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Saharastaub und Blutregen: Auto reinigen, ohne Lack zu schädigen

Adele Moser Leitende SEO-Redakteurin
Joshua Kodzo

In regelmäßigen Abständen kann es vorkommen, dass Saharastaub auch über Deutschland hinwegzieht und sich auf Autos absetzt. Warum es ratsam ist, nicht sofort in eine Autowaschanlage zu fahren und wie man den Sand ohne Kratzer entfernt, verrät die AUTO ZEITUNG hier.

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Mehrmals im Jahr sorgt Staub aus der Sahara für Verschmutzungen auf Autos.
Mehrmals im Jahr sorgt Staub aus der Sahara für Verschmutzungen auf Autos. Foto: iStock/fotolinchen
Inhalt
  1. Warum eingebrannter Saharastaub ein Problem ist
  2. So das Auto richtig vom Sand befreien 
  3. Warum nach der Autowäsche erneut intensiv reinigen?
  4. Innenraum nicht vergessen
 

Warum eingebrannter Saharastaub ein Problem ist

Erneut zieht der Saharastaub über Deutschland und legt sich auch auf Autos ab – bis zu 20 Mal im Jahr kann das passieren, wie der Auto Club Europa (ACE) mitteilt. Der hartnäckige Staub legt sich über Gartenmöbel, Fenster und auch Autos, kann bei schmutzigen Fenstern, Scheinwerfern oder Rücklichtern die Sichtbarkeit beeinträchtigen und ist obendrein nicht so leicht zu entfernen. Daher ist es wichtig zu wissen, wie man das Auto effektiv von feinem Staub befreit, ohne den Lack zu beschädigen.

Zu Beginn stellt der Staub auf dem Auto kein ernsthaftes Problem dar, allerdings kann eine unsachgemäße Reinigung zu Schäden führen, insbesondere wenn zu wenig Wasser verwendet wird. Der Staub besteht aus feinen Sandkörnern, die bei unsachgemäßer Reinigung Kratzer auf dem Autolack, den Scheiben oder den Kunststoffoberflächen hinterlassen können. Wie das Auto am besten vom Saharastaub zu befreien ist, verrät die AUTO ZEITUNG im nächsten Absatz! 

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So das Auto richtig vom Sand befreien 

Um Kratzer oder andere, ähnlich ärgerliche Schäden zu vermeiden, empfiehlt es sich, vor dem Besuch einer Waschanlage eine gründliche Vorwäsche mit ausreichend Wasser durchzuführen, beispielsweise in einer Waschbox oder auf einem Waschplatz. Die automatisierte Vorwäsche, die Teil des Waschprogramms ist, genügt laut ACE nämlich nicht den Anforderungen. So sollte man bei der Vorwäsche auf Bürsten und Lappen verzichten, da sie ähnlich wie Schmirgelpapier wirken und Lackkratzer verursachen können. Stattdessen sollte das Auto zunächst großzügig mit einem Hochdruckreiniger vom Schmutz-Sand-Gemisch befreit werden.



Vor dem Besuch einer Waschanlage müssen außerdem die Scheiben, Scheinwerfer und Rückleuchten gründlich gereinigt werden, um die Sichtbarkeit nicht zu beeinträchtigen. Auch sollte nach der Autowäsche sollte noch einmal händisch nachgearbeitet werden. Es ist empfehlenswert den Lappen oft auszuwaschen, damit der Staub nicht weitergetragen wird.

 

Warum nach der Autowäsche erneut intensiv reinigen?

Nach der Autowäsche empfiehlt es sich, eventuelle Rückstände mit einem Lappen oder Mikrofasertuch nachgearbeitet werden. 

Der ADAC empfiehlt zusätzlich, den Pollenfilter zu inspizieren, speziell, wenn das Fahrzeug draußen geparkt wurde. Wenn der Innenraumfilter schon lange nicht mehr gewechselt wurde, sollte er erneuert werden. Je nach Fahrzeugmodell kann der Filter selbst ausgetauscht werden. Es gibt auch spezielle Filter, die gasförmige Verschmutzungen zurückhalten oder als antiallergen gelten. Wer die Möglichkeit hat, sein Auto bei angekündigtem Saharastaub in eine Garage zu stellen, kann so eine aufwändige Reinigung vorbeugen. Zudem sollte man darauf achten, die Klimaanlagen zu überprüfen und gegebenenfalls zu warten.


 

Innenraum nicht vergessen

Ob der Saharastaub in den Innenraum gekommen ist, kann man schnell prüfen: Wer mit einem feuchten Lappen über das Armaturenbrett geht, sieht schnell, ob sich der hartnäckige Sand dort abgelegt hat. Dann sollte man erst mit einem Staubsauger anfangen und die Oberflächen dann mit einem feuchten Lappen abwischen. Auch hier sollte man darauf achten, den Lappen häufig zu waschen, damit sich der Schmirgelstaub nicht im Lappen sammelt und Oberflächen beschäftigt – hier gibts unsere besten Tipps für die Innenraumpflege.

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