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Autobatterie-Ladegerät mit Starthilfe: Tipps & Geräte

Schlappe Autobatterien sorgen vor allem im Winter für viel Ärger und unzählige Pannendienst-Einsätze. Ein Batterieladegerät mit Starthilfefunktion hilft, wenn das Auto wegen einer entladenen Batterie nicht anspringt. Wir geben Produktempfehlungen für 12- und 24-V-Batterien und klären die Frage, für wen die Kombigeräte überhaupt sinnvoll sind.

Eine Krokodilklemme wird an den Pluspol einer Batterie angeschlossen.
Wer ein Batterieladegerät mit Starthilfe hat, kann trotz schwacher Batterie dank der Powerbank den Motor starten oder die Batterie erst einmal aufladen. Foto: iStock/zenstock
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Wenn das Auto nicht anspringt, liegt das oft an einer leeren Starterbatterie. Ein normales Batterieladegerät – hier unsere Tipps zu Nutzung und Kauf – hilft zwar, die Batterie wieder voll zu bekommen, doch wenn man darauf nicht warten möchte, braucht das Gerät eine weitere Funktion: die Starthilfe. Sie ist nützlich, wenn kein zweites Auto mit voller Batterie in der Nähe ist, um die leere Batterie zu überbrücken. Ein Kombi-Batterieladegerät mit Starthilfefunktion spart also Zeit und Geld. Doch nicht jedes Gerät ist für jedes Fahrzeug geeignet. Ganz wichtig: Die Spannung muss zur Batterie passen! Wir stellen einige Produktempfehlungen vor und erklären, wann der Kauf sich lohnen kann. Wie man mithilfe von Überbrückungskabeln und einem anderen Auto Starthilfe gibt, erklären wir hier.

Autobatterie-Ladegerät mit Starthilfe: Dann ist der Kauf sinnvoll

Gerade im Winter macht eine Batterie im Auto gerne mal schlapp. Wenn das passiert, bleiben oft nur der Pannendienst oder hilfsbereite Autofahrer:innen mit einem Starthilfekabel. Ein Autobatterie-Ladegerät mit Starthilfe bietet in solch einer Situation einen großen Vorteil: Das Auto lässt sich auch allein und vor allem schnell wieder starten. Dass sich die Batterie im selben Schritt auch wieder vollständig aufladen lässt, ist natürlich ebenfalls ein großer Pluspunkt für die Geräte.

Test: Starthilfe-Powerbanks als gute Alternative für unterwegs

Doch es gibt auch Nachteile der Kombigeräte. Viele Kombigeräte benötigen einen Stromanschluss und sind daher nichts für unterwegs. Zudem richten sie sich oft an professionelle Nutzer:innen und sind entsprechend groß und teuer. Für den Alltag eignen sich daher häufig kompakte Starthilfe-Powerbanks besser.

In unserem Test haben wir sie unter harten Alltagsbedingungen auf Herz und Nieren geprüft. Eine wichtige Erkenntnis dabei: Starthilfe-Powerbanks sollten im Winter unbedingt bei Zimmertemperatur gelagert werden, da Kälte den Akkus schwer zu schaffen macht. Ansonsten sind sie fantastische Ersthelfer, wenn die Starterbatterie streikt! Hier sind unsere Powerbank-Testsieger und Empfehlungen:

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Hier gehts zu unserem Test:

Empfehlenswerte Batterieladegeräte mit Starthilfefunktion

Wichtig: Das Batterieladegerät muss unbedingt auf das eigene Fahrzeug (Pkw, Lkw oder Motorrad) abgestimmt sein. Ältere Motorräder arbeiten oft noch mit 6 V, Autos und moderne Motorräder mit 12 V, Lkw mit 24 V. Außerdem wichtig: Kurzschluss-, Überhitzungs- und Verpolungsschutz.

Güde Batterielader Digital GDB 24V/12V-250

Für Batterien mit 12 oder 24 V Spannung eignet sich der Güde Batterielader Digital GDB 24V/12V-250. Laut Hersteller verfügt das Modell über eine Rettungsfunktion, die tiefentladene Batterien ab einer Spannung von 1,5 V wiederbeleben soll und einer Starthilfefunktion mit bis zu 250 A. Ein Leichtgewicht ist der Batterielader allerdings nicht: 19 kg wiegt das Multitalent. Dafür lässt sich das Gerät dank integrierter Rollen in der Garage einfach bewegen.

Wiltec Batterieladegerät Boost 630

Das Wiltec Boost 630 eignet sich für 12-V- und 24-V-Blei-Säure-Batterien (50–800 Ah) in Pkw, Motorrädern, Lkw oder Baumaschinen. Es soll einen Normalladestrom von bis zu 90 A sowie eine Schnellladefunktion mit bis zu 600 A liefern und unterstützt zudem Starthilfevorgänge. Dank großer Rollen und robuster Bauweise soll sich das Gerät leicht an verschiedenen Fahrzeugen positionieren lassen. Isolierte Polzangen, eine Zusatzsicherung und ein stabiles Gehäuse sollen die Anwendung sicher und professionell gestalten.

