Vorstellung

Mazda CX-6e: Preis, Reichweite & Bilder vom Elektro-SUV

Nach anfänglichen Berührungsängsten startet auch Mazda ins Elektrozeitalter. Auf die Limousine 6e folgt 2026 das SUV CX-6e – ein echter Hingucker, der auch sonst einiges zu bieten hat.

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Der Mazda CX-6e (2026) stehend von schräg vorne in Studiokulisse fotografiert.
Vielleicht ist es auch die Lackierung in Night Fall Violett, mit der Mazdas neuer Elektro-Crossover die Blicke auf sich zieht. Foto: Mazda
Der Mazda CX-6e (2026) stehend von der Seite in Studiokulisse fotografiert.
Jedenfalls ist der neue CX-6e ein echter Hingucker, so wie er sich da im Studio des Mazda-Europe-Design- und Technik-Centers in Oberursel zum ersten Mal präsentiert. Foto: Mazda
Der Mazda CX-6e (2026) stehend von schräg hinten in Studiokulisse fotografiert.
Mit 4,85 m Länge zählt der neue Strom-Crossover zu den Mittelklasse-SUV, baut mit 1,62 m Höhe aber relativ flach, was den jüngsten Mazda ziemlich stämmig wirken lässt. Foto: Mazda
Das Cockpit des Mazda CX-6e.
Zentrales Bedienelement des Mazda CX-6e ist ein im Vergleich zum Pendant des Mazda6e deutlich größerer 26,45-Zoll-Touchscreen, der sowohl Infos in 5K-Auflösung die Person am Steuer als die daneben zeigt. Foto: Mazda
Die Vordersitze im Mazda CX-6e.
Die farblich gewagten Kunstleder-Sitze sind obligatorisch in der Takumi Plus-Ausstattung. Foto: Mazda
Die Rücksitzbank im Mazda CX-6e.
Das üppige Raumgefühl vorn wird auch durch das serienmäßige Panoramaglasdach unterstützt – und die Gäste im Fond freuen sich über besonders viel Beinfreiheit. Foto: Mazda
Der Kofferraum des Mazda CX-6e.
Für die Gepäckunterbringung ist ebenfalls gesorgt in einem Laderaum, der 468 bis 1434 ö fasst. Foto: Mazda
Der Frunk des Mazda CX-6e.
Der vordere Kofferraum nimmt weitere 83 l auf. Foto: Mazda
Der Mazda CX-6e (2026) stehend von vorne in Studiokulisse fotografiert.
Der Basispreis für den stylischen Strom-Crossover mit den auffälligen LED-Lichtsignaturen soll bei rund 50.000 Euro liegen. Foto: Mazda
Der Mazda CX-6e (2026) stehend von hinten in Studiokulisse fotografiert.
Einschließlich der nahezu kompletten Ausstattung sowie der bei Mazda üblichen sechs Jahre Garantie bis 150.000 km. Foto: Mazda

Preis: Mazda CX-6e (2026) ab ca. 50.000 Euro

Elektrifizierung und Mazda? Bisher ein schwieriges Thema. Seit Anfang 2025 ersetzt die Mittelklasse-Limousine 6e den wenig erfolgreichen MX-30 als einziges Elektroangebot im deutschen Portfolio. Die restliche Modellpalette mit E-Unterstützung besteht aus mildhybridisierten Verbrennern, Plug-in-Hybrid-SUV und dem bei Toyota eingekauften Mazda2 Hybrid.

Das ändert sich jetzt: Was 2024 als Mazda Arata vorgestellt worden ist, kommt 2026 als Mazda CX-6e auf den deutschen Markt. Gebaut wird das SUV allerdings in China bei Changan, wie auch bereits die Limousine Mazda6e, die ebenfalls in Kooperation entwickelt wurde. Der Basispreis für den stylischen Strom-Crossover mit den auffälligen LED-Lichtsignaturen soll bei rund 50.000 Euro liegen – einschließlich der nahezu kompletten Ausstattung sowie der bei Mazda üblichen sechs Jahre Garantie bis 150.000 km.

