Audi SQ2: Test

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Audi SQ2: Test
Audi SQ2: Test Foto: Zbigniew Mazar

Im Test kann der Audi SQ2 beweisen, dass seine Fahrleistungen nicht nur auf dem Papier beeindruckend sind. >> Mehr zum Thema Test

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Audi SQ2: Test Foto: Zbigniew Mazar

Mit der GTI-Fraktion nimmt es der SQ2 locker auf.

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Audi SQ2: Test Foto: Zbigniew Mazar

Sein agiles Wesen erkauft sich der SQ2 auch durch eine sportlich-straffe Federungsabstimmung.

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Audi SQ2: Test Foto: Zbigniew Mazar

Die Bremse bleibt dabei jederzeit Herr des Verfahrens.

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Sportlich geht es auch im Innenraum des Audi SQ2 zu.

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Die Serienausstattung ist umfangreich.

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Je nach gewähltem Fahrmodus im Audi drive select (auto, comfort, dynamic, efficiency, individual) ändert sich der Charakter des An­triebs.

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Audi SQ2: Test Foto: Zbigniew Mazar

Serienmäßig sind Radio/CD mit 7,0-Zoll- Farbdisplay, AUX-An­schluss, SDXC-Karten-slot, Bluetooth, MMI-Bedienteil und Sprach­dialogsystem. USB-An­schlüsse vorn gibt es ab 150 Euro im Audi music interface.

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Audi SQ2: Test Foto: Zbigniew Mazar

DAB+ kostet 300 Euro und das Bang & Olufsen Soundsystem 790 Euro. Das MMI-Navisystem inklusive In­ternetanbindung und dreimonatiger Nutzung der Audi connect Diens­te, 3D-Kartengrafik, USB, und mehr ist ab 980 Euro zu haben.

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Audi SQ2: Test Foto: Zbigniew Mazar

Die Platzverhältnisse sind zwar ganz ordentlich...

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...für eine vierköpfige Familie insbesondere im Gepäckraum aber nicht ganz passend.

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Der 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder schöpft seine Kraft be­reits von unten heraus.

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Für den 4,20 Meter langen Audi SQ2 müssen mindestens 44.500 Euro berappt werden.

Wie man einem SUV Flügel verleiht, beweist der Audi SQ2 im Test der AUTO ZEITUNG. Er fordert aber Kompromissbereitschaft sowohl beim Platzangebot als auch beim Preis!

Mit gut 4,20 Meter Länge zählt der getestete Audi SQ2 zu den City-SUV, also der preisgünstigsten Art der Gattung Hochbeiner. Eigentlich. Denn als SQ2 steht der Ingolstädter auf feisten 18-, wahlweise auch auf noch feisteren 19-Zoll-Schlappen, kostet satte 44.500 Euro und lässt sich von 300 PS nach vorn katapultieren. Und das klappt nicht nur auf dem Papier ganz vorzüglich: Auch auf dem Testgelände legt der SQ2 im Sprint von null auf Tempo 100 eine 4,5 statt der Werksangabe von 4,8 Sekunden auf den Asphalt. Und wer konsequent auf dem Gas bleibt, sieht, wie die elektronisch animierte Tachonadel im Audi virtual cockpit (310 Euro) nach nur 19 Sekunden über die 200er-Marke streicht. Spätestens jetzt ist klar: Das hier ist weit mehr als ein schnuckeliges City-SUV. Je nach gewähltem Fahrmodus im Audi drive select (auto, comfort, dynamic, efficiency, individual) ändert sich der Charakter des Antriebs. Bei verhaltener Fahrweise – also im Normalbetrieb – wählt das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (S tronic) meist einen möglichst hohen Gang, um damit die Drehzahl zu senken. Das drückt den Testverbrauch auf akzeptable 9,8 Liter und funktioniert in der Testpraxis recht gut, zumal der 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder bereits viel Kraft von unten heraus schöpft. Geht man dann entweder per Gasfuß, durch manuelles Schalten oder durch Wechsel in den Getriebe-Sportmodus zur Attacke über, zeigt der kehlig röhrende TFSI sein wahres Gesicht, hängt gierig am Gas und lässt den traktionsstarke Audi SQ2 übers Asphalt-Parkett wieseln wie einen ambitionierten Kompaktsportler. Mehr zum Thema: So fährt sich der "normale" Audi Q2

