Vier Kleinwagen von Opel, Suzuki, Renault und VW im Vergleichstest

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Opel Agila 1.2
Opel Agila 1.2

Am Bug setzt der Agila mit großen Augen eigene Akzente

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  • Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Spitzenwerte bei Handling und Slalom sind wahrlich ...

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    ... keine kaufentscheidenden Argumente beim Kauf vernunftbetonter Kleinwagen. Wichtiger ...

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    ... ist ein gut beherrschbares Fahrverhalten

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Der Agila verhält sich – wie auch seine Konkurrenten – sicher untersteuernd

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Mit straffer Grundnote federt der Agila sehr manierlich

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Erstaunlich ist das hohe Komfortniveau aller Kandidaten, die ja mit kurzen Radständen unterwegs sind

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Opel verleiht dem Agila mit einer Chromleiste und tropfenförmigen Scheinwerfern seine eigene Note

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Auf stolze 1,85 Meter schwingt die Heckklappe des kleinsten Opel auf

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Beim Agila 1.2 ist der Fahrersitz serienmäßig höheneinstellbar

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Der Tacho liegt gut im Blick, der Drehzahlmesser weniger. Der kurze Schalthebel sitzt nah am Lenkrad

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Kleine Tankanzeige im LCD-Display

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Das grundsätzlich empfehlenswerte Stabilitätssystem ESP kostet beim Agila 360 Euro extra. Immerhin: ein Bremsassistent ist serienmäßig

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Bei 1,90 Meter Körpergröße reicht der Beinraum hinten knapp aus

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Die Lehne ist serienmäßig geteilt. Beim Vorklappen entsteht eine ebene Ladefläche

    Opel Agila 1.2
    Opel Agila 1.2

    Am flottesten unterwegs ist man im Vergleich mit dem Opel Agila

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Seit Jahresanfang 2008 trägt der Modus neu gestaltete Scheinwerfer

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  • Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Wie seine Konkurrenten zeigt der Modus ein beherrschbares Fahrverhalten

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Der Grenzbereich kündigt sich durch Schieben über die Vorderräder an

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Auch die Rückleuchten wurden beim Facelift neu gestaltet

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Sanft und souverän...

    Renault Modus 1.2 16V
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    ... steckt der Modus so einiges weg, was sogar manchem Kompaktem hart in Radaufhängungen und Karosserie schlägt

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Kurz und hoch: Der Modus ist 1,59 Meter hoch und 3,87 Meter lang

    Renault Modus 1.2 16V
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    Mit 1,70 Meter Breite hat der Modus ganz knapp die breitesten Schultern. Insgesamt ist er dennoch ein schmales Auto

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Die Heckklappe schwingt bis zur Höhe von 1,83 Meter auf

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Eigentümlich hohe Sitze mit bunten Polstern

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Das Display ist nicht immer gut ablesbar. Mit dem tief montierten Radio versöhnen Tasten an der Lenksäule

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Die Rückbank ist sehr nachgiebig gepolstert und daher auf Dauer unbequem

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Renault: Der Kofferraum fasst nur 217 Liter. Eine hohe Stufe schmälert die Variabilität

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Leichtmetallfelgen kosten für den Modus 600 Euro Aufpreis. Wichtiger: auch ESP kostet extra – 500 Euro

    Renault Modus 1.2 16V
    Renault Modus 1.2 16V

    Nichts zu sehen: Unter der Plastikhaube steckt ein 75 PS starker 1,2-Liter-Vierzylinder

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Der kleine Schwarze: Scheinwerfer und Kühlerform unterscheiden den Splash vom baugleichen Opel Agila

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  • Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Die Kühleröffnungen des Splash scheinen vom Audi-Stil inspiriert

    Suzuki Splash 1.2
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    Gut beherrschbar geht der Kurze ums Eck

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Die Zeiten unlackierter Stoßfänger sind vorbei: gut für die Optik, doch Parkrempler werden teuer

    Suzuki Splash 1.2
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    Hochgezogene Rückleuchten und ein horizontaler Knick verleihen dem Suzuki-Heck etwas Pfiff

    Suzuki Splash 1.2
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    Für den Suzuki gilt beim Fahrkomfort das gleiche wie für den Opel: Mit straffer Grundabstimmung ...

