Ford Puma Facelift (ST & Gen-E): Alle Infos, Preise & Bilder
Im Februar 2024 debütierte das Ford Puma Facelift, zehn Monate später folgte die Elektroversion namens Gen-E. Wir stellen die beiden Varianten vor, nennen die Preise und was sich mit dem Update Ende 2025 nochmals geändert hat!
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- Preis: Ford Puma ab 28.900 Euro & Ford Puma Gen-E ab 36.900 Euro
- Der Ford Puma Gen-E (2025) im Video
- Antriebe: Benziner mit Mildhybrid, abgeschwächte ST-Variante sowie Elektroantrieb
- Exterieur: Kaum Neues von außen
- Interieur: Moderneres Infotainment im Puma
- Assistenzsysteme: "BlueCruise" nun auch für den Puma erhältlich
- Fahreindruck: Der Elektro-Puma ist eine echte Alternative
Preis: Ford Puma ab 28.900 Euro & Ford Puma Gen-E ab 36.900 Euro
Nachdem der Ford Fiesta ausgelaufen ist und seine 47-jährige Erfolgsstory beendet hat, stellte der US-amerikanische Hersteller im Februar 2024 das Ford Puma Facelift vor. Erstmalig gibt es den Crossover nicht nur mit Verbrennungsmotoren, sondern auch rein elektrisch fahrend als Gen-E – der sich mit reichlich Verspätung ins Antriebsportfolio integriert und seit Dezember 2024 bestellbar ist.
Während sich der Verbrenner mit einem Startpreis von 28.900 Euro positioniert, muss die Kundschaft für den elektrischen Ford Puma Gen-E bei einem Startpreis von 36.900 Euro deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Leasingraten beginnen beim Verbrenner bei 239 Euro im Monat, während der Gen-E ab einem Leasingtarif von mindestens 299 Euro im Monat buchbar ist (alle Preise: Stand Dezember 2025).
Der Ford Puma Gen-E (2025) im Video

Antriebe: Benziner mit Mildhybrid, abgeschwächte ST-Variante sowie Elektroantrieb
Verbrenner
An den Verbrennungsmotoren änderte sich mit dem 2024er Ford Puma Facelift nicht viel: Die Bandbreite reicht weiterhin vom 125 PS (92 kW) bis hin zum 155 PS (114 kW) starken 1,0-l-Dreizylinder. Allerdings wird die 1,5-l-Variante des ST gestrichen: Künftig gibt es den sportlichsten Puma ausschließlich mit 1,0-l-Dreizylinder, 160 PS (117 kW) und 200 Nm. Eine Boost-Funktion soll dem ST für "einige Sekunden" eine Steigerung um zehn PS (7 kW) und 48 Nm ermöglichen. Die 200 PS (147 kW) starke Spitzenmotorisierung gehört damit ebenso der Vergangenheit an wie die Dieselvariante, die es bereits seit 2021 nicht mehr gibt. Eine Siebenstufen-Automatik ist mit dem Facelift auch für die mittlere Motorisierung Serie, lediglich das Einstiegsaggregat kommt mit Sechsgang-Handschaltung.
Ford Puma Gen-E (2025)

