ASX/Kamiq/Taigo/XCeed/CX-30: Vergleichstest

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Mitsubishi ASX/Skoda Kamiq/VW Taigo/Kia XCeed/Mazda CX-30
Mitsubishi ASX/Skoda Kamiq/VW Taigo/Kia XCeed/Mazda CX-30 Foto: Daniela Loof

Die fünf Stadt-SUV von Kia, Mazda, Mitsubishi, Skoda und VW kämpfen in diesem Vergleichstest um die Krone.

Kia XCeed
Kia XCeed Foto: Daniela Loof

Der Kia XCeed überzeugt mit solider Machart und einer zeitgemäßen Sicherheitsausstattung.

Kia XCeed
Kia XCeed Foto: Daniela Loof

Trotz hochwertiger Materialien kann er sich bei der Qualität nicht absetzen. So sind etwa die Übergänge von der Tür zum Armaturenbrett leicht versetzt montiert und die Mittelarmlehne knarzt beim Ablegen des Arms.

Kia XCeed
Kia XCeed Foto: Daniela Loof

Die Sitze des Kia XCeed überzeugen wortwörtlich auf ganzer Strecke, dar sie auch auf langen Fahrten durch ihren Komfort punkten können.

Kia XCeed
Kia XCeed Foto: Daniela Loof

Das Kofferraumvolumen des Kia XCeed von 426 Liter lässt sich durch die umklappbare Sitzbank noch erweitern.

Kia XCeed
Kia XCeed Foto: Daniela Loof

In puncto Platzangebot muss der Kia XCeed passen, da er seine große Außenlänge nicht ins üppigste Raumangebot ummünzen kann.

Mazda CX-30
Mazda CX-30 Foto: Daniela Loof

Mazda bietet zwar eine solide Machart und eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung, kann aber ansonsten wenig Akzente setzen.

Mazda CX-30
Mazda CX-30 Foto: Daniela Loof

Serienmäßig ist der Mazda mit einem vollwertigen Head-up-Display ausgestattet.

Mazda CX-30
Mazda CX-30 Foto: Daniela Loof

In der ersten Reihe des Mazda CX-30 passt vieles, etwa Raumangebot und Bedienung, im Fond wird es aber eng.

Mazda CX-30
Mazda CX-30 Foto: Daniela Loof

Mit einem Ladevolumen von 430 Liter kriegt man einiges in den Kofferraum des Mazda CX-30 unter.

Mazda CX-30
Mazda CX-30 Foto: Daniela Loof

Das manuelle Getriebe des Mazda CX-30 ist zwar angenehm knackig, bietet aber nicht den Antriebskomfort der Konkurrenten.

Mitsubishi ASX
Mitsubishi ASX Foto: Daniela Loof

Dass einem der neue Mitsubishi ASX bekannt vorkommt, ist kein Zufall, er läuft zusammen mit dem Renault Captur vom Band und unterscheidet sich nur in Details von diesem.

Mitsubishi ASX
Mitsubishi ASX Foto: Daniela Loof

Durch eine hohe Sitzposition im Mitsubishi ASX geht Kopfraum verloren.

Mitsubishi ASX
Mitsubishi ASX Foto: Daniela Loof

Schlusslicht im Punkt Komfort ist in diesem Vergleichstest der Mitsubishi ASX, dessen Sitze recht konturlos ausfallen.

Mitsubishi ASX
Mitsubishi ASX Foto: Daniela Loof

Vorteil für den ASX ist die serienmäßig verschiebbare Fondsitzbank.

Mitsubishi ASX
Mitsubishi ASX Foto: Daniela Loof

Das Platzangebot des Mitsubishi ASX gleicht dem des Renault Captur. Das fällt in diesem Vergleichstest allerdings nur durchschnittlich aus.

Skoda Kamiq
Skoda Kamiq Foto: Daniela Loof

Der 1,5-Liter-Turbomotor des Skoda Kamiq ist von der munteren Sorte, was sich unter anderem darin zeigt, dass er mit die beste Fahrleistung im Vergleichstests hat.

Skoda Kamiq
Skoda Kamiq Foto: Daniela Loof

Die Ausstattungs-Staffelung des Skoda Kamiq präsentiert sich frisch überarbeitet.

Skoda Kamiq
Skoda Kamiq Foto: Daniela Loof

Der Skoda erfüllt die Grundvoraussetzung für lange Strecken, bequeme und individuell einstellbare Sitze, mit Bravour.

Skoda Kamiq
Skoda Kamiq Foto: Daniela Loof

Sein vergleichsweise kleines Standard-Gepäckvolumen macht der Skoda Kamiq mit der besten Nutzbarkeit wett.