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    ... federt der Splash manierlich, allenfalls Querfugen oder sehr tiefe Wellen sorgen für Abstriche

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Der Splash ist vier Millimeter höher als der Modus und damit ganz knapp der Höchste im Vergleich

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Der Radstand ist mit 2,36 Meter am kürzesten geraten, auch in der Länge (3,72 Meter) bleibt der Splash bescheiden, ist wegen anderer Stoßfänger sogar 2,5 Zentimeter kürzer als der baugleiche Opel Agila

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Vordersitze mit Sitzheizung ab Modell Club

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Hinten das gleiche Bild wie im Agila: mehr Kopf- als Beinfreiheit

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Suzuki bevorzugt gedeckte Farben

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Praktisch: Schalthebel hoch und nah am Lenkrad

    Suzuki Splash 1.2
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    Kofferraum mit 225 Liter Volumen. Die Kopfstützen bleiben beim Umklappen in den Lehnen

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Wer Leichtmetallfelgen ab Werk will, muss den Splash Comfort für 14.000 Euro bestellen. Gut: Der Schleuderschutz ESP ist serienmäßig

    Suzuki Splash 1.2
    Suzuki Splash 1.2

    Im Verbrauch liegt der japanische Vierzylinder im Mittelfeld, in der Leistung an der Spitze: 86 PS produziert der 1242 Kubikzentimeter große Motor

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Der Fox ist zurückhaltend gezeichnet

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  • VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Gebaut wird der kleinste VW in Brasilien

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Für ESP, das kritische Situationen entschärfen kann, verlangt VW 420 Euro extra

    VW Fox 1.4
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    Mit 80 Zentimetern hat der Fox die höchste Ladekante im Vergleich

    VW Fox 1.4
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    Im Federungskomfort liegt der Fox in etwa auf dem Niveau von Agila und Splash

    VW Fox 1.4
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    Die Qualitäten des Modus erreicht das Fahrwerk unter Komfortgesichtspunkten nicht ganz

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Mit 1,66 Meter ist der Fox der Schmalste im Vergleich

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Auch in der Höhe bleibt der VW bescheidener als die Konkurrenz: mit 1,54 Meter fehlen fast fünf Zentimeter zum Suzuki-Opel-Duo

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Das Fox-Lenkrad ist in Neigung und Tiefe einstellbar

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Im VW sitzt es sich erstklassig auf festen, groß dimensionierten Polstern

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Ist die verschiebbare Rückbank ganz hinten eingerastet, ist das Platzangebot üppig

    VW Fox 1.4
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    Serienmäßig ist der Fox ein Viersitzer

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Bringt Frischluft: Ausstellfenster hinten. Eine Klimaanlage kostet im Paket mit Leichtmetallfelgen 1365 Euro extra

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Serienmäßig verschiebbare Rückbank im Fox, geteilte Lehnen kosten 99 Euro Aufpreis. 260 Liter Volumen passen ins Gepäckabteil

    VW Fox 1.4
    VW Fox 1.4

    Trotz der Zweiventil-Bauweise macht der kraftvolle und sparsame Fox-Antrieb eine gute Figur

    Vergleich in der kleinen Klasse: Die Neuen Opel Agila und Suzuki Splash treten an gegen Renault Modus und VW Fox

    Ganz schön unbescheiden sind wir geworden. Sportwagen müssen plötzlich bequem, Offroader sportlich und Cabrios auch Coupés sein. Und von den Kleinen erwarten wir selbstverständlich, dass sie geräumig sind und komfortabel, sicher und flott, praktisch und hübsch – aber trotzdem bezahlbar. Reichlich viel gewünscht? Ja, aber nicht fernab der Realität: Der VW Fox etwa steht für knapp über 11.000 Euro vor der Tür und ist mit 75 PS nicht gerade ärmlich motorisiert.

