VW Bus: Preis & (Elektro-)Motoren von Carvelle & Transporter
Im Sommer 2024 schied der VW T6.1 aus dem Dienst. An seine Stelle trat ein in Kooperation mit Ford entwickelter VW Bus, den es sowohl als Diesel, Plug-in-Hybrid und Elektro gibt. Der Preis für den Transporter startet bei knapp über 45.000 Euro, der Caravelle kostet ab 53.895 Euro!
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- Preis: VW Bus als Transporter ab 45.256 Euro, als Caravelle ab 53.895 Euro
- Antriebe: Diesel, Plug-in-Hybrid-Benziner & Elektro
- Exterieur: Verschiedene Varianten des VW Bus
- Interieur: Viele Gleichteile mit Ford
- Assistenzsysteme: Ausgeweitete Ausstattung
- Fahreindruck: So fährt der neue VW Bus auf Ford-Basis
- Fazit
Preis: VW Bus als Transporter ab 45.256 Euro, als Caravelle ab 53.895 Euro
Der VW T6.1-Nachfolger – VW Nutzfahrzeuge (VWN) spricht von der siebten Generation, folglich dem T7 – baut auf der Basis des Ford Tourneo Custom und Ford Transit Custom auf. Die beiden Autobauer haben schon vor Jahren eine intensive Kooperation vereinbart. Nach Amarok (Ford Ranger) und Caddy (Ford Tourneo Connect) folgte 2024 mit dem VW Bus also der dritte Streich.
Er ergänzt in den Ausführungen Transporter (Kasten & Kombi) sowie Caravelle den als reinen Pkw konzipierten und – wichtig – auch kleineren VW Multivan sowie den rein elektrischen VW ID. Buzz/VW ID. Cargo, ebenfalls kleiner als der T7. Die Unterschiede aller drei Bulli-Baureihen Multivan, ID. Buzz/Cargo und VW Bus/Caravelle arbeiten wir in diesem Vergleich heraus.
Der VW Bulli ist als Kastenwagen zum Preis ab 45.256 Euro bestellbar (e-Transporter: 59.369 Euro), der Transporter Kombi startet bei 50.527 Euro (e-Transporter Kombi: 62.761 Euro) und der Caravelle ab 53.895 Euro (e-Caravelle: 66.081 Euro; Alle Preise: Stand Januar 2026).
Der VW ID. Buzz GTX im Video

Antriebe: Diesel, Plug-in-Hybrid-Benziner & Elektro
Um mit der Zeit zu gehen und CO2 einzusparen, gibt es den VW Bus wie auch seine Schwestermodelle Tourneo Custom und Transit Custom sowohl als Verbrenner als auch als Plug-in-Hybrid und mit rein elektrischem Antrieb.
Das Angebot der Verbrenner reicht beim 2,0 l großen Vierzylinder-Selbstzünder von 110 PS (81 kW) und Sechsgang-Handschaltung über 150 PS (110 kW) optional mit Achtstufen-Automatik bis hin zu 170 PS (125 kW) immer mit Achtstufen-Automatik. Die beiden stärkeren Diesel gibt es auch mit Allradantrieb.
Ein Plug-in-Hybrid mit Vorderradantrieb und einer Systemleistung von 232 PS (171 kW) – hier kombiniert der VW-Kooperationspartner einen 2,5-l-Vierzylinder-Benziner mit einem E-Motor sowie einer 11,8-kWh-Batterie (netto) für eine elektrische Reichweite von bis zu 56 km – ist ebenfalls im Programm.
Drei Elektroantriebsvarianten bieten die Wahl zwischen 100 kW (136 PS), 160 kW (218 PS) und 210 kW (286 PS). Eine schwächere Version mit 85 kW (116 PS) und einer kleineren 54-kWh-Batterie (brutto) für den urbanen Lieferverkehr soll folgen.
Bei den bisherigen E-Modellen beträgt die nutzbare Batteriekapazität seit Januar 2026 70 anstatt wie bisher 64 kWh (netto). Das Batterie-Update steigert auch die Reichweite leicht. VW gibt bis zu 374 km (WLTP) als Aktionsradius mit einer Ladung an. Die Ladeleistung liegt auch weiterhin bei 125 kW, dank verbesserter Ladekurve ist das Schnelladen von zehn auf 80 Prozent nun aber in 30 statt zuvor knapp 40 min möglich. Alle Details zum Update der elektrischen VW-Bus-Varianten haben wir hier zusammengefasst.
Zudem sind e-Caravelle und e-Transporter seit Januar 2026 neben dem bisher bekannten Hinterradantrieb auch mit Allradantrieb erhältlich. Der Aufpreis für den elektrischen 4Motion-Antrieb beträgt rund 5980 Euro.
Die Zuladung beträgt im Falle des Transporters mit normalem Radstand und Dieselantrieb 1,33 t, die maximale Anhängelast 2,8 t und die Dachlast 170 kg.