Skoda Kamiq
Skoda Kamiq Foto: Daniela Loof

Der Tscheche gefällt mit aufrechten Dachpfosten und Platz bis in den hintersten Winkel.

VW Taigo
VW Taigo Foto: Daniela Loof

Da der VW Taigo auf den gleichen Antrieb wie der Skoda Kamiq setzt, verwundert es nicht, dass er mit dem Skoda die besten Fahrleistungen im Vergleichstests zeigt.

VW Taigo
VW Taigo Foto: Daniela Loof

Die Standard-Infotainment-Ausstattung fällt knauserig aus. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren nur kabelgebunden.

VW Taigo
VW Taigo Foto: Daniela Loof

Die sportlichen Fauteuils des VW Taigo überzeugen.

VW Taigo
VW Taigo Foto: Daniela Loof

Der VW bietet ein durchweg ordentliches Platzangebot und zwickt trotz der stark abfallenden Dachlinie kaum.

VW Taigo
VW Taigo Foto: Daniela Loof

Das dynamischere Design des Taigos deutet, schon an, dass er knapper geschnitten ist.

VW Taigo/Skoda Kamiq/Kia XCeed/Mazda CX-30/Mitsubishi ASX
VW Taigo/Skoda Kamiq/Kia XCeed/Mazda CX-30/Mitsubishi ASX Foto: Daniela Loof

Der Testsieger kommt aus Tschechien. Der Skoda Kamiq sammelt durchweg solide Punkte und verkneift sich dabei echte Schwächen.

Crossover um die 4,30 Meter Außenlänge ­bewegen sich zwischen Kleinwagen- und Kompaktklasse. Der Kia XCeed, der Mazda CX-30, der Mitsubishi ASX, der Skoda Kamiq und der VW Taigo kämpfen im Vergleichstest um den Testsieg.

Kia XCeed, Mazda CX-30, Mitsubishi ASX, Skoda Kamiq und VW Taigo im Vergleichstest

Grenzen sind dazu da, überwunden zu werden. Das tun zwei der fünf Protagonisten dieses Vergleichstests eindeutig. Während Skoda Kamiq, VW Taigo und Mitsubishi ASX ihre Wurzeln in der Kleinwagenklasse haben, suchen Mazda CX-30 und Kia XCeed den Weg von oben nach unten. Das Ergebnis sind um die 150 PS (110 kW) starke Crossover mit Frontantrieb. Auch die Preise pendeln sich auf ähnlichem Niveau ein: In der Testwagen-Konfiguration sind rund 33.000 Euro und mehr fällig. Wer das Rennen macht, findet die AUTO ZEITUNG im anspruchsvollen Vergleichstest heraus. Auch interessant: Unsere Produkttipps bei Amazon

Leslie & Cars zeigt den VW Golf R (2023) im Video:

Karosserie: Skoda Kamiq überzeugt mit der besten Nutzbarkeit

Dass einem der neue Mitsubishi ASX bekannt vorkommt, ist kein Zufall: Er läuft zusammen mit dem Renault Captur vom Band und unterscheidet sich nur in Details von diesem. Er ist das Ergebnis einer schwierigen Unternehmensphase, in der der komplette Rückzug vom deutschen Markt diskutiert und sogar schon kommuniziert wurde. Vorbei: In Zukunft werden verstärkt modifizierte Renault-Modelle angeboten. Insofern ist es nicht überraschend, dass das Platzangebot des Mitsubishi ASX dem des Captur gleicht. Das fällt in diesem Vergleichstest allerdings nur durchschnittlich aus. Durch die hohe Sitzposition geht Kopfraum verloren, und auch an Innenbreite mangelt es dem Franko-Japaner ein wenig. Der ähnlich konfektionierte Mazda CX-30 gewährt spürbar mehr Bewegungsfreiheit. Vorteil für den ASX ist die serienmäßig verschiebbare Fondsitzbank.

