308 SW Hybrid/MG5/Golf Variant: Vergleichstest

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Peugeot 308 SW Hybrid/MG5 Electric/VW Golf Variant
Peugeot 308 SW Hybrid/MG5 Electric/VW Golf Variant Foto: Zbigniew Mazar

Wie viel E darf es sein? Plug-in-Hybrid, Elektroauto oder doch lieber Mild-Hybrid?

Peugeot 308 SW Hybrid
Peugeot 308 SW Hybrid Foto: Zbigniew Mazar

Der 308 gefällt mit seinem sicheren Fahrverhalten. Der Federungskomfort leidet, je mehr Gewicht an Bord ist.

Peugeot 308 SW Hybrid
Peugeot 308 SW Hybrid Foto: Zbigniew Mazar

Das nach wie vor ungewöhnliche Cockpit mit kleinem Lenkrad und darüber liegenden Instrumenten passt nicht für alle Menschen.

Peugeot 308 SW
Peugeot 308 SW Hybrid Foto: Zbigniew Mazar

Die sportlich anmutenden Sitze sind weich gepolstert und bieten wenig Seitenhalt.

Peugeot 308 SW Hybrid
Peugeot 308 SW Hybrid Foto: Zbigniew Mazar

Ein Raumriese ist der 308 nicht: Im Fond wird es besonders für die Beine eng.

Peugeot 308 SW Hybrid
Peugeot 308 SW Hybrid Foto: Zbigniew Mazar

Es ist bemerkenswert, wie groß und erfreulich eben das Ladeabteil des 308 SW trotz der abfallenden Linienführung ausfällt. 

Peugeot 308 SW Hybrid
Peugeot 308 SW Hybrid Foto: Zbigniew Mazar

Wirklich punkten kann der Antrieb des 308 nur, wenn man ihn ständig nachlädt und die elektrische Energie maximal oft einsetzt.

Peugeot 308 SW Hybrid
Peugeot 308 SW Hybrid Foto: Zbigniew Mazar

Gewöhnungsbedürftig ist zudem das Pedalgefühl des Peugeot 308 SW – sowohl Gas als auch Bremse lassen sich unabhängig vom Fahrmodus nur schwer dosieren.

MG5 Electric
MG5 Electric Foto: Zbigniew Mazar

Fahrdynamik ist nicht seins, Komfort dafür umso mehr.

MG5 Electric
MG5 Electric Foto: Zbigniew Mazar

Das MG-Cockpit fällt übersichtlich aus. Viele Funktionen verstecken sich leider im Infotainment-Bildschirm.

MG5 Electric
MG5 Electric Foto: Zbigniew Mazar

Man sitzt im MG sehr hoch, der Sitzkomfort geht dennoch in Ordnung.

MG5 Electric
MG5 Electric Foto: Zbigniew Mazar

Über dem Kopf wird es schnell knapp, während die Knie und Füße gut unterkommen.

MG5 Electric
MG5 Electric Foto: Zbigniew Mazar

Der Kofferraum geizt mit Platz, ist aber immerhin gut nutzbar, sobald man die hohe Ladekante überwunden hat.

MG5 Electric
MG5 Electric Foto: Zbigniew Mazar

Maximal komfortabel und mit angemessenen Fahrleistungen ausreichend flott, macht der MG5 Electric Lust auf die E-Zukunft. Knackpunkt ist aber die Reichweite.

MG5 Electric
MG5 Electric Foto: Zbigniew Mazar

Der hochbeinige MG5 Electric bleibt frei von Tücken und schiebt im Grenzbereich sanft über die Vorderräder.

VW Golf Variant
VW Golf Variant Foto: Zbigniew Mazar

Mit dem R-Line-Sportfahrwerk liegt der Variant wie ein Brett – federt allerdings auch straff.

VW Golf Variant
VW Golf Variant Foto: Zbigniew Mazar

Die vielen Touchflächen, etwa auf dem Lenkrad, sorgen für Bedienfrust.

VW Golf Variant
VW Golf Variant Foto: Zbigniew Mazar

Die Sportsitze mit fixen Kopfstützen umklammern einen eng.