    Der Renault Modus, nach dem Facelift Anfang des Jahres plötzlich mit eckigen Augen nicht mehr so knuddelig dreinblickend wie einst, liegt als Avantage mit 75 PS bei 12.950 Euro. Suzuki Splash Club und Opel Agila Edition, bis auf leichte kosmetische Eigenheiten am Bug und einige individuelle Lösungen in technischen Details baugleich, treten mit 86 PS an. Den Suzuki gibt es bereits für 12.700, den Opel für 13.700 Euro. Also einsteigen bitte und die Türen schließen.

    Karosserie

    Vom klassischen Graue-Maus-Kleinwagen sind alle vier deutlich entfernt. Das signalisieren nicht nur die hoch aufragenden Karosserien, sondern auch die pfiffigen Formen – speziell beim Suzuki, beim Opel und beim Renault.

    Doch Optik ist ja nicht alles: Denn wenn es ums Platzangebot geht, macht dem VW Fox, der etwas konservativ neben der jüngeren Konkurrenz steht, keiner etwas vor. Vorn bietet er unter dem Strich nicht mehr als der Opel und der Suzuki. Doch in der zweiten Reihe ist der Fox eine Klasse für sich. Die Messwerte bescheinigen ihm zwar die geringste Innenhöhe, doch Luft über dem Scheitel ist trotzdem genug. Und mehr Beinraum als er bietet in diesem Quartett schlicht keiner.

    Der Modus geizt am heftigsten mit diesem wertvollen Gut. Käufer des Dynamique-Modells (13950 Euro) können gegen 300 Euro Aufpreis allerdings eine – wie auch im längeren Grand Modus – verschiebbare und hinter den Vordersitzen aufstellbare Rücksitzbank ordern. Die schafft Platz – allerdings zu Lasten des ohnehin kleinen Kofferraums (217 Liter).

    Eine verschiebbare Rückbank hat der Fox serienmäßig, wobei die Lehne allerdings – Ausnahme in dieser Runde – serienmäßig ungeteilt ist und damit die Variabilität schmälert. Gut beraten ist also, wer 99 Euro extra investiert in geteilt klappbare Lehnen. Mit im Paket: Cupholder und eine Ablage in der Mitte der Sitzfläche, die den kleinsten VW dann endgültig zum Viersitzer machen.

    Weitere Punkte sammelt der Fox mit dem größten Kofferraum (260 Liter) und der höchsten Zuladung (500 Kilogramm). Doch den nahen Kapitelsieg verstolpert er dann, weil es Seitenairbags vorn nur gegen Aufpreis und Kopfairbags überhaupt nicht gibt. So geht der erste Etappensieg an den Suzuki, der ab Werk die meisten Sicherheits-Features serienmäßig hat und daher auch den baugleichen Opel aussticht.

    KarosserieMax. PunkteVW Fox 1.4Suzuki Splash 1.2Renault Modus 1.2 16VOpel Agila 1.2
    Raumangebot vorn10063636163
    Raumangebot hinten10048403940
    Übersichtlichkeit7050474847
    Bedienung/ Funktion10075706770
    Kofferraumvolumen10016131513
    Variabilität10020353035
    Zuladung/ Anhängelast8029202618
    Sicherheit15034615037
    Qualität/ Verarbeitung200114112116112
    Kapitelbewertung1000449461452435

    Fahrkomfort

    Obwohl das Quartett durch die Bank auf eher kurzem Radstand unterwegs ist, ist der gebotene Federungskomfort erstaunlich. Der Opel und der Suzuki machen ihre Sache schon mit straffer Grundnote sehr manierlich, wobei allenfalls Querfugen oder tiefe Wellen für Abstriche sorgen. Hier kommt es zu kräftigen Knuffen oder langhubigen Karosseriebewegungen.

    Der Fox wirkt noch besser ausbalanciert, was sich ebenso bei höherer Beladung zeigt. Hier sind der Agila und der Splash etwas unterdämpft, denn sie federn weit aus, wenn es durch tiefere Schlaglöcher geht. Am besten wird der Modus mit den Narben fertig, die der Schwerlastverkehr auf unseren Straßen hinterlässt. Sanft und souverän steckt er so einiges weg, was sogar manchen Kompakten hart in Radaufhängungen und Karosserie schlägt.