Audi auf dem Genfer Autosalon 2019 (Video):

Video Platzhalter

Audi SQ2 im Test der AUTO ZEITUNG

Mit der GTI-Fraktion nimmt es der Audi SQ2 also locker auf und lässt sich über die ziemlich direkt übersetzte Progressivlenkung zielgenau, sicher sowie flott über die Piste manövrieren – so wie man es einem SUV nicht unbedingt zutrauen würde. Auch die Bremse bleibt dabei jederzeit Herr des Verfahrens und verzögert den Audi selbst bei Dauerbeanspruchung ohne spürbare Ermüdung. Sein agiles Wesen erkauft sich der SQ2 auch durch eine sportlich-straffe Federungsabstimmung, die beim Kurvenritt zwar den Aufbau beruhigt, Querfugen und sonstige Unebenheiten aber schon mal trocken zu den Passagieren durchreicht. Adaptive Dämpfer könnten hier eventuell Besserung bringen, sind aber für die gesamte Q2-Baureihe nicht mehr verfügbar. Dennoch überwiegt im Test der positive ausgewogen-sportliche Eindruck, den der fein und solide verarbeitete Audi SQ2 hinterlässt. Frohlockenden Familienoberhäuptern sei aber gesagt, dass die Platzverhältnisse zwar ganz ordentlich, für eine vierköpfige Familie insbesondere im Gepäckraum aber nicht ganz passend sind. Zudem treiben attraktive Extras wie das Bang&Olufsen Soundsystem, Designpakete, elektrische Heckklappe usw. den Preis schnell in schwindelerregende Höhen: Für den üppig ausstaffierten Testwagen sind über 58.000 Euro fällig – für die meisten Haushalte schlicht nicht machbar.

Connectivity-Test im Audi SQ2

Serienmäßig an Bord des Audi SQ2 sind Radio/CD mit 7,0-Zoll- Farbdisplay, AUX-An­schluss, SDXC-Karten-slot, Bluetooth, MMI-Bedienteil und Sprach­dialogsystem. USB-An­schlüsse vorn gibt es ab 150 Euro im Audi music interface. DAB+ kostet 300 Euro und das Bang & Olufsen Soundsystem 790 Euro. Das MMI-Navisystem inklusive In­ternetanbindung und dreimonatiger Nutzung der Audi connect Diens­te, 3D-Kartengrafik, USB, und mehr ist ab 980 Euro zu haben.

Technische Daten des Audi SQ2

AUTO ZEITUNG 7/2019Audi SQ2
Technik 
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Turbo
Hubraum1984 cm³
Leistung221 kW/300 PS
Max. Gesamtdrehmoment400 Nm
Getriebe/Antrieb7-Gang-Doppelkupplung/Allrad
Messwerte 
Leergewicht (Test)1559 kg
Beschleunigung 
0 - 100 km/h4,5 s
0 - 200 km/h19,0 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)250 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,9/34,0 m
Verbrauch (Test)9,8 l S/100 km
CO2-Ausstoß (EU)163 g/km
Preise 
Grundpreis44.500 Euro

Fazit

Das "S" hat sich dieses kleine, edel und routiniert gemachte SUV verdient. Mit seiner agilen und sicheren Art bringt der Audi SQ2 Würze in den automobilen (Test-) Alltag. Mangels Platz – vor allem fürs Gepäck – und eher straff gefedert ist der kleine Q aber nur bedingt familientauglich. Und sehr teuer.