Doch auch das reicht nicht, um den Primus in diesem Vergleichstest, dem Skoda Kamiq, gefährlich zu werden. Der Tscheche gefällt mit aufrechten Dachpfosten und Platz bis in den hintersten Winkel. Sein vergleichsweise kleines Standard-Gepäckvolumen macht er mit der besten Nutzbarkeit wett – mehr Haken, Netze und maximale Transportkapazität bietet hier sonst keiner. Zudem gibt es im Skoda weitere Annehmlichkeiten zu entdecken – vom Regenschirm in der Fahrertür über den Eiskratzer im Tankdeckel bis zu den optionalen Tablet-Haltern für die vorderen Kopfstützen. Dass der Taigo knapper geschnitten ist, deutet schon das dynamischere Design an. Insofern ist es bemerkenswert, was die Entwicklungsmannschaft in Brasilien, wo der VW Taigo gebaut wird, aus dem Projekt gezaubert hat. Der VW bietet ein durchweg ordentliches Platzangebot und zwickt trotz der stark abfallenden Dachlinie kaum. Wirkliche Einschränkungen gibt es nur bei Zuladung und Anhängelast. In puncto Platzangebot muss der Kia XCeed passen, der seine große Außenlänge nicht ins üppigste Raumangebot ummünzen kann.

Besonders im Fond kneift es mehr als nötig, und die Beinauflage ist knapp bemessen. Der Koreaner überzeugt dafür mit solider Machart und einer zeitgemäßen Sicherheitsausstattung. Die bietet auch der Mazda, der ansonsten aber wenig Akzente setzen kann. In der ersten Reihe passt vieles, etwa Raumangebot und Bedienung, im Fond wird es aber eng – ein Tribut an die dynamische Linienführung samt hoher unterer Fensterlinie. Und trotz hochwertiger Materialien kann er sich auch bei der Qualität nicht absetzen. So sind etwa die Übergänge von der Tür zum Armaturenbrett leicht versetzt montiert, und die Mittelarmlehne knarzt beim Ablegen des Arms.

Fahrkomfort: Skoda Kamiq und Kia XCeed überzeugen mit langstreckentauglichen Sitzen

Grundvoraussetzung für bequemes Reisen sind langstreckentaugliche Sitze mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten. Hier können sich insbesondere der Skoda Kamiq und der Kia XCeed im Vergleichstests in Szene setzen. Doch auch die sportlichen Fauteuils des VWs überzeugen. Dahinter sortiert sich der Mazda CX-30 mit seinem etwas konturlosen Sitzmobiliar ein – Schlusslicht ist der Mitsubishi ASX, dessen Sitze recht konturlos ausfallen. Zudem sind die Einstellmöglichkeiten begrenzt, und die Bedienung samt Ratsche ist sehr fummelig. In der zweiten Reihe dreht sich gewissermaßen das Bild. Hier kann der Mitsubishi mit mehr Sitzkomfort überzeugen als etwa der Kia. Am besten reist man einmal mehr im Skoda. Was darüber hinaus zählt, ist eine angenehme Federung mit ausreichenden Reserven bei voller Beladung. Den Vorteil adaptiver Dämpfer hat in diesem Testfeld niemand, alle vertrauen auf klassische Fahrwerke. Leer parieren Skoda und VW die anspruchsvollen Teststrecken am besten, wobei der Wolfsburger einen Tick straffer abgestimmt ist.

Der ASX hat zwar grundsätzlich eine komfortable Grundabstimmung, gibt sich aber weniger ausgewogen. Das sorgt für die größten Aufbaubewegungen und ein mitunter störrisches Ansprechen auf Kanten. Auch der Mazda überzeugt hier nicht: Seine Karosserie wird wegen der straffen Federung bei leichten Bodenwellen permanent in zittrige Bewegungen versetzt, die sich kaum beruhigen. Auch beladen wird das Ganze nicht besser, im Gegenteil: Das Fahrwerk des Japaners hat dann sogar die geringsten Reserven. Wie es besser geht, zeigt der Kia, dem die Extra-Kilogramm sogar merklich guttun. Federt der Koreaner schon unbeladen harmonisch, setzt er sich voll beladen sogar an die Spitze des Felds. Dass er den Kapitelsieg dennoch verpasst, liegt auch am höheren Geräuschniveau im Innenraum, das im Mitsubishi sogar noch einen deutlich schlechter ausfällt – objektiv wie subjektiv.

Motor/Getriebe: VW Taigo hält trotz kleinstem Tank in puncto Reichweite mit

Das Vergleichstest-Quintett wird durchweg von mindestens 150 PS (110 kW) starken Benzinmotoren in Schwung gebracht, die jeweils die Vorderräder antreiben. Das Duo Skoda Kamiq 1.5 TSI ACT DSGl und VW Taigo 1.5 TSI OPF setzt ganz nach Konzern-Gusto auf den gleichen Antrieb. Der 1,5-Liter-Turbomotor ist von der munteren Sorte, was sich unter anderem in den besten Fahrleistungen im Vergleichstests zeigt. Das Doppelkupplungsgetriebe – beim Skoda optional, beim VW serienmäßig – gefällt ebenfalls. Es wird in seiner Geschmeidigkeit nur vom Kia-Getriebe getoppt, das ebenfalls mit einem lebendigen Antrieb gekoppelt ist. Dem Mitsubishi ASX Mildhybrid 1.3 DCT fehlt auch hier ein Quäntchen zur Konkurrenz. Die langsamste Beschleunigung und ein untenherum zögerlich agierendes Doppelkupplungsgetriebe trüben den an für sich soliden Eindruck, den die Antriebseinheit hinterlässt.

