Renault Clio (2026): Preis, Antriebe & Bilder von der Nr. 6
Renault reitet aktuell auf der Retrowelle. Trotzdem hält der französische Autobauer am Renault Clio fest. Die Generation Nr. 6 feierte auf der IAA 2025 ihre Premiere – zu welchen Preisen und mit welchen Antrieben er zu haben ist, sagen wir hier!
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Preis: Renault Clio (2026) ab 19.900 Euro
Im September zog Renault auf der IAA 2025 in München das Tuch von der sechsten Generation des Renault Clio, Mitte Oktober verrät die Marke auch schon den Preis: Ab 19.900 Euro soll der runderneuerter Kleinwagen gegen Modelle wie den Peugeot 208, den Opel Corsa oder den VW Polo antreten. Die Auslieferungen starten Anfang 2026.
Gegenüber der ausgelaufenen Clio-Generation steigt der Preis um vertretbare 550 Euro (Stand: Oktober 2025), wächst das Auto doch spürbar an und soll daher mehr Platz und Komfort bieten. Wie zu erwarten sortiert sich der neue Clio damit auch preislich unter den rein elektrischen, daher aber auch teureren Renault 4 und dem Renault 5. Das günstigste elektrische Einstiegsmodell Renaults wiederum soll zeitnah der neue Twingo werden. Als Ausstattungslinien stehen für den Renault Clio zum Einstieg Evolution sowie darüber Techno und die sportlich angehauchte Esprit Alpine zur Auswahl.
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Der Renault 5 (2025) im Fahrbericht (Video):

Antrieb: Verbrenner & Hybridantrieb
Renault lässt das bis dato meistverkaufte Auto aus Frankreich weiterhin als klassischen Verbrenner vom Band im türkischen Bursa laufen. Beinahe zumindest. Denn zur Startaufstellung zählt neben dem 1,2 l großen und 115 PS (85 kW) starken Dreizylinder (TCe 115), der nun erstmals auch mit Doppelkupplung angeboten wird (EDC), auch wieder der Hybrid (Full Hybrid E-Tech 160). In diesem Falle dem 1,8 l großen Vierzylinder gleich zwei E-Maschinen zur Seite, die für eine Systemleistung von 158 PS (116 kW) sorgen, den Normverbrauch von 5,1 auf 4,1 l Super drücken und obendrein das elektrische Fahren ermöglichen. Zwar nur für wenige hundert Meter bei moderatem Tempo, doch im Stadtverkehr soll sich der Clio damit zu 100 Prozent elektrisch bewegen können.
Die Konkurrenten:
Exterieur: Kühlergrill mit Renault-Rhomben, gut vier Meter Länge
Auffällig am Renault Clio ist das Design des Kühlergrills, das sich aus vielen kleinen Rhomben zusammensetzt, dem Markenzeichen Renaults. Tagfahrlichter in Spangenform rahmen die Front ein, die sich, wie das Heck, etwas zorniger gibt als die Markengeschwister. Auch stechen die sehnigen Stränge an der Flanke und der eigenwillige Undercut am hohen Heck ins Auge. Der Radstand ist zwar nur um einen Zentimeter auf 2,59 m gewachsen, doch legt der Clio in der Länge um sieben Zentimeter zu und streckt sich nun auf 4,12 m. Und weil er auch ein bisschen breiter und höher wird, sitzt man drinnen, so verspricht es der Hersteller, etwas kommoder.
Interieur: Modernes Cockpit mit vielen Extras

Der Hersteller kuschelt beim Renault Clio nicht nur bei den Abmessungen mit der Kompaktklasse, sondern auch bei dem Ambiente und der Ausstattung. So gibt es viele neue Extras und Assistenten und endlich ein modernes Cockpit. Das orientiert sich mit dem digitalen Display hinter dem Lenkrad und den Touchscreen daneben an R5 & Co. und übernimmt auch die Software der E-Modelle. Ab sofort läuft alles im Google-Kosmos und die Navigation dürfte sich sehr viel vertrauter anfühlen. Und für das Gepäck sei bei 391 l Kofferraum und einer vier Zentimeter niedrigeren Ladekante genügend Platz.
Fahreindruck: Erwachsene Fahrleistungen, quirlig wie ein E-Auto
Der Vollhybrid mit 158 PS (116 kW) ist das Topmodell des neuen Renault Clio – bietet mehr Leistung als beim Vorgänger und ist trotzdem nochmal effizienter: So gerüstet, sind auf der Autobahn bis zu 180 km/h möglich, was dem Clio einen erfreulich erwachsen Auftritt verleiht. Im Stadtverkehr fühlt er sich bei unserer ersten Testfahrt dafür umso quirliger an – und gaukelt uns ein Elektroauto vor. Denn dank der Energierückgewinnung beim Bremsen, etwa vor der roten Ampel, fährt er bis zu 80 Prozent aller urbanen Strecken rein elektrisch. Dabei beschleunigt er so gut wie ein E-Auto und ist auch genauso leise – nur dass er eben bis zu 1000 km ohne Boxenstopp fährt.
