Einhell Batterie-Ladegerät CE-BC 30 M

Deutlich kompakter ist das Batterie-Ladegerät CE-BC 30 M von Einhell. Das 10,8 kg schwere Gerät unterstützt die Starthilfe allerdings auch nur mit 100 A für fünf Sekunden. Jedoch ist es in der Lage sowohl 24-V- als auch 12-V-Batterien zu laden. Laut Hersteller lassen sich Bleisäure-, Gel- und AGM-Batterien laden. Ein Mikroprozessor überwacht den Ladenzyklus, während eine Steuerungselektronik die Art und den Zustand der angeschlossenen Batterie erkennt.

Batterieladegerät mit Starthilfe anschließen: Anleitung

Damit das Auto sicher geladen oder gestartet werden kann, müssen Gerät und Auto richtig verkabelt werden. Wir erklären Schritt-für-Schritt, wie das Ladegerät mit Starthilfe angeschlossen wird. Wichtiger Hinweis: Immer der Bedienungsanleitung folgen.

  • Pole richtig anschließen: Zunächst muss sichergestellt sein, dass die Pole korrekt angeschlossen sind. Ist das nicht der Fall, riskiert man eine Beschädigung der Elektronik im Auto. Das rote Kabel der Starthilfe an den Pluspol der entladenen Batterie anschließen, das schwarze Kabel kommt an einen Massepol, etwa ein Metallteil im Motorraum des Autos.
  • Starthilfe einschalten: Kann man am Gerät zwischen 12 und 24 V wählen, vor dem Einschalten die richtige Einstellung aktivieren. Nun wird das Autobatterie-Ladegerät mit der Steckdose verbunden. Bei mobilen Starthilfe-Packs ist keine externe Stromzufuhr erforderlich, da diese über einen integrierten Akku verfügen.
  • Richtigen Modus auswählen: Anschließend muss für die Startfunktion nur noch der richtige Modus bzw. Batterietyp ausgewählt werden.
  • Auto starten: Die Starthilfe darf nun einige Zeit mit der Batterie verbunden bleiben, um sie ein wenig zu laden. Nach etwa zwei Minuten kann das Auto gestartet werden und sollte anspringen. Damit der Startversuch erfolgreich läuft, sollten Verbraucher wie Lüftung, Licht oder Klimaanlage ausgeschaltet werden.
  • Kabel entfernen: Läuft das Auto, kann das Gerät ausgeschaltet und die Kabel entfernt werden. Zuerst das schwarze Kabel vom Massepol nehmen, danach das rote Kabel vom Pluspol.
  • Motor laufen lassen: Damit das Auto die Batterie wieder über die eigene Lichtmaschine aufladen kann, sollte der Motor eine halbe Stunde laufen – idealerweise während der Fahrt, ohne viel Stop-and-Go-Verkehr und nur mit den nötigsten Verbrauchern im Betrieb.

Wann braucht man ein Batterieladegerät mit Starthilfe?

Die Investition in ein Autobatterie-Ladegerät mit Starthilfe ist immer dann sinnvoll, wenn die Autobatterie schon etwas älter ist, das Fahrzeug eingemottet überwintert oder überwiegend für Kurzstrecken benutzt wird. Auch wer oft von elektrischen Verbrauchern wie Sitzheizung, beheizbare Heckscheibe, Infotainmentsystem und Co. Gebrauch macht, strapaziert die Batterie im Auto. Stellt man das Auto für längere Zeit ab, empfiehlt sich ein Ladegerät mit Erhaltungsladefunktion, um den Akku konstant mit Strom zu versorgen. Damit wird verhindert, dass es zu einer schädlichen Tiefentladung der Batterie kommt. Wer auf die Starthilfefunktion verzichten kann, ist mit einem regulären Batterieladegerät aus unserem Test bestens beraten.

Wie lange darf ein Ladegerät angeschlossen bleiben?

Moderne Geräte schalten sich automatisch ab, wenn die Batterie voll ist. Ältere Autobatterie-Ladegeräte müssen überwacht werden. Eine Batterie sollte in der Regel nicht länger als 24 Stunden geladen werden. Erhaltungsladegeräte können dauerhaft angeschlossen bleiben.

Wie hoch muss der Ladestrom für eine Autobatterie sein?

Für konventionelle Batterien beträgt der empfohlene Ladestrom zehn Prozent der Nennkapazität in Ampere. Beispiel: eine 4-Ah-Batterie benötigt einen Ladestrom von 0,4 A. Bei Gel- und AGM-Batterien gilt dagegen, dass der Ladestrom mindestens 15 bis 25 Prozent der Batteriekapazität betragen sollte. Es empfiehlt sich daher, vor Kauf in die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs zu schauen, um sicherzugehen, dass das Autobatterie-Ladegerät für das Fahrzeug ausreicht. Viele Geräte decken jedoch dank automatischer Erkennung große Ampere-Bereiche ab und stellen den Ladestrom entsprechend ein.