Übersicht: Welcher Hersteller macht wann mit Verbrennern Schluss
Die EU schreibt Autoherstellern vor, dass sie ab 2035 keine neuen Modelle mit Verbrennungsmotor mehr auf den Markt bringen dürfen. Obwohl die EU-Kommission das Verbrenner-Verbot für Neuwagen nach langem Streit nun kippen will, machen manche Marken schon früher Schluß. Andere wiederum verschieben die selbstgelegte Deadline wieder nach hinten. Eine Übersicht!
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2035 ist in der EU Schluss mit dem Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotor. So war der letzte Stand. Aktuell will die EU-Kommission das bereits beschlossene EU-weite Verbrenner-Aus für Neufahrzeuge aufweichen. Dennoch stellen sich viele Marken jetzt schon umfassend rein elektrisch auf. Doch wo die einen schon einen früheren Ausstieg aus der Verbrenner-Welt anstreben, als es das Gesetz vorgibt, äußern sich andere noch nicht zu ihren Plänen eines Verbrenner-Ausstiegs.
Vorverlegtes Verbrenner-Aus der Hersteller
Müssen sie auch nicht, denn die EU-Kommission plant, das beschlossene Verbenner-Aus zu revidieren. Demnach könnten auch nach 2035 Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden – allerdings nur unter klaren Bedingungen. Vorgesehen ist, dass CO₂-Emissionen der Fahrzeuge vollständig kompensiert werden, etwa durch den Einsatz von umweltfreundlich hergestelltem «grünen Stahl».
Zeitgleich sorgt eine geringe Nachfrage nach Elektroautos in Europa dafür, dass die Pläne der Hersteller wieder überdacht werden: Aufgrund der schwachen Nachfrage haben nun bereits eine Reihe an Herstellern ihr Verbrenner-Aus nach hinten geschoben oder sogar komplett revidiert, ohne einen neuen Termin zu nennen. Welche Hersteller sich bereits für die elektrische Zukunft gerüstet haben und schon einige Jahre früher als 2035 keine Verbrenner mehr oder zumindest deutlich reduziert anbieten wollen, zeigen wir in unserer Übersichtstabelle (siehe unten).
Diese Marken streichen die Verbrenner früher (Tabelle)
| Marke | Verbrenner-Ausstieg in Europa | Anmerkung |
| Alfa Romeo | 2027 | --- |
| Audi | 2033 | ab 2026 keine neuen Verbrenner-Modelle |
| Bentley | 2033 | Ursprünglich geplant: 2030; verschoben auf 2033 |
| BMW | 2035* | 50 Prozent rein elektrisch bis 2030 |
| DS | 2024 | --- |
| Fiat | 2027 | bis 2024 soll jedes Modell auch elektrisch zu haben sein. Verbrenner-Aus ab 2027, spätestens aber 2030 |
| Ford | 2030 | ab 2026 nur noch Plug-in-Hybride & E-Autos |
| Hyundai | 2035 | 2030 keine reinen Verbrenner mehr in Deutschland |
| Jaguar | 2025 | --- |
| Lotus | 2035* | Ursprünglich geplant: ab 2028 rein elektrisch; Pläne wurden 2024 revidiert, kein neues Datum bekannt |
| Maserati | 2028 | --- |
| Mazda | 2035* | 40 Prozent rein Elektrisch bis 2030 |
| Mercedes | 2035* | bis 2030 rein elektrisch auf geeigneten Märkten |
| Mini | 2030 | 2025 kommt das letzte neue Verbrenner-Modell |
| Opel | 2028 | Stand August 2025: Multi Energy-Strategie muss laut Opel nicht auf 2028 begrenzt sein, wenn die Nachfrageseite anderes verlangt. |
| Peugeot | 2030 | ab 2024 E-Auto in jeder Modellreihe |
| Porsche | 2035* | über 80 Prozent rein elektrisch bis 2030 |
| Rolls-Royce | 2030 | --- |
| Skoda | 2035* | über 70 Prozent rein elektrisch bis 2030 |
| Toyota | 2035 | früher als 2035 auf geeigneten Märkten |
| Volvo | 2035* | über 50 Prozent des Umsatzes aus Hybrid- und vollelektrischen Modellen ab 2026 |
| VW | 2033 | mindestens 80 Prozent rein elektrisch bis 2030 |







