Hyundai Kona Hybrid: Test

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Hyundai Kona Hybrid
Hyundai Kona Hybrid Foto: Hyundai

Mit dem Hyundai Kona Hybrid machen die Koreaner ernst. >> Mehr zum Thema Test

Hyundai Kona Hybrid
Hyundai Kona Hybrid Foto: Hyundai

Neben Diesel- und Benzinervarianten sowie dem rein elektrisch angetriebenen Kona Elektro bietet Hyundai jetzt auch einen Hybridantrieb für ihr City-SUV an.

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Der etwas unkultivierte Benziner ermöglicht dank E-Unterstützung flotte Fahrleistungen bei niedrigem Verbrauch.

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Drei Ausstattungslinien stehen für den Hyundai Kona Hybrid zur Wahl. Die Basislinie Trend steht mit 26.900 Euro in der Preisliste ...

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... und ist mit serienmäßigen Details wie aktiven Spurhalte-und Aufmerksamkeitsassistenten, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, beheizbarem Multifunktionslenkrad, Smartphone-Integration und digitalem Radioempfang ausgestattet.

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Bei der Topvariante Premium für 30.700 Euro sind zudem unter anderem Highlights wie LED-Scheinwerfer samt Fernlichtassistenten, Toter-Winkel-sowie Querverkehrswarner, Head-up-Display und eine induktive Ladestation für Smartphones an Bord.

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Das übersichtliche Cockpit macht einen markentypisch hochwertigen Eindruck.

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Der zusätzliche Energiespeicher im Hyundai Kona Hybrid wird bei jedem Verzögerungsvorgang per Bremsenergie-Rückgewinnung und mitunter auch vom Verbrennungsmotor je nach Fahrsituation mit Strom versorgt.

Unser Test zeigt: Mit dem Hyundai Kona Hybrid machen die Koreaner ernst. Der Hybridantrieb ist bereits das vierte Antriebskonzept für das populäre Kompakt-SUV – und es dürfte nicht das letzte sein.

PositivEffizienter Antrieb, viel Ausstattung, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
NegativRau arbeitender Benziner, mäßiger Akustik- und Federungskomfort

Im Test ist der Hyundai Kona Hybrid, der die komplette Bandbreite von Diesel- über Benzin- bin hin zur rein elektrisch angetriebenen Kona-Variante ergänzt. Eine derartige Bandbreite ist in dem sogenannten B-Segment einzigartig. Und die Auswahl könnte noch größer werden. Denn parallel zum Ioniq Hybrid, dessen autarker Benziner-/Elektro-Antrieb auch im Kona Hybrid zum Einsatz kommt, ist auch für das SUV ein Plug-in-Hybrid mehr als nur denkbar. Nähere Informationen zu einem tatsächlichen "Ob" und vor allem "Wann" sind den Verantwortlichen aktuell aber nicht zu entlocken. Drei Ausstattungslinien stehen für den Hyundai Kona Hybrid zur Wahl. Die Basislinie Trend steht mit 26.900 Euro in der Preisliste und präsentiert sich mit serienmäßigen Details wie aktiven Spurhalte-und Aufmerksamkeitsassistenten, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, beheizbarem Multifunktionslenkrad, Smartphone-Integration und digitalem Radioempfang bereits gut ausgestattet. Mehr zum Thema: Kona nun auch als Hybrid erhältlich

Neuer Hyundai Kona Elektro (2018) im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Hyundai Kona Hybrid im Test

Bei der von uns im Test gefahrenen Hyundai-Kona-Hybrid-Topvariante Premium für 30.700 Euro sind zudem unter anderem Highlights wie LED-Scheinwerfer samt Fernlichtassistenten, Toter-Winkel-sowie Querverkehrswarner, Head-up-Display und eine induktive Ladestation für Smartphones an Bord. Dazu kommen: beheiz- und belüftbare Vordersitze sowie Sitzheizung hinten (950 Euro im Paket) – für das Segment der City-SUV sind das alles andere als selbstverständliche optionale Features. Nach dem Einsteigen findet sich der Fahrer in dem gewohnt wertig wirkenden Interieur auf Anhieb zurecht. Abgesehen von vereinzelten Hybrid-bezogenen Anzeigen und spezifischen Farbakzenten ist im Hyundai Kona Hybrid kein Unterschied zu den Cockpits der konventionell angetriebenen Varianten festzustellen. Im Test überzeugt auch das Raumangebot: Die platzsparend unter der Rückbank positionierte 1,56-kWh-Batterie schränkt weder die Bewegungsfreiheit der bis zu fünf Passagiere noch das Kofferraumvolumen ein.

Hyundai Kona Hybrid mit besten Werten im Test

Der zusätzliche Energiespeicher im Hyundai Kona Hybrid wird bei jedem Verzögerungsvorgang per Bremsenergie-Rückgewinnung und mitunter auch vom Verbrennungsmotor je nach Fahrsituation mit Strom versorgt. So ist er praktisch immer gut gefüllt, damit der E-Motor den Benziner stets unterstützen kann, etwa beim Überhol-Sprint. Das gelingt ihm im Test so gut, dass der Hyundai Kona Hybrid mit 9,6 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h die Werksangabe um zwei Sekunden unterbietet. Und statt der angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ist bei uneserm Test laut Tacho sogar Tempo 180 möglich. Bei einem Hybrid viel wichtiger ist jedoch die Effizienz des Antriebs. Und auch hier überzeugt der Kona mit einem Testverbrauch von nur 6,3 Liter Super pro 100 Kilometer. Den unter Last rau arbeitenden 1,6-Liter-Saugmotor, die vor allem bei langsamer Fahrt nur wenig feinfühlige Federung und die recht lauten Abrollgeräusche nimmt man angesichts der insgesamt überzeugenden Vorstellung des Hybridantriebs somit gern in Kauf.

Messwerte & technische Daten Hyundai Kona Hybrid

AUTO ZEITUNG 24/2019Hyundai Kona Hybrid
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4
Hubraum1580 cm³
LeistungVerbrenner: 77 kW/105 PS
Systemleistung: 104 kW/141 PS
Max. Gesamtdrehmoment265 Nm
Getriebe/Antrieb6-Gang-Doppelkupplung/Vorderrad
Messwerte
Leergewicht (Test)1443 kg
Beschleunigung (Test) 
0 - 100 km/h9,6 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)160 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
35,4/34,4 m
Verbrauch (Test)6,3 l S/100 km
CO2-Ausstoß (Werk)123 g/km
Preise
Grundpreis26.900 Euro

Fazit

Sparsamer als die Verbrenner, alltagstauglicher als die Elektroversion: Der Hyundai Kona Hybrid überzeugt im Test mit seinem effizienten, wenn auch etwas unkultivierten Antrieb. Umso mehr, weil er auch dank seiner umfangreichen Ausstattung viel Auto fürs Geld bietet.