VW Golf Variant
VW Golf Variant Foto: Zbigniew Mazar

Der Fond fällt im Golf Variant eine ganze Nummer größer als bei der Konkurrenz aus.

VW Golf Variant
VW Golf Variant Foto: Zbigniew Mazar

Der Golf bietet den größten Kofferraum im Test.

VW Golf Variant
VW Golf Variant Foto: Zbigniew Mazar

Der Mild-Hybrid-Antrieb des VW Golf Variant leidet unter seinem Leistungsdefizit.

VW Golf Variant
VW Golf Variant Foto: Zbigniew Mazar

Der VW Golf Variant zeigt sich beladen wie unbeladen von der sehr straffen Sorte.

Peugeot 308 SW Hybrid/VW Golf Variant/MG5 Electric
Peugeot 308 SW Hybrid/VW Golf Variant/MG5 Electric Foto: Zbigniew Mazar

Welcher Grad der Elektrifizierung passt, hängt vom persönlichen Fahrprofil ab.

Auch Kombis werden zunehmend elektrisiert, der MG5 Electric geht sogar batterieelektrisch ins Rennen. Ihn fordern im Vergleichstest der Plug-in-Hybrid Peugeot 308 SW Hybrid 180 als goldene Mitte und der VW Golf Variant 1.5 eTSI mit einem 48-Volt-Mild-Hybrid-System heraus.

Bevor Peugeot und andere Marken ab 2023 ihre Elektro-Kombis in die Schauräume der Händler stellen, ist der MG5 Electric ein konkurrenzloses Produkt auf dem deutschen Markt. Die chinesische Marke mit englischer Historie schickt ihren Lademeister mit großer 61,1-kWh-Batterie und Luxury-Ausstattung in den Vergleichstest. Zumindest auf kurzen Strecken stromern kann der Peugeot 308 SW Hybrid 180, der in der getesteten Allure Pack-Ausstattung aktuell nicht mehr konfigurierbar ist, wohl aber vergleichbar ausgestattet noch bei dem ein oder anderen Händler zu finden sein soll. Den Platzhirsch VW Golf Variant gibt es hingegen nur als Mild-Hybrid. Der 130 PS (96 kW) starke 1.5 eTSI setzt als R-Line samt Sportfahrwerk auf die dynamische Karte. Aber reicht das, um die stromernde Konkurrenz im Vergleichstest in Schach zu halten? Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der VW Amarok (2022) im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Peugeot 308 SW Hybrid, MG5 Electric & VW Golf Variant im Vergleichstest