    Der akustische Komfort geht bei allen in Ordnung: Sie lassen zwar auf Kopfsteinpflaster Fahrwerksgeräusche hören, und auf manchen Asphaltsorten singen die Reifen das Lied der Straße doch sehr deutlich. Windgeräusche aber und das helle Brummen der kleinvolumigen Motoren werden niemals störend.

    Der Fox punktet vorn wie hinten mit den besten, weil großen, straff gepolsterten und nicht mit Seitenführung geizenden Sitzen, während die weichen Renault-Polster längst nicht jedem zusagen. Doch in ergonomischer Hinsicht gerät der VW klar ins Hintertreffen: Die hohe Ladekante ist ebenso unpraktisch wie die Beschränkung auf zwei Türen, die die Nutzung der Rücksitze erschwert. Und die tiefe Platzierung des Radios sowie der Drehregler der Klimaanlage erscheint mit Blick auf die Rivalen geradezu als unfreundlicher Akt.

    Auch beim Klimakomfort lässt der Fox Federn. Zwar haben die Klimaanlagen der Konkurrenz alle Mühe, durch ihre kleinen Ausströmer genügend kalte Luft in die Innenräume zu pusten, die sich wegen der großzügigen Verglasung bei Sonnenschein enorm aufheizen. Doch Agila, Splash und Modus haben die Klimaanlagen serienmäßig an Bord, während der Fox-Fahrer ohne gesonderten Griff in die Brieftasche nur eine schnell ansprechende, wirkungsvolle Heizung vorweisen kann.

    FahrkomfortMax. PunkteVW Fox 1.4Suzuki Splash 1.2Renault Modus 1.2 16VOpel Agila 1.2
    Sitzkomfort vorn15077686568
    Sitzkomfort hinten10062535053
    Ergonomie15086110100110
    Innengeräusche5031292633
    Geräuscheindruck10054525652
    Klimatisierung5013222120
    Federung leer2001009812098
    Federung beladen200989611596
    Kapitelbewertung1000521528553530

    Motor und Getriebe

    Während Opel und Suzuki einen in Japan entwickelten 1,2-Liter mit 86 PS einsetzen, lassen es Renault und VW etwas geruhsamer angehen: 75 PS sind es bei beiden, wobei Renault diese Leistung aus gerade mal 1,15 Litern holt und VW im Fox den altbekannten 1,4-Liter verbaut.

    Trotz allmählich antiquierter Zweiventil-Bauweise entpuppt sich dieser Wolfsburger Methusalem allerdings als attraktiver Wegbegleiter. Er legt schon bei wenig Drehzahl ordentlich los, zieht im Mittelfeld gut durch und pusht den Fox in der Beschleunigung aufs Niveau des stärkeren Suzuki Splash. Der gleich starke, aber mit 19 Newtonmeter weniger Drehmoment gesegnete Renault fällt da eklatant ab.

    Er fordert auch in alltäglichen Fahrsituationen am meisten Geduld – etwa wenn es gilt, nur mal eben aus mittleren Drehzahlen wieder auf Tempo zu kommen. Dabei läuft er nicht nennenswert kultivierter als der im Ton leicht brummige, aber niemals störende Fox-Motor.

    Am flottesten unterwegs ist man mit dem Opel Agila – der Testwagen hatte einige tausend Kilometer mehr auf dem Zähler als der identisch motorisierte Suzuki, dessen Motor vermutlich noch nicht richtig freigefahren war.

    Dass der Trend zum kleinen Hubraum nicht immer zu den erhofften Sparrekorden führt, zeigt sich an der Zapfsäule: Hier liegen Opel und Suzuki mit 7,7 und 7,6 Litern nur im Mittelfeld, während der Fox mit 7,2 Liter Testverbrauch den Maßstab setzt. Schlusslicht ist der Renault Modus: 8,1 Liter Super zeugen davon, dass auch bei normaler Fahrt relativ oft hohe Drehzahlen bemüht werden müssen. Die damit verbundenen Schaltvorgänge gehen immerhin, wie bei den Konkurrenten, locker von der Hand.