Der Mazda CX-30 e-Skyactiv G 2.0 M Hybrid 150 geht einen doppelten Sonderweg. Er verzichtet als Einziger auf eine Turbo-Unterstützung, und auch die Gänge sortieren sich hier nicht von selbst. Das manuelle Getriebe ist zwar angenehm knackig, bietet aber nicht den Antriebskomfort der Konkurrenten. Das zwei Liter große Aggregat unter der Fronthaube gefällt dafür mit der besten Laufkultur. Eine Sechsstufen-Wandlerautomatik ist gegen einen Aufpreis von 2000 Euro erhältlich, war zum Testzeitpunkt allerdings nicht verfügbar. Die Mild-Hybrid-Technik von Mitsubishi und Mazda schlägt sich an der Zapfsäule nicht nieder. Das japanische Duo genehmigt sich mit 6,7 Litern pro 100 Kilometer zwar deutlich weniger als der Kia XCeed 1.5 T-GDI, aber besonders der VW präsentiert sich mit 6,2 Litern messbar sparsamer. So kann der VW auch seinen recht kleinen Tank kaschieren und in puncto Reichweite annähernd mit den Rivalen mithalten.

Fahrdynamik: Kia XCeed bietet das beste Gesamtpaket

Die ausgewogenste Vorstellung im Vergleichstests liefert hier der Kia XCeed ab. Er distanziert die Konkurrenz beim Handling, lässt sich im Slalom nicht abschütteln und besitzt die beste Bremsanlage. Der Wolfsburger kann dagegen sein hohes Tempo in der Pylonengasse nicht in die beste Rundenzeit ummünzen. Unschlagbar gut ist dafür sein Wendekreis, der ihn beim Rangieren besonders handlich macht. Ebenfalls deutlich Punkte beim Bremsen verliert der Mitsubishi ASX. Mehr als 37 Meter Bremsweg aus Tempo 100 bis zum Stand sind gerade noch im Rahmen. Zudem ist man hinter dem Lenkrad am stärksten vom Fahrgeschehen entkoppelt.

Mitteilsamer präsentiert sich der Skoda Kamiq. Allerdings verhindert die vergleichsweise schmale Testwagenbereifung höheres Tempo im Slalom. Dank solider Bremsen und einer ausgeprägten Fahrsicherheit rangiert er aber noch vor dem dynamischeren VW Taigo. Vor dem VW landet auch der Mazda CX-30, der gut bremst und ebenso solide auf dem Handlingparcours fährt. An das etwas verzögerte Ansprechen der Bremse muss man sich gewöhnen.

Umwelt/Kosten: Mazda CX-30 mit überwältigendem Garantieangebot

Alle fünf Kontrahenten sind Erstauto-tauglich – eine wichtige Tatsache angesichts von Preisen über 30.000 Euro mit testrelevanter Ausstattung. Einziger Ausreißer nach oben ist im Vergleichstests der Kia XCeed, dem die teure GT-line-Ausstattung hier zum Verhängnis wird. Wer darauf und somit auch auf die Sportsitze verzichten kann, kommt deutlich günstiger weg. Nach wie vor gut ist das umfangreiche Kia Garantie-Paket. Doch das toppt Mazda CX-30 mittlerweile: Der CX-30 hat zwar "nur" sechs Jahre Neuwagen-, dafür aber umfangreichere Zusatzgarantien, darunter eine sogar lebenslange Mobilitätsgarantie. Der hohe Einstiegspreis des Mitsubishi ASX wird von einer umfangreichen Ausstattung relativiert. Wirklich negativ fallen allenfalls der höchste tatsächliche Wertverlust und die teuersten Versicherungseinstufungen auf. Besonders hier können Skoda Kamiq und VW Taigo punkten, was die Unterhaltskosten im erträglichen Rahmen hält.

