Vorstellung

Lucid Gravity (2025): Preis & Deutschland-Start des Elektro-SUV

Der Lucid Gravity ist in den USA zwar schon erhältlich, kommt zu uns nach Deutschland aber erste Ende 2025. Was der Mercedes EQS SUV-Konkurrent bietet und sein voraussichtlicher Preis!

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Der Lucid Gravity (2025) statisch von schräg vorne fotografiert.
Lucid Gravity (2025) Foto: Lucid Motors

Der Lucid Gravity ist in den USA zwar schon erhältlich, kommt zu uns nach Deutschland aber erste Ende 2025. 

Der Lucid Gravity (2025) statisch von schräg hinten fotografiert.
Lucid Gravity (2025) Foto: Lucid Motors

Der EQS SUV-Gegner ist 5035 mm lang, 2215 mm breit und 1656 mm hoch. Ein Radstand von 3035 mm sorgt für einen geräumigen Innenraum.

Das Cockpit des Lucid Gravity (2025).
Lucid Gravity (2025) Foto: Lucid Motors

Wie außen setzt Lucid auch innen auf eine nüchterne Eleganz und spannt dafür ein 34 Zoll großes Display quer durchs Cockpit.

Die Rücksitzbank im Lucid Gravity (2025).
Lucid Gravity (2025) Foto: Lucid Motors

Bei rund drei Metern Radstand und drei Sitzreihen, von denen die mittlere für den bequemen Zustieg verschiebbar ist, herrscht reichlich Platz.

Der Lucid Gravity (2025) fahrend von schräg vorne fotografiert.
Lucid Gravity (2025) Foto: Lucid Motors

An Bord sind eine Batterie mit 900-V-Technik für ultra-kurze Ladezyklen, bei denen in 15 min der Strom für mehr als 300 km fließt, und zwei kräftige wie kompakte E-Motoren, die auf bis zu 800 PS (588 kW) kommen.

Der Lucid Gravity (2025) mit Fahrradträger auf der Anhängerkupplung fahrend von schräg hinten fotografiert.
Lucid Gravity (2025) Foto: Lucid Motors

Die maximale Reichweite soll bis zu 700 km betragen.

Preis: Lucid Gravity (2025) ab circa 100.000 Euro

Lucid, durch die elektrische Luxuslimousine Air bereits bekannt, will nun auch in die Fahrzeuggattung der SUV einsteigen: In den USA ist der Lucid Gravity bereits erhältlich, zu uns nach Deutschland kommt der Konkurrent eines Mercedes EQS SUV voraussichtlich Ende 2025. Die Preise sollen bei knapp unter 100.000 Euro starten.
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Das Mercedes EQS SUV (2023) im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: 900-V-Plattform, bis zu 800 PS & 700 km Reichweite

Lucid hat für den Gravity eine eigene Plattform entwickelt, der jedoch auf den bereits bekannten Antrieb zurückgreift: eine Batterie mit 900-V-Technik für ultra-kurze Ladezyklen, bei denen in 15 min der Strom für mehr als 300 km fließt, und zwei kräftige wie kompakte E-Motoren, die im Lucid Gravity (2025) auf bis zu 800 PS (588 kW) kommen. Die maximale Reichweite soll rund 440 mi, also über 700 km betragen. Den Sprint von null auf 100 km/h soll das SUV in gut 3,5 s schaffen.

Nützliches Zubehör rund ums Elektroauto:

Gut möglich, dass analog zum Air weitere Varianten dazukommen: Etwa ein Basismodell mit dem möglichen Namen Pure mit 325 kW (442 PS) und 92-kWh-Batterie und ein Touring mit zwei Motoren, 462 kW (628 PS) und 725 km Reichweite. Die oben beschriebene Leistungsstufe dürfte wie bei der Limousine unter dem Titel Grand Touring laufen.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Der Gravity bleibt der Linie des Air treu

Mit einem cW-Wert von 0,24 ist der Lucid Gravity (2025) das schnittigste SUV seiner Art. Er ist 5035 mm lang, 2215 mm breit und 1656 mm hoch. Ein Radstand von 3035 mm sorgt für einen geräumigen Innenraum. Das Design zeigt die nahe Verwandtschaft zur Limousine Air. So ist die rundliche, minimalistische Front mit der durchgängigen Lichtleiste und den vertikalen Lüftungsschlitzen vor den Rädern dem EQS SUV-Rivalen förmlich wie aus dem Gesicht geschnitten. Auch in der Seitenansicht erkennen wir unweigerlich die angedeutete Fließheck-Silhouette der Fünf-Meter-Limousine. Mit dem Unterschied, dass die voluminöse D-Säule beim SUV in einem langgezogenen Dachspoiler mündet.

Die ebenfalls durchgängige Lichtleiste am Heck greift das Air-Thema ein weiteres Mal auf. Die Überhänge sind – für Elektroautos typisch – kurz. Darüber hinaus fällt besonders aus der Vogelperspektive die kurze Fronthaube auf, die eine wiederum langgestreckte Windschutzscheibe ermöglicht. Die Dachpartie präsentiert sich fast vollständig verglast.

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Interieur: Luftiger Innenraum für bis zu sieben Personen

Das Cockpit des Lucid Gravity (2025).
Foto: Lucid Motors

Dank des Panoramaglasdachs des Lucid Gravity (2025) wirkt der Innenraum noch luftiger als ohnehin schon. Das Luxus-SUV bietet optional bis zu sieben Erwachsenen Platz. Ein 34 Zoll großes Display spannt sich quer durchs Cockpit und ersetzt die meisten Schalter. Damit man beim Laden entspannen und die Ruhe genießen kann, startet auf Knopfdruck das Programm "Sanctuary" oder "Spaces" und verwandelt den Gravity in eine Chillout-Zone. Platz dafür gibt es reichlich bei rund drei Metern Radstand und drei Reihen, von denen die mittlere für den bequemen Zustieg und den besten Kompromiss bei der Kniefreiheit verschiebbar ist. In den Kofferraum passen 3200 l und der auswaschbare Frunk schluckt zusätzlich über 200 l.

Die Assistenzsysteme des Lucid Gravity (2025)

Dank des Fahrassistenzsystems "DreamDrive" mit einem umfangreichen Sensoren- und Radar-System, bietet der Lucid Gravity (2025) bei jeder Witterung eine Rundumansicht. Mit an Bord ist ein Spurhalteassistent, eine Verkehrsschilderkennung, ein Totwinkelassistent und ein Notbremssystem.

Fahreindruck: Antrieb & Akku die größten Pfunde

Nicht Fisch, nicht Fleisch, oder das Beste aus allen Welten? Im Falle des Lucid Gravity plädieren wir nach unserer Testfahrt auf letzteres: Das SUV kombiniert clevere Features und Liebe zum Detail mit einer bemerkenswerten Vielseitigkeit und einem exzentrischen Design. Wie viel solvente Kundschaft sich im deutschsprachigen Raum findet, die einen sechsstelligen Betrag für das Auto einer weitgehend unbekannten Marke zahlt, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Von Max Grigo

Fazit

Die Erweiterung des Modellportfolios durch ein SUV ist nicht nur logisch, sondern wirkt auch optisch stimmig. Leider wird auch die zweite Kreation von Lucid Motors in Deutschland für die meisten unerschwinglich bleiben.