Fangen wir mit dem MG5 Electric an, der sich auf 4,60 Meter streckt und seinen elektrischen Antrieb optisch nicht in Szene setzt. Die klassischen Kombi-Proportionen versprechen genügend Platz für fünf Personen samt Gepäck. Allerdings fällt der MG im Innenraum eine Nummer kleiner aus als die Konkurrenz des Vergleichstests. Zudem sitzt man sehr hoch. Die Bedienung des übersichtlichen Cockpits gibt nur wenige Rätsel auf, allerdings ist der mit Funktionen überfrachtete Touchscreen ab und an ein Ärgernis – besonders dann, wenn das Bild einfriert und nach einem Neustart verlangt. Mitreisende in Reihe zwei freuen sich über einen großzügigen Knieraum, stoßen ab einer Körpergröße von rund 1,80 Metern mit ihrem Kopf aber schnell ans Dach. Auch der Kofferraum geizt mit Platz, ist aber immerhin gut nutzbar, sobald man die hohe Ladekante überwunden hat. Dass auch der Peugeot 308 SW Hybrid kein Raumwunder ist, deutet seine dynamische Linienführung samt abfallendem Heck an. Umso bemerkenswerter ist, wie groß und erfreulich eben sein Ladeabteil ausfällt. Zudem lässt sich die dreigeteilte Rücksitzlehne per Fernentriegelung aus dem Kofferraum umlegen. Grund zur Klage haben da schon eher die Menschen, besonders die im Fond. Die Knie kommen schnell mit den Vordersitzen in Kontakt und die Füße finden nur mit Nachdruck unter den Sitzen Platz. Mehr Platz gibt es in der ersten Reihe, wo das Raumgefühl allerdings unter dem hochbauenden Cockpit leidet. Wenn man sich mit den ungewöhnlichen Instrumenten anfreunden kann, findet man allerdings schnell Gefallen an der sportlich integrierten Sitzposition. Dass der Peugeot 308 SW Hybrid den MG5 Electric in der Bedienung nicht deutlicher überflügelt, liegt an gleicher Problematik: Klimaautomatik und weitere wichtige Funktionen verlangen auch hier nach dem Berühren des Touchscreens. Gut gelöst sind dafür die konfigurierbaren Direktwahltasten unter dem Bildschirm. Die würden auch dem Cockpit des VW Golf Variant guttun, an dessen Bedienung sich schon viele aus der Redaktion abgearbeitet haben. Dass man ständig unbeabsichtigt Funktionen über das Lenkrad aktiviert oder etwa die Heckscheibenheizung suchen muss, ist nicht der Bedienweisheit letzter Schluss. Über alle Zweifel erhaben ist das gute Raumangebot des Variant, das sowohl in Reihe eins und zwei als auch im Kofferraum die Spitze in diesem Vergleichstest markiert. Bei der Qualität schenken sich Peugeot und VW nichts. Während der Franzose mit den feineren Materialien aufwartet, präsentiert sich der VW bis ins kleinste Detail routiniert zusammengebaut. Viel überraschender ist da der MG5 Electric, der so ziemlich alle Vorurteile gegenüber chinesischen Autos Lügen straft. Die Materialien gehen in Ordnung, schicke Stoffelemente werten das Ambiente wie im Peugeot auch optisch auf. Dass der MG nicht ganz den Reifegrad der etablierten Konkurrenz aus diesem Vergleichstest erreicht, offenbart sich erst auf der Straße, wo seine Karosserie nicht ganz so verwindungssteif und solide auftritt. Die wichtigsten Assistenzsysteme und Sicherheitsfeatures bieten alle drei Kombis – bei Peugeot 308 SW Hybrid und VW Golf Variant sind sie aber teilweise aufpreispflichtig. Der serienmäßige spur- und abstandhaltende "MG Pilot" irritiert allerdings mit teils harschen Eingriffen.

Fahrkomfort: Peugeot 308 SW mit zu weichem Fahrwerk

Die Sitze des MG5 Electric sind vergleichsweise klein dimensioniert und geizen sowohl mit Seitenhalt als auch mit Verstellmöglichkeiten. Üppiger dimensioniert, aber auch weicher gepolstert fallen die Fauteuils des Peugeot 308 SW Hybrid aus. Von ganz anderem Naturell sind die stark ausgeformten Sportsitze des VW Golf Variant, die sehr viel Seitenhalt bieten. Bei der Geräuschmessung des Vergleichstests bietet sich schließlich ein kurioses Bild: 308 SW und MG5 sind trotz flüsterleiser E-Motoren im Innenraum deutlich lauter als der Golf. Subjektiv sind es verschiedene Geräuschquellen, die den Aufenthalt an Bord hier wie dort trüben. Beim MG sind es starke Windgeräusche von fast jeder Ecke der Karosserie, die ihn hinter den Peugeot zurückwerfen. Dieser wiederum hat zwar einen angenehmen, aber stets präsenten Motorklang, während der Golf besonders auf holprigem Geläuf mit lauten Fahrwerksgeräuschen aufwartet, die bei der Geräuschmessung aber keine Rolle spielen. Es sind die Fahrbahnverwerfungen, die in diesem Vergleich große Unterschiede aufdecken. So absolviert der Peugeot 308 SW im unbeladenen Zustand die Teststrecken angenehm straff und komfortabel. Seine Federelemente sprechen sensibel an und verarbeiten Stöße schnell und ohne starke Rollbewegungen. Das Bild ändert sich allerdings beladen. Hier wird deutlich, dass der 308 unterdämpft ist und hochstehende Fugen kaum noch parieren kann. Auf groben Verwerfungen kommt der Franzose so schnell an seine Grenzen. Der VW Golf Variant zeigt sich in beiden Beladungszuständen von der sehr straffen Sorte. Das in der R-Line serienmäßige, nicht adaptive Sportfahrwerk muss man haben wollen. Pluspunkt für den VW: Da seine Dämpfer straffer und die Federn härter sind, kommt er nicht so schnell an seine Grenzen – komfortabel ist das allerdings nicht. Wie es besser geht, zeigt im Vergleichstest der MG5 Electric. Besonders mit Gewicht an Bord spielt das hochbeinige Fahrwerk seine Stärken aus. Querfugen und Verwerfungen aller Art pariert der Chinese trotz straffer Hinterachse gekonnt, einzig die stärkeren Aufbaubewegungen trüben hier das Bild ein wenig.

