Yangwang U7 (2024): Luxus-Limousine aus China

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Der BYD Yangwang U7 (2024), statisch von vorne links fotografiert.
BYD Yangwang U7 (2024) Foto: Yangwang

Nach dem SUV U8 und dem Hypercar U9 ist der Yangwang U7 das dritte Auto auf der e4-Plattform mit vier Elektromotoren.

Der BYD Yangwang U7 (2024), statisch von rechts fotografiert.
BYD Yangwang U7 (2024) Foto: Yangwang

Die stattlichen Maße des U7 sind nicht zwingend auf den ersten Blick ersichtlich: 5,27 m in der Länge, 3,16 m im Radstand.

Der BYD Yangwang U7 (2024), statisch von hinten rechts fotografiert.
BYD Yangwang U7 (2024) Foto: Yangwang

Die Silhouette, die versenkbaren Türgriffe und die geschlossenen Felgen deuten auf eine besonders aerodynamische Konzeption hin.

Das Armaturenbrett des BYD Yangwang U7 (2024).
BYD Yangwang U7 (2024) Foto: Yangwang

Der Innenraum des U7 will mit besonders großen Bildschirmflächen überzeugen.

Das Beifahrerdisplay des BYD Yangwang U7 (2024) in der Detailaufnahme.
BYD Yangwang U7 (2024) Foto: Yangwang

Die Außenspiegel sehen zwar konventionell aus, scheinen innen aber digital dargestellt zu werden.

Die Front des BYD Yangwang U7 (2024), von oben fotografiert.
BYD Yangwang U7 (2024) Foto: Yangwang

Die bumerangförmigen Scheinwerfer sind bereits aus dem Plattformbruder U9 bekannt.

Das Heck des BYD Yangwang U7 (2024), von oben fotografiert.
BYD Yangwang U7 (2024) Foto: Yangwang

Die durchgehende Leuchtleiste und der Diffusor dominieren das Limousinenheck.

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Preis: Yangwang U7 (2024) wohl ab 130.000 Euro

BYD scheint sich unter der Welle chinesischer Autohersteller, die in den vergangenen Jahren nach Europa kamen, als einer der bekanntesten zu etablieren. Während jedoch die Limousine Han und das SUV Tang die Modellpalette nach oben abrunden, vermarktet der chinesische Großkonzern seine Luxusmodelle unter dem Markennamen Yangwang. 2024 stellte die höherpreisige Tochter die Limousine Yangwang U7 vor, die sich die Elektro-Plattform sowohl mit dem bereits bekannten G-Klasse-Gegner U8 als auch mit dem Hypercar U9 teilt – entsprechend absurd sind auch die Leistungsdaten. Nachdem zuerst ausschließlich von einem Elektroauto ausgegangen wurde, berichtete Car News China im Dezember 2024 von einer Patentveröffentlichung einer Plug-in-Hybrid-Variante des U7. Auch wenn auf dem Heimatmarkt bereits der Vorverkauf läuft, ist ein Marktstart noch nicht bekannt – ganz zu schweigen von der Frage nach einem Export nach Europa. Der Preis soll sich laut Medienberichten auf umgerechnet etwa 130.000 Euro belaufen (Stand: Januar 2025).
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Der Yangwang U8 (2024) im Fahrbericht (Video):

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Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: Nicht nur elektrisch, sondern auch PHEV

Dass der Yangwang U7 (2024) auf der e4-Plattform rollt, ermöglicht ihm Allradantrieb über vier Elektromotoren. Wie so oft bei chinesischen Autos ist die Informationslage auch beim U7 kompliziert, die Systemleistung soll sich jedoch im astronomischen Bereich um die 960 kW (1297 PS) bewegen. Mithilfe einer 135,5-kWh-Batterie soll es die Luxus-Limousine angeblich auf eine Reichweite von bis zu 800 km bringen. Die in Patentdokumenten aufgetauchte Plug-in-Variante wiederum ist zusätzlich zu den vier E-Motoren mit einem 2,0-l-Verbrenner ausgerüstet und will die Systemleistung des Elektrikers mit 1000 kW (1351 PS) nochmal übertrumpfen. Laut Car News China gibt Yangwang die Batteriekapazität mit 52,4 kWh an, wodurch der Hybrid bis zu 180 km stromern soll. Bei beiden Modellen ist von 270 km/h Höchstgeschwindigkeit die Rede.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Yangwang U7 ist Riesen-Limousine

Die Bilder verraten nicht auf Anhieb, was der Yangwang U7 (2024) für ein Koloss ist: Mit einer stattlichen Länge von 5,27 m platziert er sich zwischen den beiden deutschen Mitstreitern Mercedes EQS (5,22 m) und BMW i7 (5,39 m). Das Leergewicht ist – nicht zuletzt wegen des schweren Batteriepakets – mit 3100 kg angegeben. In der Breite misst der U7 zwei Meter und in der Höhe 1,52 m, der Radstand beläuft sich auf stattliche 3,16 m. An der Front drängt sich der Vergleich zum sportlicher gezeichneten Plattformbruder U9 auf, der über dieselben bumerangförmigen Scheinwerfer verfügt. Ansonsten ist nicht zu übersehen, dass beim Yangwang U7 viel Wert auf die Aerodynamik gelegt wurde. So fällt die Motorhaube recht seicht ab, um in einer niedrigen Front zu münden. Auch die versenkbaren Türgriffe und die weitgehend geschlossenen Felgen dürften auf diese Zweckmäßigkeit zurückgehen. Hinten geht das Dach fließend in ein limousinenartiges Heck über, das von einer durchgehenden Leuchtleiste und einen Diffusor dominiert wird.

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Interieur: Edler Auftritt & viel Display-Fläche

Das Armaturenbrett des BYD Yangwang U7 (2024).
Foto: Yangwang

Der Innenraum des Yangwang U7 (2024) versucht durch einen edlen Leder-Look in Verbindung mit ausladender Bildschirmlandschaft zu überzeugen. So steht zusätzlich zum leicht hochformatig konzipierten Zentralbildschirm und der digitalen Instrumententafel auch ein großer Beifahrerbildschirm zur Verfügung. Einige wichtige Funktionen wie beispielsweise der Warnblinker sind auf Touchflächen unterhalb des Zentralbildschirms ausgelagert. Der U7 soll wahlweise als Vier- und Fünfsitzer erhältlich sein.

Fazit

Spätestens mit Blick auf den dritten Yangwang auf der e4-Plattform ist es erstaunlich, wie unterschiedlich ein und dieselbe Architektur interpretiert werden kann. Wofür 1300 PS (962 kW) in einer Luxus-Limousine gut sind, steht jedoch ebenso in den Sternen wie ein deutscher Marktstart des Yangwang U7.