Der elektrische Ford Puma Gen-E erweitert seit Dezember 2024 das Antriebsportfolio des Ford Puma. Bewegt wird die elektrische Variante von einem 124 kW (168 PS) starken Elektromotor, der die Vorderachse antreibt. So gerüstet, sprintet der Elektro-Puma in flotten 8,0 s aus dem Stand auf 100 km/h – das ist Puma ST-Niveau. Abgeregelt ist der elektrische Crossover bei 160 km/h.
Bis zum Update zum Modelljahr 2026 Ende November 2025 erzielte der kleine Crossover mit der 43 kWh großen Batterie Reichweiten von bis zu 376 km. Dank eines optimierten Batteriedesigns steigt die Reichweite auf bis zu 417 km. Den Energiebedarf gibt der Hersteller weiterhin mit 13,1 kWh/100 km an.
Ist der Akku (annähernd) leer, soll die Batterie bei einer maximalen Ladeleistung von 100 kW unter optimalen Bedingungen am Schnelllader in rund 23 min von zehn auf 80 Prozent geladen werden können. Zehn Minuten reichen laut Hersteller aus, um bis zu 124 km Reichweite an Bord zu holen.
Exterieur: Kaum Neues von außen
Die Änderungen am Exterieur des Ford Puma Facelift fallen äußerst moderat aus. Am auffälligsten dürften der Umzug des Markenlogos auf den nun chromfreien Kühlergrill und die neue Lichtsignatur der Scheinwerfer mit prägnanten kurzen Diagonalen sein. Zudem hat sich die Formgebung des Spoilers leicht verändert und das Endrohr des Auspuffs befindet sich nicht mehr im Sichtbereich. Der Gen-E hebt sich vor allem mit einer umgestalteten Frontschürze sowie einer geschlossenen Kühlergrill-Front ähnlich zum Mustang Mach-E vom Verbrenner-Puma ab.
Die ST-Variante des Ford Puma Facelift kommt erwartungsgemäß mit einigen optischen Akzenten um die Ecke. Das Performance-Modell unterscheidet sich durch einen abweichenden Frontsplitter, der den Abtrieb der Vorderachse gegenüber dem Standardmodell um fast 80 Prozent steigern soll. Außerdem sind am ST mehrere schwarze Akzente zu finden, auf Wunsch wird er auch mit schwarzem Dach ausgeliefert. Die 19-Zoll-Leichtmetallräder der ST-Variante wiederum sind in Grau gehalten. ST Line und ST Line X schlagen optisch die Brücke zwischen dem Basismodell Titanium und der stärksten Ausbaustufe.
Die Maße des überarbeiteten Ford Puma betragen 4207 mm in der Länge, 1805 mm in der Breite und 1534 mm in der Höhe.
Interieur: Moderneres Infotainment im Puma

Im Innenraum sitzt seit 2024 neben dem 12,8 Zoll großen Instrumenten-Display ein 12-Zoll-Touchscreen auf dem Armaturenbrett, das mehrere Schalter und Regler ersetzt.
Neu ist zudem das sprachgesteuerte Sync 4-System, das im Mustang Mach-E debütierte und Daten laut Ford-Angaben doppelt so schnell verarbeitet als vom Vorgänger gewohnt. Die Internetverbindung kommt durch ein serienmäßiges 5G-Modem zustande, als Onboard-Assistent steht Amazons Alexa-System zur Verfügung. Per Apple CarPlay und Android Auto lässt sich das Smartphone mit dem Infotainmentsystem verbinden, außerdem weist die Mittelkonsole eine induktive Ladefläche auf.
Der Kofferraum fasst weiterhin 456 l und Ladegut mit einer maximalen Höhe von 115 cm. Auch die "MegaBox" getaufte 80-l-Ausbuchtung mit Wasserablauf wird vom Vorgänger übernommen. Im Innenraum des ST-Modells machen neben Sportsitzen auch verschiedene Applikationen mit dem verheißungsvollen Namenszusatz klar, in welcher Version des Ford Puma Facelift man sich befindet.
Assistenzsysteme: "BlueCruise" nun auch für den Puma erhältlich
Der Ford Puma ist mit dem Modelljahr 2026 auch mit dem Fahrassistenzsystem BlueCruise erhältlich. Als kleinstes Ford-Modell mit dieser Technologie erlaubt er auf ausgewiesenen Autobahnen freihändiges Fahren.
Fahreindruck: Der Elektro-Puma ist eine echte Alternative
Der neue Ford Puma Gen-E präsentiert sich auf den ersten Kilometern als lebhafter Elektriker mit völlig ausreichenden Fahrleistungen und einem augenscheinlich sehr effizienten Antrieb. Damit ist er wie geschaffen für den Kurz- und Mittelstrecken-Einsatz. Preislich unterbietet er die Konkurrenz teils deutlich. Da wird die Frage, wie er sich schließlich im umkämpften E-SUV-Segment bewährt, im doppelten Wortsinn eine spannende. Von Elmar Siepen
Der Ford Puma 1.0 Ecoboost Hybrid ist ein dynamisches Auto. Das geringere Platzangebot leidet unter dem Glasdach. Das kann und sollte man weglassen – den mit dem Facelift geminderten Qualitätseindruck muss man hingegen akzeptieren. Von Sven Kötter






















