Vom Trabant bis zum Rolls: Das fahren die deutschen WM-Stars
Zur Fußball-WM nach Mexiko, den USA und Kanada kommt der deutsche Kader natürlich im Flugzeug. Ansonsten aber sind die Fußballstars mit teils außergewöhnlichen Autos unterwegs. Hier gibts Einblick in den Fuhrpark der Extreme!
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Havertz,Kimmich & Co.: Das fahren die deutschen Nationalspieler
Dass deutsche Fußballer deutsche Autos bevorzugen, kommt nicht von ungefähr. Schließlich sind viele Spieler über ihren Verein vertraglich gebunden, bei offiziellen Terminen nur mit dem Sponsor-Fahrzeug vorzufahren. Und da der deutsche WM-Kader sechs Bayern-Spieler zählt, sind entsprechend viele mit einem Audi unterwegs. Audi ist sogar Aktionär des FC Bayern und rüstet die Münchner Kicker vorwiegend mit elektrischen und Hybrid-Boliden aus.
Mit der Trikotnummer 8 fährt Leon Goretzka logischerweise im Q8 vor. Der Angreifer soll aber auch einen RS e-tron GT sein Eigen nennen. Auch Keeper Manuel Neuer fährt mehrgleisig. Mit seinem Audi Q8 TFSI e, dem Kombi RS 6 Avant, einem SQ7 und dem seltenen Q7 V12 TDI muss Neuer auf wenig verzichten. Nur sein Getriebe ist nicht…, pardon: manuell.
Kai Havertz' Fuhrpark von AMG im Video
Kimmich braucht Platz, Baumann eine alte Gurke
Als vierfacher Familienvater bevorzugt Joshua Kimmich im Alltag seinen siebensitzigen Dienst-Q7 TFSI e. In seiner privaten Garage stehen allerdings auch ein SQ5 e-tron, ein R8, ein Rolls-Royce Ghost und ein BMW i8, die zwar nicht alle von Audi stammen, aber immerhin bayrischen Ursprungs sind. Auch Jonathan Tah (Q8) und Aleksandar Pavlovic (Q6) steuern SUV mit den Ringen im Grill. Nur Jamal Musiala muss sich an Bord seines RS e-tron GT Performance chauffieren lassen, da er nach einem von ihm verschuldeten Unfall im Augenblick keinen gültigen Führerschein besitzt.
Audi sponsert neben dem FC Bayern auch die TSG Hoffenheim. Somit kommt Oliver Baumann zu einem SQ5 als Dienstwagen. Daneben besitzt der Ersatztorhüter aber auch einen Skoda Octavia RS, einen Tesla und sogar einen alten Opel Vectra Kombi, gekauft für 500 Euro, nur um damit am „Carbage-Run“ – einer Art Gumball für „Arme“ quer durch Europa – teilzunehmen.
Der gute Stern auf vielen Plätzen
Neben den vier Ringen ist auch der Stern in Fußballerkreisen gefragt. Mercedes fungiert als Sponsor des VfB Stuttgart und versorgt dementsprechend Angelo Stiller (GLE 63 AMG), Jamie Leweling (GLC Coupé) und Deniz Undav (GLS) mit fahrbaren Untersätzen. Letzterer leistet sich nebenbei auch eine G-Klasse, eine Maybach S-Klasse und sogar einen Rolls-Royce Cullinan.
Auch Kai Havertz (AMG GT, G-Klasse, EQS SUV), Leroy Sané (SLS AMG Black Series) und Florian Wirtz (AMG GT, G-Klasse, C 63 S) blicken beim Fahren gerne auf den Stern.
Nur Nick Woltemade spielt bei dem Wettrüsten nicht mit. Statt mit einem exklusiv AMG-gepowerten Benz dieselt der (kinderlose) Stürmer beim Training in Newcastle mit einem V 220 CDI vor. Vansinn. Ex-Ersatztorhüter Alexander Nübel gibt seinen Dienst-Audi in München am Clubtor ab und fährt zwar ohne Stern, dafür mit einem Puch 230 GE aus österreichischen Armeebeständen davon.
Trabant statt Mini: David Raum mags elektrisch, aber auch Zweitakter
Eher defensiv motorisiert ist auch David Raum. Der Verteidiger des RB Leipzig stromert dienstlich mit einem Countryman des Sponsors Mini. In seiner Freizeit hisst er aber gerne die Zweitaktfahne, und zwar mit einem Trabant 601 mit grünem Dach.
Der Fuhrpark der Borussia Dortmund wird seit 2024 offiziell von Polestar elektrifiziert. Die Borussen-Stars im WM-Kader sind privat aber auch gerne mit hoch motorisierten Fossil-Verbrauchern unterwegs: Unter 500 PS geht bei Waldemar Anton (Aston Martin DBX), Felix Nmecha (Mercedes GLE 63 AMG) und Maximilian Beier (Mercedes-AMG GT) wenig. Ihr Kollege Nico Schlotterbeck verarztet seine Porsche-Schwäche mit einem 911 Carrera GTS und einem Cayenne Coupé.
Der wohl kostspieligste Fuhrpark gehört Antonio Rüdiger. Der Verteidiger in Diensten von Real Madrid muss beruflich mit einem BMW iX2 vorliebnehmen. Vor seiner Datsche stehen allerdings auch Preziosen anderer Marken. Lamborghini Urus, Mercedes-AMG G 63, Maserati GranTurismo,… Der für seine Blutgrätsche berüchtigte Verteidiger steckt auch in der Kundenkartei von Mansory. Der Tuner hat in Rüdigers Auftrag einem Ferrari 812 Superfast und einem Rolls-Royce Cullinan gründlich die Stollen angespitzt. Zumindest auf dem Parkplatz vor dem Stadion wird die deutsche Nummer 2 damit ganz klar zur Nummer 1.