    Motor und GetriebeMax. PunkteVW Fox 1.4Suzuki Splash 1.2Renault Modus 1.2 16VOpel Agila 1.2
    Beschleunigung15011311083120
    Elastizität100
    Höchstgeschwindigkeit15037453345
    Getriebeabstufung10076727072
    Kraftentfaltung5024232124
    Laufkultur10062656365
    Verbrauch325198193186191
    Reichweite2512101010
    Kapitelbewertung1000522518466527

    Fahrdynamik

    Spitzenwerte bei Handling und Slalom sind wahrlich keine Kriterien beim Kauf vernunftbetonter Kleinwagen. Daher nur so viel: Alle vier zeigten auf der abgesperrten Teststrecke ein auch für Anfänger gut beherrschbares, von Untersteuern geprägtes Verhalten im Grenzbereich. Die schlechten Werte für den Modus resultieren aus einem sehr früh regelnden, zudem nicht komplett abschaltbaren ESP. Auffällig bei Agila und Splash: Beim rabiaten Bremsen wird das entlastete Heck leicht unruhig.

    FahrdynamikMax. PunkteVW Fox 1.4Suzuki Splash 1.2Renault Modus 1.2 16VOpel Agila 1.2
    Handling1501115220
    Slalom10068534473
    Lenkung10062585558
    Geradeauslauf5036293329
    Bremsdosierung3018141614
    Bremsweg kalt15078637858
    Bremsweg warm15074707657
    Traktion10063606360
    Fahrsicherheit1501109010590
    Wendekreis2018192019
    Kapitelbewertung1000538471492478

    Umwelt und Kosten

    Besonders im Vergleich mit dem Suzuki wirkt der VW in der Serienausstattung reichlich kahl: Klimaanlage? ESP? Zentralverriegelung? Bitte zuzahlen! Doch unterm Strich ist alles halb so wild, denn 11025 Euro Grundpreis lassen Luft für die Extras, die die Konkurrenz schon serienmäßig hat.

    So kommt der Fox mit AZ-Normausstattung am billigsten und legt mächtig nach: Der niedrigste Wertverlust sowie die geringsten Werkstatt- und Kraftstoffkosten sprechen ebenso für den VW wie die lange Mobilitätsgarantie.

    Gerade bei den Garantien sieht der Agila schlecht aus, denn obwohl er technisch mit dem Splash identisch ist, gewährt Opel nur zwei Jahre Schutz vor Technikpannen, während Suzuki hier für drei Jahre geradesteht. Renault bietet wie VW ebenfalls eine unbegrenzte Mobilitätsgarantie. So schiebt sich auch der konstant gut punktende Modus bei den Kosten vor das Auto mit dem höchsten Grundpreis – den Agila.

    Kosten/UmweltMax. PunkteVW Fox 1.4Suzuki Splash 1.2Renault Modus 1.2 16VOpel Agila 1.2
    Bewerteter Preis675395359354340
    Wertverlust5043363634
    Ausstattung2591012
    Multimedia50
    Garantie/Gewährleistung5028242719
    Werkstattkosten2015141414
    Steuer109999
    Versicherung4035343534
    Kraftstoff5541403839
    Emissionswerte2584878387
    Kapitelbewertung1000650612606588

    Fazit

    Opel Agila und Suzuki Splash sind eine Bereicherung für die kleine Klasse. Dass der Splash vor dem Agila landet, liegt einzig an den Kostenvorteilen und an der generöseren Sicherheitsausstattung des Suzuki.

    Der hohe Rückstand des Modus geht auf den müden, dabei durstigen Motor und die überschaubaren fahrdynamischen Qualitäten zurück. Wer damit leben kann, kauft einen der komfortabelsten Kleinwagen. Und der VW Fox? Er macht das Rennen – ausgewogen, geräumig und preiswert, wie er ist.

    Gesamtbewertung

    Max. PunkteVW Fox 1.4Suzuki Splash 1.2Renault Modus 1.2 16VOpel Agila 1.2
    Summe50002680259025692558
    Platzierung1234