Die spektakulärsten Hypercars: Top-16

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Aston Martin Valkyrie AMR Pro
Aston Martin Valkyrie AMR Pro Foto: Aston Martin

Um Kund:innen zufriedenzustellen, die sich mit dem Valkyrie nur auf der Rennstrecke austoben wollen, hat Aston Martin den Serien-Valkyrie modifiziert: Der AMR Pro ist um 380 Millimeter länger im Radstand, um 96 Millimeter breiter in der Spur und erhielt zudem Aerodynamik-Modifikationen, die den Abtrieb gegenüber der ohnehin schon radikalen Serienversion glatt verdoppeln. Der 6,5-Liter-Cosworth-V12 leistet bei 11.000 Touren 1015 PS (746 kW). Die Serie von 40 Exemplaren ist längst ausverkauft. Preis: 4,3 Millionen Dollar.

Bugatti Chiron Super Sport 300+
Bugatti Chiron Super Sport 300+ Foto: Bugatti

Inspiriert vom Brechen der 300-Meilen-pro-Stunde-Rekordmarke, hat Bugatti den 490 km/h schnellen Chiron Super Sport nochmals aufgepeppt. Auf 30 Stück limitiert, kostet der 1600-PS-Apparat (1177 kW) mit Achtliter-W16-Motor 3,9 Millionen Euro.

Czinger 21C
Czinger 21C Foto: Czinger

Das ehrgeizige Projekt aus L.A. basiert zu 50 Prozent auf Komponenten, die aus dem 3D-Drucker stammen. Fahrer:in und Passagier:in sitzen hintereinander. Angetrieben wird das Hybrid-Hypercar von einem doppelt aufgeladenen 2,9-Liter-V8-Mittelmotor und zwei E-Motoren – Systemleistung: 1250 PS (919 kW). Der Czinger 21C ist auf 80 Stück limitiert und kostet zwei Millionen Euro.

Ferrari Daytona SP3
Ferrari Daytona SP3 Foto: Ferrari

Das Modell ist das zweite Auto im Segment der limitierten Icona-Sonderserie und zudem eine Hommage an die Ferrari-Sportprototypen mit V12-Mittelmotor, die die Marke zur Motorsportlegende machten. Der 6,5-Liter-V12 leistet 840 PS (618 kW) bei 9250 Touren und beschleunigt das rote Geschoss in 2,85 Sekunden auf Tempo 100. Spitze: 340 km/h. Ein rund zwei Millionen Euro teures Exemplar der 499-Stück-Auflage bekommt nur, wer bereits einen Ferrari P1 oder P2 gekauft hat.

Ferrari FXX K Evo
Ferrari FXX K Evo Foto: Ferrari

Eigentlich ist der FXX ein Hypercar-Oldie, denn die Basis stammt aus dem Jahr 2015. Aber weil er so schön ist, zeigen wir ihn hier noch einmal. Wie der Aston Martin und der Pagani ist der Hybrid-Ferrari FXX K Evo ein reines Trackday-Auto: Privatfahrt auf der Rennstrecke ja – eine Straßenzulassung gibt es aber nicht. Der 6,3 Liter-V12 leistet 860 PS (633 kW) bei 9200 Umdrehungen plus 190 PS (140 kW) aus der E-Maschine, die Beschleunigung von null auf 100 km/h liegt unter 2,5 Sekunden. Preis: ab 2,2 Millionen Euro.

Hennessey Venom F5
Hennessey Venom F5 Foto: Hennessey

Seit März 2022 wird das 2,3 Millionen Euro teure Coupé gefertigt, ab August gibt es das Modell auch als Roadster. Die Technik ist mit der des Coupés identisch: Der brachiale 6,6-Liter-V8-Doppelturbo meldet 1817 PS (1336 kW) an alle vier Räder und erreicht ein maximales Drehmoment von üppigen 1617 Newtonmetern. Tempo 440 sind mit dem Venom schon erzielt worden. Die 24 Exemplare waren bereits nach der Präsentation im August 2021 verkauft.

Hispano Suiza Carmen
Hispano Suiza Carmen Foto: Hispano

Das ehrgeizige Elektroauto-Projekt mit zwei permanent erregten Magnet-Synchronmaschinen lässt einen großen alten Namen aus Spanien wieder aufleben. Das 750-kW-/1019-PS-Hypercar ist auf 24 Stück begrenzt. Das maximale Drehmoment der 1,24 Meter hohen Flunder liegt bei 1000 Newtonmetern, auf Tempo 100 sprintet der (oder die?) hinterradgetriebene(r) Carmen in unter drei Sekunden. Der Preis liegt bei 1,65 Millionen Euro.

Koenigsegg Jesko Absolut
Koenigsegg Jesko Absolut Foto: Koenigsegg

Der Hersteller aus Schweden war einer der ersten Supercar-Fabrikanten. Der neue Jesko Absolut ist das schnellste Modell, das Koenigsegg bislang zur Marktreife entwickelt hat. Und es muss einen Zweck erfüllen: schneller als 300 Meilen pro Stunde fahren. Oder am besten gleich die 500-km/h-Marke knacken. Antrieb: Fünfliter-V8-Biturbo mit 1622 PS (1193 kW). Beschleunigung null auf 100 km/h: unter 2,5 Sekunden. Preis: verrät Koenigsegg noch nicht.

Lamborghini Aventador LP780 4 Ultimae
Lamborghini Aventador LP780 4 Ultimae Foto: Lamborghini

Nach nur drei Monaten war die 600-Stück-Auflage – 250 Roadster zu einem Preis von 440.000 Euro, 350 Coupés für 400.000 Euro – des letzten reinen Saugmotor-Sportwagens aus Sant‘Agata Bolognese ausverkauft. Der 1550 Kilo leichte Supersportler mit 6,5-Liter-V12-Aggregat leistet 780 PS (574 kW) bei 8500 Umdrehungen und beschleunigt den Ultimae in 2,8 Sekunden von null auf hundert km/h. Das Spitzentempo liegt bei 355 km/h.

