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Subaru Forester e-Boxer im Test: Facelift zeigt neue Stärken

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Subaru Forester e-Boxer
Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

Subaru hat dem beliebten Forester einige Modellpflegemaßnahmen spendiert. Im Test zeigt das SUV einige neue Stärken neben ein paar alten Schwächen.

Subaru Forester e-Boxer
Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

Der gemütliche Allradler zeigt ein hohes Maß an Fahrsicherheit.

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Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

Geräumiges Cockpit, haptisch angenehme Materialauswahl, gute Verarbeitung.

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Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

Die Sitze bieten auch auf langen Strecken viel Komfort.

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Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

In Reihe zwei finden die Passagier:innen außergewöhnlich großen Knieraum vor, sodass hier auch Großgewachsene gern Platz nehmen.

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Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

Der Kofferraum fasst 509 bis 1751 Liter.

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Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

Der Subaru Forester ist ein praktisches, sehr geräumiges SUV, ...

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Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

... das bereits in der fair eingepreisten Basis eine große Auswahl an Assistenzsystemen bereithält.

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Subaru Forester e-Boxer Foto: Subaru

Wer oft auf der Autobahn unterwegs ist, dürfte aber mit dem üppigen Verbrauch bei hohem Tempo hadern.

Subaru hat dem beliebten Forester einige Modellpflegemaßnahmen spendiert. Im Test zeigt der Subaru Forester e-Boxer 2.0ie einige neue Stärken neben ein paar alten Schwächen.

PositivViel Platz innen, ausgewogene Federung, üppige Sicherheitsausstattung
NegativSehr hoher Autobahnverbrauch, gefühllose Lenkung, nicht sehr agil

Vor dem Test des Subaru Forester e-Boxer 2.0ie eine kleine Geschichtsstunde: Bereits 1997 brachte der japanische Allradexperte Subaru den Forester auf den deutschen Markt. Ein pragmatisches, geräumiges Fahrzeug, das sich mit seiner Robustheit, der üppigen Bodenfreiheit und nicht zuletzt dem traktionsstarken 4x4-Antrieb durchaus eine gewisse Fangemeinde erarbeiten konnte. Im Jahr 2018 präsentierten die Marke auf der New Yorker Auto Show die bereits fünfte Generation des Waldarbeiters (Englisch: Forester), die mittlerweile einige gezielte Modellpflegemaßnahmen erhielt. Sie betreffen neben sanften Designretuschen vor allem die Sicherheitsausstattung des Geländegängers. Aktiver Spurhalteassistent, Aufmerksamkeitswarner, ein Notbremssystem oder ein Spurwechselassistent – all dies und noch einiges mehr ist bereits in der 34.990 Euro (Stand: April 2022) teuren Einstiegsvariante Serie. Darüber hinaus bietet der Subaru Forester e-Boxer seinen Fahrgästen reichlich Platz. Vorn darf man trotz des optionalen Panorama-Schiebedachs über viel Kopf- und eine überaus üppige Ellenbogenfreiheit freien. In Reihe zwei findet man außergewöhnlich großen Knieraum vor, sodass hier auch Großgewachsene gern Platz nehmen. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der Subaru Forester e-Boxer 2.0ie im Test

Keine Rätsel gibt derweil die Bedienung des Subaru Forester e-Boxer auf. Für viele Funktionen gibt es eindeutig gekennzeichnete Tasten, und die Menüstrukturen im Infotainment sind ebenfalls übersichtlich. Beim Fahren legt der Forester im Test eine ausgeglichene Unaufgeregtheit an den Tag. Seine Federung verdaut die meisten Unebenheiten sorgfältig, ohne dass das SUV etwa auf langen Wellen vor sich hinschaukeln würde. Ein ausgewiesenes Kurventalent ist der Subaru indes nicht. Er lenkt nicht mit übermäßigem Elan ein und vermittelt auch im weiteren Kurvenverlauf nicht unbedingt den Eindruck, dass er zu querdynamischen Höchstleistungen allzu große Lust hätte. Angetrieben wird der Subaru Forester e-Boxer 2.0ie von einem 150 PS (110 kW) starken Vierzylinder-Boxer mit 2,0 Liter Hubraum, der ohne Turbolader auskommt, dafür aber von einer E-Maschine unterstützt wird. Sie ermöglicht sogar für kurze Zeit eine rein elektrische Fortbewegung bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Kraftübertragung auf alle vier Räder erfolgt über eine stufenlose Automatik. Mit dieser Hybrid-Antriebseinheit sind innerstädtische Verbräuche von sieben bis siebeneinhalb Litern problemlos möglich. Bei höherem Tempo auf der Autobahn schnellt der Kraftstoffkonsum aber kräftig in die Höhe. Grund: Bei höherer Leistungsabfrage dreht der Motor häufig im Bereich von 6000 Touren. Dies erklärt den hohen Testverbrauch von 10,3 Litern auf 100 Kilometer, denn der AUTO ZEITUNG-Verbrauchszyklus enthält auch einen Volllastanteil von 14 Prozent.

Connectivity-Check beim Subaru Forester e-Boxer

Bereits als Basismodell hat der Subaru Forester e-Boxer ein Multimediasystem, das viele Wünsche erfüllt – neben dem obligatorischen digitalen Radioempfang bietet es ein CD-Laufwerk und die Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto. Eine Navifunktion gibt es aber erst ab der 5600 Euro teuren Ausstattung Comfort. Das Spitzenmodell Platinum verwöhnt zusätzlich mit einem aktiven Harman/Kardon-Soundsystem mit insgesamt neun Lautsprechern.

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Technische Daten des Subaru Forester e-Boxer 2.0ie

AUTO ZEITUNG 07/2022Subaru Forester 2.0ie
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4-Zyl.-Boxer, 4-Vent.
Hubraum1995 cm3
Gesamtleistung110 kW/150 PS bei 5600 /min
Leistung E-Motor12,3 kW/16,7 PS
Max. Gesamtdrehmoment194 Nm bei 4000 /min
BatterieLithium-Ionen-Batterie
Kapazität13,5 kWh
Getriebe/Antriebstufenloses Automatik-Getriebe/Allrad
Messwerte
Leergewicht (Werk)1708 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)10,6 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)188 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
36,2/35,8 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)10,3/8,1 l S
CO2-Ausstoß (WLTP)185 g/km
Preise
Grundpreis34.990 €

Fazit

Der Subaru Forester e-Boxer ist ein praktisches, sehr geräumiges SUV, das bereits in der fair eingepreisten Basis eine große Auswahl an Assistenzsystemen bereithält. Wer oft auf der Autobahn unterwegs ist, dürfte aber mit dem üppigen Verbrauch bei hohem Tempo hadern.