Suzuki Ignis 1.2 Allgrip: Test

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Neuer Suzuki Ignis 1.2 Allgrip
Neuer Suzuki Ignis 1.2 Allgrip Foto: Suzuki

Der Suzuki Ignis ist ein kleines SUV für kurze Strecken – und mit optionalem Allradantrieb sogar fürs kleine Abenteuer bereit. >> Mehr zum Thema Test

Neuer Suzuki Ignis 1.2 Allgrip
Neuer Suzuki Ignis 1.2 Allgrip Foto: Suzuki

Eine große Heckklappe, serienmäßige Dachreling und Alu-Räder gehören zum Suzuki Ignis.

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Ein hoher Schwerpunkt, der kurze Radstand und die schmalen Räder sind zwar keine guten Voraussetzungen für die Bremsperformance, ein Bremsweg von über 39 Metern (warm aus Tempo 100) ist jedoch verbesserungswürdig.

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Der Vierzylinder-Benziner ist sparsam, mangels Turbounterstützung aber wenig durchzugsstark. In der Stadt reicht er zum zügigen Mitschwimmen, aber bei Anstiegen auf der Autobahn muss man immer wieder in den vierten Gang wechseln.

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Modisches Cockpit mit viel farbigem Hartplastik, leichter Bedienung und Touchscreen.

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Bei der Allradvariante des Ignis sind ein Audiosystem mit Smartphone-Anbindung per Apple CarPlay und Android Auto sowie Bluetooth-Freisprecheinrichtung, DAB-Empfang und Lenkradbedienung serienmäßig an Bord.

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Ab 16.190 Euro wechselt der Suzuki als 1.2 Dualjet Allgrip den Besitzer, dann schon in der Comfort-Ausstattung mit Klimaanlage, Sitzheizung und 16-Zoll-Alu-Rädern.

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Dank des sehr variablen Innenraums bietet er auf kleiner Fläche Platz für vier Erwachsene.

Im Test steht der Suzuki Ignis 1.2 Allgrip, ein moderner Vertreter des City-SUV-Segments. Ausgestattet mit Allradantrieb und vielen wichtigen Assistenzsystemen, kostet er ab 16.190 Euro. Ist der Preis gerechtfertigt? 

Mit dem Suzuki Ignis 1.2 Allgrip stellen die Japaner dem robusten Geländewagen Jimny einen weiteren kleinen Flitzer an die Seite. Der Neue sieht aus wie ein richtiges SUV, folgt aber nicht dem Credo anderer Vertreter dieser Klasse, dass Schein genauso wichtig ist wie Sein: Der Ignis wird tatsächlich mit Allradantrieb angeboten. Ab 16.190 Euro wechselt der Suzuki als 1.2 Dualjet Allgrip den Besitzer, dann schon in der Comfort-Ausstattung mit Klimaanlage, Sitzheizung und 16-Zoll-Alu-Rädern. Für nur 1750 Euro mehr gibt es den Ignis als Comfort+ unter anderem mit LED-Scheinwerfern, Navi, Klimaautomatik und wichtigen Sicherheitsassistenten zur aktiven Unterstützung bei Notbremsungen, zum Spurhalten und zur Müdigkeitserkennung. Beim Allrad-Ignis generell serienmäßig ist die praktische Rücksitzbank mit einzeln in Längsrichtung verschiebbaren Sitzen und einer in der Neigung einstellbaren Lehne. So lassen sich selbst im Suzuki Ignis 1.2 Allgrip mit nur 2,44 Meter kurzem Radstand vier Erwachsene auch auf längeren Strecken unterbringen. Trotz geringer Innenbreite kommen sich die Passagiere dabei kaum in die Quere. Das Ladevolumen schrumpft dann allerdings auf unter 200 Liter.

Der Suzuki Ignis im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Suzuki Ignis 1.2 Allgrip im Test

Die Bedienung des Suzuki Ignis 1.2 Allgrip ist unkompliziert, und auch die über den Touchscreen anwählbaren Multimedia- Connectivity-Funktionen sind leicht nutzbar. Beim Materialmix im durchaus ansehnlichen Cockpit dominiert farbiges Hartplastik, der Fahrersitz ist zu weich gepolstert und auf Dauer unbequem. Kritik verdienen zudem die rückmeldungsarme Lenkung und das manuelle Fünfgang-Getriebe, bei dem sich der Rückwärtsgang nicht immer sofort einlegen lässt. Der Vierzylinder-Benziner ist sparsam, mangels Turbounterstützung aber wenig durchzugsstark. In der Stadt reicht er zum zügigen Mitschwimmen, aber bei Anstiegen auf der Autobahn muss man immer wieder in den vierten Gang wechseln. Der Japaner wird dafür aber auch bei höherem Tempo nicht laut – vom Geradeauslauf darf man wegen der Kürze des Radstands jedoch nicht zu viel erwarten. Harte Schläge auf brüchigem Asphalt gibt der Suzuki Ignis 1.2 Allgrip recht ungefiltert an die Besatzung weiter, während er lange Bodenwellen besser ausgleicht. Ein hoher Schwerpunkt, der kurze Radstand und die schmalen Räder sind zwar keine guten Voraussetzungen für die Bremsperformance, ein Bremsweg von über 39 Metern (warm aus Tempo 100) ist jedoch verbesserungswürdig.

Technische Daten des Suzuki Ignis 1.2 Allgrip

 SUZUKI Ignis 1.2 Dualjet Allgrip
Motor4/4; Direkteinspritzung
Hubraum1242 ccm
Leistung90 PS
Max. Drehmoment120 Newtonmeter
Getriebe/Antrieb6-Gang, manuell/perm. Allradantrieb
Beschleunigung 
0 - 100 km/h10,0 s
Höchstgeschwindigkeit165 km/h
Leergewicht903 kg
Bremsweg aus 100 km/h warm39,3 m
Verbrauch5,8 l S/100 km
CO2-Ausstoß114 g/km
Grundpreis12.740 Euro
Testwagenpreis16.190 Euro

Fazit

Der Suzuki Ignis 1.2 Allgrip entpuppt sich im Test als kleines SUV für kurze Strecken – und mit optionalem Allradantrieb sogar fürs kleine Abenteuer bereit. Dank des sehr variablen Innenraums bietet er auf kleiner Fläche Platz für vier Erwachsene. Die Ausstattung ist gut, der Preis in Ordnung.