Hyundai i30 Facelift: Test

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Hyundai i30 1.6 CRDi 48V
Hyundai i30 1.6 CRDi 48V Foto: Hyundai

Nach dem Facelift präsentiert sich Hyundais kompaktes Erfolgsmodell i30 optisch zwar nur dezent, dafür aber technisch umso umfangreicher überarbeitet. >> Mehr zum Thema Test

Hyundai i30 1.6 CRDi 48V
Hyundai i30 1.6 CRDi 48V Foto: Hyundai

Heckschürze in Diffusor-Optik als Teil der N Line-Exterieurausstattung.

Hyundai i30 1.6 CRDi 48V
Hyundai i30 1.6 CRDi 48V Foto: Hyundai

Gewohnt aufgeräumtes Cockpit mit roten N Line-Akzenten.

Hyundai i30 1.6 CRDi 48V
Hyundai i30 1.6 CRDi 48V Foto: Hyundai

Im teildigitalisierten Cockpit lässt sich der Energiefluss verfolgen.

Hyundai i30 1.6 CRDi 48V
Hyundai i30 1.6 CRDi 48V Foto: Hyundai

Das Kofferraumvolumen im Hyundai i30 1.6 CRDi 48V Facelift beläuft sich auf 395 bis 1301 Liter.

Hyundai i30 1.6 CRDi 48V
Hyundai i30 1.6 CRDi 48V Foto: Hyundai

Etwas rau, aber effizient arbeitender 1,6-Liter-Turbodiesel mit 136 PS.

Hyundai i30 1.6 CRDi 48V
Hyundai i30 1.6 CRDi 48V Foto: Hyundai

Die Überarbeitung hat dem i30 gut getan, die Mild-Hybrid-Technologie überzeugt. Dank neuer Features wie Toter-Winkel-Warner und Notrufautomatik
präsentiert er sich auch in puncto Sicherheit up to date.

Das Hyundai i30 Facelift stellt sich dem ersten Test der AUTO ZEITUNG. Überzeugt die Mild-Hybrid-Technik des 1.6 CRDi 48V?

Positivsouveräner Antrieb,
niedriger Verbrauch, gutes Ausstattungsniveau
Negativunharmonische Federung,
zu schmale Sportsitze für kräftige Staturen

Der Test stellt den Hyundai i30 Facelift als 1.6 CRDi 48V auf den Prüfstand. Die Modellpflege auf den ersten Blick zu erkennen, ist nicht ganz einfach. Dafür fallen die Modifikationen im Bereich der Front- und Heckpartie inklusive neu gestalteter Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und LED-Heckleuchten zu dezent aus. In Summe sorgen die Designänderungen für einen modern-eleganten Auftritt des neuen i30. Zweifellos von größerer Bedeutung sind die Verbesserungen im technischen Bereich. So verfügt der Großteil der Motorenpalette jetzt über eine effizienzsteigernde 48-Volt-Mild-Hybtrid-Technologie – darunter auch die mit 136 PS stärkere der beiden Leistungsversionen des 1.6 CRDi. Der Turbodiesel wird dabei von einem Riemen- Starter-Generator bei Beschleunigungsmanövern unterstützt. Die Energie bezieht das E-Aggregat aus einem 0,44 kWh großen Extra-Akku an der Hinterachse. Dieser wird per Rekuperation mit Strom gespeist, also durch das Wandeln der beim Verzögern entstehenden kinetischen in elektrische Energie. Doch nicht immer, wenn der Fahrer des Hyundai i30 Facelift vom Gas geht, setzt zwingend der Rekuperationsprozess ein. Die neue, elektronisch gesteuerte Kupplung kann situationsabhängig bei Gaswegnahme auch den Motor entkoppeln und so das ansonsten nur von Automatik-Fahrzeugen bekannte "Segeln" ermöglichen.

Das Hyundai Kona Elektro Facelift im Video:

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Video: Hyundai

Das Hyundai i30 Facelift im Test

Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten und Funktionen gelingt im Hyundai i30 Facelift absolut harmonisch. Wann genau beispielsweise die elektrische Unterstützung für den etwas rau arbeitenden Dieselmotor beginnt und endet, bekommt der Fahrer nicht wirklich mit – außer er ruft den Energieflussmonitor im jetzt teildigitalisierten Cockpit (Bestandteil Komfort-Paket, 780 Euro) auf. Auch das Start-Stopp-System überzeugt mit schnellem, ruckfreiem Ab- und Anschalten des Motors – selbst bei noch rollendem Fahrzeug. Mit einer Zeit von 9,8 Sekunden für den Standardsprint von null auf Tempo 100 und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ist das 136 PS starke 1.6 CRDi 48V für den Alltag absolut ausreichend motorisiert. Auch der Verbrauch im Test von 5,7 Liter Diesel pro 100 Kilometer geht für einen 1,4 Tonnen schweren Kompakten absolut in Ordnung. Einen etwas zwiespältigen Eindruck hinterlässt die N Line-Ausstattung (2047 Euro) des Testwagens. So verbessert das etwas straffere Fahrwerk in Kombination mit der 18-Zoll-Bereifung zwar die Handlingeigenschaften. Die deutlich vernehmbaren Abrollgeräusche und eine leichte Steifbeinigkeit bei kurzen Stößen verlangen aber eine gewisse Kompromissbereitschaft in puncto Komfort. Die N Line-Sportsitze des Hyundai i30 Facelifts wiederum bieten einen sehr guten Halt, sind für kräftigere Staturen jedoch zu eng geschnitten.

Connectivity-Check beim Hyundai i30 Facelift

Serienmäßig verfügt das Hyundai i30 Facelift über einen zentralen 8,0-Zoll-Touchscreen, Bluetooth-Schnittstelle, Rückfahrkamera und Smartphone-Integration (Apple CarPlay/Android Auto). Digitalradio und eine induktive Ladefunktion sind ebenfalls stets an Bord. Mit dem im Test gewählten Navigations-Paket (1170 Euro), das auch verschiedene Telematikdienste und eine Verkehrszeichenerkennung umfasst, wächst die Bildschirmdiagonale auf 10,25 Zoll.

Messwerte & technische Daten des Hyundai i30 1.6 CRDi 48V

AUTO ZEITUNG 24/2020Hyundai i30
1.6 CRDi 48V
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Turbo
Hubraum1598 cm³
Gesamtleistung100 kW/136 PS bei
4000 /min
Maximales Gesamtdrehmoment280 Nm,
bei 1500-3000 /min
Spannung/Kapazität48V/0,44 kWh
Getriebe/Antrieb6-Gang, manuell,
Vorderradantrieb
Messwerte
Leergewicht1443 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)9,8 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)200 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
33,6/33,0 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)5,7/5,3 l D /100 km
CO2-Ausstoß (WLTP)138 g/km
Preise
Grundpreis27.431 €

Fazit

Die Überarbeitung hat dem i30 gut getan, die Mild-Hybrid-Technologie überzeugt. Dank neuer Features wie Toter-Winkel-Warner und Notrufautomatik präsentiert sich das Hyundai i30 Facelift auch in puncto Sicherheit up to date und überzeugt im Test. Die sportliche N Line schmälert aber den Komfort.