Peugeot 308 GTi von 2010: So schlug er sich im Test

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Der Peugeot 308 GTi fahrend von vorne im Rückspiegel fotografiert.
Peugeot 308 GTi Foto: Jochen Faber

Die Zutaten stimmen im neuen Peugeot GTi, der einen vielversprechenden Beinamen trägt.

Der Peugeot 308 GTi fahrend von schräg hinten fotografiert.
Peugeot 308 GTi Foto: Jochen Faber

In schnellen Kurven dreht das Heck sanft ein.

Das Cockpit des Peugeot 308 GTi.
Peugeot 308 GTi Foto: Jochen Faber

Das 308-Cockpit mit Sportlenkrad, Alu-Schaltknauf und Klavierlack als exklusive GTi-Zutaten.

Der Innenraum des Peugeot 308 GTi.
Peugeot 308 GTi Foto: Jochen Faber

Passend zur Leistung gibt es sportliches Gestühl.

Der Motor des Peugeot 308 GTi.
Peugeot 308 GTi Foto: Jochen Faber

Der 1,6-l-Turbomotor mit Direkteinspritzung und 200 PS (147 kW) klingt sportlich.

Beim Test im Rückspiegel widmen wir uns vergangenen Exoten und Ikonen, welche die AUTO ZEITUNG durch die knallharte Testmangel genommen hat. Dieses Mal: der Peugeot 308 GTi von 2010.

Endlich gibt es ihn wieder, den GTi von Peugeot. Mit 200 PS (147 kW) tritt der 308 in die Fußstapfen des legendären Peugeot 205 GTi. Vor über 20 Jahren fing es an: Fahrende potenter Limousinen verstanden die Welt nicht mehr, weil sie sich auf einmal die Überholspur mit Kompaktwagen teilen mussten. Prominentester Vertreter der Powerzwerge war damals der VW Golf GTI der ersten Generation. Aber auch Peugeot hatte zu dieser Zeit ein Ass im Ärmel, das mit bis zu 128 PS (94 kW) im Revier der Großen wilderte – den 205 GTi. Eine Legende, die 1995 in Rente ging.
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Der Peugeot e-308 SW (2023) im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Test von 2010: Die Zutaten des Peugeot 308 GTi stimmen

Zum Glück hat Peugeot den GTi wiederentdeckt, und so trägt heute der sportlichste 308 diesen vielversprechenden Beinamen. Auch die Zutaten stimmen: ein 200 PS (147 kW) starker 1,6-l-Turbomotor mit Direkteinspritzung, einlasseitig variabler Ventilhubsteuerung und variabler Nockenwellenverstellung, dazu ein knackiges Sechsganggetriebe, eine um zehn Millimeter tiefere Karosserie, 18-Zöller, Dachspoiler und Doppelauspuff.

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Der GTi bietet viel Kraft und wenig Komfort

Aus dem Stand spurtet der GTi hurtig los, allerdings sind die Antriebseinflüsse in der Lenkung enorm, und die 225er-Reifen ringen um Haftung. 7,4 s später passiert die Tachonadel die 100-km/h-Marke. Beeindruckend sind jedoch die Zwischenspurtwerte: Dank Twin-Scroll-Turbolader und maximal 1,3 bar Ladedruck hat der Peugeot 308 GTi in jeder Drehzahllage genügend Kraft, sodass schaltfaules Fahren immer möglich ist. Auch oberhalb von 5000 Touren wirkt der kleine Turbolader nicht zugeschnürt, sondern legt nochmal eine Schippe nach.

Der Peugeot 308 GTi fahrend von schräg hinten fotografiert.
Foto: Jochen Faber

Fahrdynamisch kann der Peugeot ebenfalls überzeugen. Er lenkt zackig ein und übersteuert bei Lastwechseln leicht, was die Fahrsicherheit aber nicht beeinträchtigt. Auch die Bremswerte sind gut. Nur der Fahrkomfort könnte – Sportfahrwerk hin oder her – etwas besser sein, denn Querfugen und Schlaglöcher pariert der GTi polternd.

Technische Daten des Peugeot 308 GTi

AUTO ZEITUNG 17/2010Peugeot 308 GTi
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Turbo
Hubraum1598 cm³
Leistung147 kW/200 PS
Max. Gesamtdrehmoment bei275 Nm 1700-4500/min
Getriebe/Antrieb6-Gang-Getriebe/Vorderrad
L/B/H4276/1815/1488 mm
Leergewicht1406 kg
Bauzeit2010-2013
Stückzahlk.A.
Beschleunigung
null auf 100 km/h
7,4 s
Höchstgeschwindigkeit235 km/h
Verbrauch auf 100 km6,9 l S
Grundpreis (Jahr)25.600 Euro (2010)