Motor/Getriebe: MG5 Electric mit Fahrspaß, aber wenig Reichweite

Das ungleiche Trio deckt in diesem Vergleichstest konsequent die Stärken und Schwächen des jeweiligen Antriebs auf. Maximal komfortabel und mit angemessenen Fahrleistungen ausreichend flott, macht der MG5 Electric Lust auf die E-Zukunft. Knackpunkt ist aber die Reichweite, zumal ihm das winterliche Wetter nicht in die Karten spielt. Mit einer realistischen Winter-Reichweite von rund 250 Kilometern ist er auf der Kurzstrecke zu Hause. Sollte es doch mal auf große Reise gehen, helfen ihm seine konditionierbare Batterie und eine ausdauernde Ladekurve, die erst ab einem SOC von 80 Prozent nachlässt. Das macht Ladepausen trotz der eher geringen maximalen Ladeleistung von 87 kW erträglich. Das Laden anderer Gerätschaften über den Ladeanschluss ist ebenso möglich. Der Peugeot 308 SW Hybrid versucht das Beste aus zwei Welten zu verbinden. Das gelingt ihm – eine entsprechende Nutzung im Alltag vorausgesetzt – gut. Doch wirklich punkten kann der 308 nur, wenn man ihn ständig nachlädt und die elektrische Energie maximal oft einsetzt. Schnellladen ist nicht möglich, dafür aber das Einfrieren der Energie auf Knopfdruck, etwa für spätere Fahrten im urbanen Raum. Der Mild-Hybrid-Antrieb des VW Golf Variant leidet in diesem Vergleichstest unter seinem Leistungsdefizit. Der Starter-Generator kann den stärkeren E-Motoren der Konkurrenz nicht das Wasser reichen, was sich in den schlechtesten Fahrleistungen niederschlägt. Dass er dennoch einen Zweck erfüllt, zeigt die Verbrauchsrunde des Vergleichstests: Glatte sechs Liter auf 100 Kilometern sind für ein Auto dieser Größe sehr respektabel. Der technisch deutlich aufwendigere Peugeot fährt auf ähnlichem Niveau – einen vollen Akku vorausgesetzt.

Fahrdynamik: VW Golf Variant gefällt durch Fahrdynamik

Ein Familienkombi muss fahrsicher sein und gut bremsen – und alle drei Kontrahenten liefern im Vergleichstest. Sogar der hochbeinige MG5 Electric bleibt frei von Tücken und schiebt im Grenzbereich sanft über die Vorderräder. Ganz ähnlich verhält sich der straffere Peugeot 308 SW Hybrid. Seinem dynamischen Design wird er allerdings trotz besserer Handling-Zeit wenig gerecht. Dafür schiebt er auch zu früh über die Vorderachse. Gewöhnungsbedürftig ist zudem das Pedalgefühl – sowohl Gas als auch Bremse lassen sich unabhängig vom Fahrmodus nur schwer dosieren. Wer Fahrspaß sucht, ordert den VW Golf Variant. Sein Sportfahrwerk, die Bridgestone-Bereifung sowie die Progressivlenkung sind auf dem Handlingkurs ein unschlagbares Team. Dass auch der Golf nur eine einfach konstruierte Verbundlenker-Hinterachse hat, verheimlicht er gekonnt.

