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Geht auch ganz einfach:

Next 380 (2025): Das kostet der neue Leichtbau-Caravan

Dominik Mothes Redakteur

Mit der neuen Marke "Next" möchte Fendt-Caravan insbesondere ein junges Publikum erreichen. Der Next 380 (2025) zeigt mit niedrigem Gewicht und günstigem Preis bereits, was die Submarke ausmachen soll.

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Inhalt
  1. Preis: Next 380 (2025) ab 18.900 Euro
  2. Innenraum: Reduzierte Ausstattung für die neue Generation
  3. Übersichtliche Konfiguration: Nur drei Optionspakete

 

Preis: Next 380 (2025) ab 18.900 Euro

"Einsteigen, ankommen und genießen" lautet das Motto, mit dem Fendt Caravan Ende Februar 2025 nicht nur ein neues Modell, sondern gleich eine ganz neue Marke vorstellt. "Next" nennt man im bayerischen Schwaben die Einstiegsmarke für eine neue Generation an Camper:innen. Die Caravans sind dabei vor allem eines: leicht. Dadurch beschränkt sich auch die Ausstattung auf das Mindeste, Komfort und Verarbeitungsqualität sollen aber laut Fendt dennoch gegeben sein. Als Vorbote der jungen Submarke rollt ab März 2025 der Next 380 (2025) als Paar- und Kleinfamilien-Caravan auf die Händlerhöfe. Mit einem Einstiegspreis von 18.900 Euro (Stand: Februar 2025) ist der 5,88 m lange Caravan sehr günstig eingepreist. Zum Vergleich: der günstigste Apero der Kernmarke Fendt kostet knapp 9000 Euro mehr.

Hinzu kommt ein zulässiges Gesamtgewicht von serienmäßig gerade einmal 1000 kg. Somit kann der Next 380 (2025) problemlos an den Haken der meisten Kompaktwagen genommen werden, während das Thema Leichtbau für Elektroauto-Fahrer:innen insbesondere beim Thema Reichweite (das sind die E-Autos mit der größten, realen Reichweite) zum Tragen kommt. Damit der junge Caravan auch optisch für die Zielgruppe passt, setzt Fendt auf Glattblech-Seitenwände anstelle der traditionellen Hammerschlag-Optik.
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Innenraum: Reduzierte Ausstattung für die neue Generation

Damit der kompakte Next 380 (2025) so leicht bleiben kann, wird die Ausstattung des Wohnraums auf das beschränkt, was wirklich zählt: Schlafplatz, Sitzgruppe, Küche und ein Mini-Bad. So bleibt auch der Grundriss des 380 überschaubar. An Qualität soll dabei jedoch nicht gespart worden sein. Auch ein "Next" soll das gewohnt hohe Niveau eines Fendt-Caravans halten können – nur eben mit etwas einfacherer Ausstattung und Optik.

Foto: Fendt-Caravan

Einfach muss aber nicht zwingend schnöde bedeuten. Im gemütlichen aber aufgeräumten Innenraum dominieren moderne, anthrazitfarbene Polster, die Arbeitsflächen sind passend zu den Polstern in Grau gehalten während die Möbelfronten mit warmen Holztönen den Wohnraum etwas aufhellen. Auch nette Details, wie die polsterbespannte Garderobe rechts neben der Küche oder Gardinen an den Sitzgruppen-Fenstern zeigen, dass die Entwickler:innen mit Liebe an das Projekt "Einstiegscaravan" herangetreten sind. Direkt links des Einstiegs ist die Hecksitzgruppe für bis zu vier Personen untergebracht. Sie lässt sich zum Drittbett umbauen – womit der Caravan auch eine Kleinfamilie mit geringem Platzbedarf beherbergen kann.

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Die Küchenausstattung fällt zwar nicht spektakulär aus, ist aber mit dem Minimalismus-Mantra des "Next"-Konzepts im Einklang. Die Seitenküche steht gegenüber der Aufbautüre und kommt mit einer Koch-Spül-Einheit inklusive Zweiflammen-Gaskocher (hier die besten Campingkocher im Test), aber nur einer gemeinsamen Glasabdeckung. Dafür mangelt es augenscheinlich weder an Arbeitsfläche noch dank Dachstauschrank, Schubladen und offenen Fächern an Stauraum. Direkt rechts des Einstiegs steht der beidseitig öffnende Slim-Tower-Kühlschrank. Auffällig sind auch die grifflosen Schrankfronten mit Soft-Close als kleiner, moderner Touch in der Küche.

Das Bild zeigt die Grundrisszeichnung des Next 380 (2025).
Foto: Fendt-Caravan

Im Bug des Kompakt-Caravans finden dann noch Festbett und Bad jeweils ihre Plätze. Das französische Bett bietet mit Komfortschaummatratze und LED-Leselampen mit integrierten USB-C-Ladeports auch einen Hauch von Luxus. Zum Stromsparen ist das gesamte Lichtkonzept an Bord – sowohl die indirekten Lichtleisten (so LED-Lichtleisten im Camper nachrüsten) als auch die Spots – auf LED-Technik ausgelegt. Das Bad ist – typisch für den Betttypen – in der freien Bugecke neben dem Bett eingebaut. Das separate WC bringt einzig eine Kassettentoilette (hier unsere Empfehlungen und Tipps zu Campingtoiletten), vor der Türe steht der Waschtisch. Serienmäßig gibt es einen 25-l-Festtank (so den Frischwassertank desinfizieren und reinigen) mit Außenbefüllung – selten in der Einstiegsklasse – sowie eine elektrische Pumpe, die Warmwasser-Therme gibt es nur gegen Aufpreis – und auch nur im Paket.

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Übersichtliche Konfiguration: Nur drei Optionspakete

Damit der "Einsteigen, ankommen und genießen"-Caravan auch genauso stressfrei konfiguriert werden kann, ist die Aufpreispolitik des Next 380 (2025) ebenso einfach und überschaubar gehalten, wie der Wohnraum selbst. Lange Optionslisten sind ebenso passé wie nachgerechne, ob die Wunschoptionen mit der Gesamtmasse d'accord gehen. Es gibt nämlich an der Zahl nur drei Pakete, die Camper:innen wählen können.

Das Interieur-Optionspaket, welches schlicht "Paket innen" genannt wird, umfasst etwa die bereits erwähnte Warmwasser-Therme, aber auch ein Fliegenschutzgitter für die Aufbautüre, Filzkörbchen zum Organisieren der Stauschränke (hier unsere Tipps und Ideen zur besseren Stauraum-Nutzung im Camper) sowie Kissen für die Sitzgruppe und kostet insgesamt 990 Euro. Die Heizung – hier handelt es sich um die Truma Varioheat Comfort mit drei Kilowatt Leistung – ist serienmäßig an Bord und speist sich, wie auch der Herd, aus einer Fünf-Kilogramm-Gasflasche.

Das Bild zeigt den optionalen Deichselfahrradträger des Next 380 (2025).
Foto: Fendt-Caravan

Für Außen gibt es zwei Optionspakete, diese kosten jeweils 1390 Euro und richten sich nach der gewünschten Auflastung des AL-KO-Leichtbauchassis. Das Paket "NXtec 1.1" erhöht das zulässige Gesamtgewicht um 100 kg auf 1100 kg, beim "NXtec 1.3" wird die zulässige Gesamtmasse auf 1300 kg angehoben. Stets mit dabei sind dann Außenstauklappen zur einfacheren Beladung des Caravans sowie ein Deichselfahrradträger (hier alle Fahrradträger-Systeme in der Übersicht).

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