Exterieur: Verschiedene Varianten des VW Bus
Wie es Volkswagen Nutzfahrzeuge schon beim Pick-up Amarok vorgemacht hat, der technisch auf dem Ford Ranger aufbaut, legt der Autobauer grundsätzlich Wert auf optische Eigenständigkeit. Beim VW Bus ähnelt das Design jedoch durchaus dem der Kölner Derivate. Auch bei den beiden Radständen (L1: 3100 mm; L2: 3500 mm) mit Längen zwischen 5050 mm und 5450 mm oder bei der Höhe von unter zwei Metern und bei der Breite von knapp über zwei Metern (ohne Außenspiegel) gibt es keine Unterschiede zum Schwestermodell. Die Formgebung ist zwar über weite Teile ähnlich, doch die Front des Bullis ist anders designt und insgesamt deutlich geschlossener. Auch einige Details wie Beleuchtung und Zierleisten weichen vom Ford-Pendant ab.
Der VW Bulli ist unter dem Namen Transporter für den kommerziellen Einsatz als Kastenwagen, Kastenwagen Plus (mit zweiter Sitzreihe), Kastenwagen mit L-Trennwand (mit verkürzter zweiter Sitzreihe), als Kombi mit bis zu neun Sitzplätzen und als langer Pritschenwagen mit Doppelkabine sowie in der Pkw-Variante Caravelle erhältlich. Außerdem sind die Transporter-Modelle optional mit Hochdach sowie einem verlängerten Radstand verfügbar. Außerdem stehen eine Heckklappe oder Portaltüren mit einer je nach Version 575 mm bis 638 mm messenden Ladekante zur Auswahl. Die maximale Breite zwischen den Radkästen liegt bei 1392 mm.
Zusätzlich ist auch der PanAmericana wieder im Programm, der als Ausstattungslinie mit Allterrain-Applikationen deutlich eigenständiger auftritt.
Interieur: Viele Gleichteile mit Ford

Wie zu erwarten war, zieht sich die Eigenständigkeit nicht bis in den Innenraum des VW Bus. Zwar hat auch der VW Amarok durchaus seine eigene Linie gefunden, konnte die Ähnlichkeit aber nicht ganz so gut kaschieren wie beim Exterieur. So geht es auch dem Bulli, dessen Infotainmentsystem mit 13-Zoll-Touchscreen und Konnektivität via Android Auto und Apple CarPlay in Kombination mit dem 12-Zoll-Digitalcockpit im selben Displayverbund auf dem Armaturenbrett sitzt wie im Ford.
Bis zu neun Sitzplätze bieten sowohl VW Transporter Kombi respektive VW Caravelle. Gleiches gilt für das im Boden integrierte Schienensystem, das die Sitze einfach verschieben, drehen sowie aus- und einbauen lässt. Das Stauvolumen beträgt im Falle des Kastenwagens mit kurzem Radstand und normaler Höhe 5,8 m³ und wächst mit langem Radstand und Hochdachoption auf neun Kubikmeter an. Dabei sollen bis zu drei Europaletten im Laderaum Platz finden.
Assistenzsysteme: Ausgeweitete Ausstattung
Bei der siebten Generation des VW Bus hat Volkswagen auch an der Assistenzsystem-Ausstattung nicht gespart. Im Gegenteil: Serienmäßig erhalten alle Modelle LED-Scheinwerfer mit der integrierten Fernlichtregulierung „Light Assist“. Zusätzlich ist auch eine elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion immer mit an Bord. Zusätzliche Funktionen wie ein schlüsselloses Startsystem und ein Regensensor sind ebenso im Serienumfang enthalten wie ein Spurhalteassistent, eine Verkehrszeichenerkennung und ein Notbremsassistent.
Fahreindruck: So fährt der neue VW Bus auf Ford-Basis
Die neue VW e-Caravelle und der neue VW Transporter machen mit ihren deutlich größeren, in zahlreichen Varianten mit kurzem sowie langem Radstand erhältlichen Karosserien eine gute Figur. Die Wahl des Antriebs ist hier – auch weil die E-Reichweite sehr überschaubar ist – abhängig vom vorwiegenden Einsatzzweck. Von Michael Godde
Fazit
Auf den ersten Blick mag der neue VW Bus redundant wirken: Nur etwas größer als der Multivan, aber – optional – ebenfalls elektrisch wie der VW ID. Buzz. Es kommt daher auf die Differenzierung der Modelle an: Mehr Nutzfahrzeugcharakter für mehr Platz, mehr Zuladung und mehr Zuglast, ohne Kompromisse bei der Antriebsvielfalt einzugehen. So bleibt dem Multivan die Rolle des Familien-Allrounders mit Pkw-Flair und dem ID. Buzz die des charmanten Retro-Stromers.





