Umwelt/Kosten: MG5 Electric mit sieben Jahren Garantie

Liegt der Peugeot 308 SW Hybrid in der Eigenschaftswertung des Vergleichstests noch vor dem MG5 Electric, muss er ihn bei den Kosten schließlich vorbeiziehen lassen. Während dem Plug-in-Hybrid seit dem 1. Januar 2023 keine Prämie mehr zusteht, drückt der (zwar reduzierte) Zuschuss für E-Autos den Preis des ohnehin fair eingepreisten MG weiterhin. Zudem leidet der Franzose unter der schlechten Restwert-Prognose sowie den höchsten Versicherungs- und Kraftstoffkosten. Und: Wer aktuell einen Peugeot konfigurieren will, muss mit dem deutlich teureren GT vorliebnehmen – Grundpreis 44.500 Euro. Angesichts der deutlich schwächeren Motorleistung kann auch der VW Golf Variant 1.5 eTSI nicht als Schnäppchen gelten. Wer auf die R-Line-Zutaten verzichten kann, muss mindestens 33.555 Euro nach Wolfsburg überweisen. Während Peugeot und VW mit lebenslangen Mobilitätsgarantien werben, aber auf die Technik jeweils nur zwei Jahre Garantie geben, versucht sich MG in vertrauensbildenden Maßnahmen, die auch schon Marken aus Korea das Image fördernd einsetzen: Ganze sieben Jahre (oder über eine Distanz von 150.000 Kilometern) bürgt die Marke für sein Produkt.

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Technische Daten & Messwerte von Peugeot 308 SW Hybrid 180 e-EAT8, MG5 Electric 61,1 kWh & VW Golf Variant 1.5 eTSI

AUTO ZEITUNG 01/2023Peugeot 308 SW Hybrid 180 e-EAT8MG5 Electric 61,1 kWhVW Golf Variant 1.5 eTSI
Technik
Motor4 Zylinder/4 Ventile, TurboPermanenterregte Synchronmaschine4 Zylinder/4 Ventile, Turbo, Starter-Generator
Leistung180 PS/133 kW115 kW/156 PS130 PS/96 kW bei 5000-6000 U/min
Max. Drehmoment360 Nm280 Nm200 Nm bei 1400-4000 U/min
Getriebe/Antrieb8-Stufen-Automatik / VorderradKonstantübersetzung / Vorderrad7-Gang, Doppelkupplung / Vorderrad
BatterieLithium-IonenLithium-Ionen (NCM)-
Spannung/Kapazität netto (brutto)400 V/11,5 kWh (12,4 kWh)400V/57 kWh (61,1 kWh)-
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)1659/1686 kg1562/1592 kg1402/1421 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)7,2 s7,4 s8,8 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)225 km/h185 km/h213 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
35,0/35,2 m35,4/35,9 m35,9/33,6 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)5,6 l S + 5,8 kWh/1,1 l S + 14,5 kWh22,9/17,9 kWh6,0/5,5 l S
CO2-Ausstoß (Test/WLTP)¹157/24 g/km96/0 g/km142/124 g/km
Preise
Grundpreis37.900 €38.490 €33.555 €
Testwagenpreis38.550 €33.240 €37.160 €

¹ äquivalent gemäß deutschem Strommix (422 g CO2/kWh)

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)Peugeot 308 SW Hybrid 180 e-EAT 8MG5 Electric 61,1 kWhVW Golf Variant 1.5 eTSI
Karosserie (1000)602551631
Fahrkomfort (1000)684680698
Motor/Getriebe (1000)678718666
Fahrdynamik (1000)605582660
Eigenschaftswertung (4000)256925312655
Kosten/Umwelt (1000)353403371
Gesamtwertung (5000)292229343026
Platzierung321

Fazit

Der zweite Platz des MG5 Electric ist ein voller Erfolg. Die Marke nicht nur ein günstiges, sondern ein durchweg überzeugendes Produkt konstruiert. Die Nachteile bei Reichweite und Platzangebot machen der komfortable Antrieb und der faire Preis wett. Dass 2023 ein schwieriges Jahr für Plug-in-Hybride werden könnte, deutet der letzte Platz des Peugeot 308 SW Hybrid 180 an. Der Franzose gefällt mit Charme und einem gut nutzbaren Kofferraum, ist ohne Prämie aber teuer. Zudem ist er nicht so dynamisch, wie er aussieht. Hier heißt die Messlatte einmal mehr VW Golf Variant 1.5 eTSI – dem R-Line-Paket sei Dank. Unabhängig davon ist der Variant der beste Kombi mit den universellsten Talenten – ihm gebührt Platz eins.