McLaren 765 LT Spider
McLaren 765 LT Spider Foto: McLaren

Das auf 765 Stück limitierte Langheck-Auto – wegen des ausfahrbaren Heckflügels – holt, wie der Name schon sagt, 765 PS (563 kW) aus seinem Vierliter-V8-Biturbo. In 2,8 Sekunden stürmt der 1339 Kilogramm leichte Sportler auf Tempo 100. Preis: ab 335.000 Euro.

McLaren Speedtail
McLaren Speedtail Foto: McLaren

Die Engländer:innen verfolgen beim Speedtail ihr Kabinenkonzept mit zentraler Fahrer:innenposition und zwei flankierenden Sitzen. Neben den Modellen Senna und P1 gehört die Langheck-Version zur Ultimate-Series. Der 1050 PS (772 kW) starke Hybrid beschleunigt in 12,8 Sekunden auf 300 km/h. Die 106 Exemplare à 2,37 Millionen Euro waren sofort weg.

Mercedes-AMG One
Mercedes-AMG One Foto: Mercedes

Warum nicht eine Zweitverwendung für den Formel-1-Antrieb finden? Was Lewis Hamiltons Auto im Heck hat, spüren auch die Besitzer:innen des Mercedes-AMG One. "Das außergewöhnlichste und modernste Rennauto mit Straßenzulassung. Inspiriert von der Formel 1, gespickt mit Superlativen, gemacht für die Straße", sagt Mercedes dazu. Der 1,6-Liter-V6-Turbo leistet samt E-Motor vorn 1063 System-PS (782 kW) und beschleunigt den One in 2,9 Sekunden von Null auf Hundert. Die Kleinserie von 275 Exemplaren ist verkauft, Stückpreis: 2,275 Millionen Euro – netto.

Murray T.50
Murray T.50 Foto: Murray

Gordon Murray, einst einer der genialsten Konstrukteure der Formel 1, entwickelte nach seiner Renn-Karriere den McLaren F1 (1993 - 1997). Der Südafrikaner präsentierte im August 2020 seinen T.50, der als Nachfolger des F1 betrachtet werden darf: Denn auch im 957-Kilo-Leichtgewicht sitzt man als Fahrer:in mittig. Die Auflage: 100 Stück. Der 4,0-V12 von Cosworth leistet 663 PS (488 kW) bei 11.500 Umdrehungen. Der T.50 kostet rund 2,6 Millionen Euro. Eine Turbine im Heck saugt die Luft unter dem Fahrzeug ab und generiert so Abtrieb – wie bei Murrays genialem Formel-1-Brabham BT46B von 1978.

Pagani Huayra R
Pagani Huayra R Foto: Pagani

Wie der Valkyrie AMR Pro darf der hochkarätige Italiener nicht auf die Straße, nur auf die Rennpiste – obwohl er in kein technisches Reglement passt und ergo an keinen Rennen teilnehmen kann. Angetrieben wird der 1050 Kilogramm leichte Huayra R von einem 6,5-Liter-V12 aus dem Hause HWA, der 850 PS (625 kW) bei 8250 Umdrehungen pro Minute leistet. 30 Exemplare, Preis: 3,1 Millionen Euro.

Red Bull RB17
Red Bull RB17 Foto: Red Bull

Pure F1-Technology, die 2025 als Trackday-Hypercar kommt. 50 Stück für je 5,95 Millionen Euro.

Rimac Nevera
Rimac Nevera Foto: Rimac

Das vollelektrische Hypercar ist der automobile Stolz Kroatiens. Der Nevera – benannt nach einem unerwartet auftretenden Sturm vor der kroatischen Küste – wird von vier E-Maschinen angetrieben, die zusammen 1914 PS (1408 kW) leisten und ein Drehmoment von 2360 Newtonmetern entwickeln. Das reicht für ein Spitzentempo von 412 km/h und eine Beschleunigung von 1,85 Sekunden von Null auf Tempo Hundert. Limitiert auf 150 Stück, Preis: 2,0 Mio. Euro.

Mehr Rennwagen als Auto, entwickeln diese alphabetisch sortierten Top-16 der spektakulärsten Hypercars nicht nur extreme Leistungswerte, sie wecken auch pure Leidenschaft.

"Autos unter 1000 PS kommentieren wir gar nicht mehr", meinte einer der Streckensprecher beim diesjährigen Festival of Speed in Goodwood scherzend angesichts der Hypercars, die da mit unglaublichem Tempo an den Zuschauer:innen vorbeisprinteten. Tatsächlich besteht eine derartige Inflation von Hypercars, dass Sportwagen, die noch vor wenigen Jahren als das Maximum in puncto leistungsstarkem Hightech galten, heute nur noch unter ferner liefen katalogisiert werden. Daher haben wir Modelle wie Porsche 911 GT3, Audi R8, Chevrolet Corvette und weitere hier mal außer Acht gelassen. Strittig bleibt, ob diese Hypercars tatsächlich das Nonplusultra des Sportwagenbaus bedeuten. Ein Geschäft für die Manufakturen sind sie allemal: Meist gehen die wenigen Exemplare an handverlesene Sammler:innen. In unserer Galerie der Top-16-Hypercars finden sich neben bekannten Klassikern aus England und Italien auch echte Exoten und sogar Hypercars mit Elektro-Antrieb. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der Mercedes-AMG One (2022) im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG