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Alle Infos zum Fiat Grande Panda

Fiat Grande Panda (2025): Das kostet er als E-Auto und Mildhybrid

Der große Panda startet in Deutschland

Lukas Bädorf Redakteur
Tim Neumann Redakteur
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Inhalt
  1. Preis: Fiat Grande Panda (2025) ab 24.990 Euro
  2. Antrieb: Rein elektrisch & als Mildhybrid
  3. Exterieur: Grande Panda deutlich länger
  4. Interieur: minimalistischer Stil
  5. Assistenzsysteme: Ein Sprung nach vorne
  6. Fahreindruck: Verspielt und doch erwachsen

Als Fiat Grande Panda (2025) schickt die Marke ihren Klassiker neu entwickelt an den Start. Die Auswahl besteht aus einem elektrischen Antrieb sowie einem mildhybridisierten Verbrenner. Zu diesem Preis gehts los!

 

Preis: Fiat Grande Panda (2025) ab 24.990 Euro

Die Neuauflage des sympathischen Kleinwagen-Klassikers – sie firmiert zur Unterscheidung vom als Pandina weiterlaufenden Fiat Panda unter dem Namen Fiat Grande Panda – ist eng verwandt mit dem ebenfalls dem Stellantis-Konzern angehörenden Citroën C3 beziehungsweise ë-C3. Wie der französische Bruder ist auch der Italiener als Elektroauto sowie Mildhybrid erhältlich (siehe nächsten Absatz). Für den rein elektrischen Grande Panda verlangt Fiat 24.990 Euro, während der Mildhybrid mit 18.990 zu Buche schlägt (Stand: Februar 2025).
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Antrieb: Rein elektrisch & als Mildhybrid

Wie der Citroën ë-C3 baut der Fiat Grande Panda (2025) auf der Smart-Car-Plattform von Stellantis auf. Und wie der ë-C3 leistet auch die E-Maschine im Italiener 83 kW (113 PS). Den Sprint auf 100 km/h gibt Fiat mit elf Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit mit 132 km/h. Als Energiespeicher dient eine 44-kWh-Batterie (Aktueller Forschungsstand bei der Feststoffbatterie), die für Reichweiten von bis zu 326 km sorgt. An einer 100-kW-Schnellladesäule lassen sich die Akkus in 27 min von 20 auf 80 Prozent laden. Über das optional in einem Fach in der Kühlermaske integrierte Ladekabel – nur erhältlich in Verbindung mit dem 7-kW-Onboard-Charger – benötigt der Grande Panda für die 20-80-Prozent-Disziplin vier Stunden und 20 min. Serienmäßig ist ein Ladekabel für Wechselstrom mit einer Leistung von bis zu elf kW (2 Stunden und 50 min) an Bord.

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Ebenfalls erhältlich ist eine Mildhybridvariante (Vor- und Nachteile des Mildhybrids), die es mit einem 1,2-l-Dreizylinder samt 48-V-System auf 101 PS (74 kW) Systemleistung bringt. Serienmäßig an Bord ist hier ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen, in das auch der E-Motor mit 21 kW (29 PS) integriert ist. Während der Stromer bei 132 km/h abgeregelt ist, schafft der Verbrenner immerhin 160 km/h Spitze. Auch in Sachen Beschleunigung ist man mit dem Dreizylinder flotter unterwegs: Von null auf 100 km/h dauert es im Stromer glatte elf Sekunden – eine Sekunde länger als im Mildhybrid.

Fiat hat auch schon angekündigt, an weiteren Antrieben zu arbeiten: So sollen für den Stromer bald größere und kleinere Akkupakete erhätlich sein. Ein Grande Panda ganz ohne Elektrifizierung steht auch auf dem Plan, dürfte es aber wegen der strengen CO2-Grenzwerte nicht nach Deutschland schaffen. Eine Abarth-Variante oder ein Allradantrieb (Vor- und Nachteile des Allradantriebs) sind vorerst nicht geplant.

Die Konkurrenten:

 

Exterieur: Grande Panda deutlich länger

Zwar fährt Fiat auch mit dem Grande Panda (2025) weiter fleißig auf der erfolgreichen Retro-Schiene, dessen Weichen der 500 im Jahr 2007 gestellt hat. Eine simple Kopie des wuseligen Würfels von 1980 (Hier unsere Abenteuerreise im alten Fiat Panda nachlesen) stellt der neue aber nicht dar. Stattdessen sind es viele feine Details, die an den seligen Ahnen erinnern. Da wäre zum Beispiel der geschlossene, asymmetrische Kühlergrill mit dem Markenschriftzug auf der linken Seite. Oder die kleinen, aufrecht stehenden Rückleuchten. Mit seinem hochbeinigen Auftritt und den Kunststoff-Radhäusern manövriert er sich wiederum ins angesagte City-SUV-Segment. Und auch der Beiname Grande kommt nicht von ungefähr: Mit einer Länge von 3,99 m wächst der Panda im Vergleich zum Pandina um weit mehr als 20 cm. Seine Breite beträgt 1763 und seine Höhe 1586 mm. Übrigens sollen in den kommenden Jahren noch weitere Karosserieformen folgen. Dazu gehört unter anderem ein Pick-up, der gerade für den südamerikanischen und afrikanischen Markt interessant ist.

 

Interieur: minimalistischer Stil

Das Cockpit des Fiat Grande Panda (2024).
Foto: Fiat

Obwohl sich der Fiat Grande Panda (2025) auch im Cockpit einige Bauteile mit dem Citroën ë-C3 teilt, entfaltet das Ambiente doch seinen ganz eigenen Charme. So stammen die aufrechten Lüftungssausströmern links und rechts sowie die tief sitzenden mittigen Pendants ebenso aus dem kleinen Franzosen wie der 10,3 Zoll große Touchscreen (Darum ist der Touchscreen-Trend so gefährlich) auf Höhe des Lenkrads. Trotzdem wirkt das Armaturenbrett des Italieners peppiger – das kommt augenscheinlich nicht nur durch die farbenfrohe Materialauswahl, sondern auch durch verspielte Details wie dem kleinen Ur-Panda in der Bildschirmeinfassung, die rund ausfällt. Auch Dekoreinlagen, die an Holz erinnern sollen, lassen den Fiat Granda Panda (2025) alles andere als billig wirken. Das Kofferraumvolumen reicht im Stromer von 361 bis 1315 l und mit Mildhybrid-Antrieb von 412 bis 1366 l.

 

Assistenzsysteme: Ein Sprung nach vorne

Der Fiat Grande Pande (2025) wartet mit Assistenzsystemen wie einem Tempomaten, einem aktiven Spurhalte- und Notbremsassistenten sowie einer Geschwindigkeitsüberwachung auf, die die Person am Steuer im Falle des Falles mit einem Piepen informiert. Auch ein Aufmerksamkeitssensor ist mit von der Partie.

 

Fahreindruck: Verspielt und doch erwachsen

Der Fiat Grande Panda gibt sich von außen und vor allem von innen charmant bis verspielt, fährt sich aber trotz dessen grundsolide. Obwohl der Vollelektriker in der Stadt zuhause ist, gibt das City-SUV auch auf Überlandfahrten eine gute Figur ab – solange die überschaubare Reichweite nicht aufgebraucht ist. 
Von Tim Neumann

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