Der Mazda 6e im Video

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Video: AUTOZEITUNG

Antriebe: 190 kW & 484 km Reichweite

Angetrieben wird der Mazda CX-6e von einer 190 kW (258 PS) starken E-Maschine an der Hinterachse mit 290 Nm Drehmoment. Eine zweimotorige Allradversion ist hingegen nicht vorgesehen. Gespeist wird die E-Maschine von einer robusten Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit 78 kWh. Die Energie soll eine WLTP-Reichweite von 484 km ermöglichen (19-Zoll-Räder), beim Takumi Plus mit 21-Zoll-Rädern (255/40 R 21) sind es 468 km. Nachgeladen wird der Akku mit maximal 195 kW Ladeleistung. Der E-Antrieb soll den Mazda CX-6e in 7,9 s auf 100 km/h beschleunigen, abgeregelt wird bei 185 km/h. Zudem darf der Crossover bis zu 1500 kg an den Haken nehmen.

Exterieur: Crossover in CX-60-Größe, aber eigenständigem Design

Vielleicht ist es auch die Lackierung in Night Fall Violett, mit der Mazdas neuer Elektro-Crossover die Blicke auf sich zieht. Jedenfalls ist der neue CX-6e ein echter Hingucker, so wie er sich da im Studio des Mazda-Europe-Design- und Technik-Centers in Oberursel zum ersten Mal präsentiert. Mit 4,85 m Länge (10 cm mehr als beim Mazda CX-60) zählt der neue Strom-Crossover zu den Mittelklasse-SUV, baut mit 1,62 m Höhe aber relativ flach, was den jüngsten Mazda ziemlich stämmig wirken lässt. Die nahezu kantenfreie und fließende Karosserieform mit versenkbaren Türgriffen repräsentiert eine weitere Evolutionsstufe des Kodo-Marken-designs, an dem auch die Mazda-Designer hier in Oberursel ihren Anteil haben.

Innenraum: Touchscreen statt Dreh-Drück-Regler

Das Cockpit des Mazda CX-6e.
Foto: Mazda

Zentrales Bedienelement des Mazda CX-6e ist ein im Vergleich zum Pendant des Mazda6e deutlich größerer 26,45-Zoll-Touchscreen, der sowohl Infos in 5K-Auflösung die Person am Steuer als die daneben zeigt. Dafür verzichtet der neue Crossover auf ein Instrumentendisplay, dessen Aufgaben das Head-up-Display mit übernimmt und sogar Navigationshinweise virtuell auf die Straße projizieren kann.

Eine weitere Besonderheit im Cockpit des Mazda CX-6e sind die zwei Displays ganz links und ganz rechts in den Türen, die das Bild der beiden Kameraeinheiten übertragen, die an der Stelle der sonst üblichen Außenspiegel sitzen. Auch der Innenspiegel ist im Grunde ein Digitaldisplay. Die Basisversion Takumi kommt dagegen mit konventionellen Außenspiegeln.

„Die farblich gewagten Kunstleder-Sitze sind obligatorisch in der Takumi Plus-Ausstattung“
Jürgen Voigt

Ansonsten zeichnen sich sowohl der Mazda CX-6e Takumi als auch die höherwertige Takumi Plus-Version durch eine nahezu komplette Serienausstattung aus, ebenso was Assistenzsysteme, digitale Vernetzung und Infotainment betrifft. Dazu gehören zum Beispiel Bluetooth-fähige Kopfhörer in den Kopfstützen. Die Bedienung sämtlicher Systeme und Funktionen erfolgt über den Touchscreen und zusätzlich per Lenkradtasten, Gestensteuerung oder direkter Ansprache („Hey Mazda …“). Damit lässt sich unter anderem die Ambientebeleuchtung in 256 unterschiedlichen Farben justieren.

Das üppige Raumgefühl vorn wird auch durch das serienmäßige Panoramaglasdach unterstützt – und die Gäste im Fond freuen sich über besonders viel Beinfreiheit. Allerdings schränken die seitlichen Dacheinzüge die Kopffreiheit ein wenig ein, und die Schenkelauflage auf der in der Takumi Plus-Ausstattung klimatisierten Bank könnte etwas satter ausfallen. Für die Gepäckunterbringung ist ebenfalls gesorgt in einem Laderaum, der 468 bis 1434 ö fasst. Der vordere Kofferraum nimmt weitere 83 l auf.