 (rundum)

235/55 R 18 (rundum)

215/65 R 17 (rundum)

Testbereifung

255/40 R 20 V (rundum)

235/50 R 19 W (rundum)

255/40 R 20 Y XL (rundum)

Reifen

Continental EcoContact 6 Q RO

Michelin Latitude Sport 3 MO

Continental SportContact 6 A01

Maße & Gewichte

Außenmaße (L / B / H)

4531 / 1859 (2087)* / 1601 mm

4412 / 1834 (2013)* / 1616 mm

4539/ 1842 (2146)* / 1656 mm

Radstand

2681 mm

2729 mm

2680 mm

Kofferraumvolumen

488–1386 l

425–1420 l

652–1650 l

Leergewicht Werk / Test

1660 / 1733 kg

1640 / 1721 kg

1644 / 1758 kg

Zul. Gesamtgewicht*

2260 kg

2195 kg

2300 kg

Effektive Zuladung

527 kg

474 kg

542 kg

Anhängelast* (gebr. / ungebr.)

2000 kg / 750 kg

2000 kg / 750 kg

2200 kg / 750 kg

Dachlast* / Stützlast*

75 / 90 kg

75 / 80 kg

100 / 100 kg

Wendekreis links / rechts

11,7 m / 11,7 m

11,5 m / 11,3 m

11,4 m / 11,5 m

Fahrleistungen

0 – 50 km/h

2,5 s

2,5 s

2,5 s

0 – 100 km/h

6,9 s

6,8 s

6,9 s

Höchstgeschwindigkeit*

229 km/h

240 km/h

228 km/h

Handlingkurs

1:42,5 min

1:43,1 min

1:43,5 min

Slalom (Pylonenabstand 18 m)

62,6 km/h

62,4 km/h

62,4 km/h

Bremswege

aus 100 km/h kalt / warm

34,0 / 33,8 m

35,6 / 34,8 m

35,4 / 34,3 m

aus 50 / 150 km/h kalt

9,1 / 75,5 m

9,2 / 77,9 m

9,1 / 75,7 m

Innengeräusche

Standgeräusch

42 dB(A)

41 dB(A)

39 dB(A)

bei 50 km/h

59 dB(A)

59 dB(A)

58 dB(A)

bei 100 / 130 km/h

67 / 70 dB(A)

65 / 70 dB(A)

65 / 69 dB(A)

Verbräuche

Testverbrauch

8,1 l S / 100 km

7,7 l S / 100 km

8,4 l S / 100 km

WLTP-Verbrauch*

7,7 l S / 100 km

7,3 l S / 100 km

7,9 l S / 100 km

CO2 Test / WLTP

192 / 175 g/km

182 / 165 g/km

199 / 180 g/km

Tankinhalt*

60 l

51 l

58 l

Reichweite

741 km

662 km

690 km

*Werksangaben

Ausstattung/Preise

Audi Q3 SUV TFSI quattro 150 kW

Mercedes GLA 250 4Matic

VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion

Grundpreis

51.200 €

57.566 €

49.560 €

Testwagen-Optionen

Bremsen

3.273 €

Fahrwerk

5.800 €

Reifen

2.890 €

3.677 €

8.720 €

Sitze

385 €

-

-

Aufpreis

9.075 €

6.950 €

8.720 €

Bewerteter Preis

60.275 €

64.516 €

58.280 €

Ausstattung

Einparkassistent

2.100 €

Serie

Serie

Head-up-Display

1.700 €

1.178 €

2.360 €

Lenkradheizung

200 €

280 €

880 €

Navigationssystem

Serie

Serie

1.360 €

Sitzheizung

Serie

2.020 €

Wartung / Rabatt / Wertverlust

Werkstattkosten*

712 €

939 €

880 €

Rabatt**

18,5 % / 9.472 €

k. A.

24,0 % / 11.894 €

Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a.

55,6 % / 28.467 €

58,5 % / 33.676 €

56,0 % / 27.754 €

Versicherung / Steuern pro Jahr

HP / VK / TK Typklassen

15 / 24 / 24

17 / 20 / 20

13 / 23 / 22

HP / VK / TK Kosten

634 € / 1.096 € / 234 €

704 € / 865 € / 140 €

543 € / 1.042 € / 185 €

Abgasnorm / Steuer

Euro 6e / 232 €

Euro 6e / 203 €

Euro 6e / 211 €

* Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC

**Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventueller Überführungskosten

Gesamtbewertung

Punkte max.

Audi Q3 SUV TFSI quattro 150 kW

Mercedes GLA 250 4Matic

VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion

Karosserie

1000

670

647

731

Fahrkomfort

1000

735

696

757

Motor / Getriebe

1000

684

677

664

Fahrdynamik

1000

747

716

726

Eigenschaftswertung

4000

2836

2736

2878

Kosten / Umwelt

1000

301

282

295

Gesamtwertung

5000

3137

3018

3173

Platzierung

670

647

731