Technische Daten & Messwerte von Kia XCeed 1.5 T-GDI, Mazda CX-30 e-Skyactiv G 2.0 M Hybrid 150, Mitsubishi ASX Mildhybrid 1.3 DCT, Skoda Kamiq 1.5 TSI ACT DSGl & VW Taigo 1.5 TSI OPF

AUTO ZEITUNG 12/2023Kia XCeed
1.5 T-GDI
Mazda CX-30
e-Skyactiv G 2.0
M Hybrid 150
Mitsubishi ASX
Mildhybrid
1.3 DCT
Skoda Kamiq
1.5 TSI
ACT DSGl
VW Taigo
1.5 TSI OPF
Technik
Zylinder/
Ventile pro Zylin.
R4/4;
Turbo
R4/4;
24 V-Starter-Gen.
R4/4; Turbo;
12 V-Starter-Gen.
R4/4;
Turbo
R4/4;
Turbo
Hubraum (cm³)14821998133314981498
Leistung118 kW/160 PS,
5500 /min
110 kW/150 PS,
6000 /min
116 kW/158 PS,
5500 /min
110 kW/150 PS,
5000 – 6000 /min
110 kW/150 PS,
5000 – 6000 /min
Max. Drehmoment253 Nm,
1500 – 3500 /min
213 Nm,
4000 /min
270 Nm,
1800 – 3750 /min
250 Nm,
1500 – 3500 /min
250 Nm,
1500 – 3500 /min
Getriebe/Antrieb7-Gang,
Doppelk. (opt.)/
Vorderrad
6-Gang,
manuell/
Vorderrad
7-Gang,
Doppelk./
Vorderrad
7-Gang,
Doppelk. (opt.)/
Vorderrad
7-Gang,
Doppelk./
Vorderrad
Messwerte
Leergewicht
(Werk/Test)
1325/1418 kg1320/1432 kg1325/1347 kg1204/1291 kg1222/1295 kg
Beschleunigung
0-100 km/h (Test)
8,7 s9,1 s9,2 s7,9 s8,1 s
Höchstgeschw.
(Werk)
208 km/h198 km/h204 km/h215 km/h212 km/h
Bremsweg
aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,5/34,5 m35,4/35,3 m37,2/37,5 m35,7/35,7 m36,7/37,0 m
Verbrauch auf
100 km (Test/WLTP)
7,3 l/6,4 l S6,7 l/ 5,9 l S6,7 l/5,9 l S6,6 l/5,8 l S6,2 l/5,8 l S
CO2-Ausstoß
(Test/WLTP)
173/144 g/km159/134 g/km159/134 g/km156/132 g/km147/131 g/km
Preise
Grundpreis28.990 €28.990 €33.890 €30.460 €30.580 €
Testwagenpreis36.880 €32.990 €33.890 €33.050 €33.940 €

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung
(max. Punkte)
Kia XCeed
1.5 T-GDI
Mazda CX-30
e-Skyactiv
G 2.0 M Hybrid 150
Mitsubishi ASX
Mildhybrid
1.3 DCT
Skoda Kamiq
1.5 TSI
ACT DSGll
VW Taigo
1.5 TSI OPF
Karosserie (1000)581581575600582
Fahrkomfort (1000)680648644708677
Motor/Getriebe (1000)646648644672663
Fahrdynamik (1000)657623573628620
Eigenschaftswertung
(4000)
25642500243626082542
Kosten/Umwelt (1000)383399387386381
Gesamtwertung
(5000)
29472899282329942923
Platzierung24513

Fazit

Das durchweg talentierte Testfeld beweist, dass vollwertige Autos nicht erst ab der Kompaktklasse aufwärts gesucht werden müssen. Der Testsieger kommt aus Tschechien. Der Skoda Kamiq sammelt durchweg solide Punkte und verkneift sich dabei echte Schwächen, und das zu einem sehr fairen Tarif – Testsieg. Zweiter wird der ausgereifte Kia XCeed, der besonders erwachsen fährt und der allenfalls beim Verbrauch negativ auffällt. Ein Punkt, bei dem der Drittplatzierte brilliert: Der VW Taigo ist der Sparsamste. Überraschend: Sein dynamisches Design fordert keine Einbußen beim Platzangebot. Auf Platz vier läuft der Mazda CX-30 ein. Er fährt stets solide im Mittelfeld mit, kann allerdings keine entscheidenden Glanzpunkte setzen – abgesehen vom Kostenkapitel, in dem er sich mit seinem Preis und den guten Garantien durchsetzen kann. Dahinter auf Platz fünf platziert sich der neue Mitsubishi, der sich nicht nur das Design, sondern auch die Stärken und Schwächen mit dem Renault Captur teilt. Er ist weniger fahraktiv als die Konkurrenz, bietet aber dafür am meisten SUV-Feeling – das gibt jedoch keine Punkte, könnte aber für die eine oder andere Person kaufentscheidend sein.