Gesundheitszustand: Wie geht es Michael Schumacher?
Viele fragen sich: Lebt Michael Schumacher noch? Ja, doch wie es Michael Schumacher aktuell geht, bleibt auch fast 13 Jahre nach seinem Skiunfall ein Geheimnis. Nach Medienberichten soll die Formel‑1‑Legende inzwischen teilweise sitzen können. Was zum Gesundheitszustand bekannt ist, sagen wir hier!
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So geht es Michael Schumacher aktuell
Wie geht es Michael Schumacher (Alle News zur Formel-1-Legende hier) heute? Die Frage stellen sich seine treuen Fans, obwohl bereits mehr als dreizehn Jahre seit dem tragischen Skiunfall (2013) im französischen Méribel vergangen sind. Allerdings legt die Familie und Managerin Sabine Kehm viel Wert auf die Privatsphäre des Formel-1-Rekordweltmeisters. Informationen zu seinem Gesundheitszustand gibt es dementsprechend selten. Was bekannt geworden ist, fassen wir hier zusammen!
Michael Schumachers Formel-1-Karriere im Video

Medienberichte: Formel-1-Legende soll nicht mehr bettlägerig sein
Trotz mehr als dreizehn Jahre ohne verlässliche offizielle Informationen über seinen Gesundheitszustand sorgen aktuelle Medienberichte für neue Spekulationen über Michael Schumacher. Laut der britischen Boulevardpresse soll der siebenfache Weltmeister inzwischen nicht mehr dauerhaft ans Bett gebunden sein – ein Hoffnungsschimmer nach jahrelanger Funkstille.
Medienberichten zufolge heißt es, Schumacher sei nicht mehr dauerhaft im Bett, sondern könne im Rollstuhl bewegt werden. Er soll – zumindest zeitweise – im Rollstuhl sitzend auch transportiert werden können, beispielsweise per Helikopter zu einem Anwesen seiner Familie.
Wichtig zu betonen ist: Diese Aussagen basieren auf Medienberichten – bestätigte offizielle Informationen seitens der Familie oder seines Umfelds gibt es auch weiterhin nicht.
Michael Schumacher signiert Rennhelm (2025)
Im Frühjahr 2025 signierte Michael Schumacher mit Unterstützung seiner Frau Corinna einen Helm. Zwar prangt lediglich ein "M.S" auf dem unteren Teil des Rennhelms (siehe Bild unten), doch die Symbolwirkung ist groß. Unterschrieben haben alle noch lebenden Formel-1-Weltmeister (Das sind die besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten). Die Idee kam vom ältesten noch lebenden F1-Champion Jackie Stewart, der den Helm für eine Demorunde im Rahmen des Großen Preis von Bahrain 2025 trug und ihn für seine Demenz-Stiftung "Racing against Dementia" versteigern will.

Weitere Gesundheits-Updates aus den Jahren 2014 bis 2021
Von 2014 bis heute äußerten sich immer wieder Weggefährten und die Familie, betonten aber stets, dass konkrete Details zu Schumachers Gesundheitszustand nicht öffentlich gemacht werden. Vertrauenspersonen wie Jean Todt oder Ross Brawn berichten, dass Schumacher den Lebensweg seines Sohnes Mick begleite und im Kreis seiner Familie lebe. Im Folgenden gibt es eine chronologische Übersicht der wichtigsten Äußerungen und Ereignisse.
2022 & 2021
- Eine der wenigen Personen, die um den Gesundheitszustand des gebürtigen Kerpeners weiß, ist Freund Jean Todt. Dieser hat in der 2022er Fernsehdokumentation "La Methode" des französischen Pay-TV-Senders "Canal+" berichtet, dass Schumi "immer sehr aufmerksam" sei. Er wolle ihm bei seinem nächsten Besuch erzählen, dass er im gemeinsamen Lieblings- und Ferrari-Lokal "Ristorante Montana" in Maranello gewesen sei.
- Informationen gab er auch schon ein Jahr zuvor, 2021, zum Gesundheitszustand der Formel-1-Legende preis. So haben nicht nur die Ärzte Schumi das Leben gerettet, sondern auch seine Frau Corinna, "die wollte, dass er überlebt". "Er hat überlebt, aber mit Folgen. Und im Moment kämpft man gegen die Folgen an. Wir hoffen, dass sich die Dinge langsam, aber sicher verbessern", lässt sich der ehemalige Ferrari-Teamchef in der Bild-Zeitung zitieren.
2020
November 2020: Michael Schumacher kriegt den Weg seines Sohnes Mick in die Formel 1 ganz sicher mit, versichert der ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt im November 2020 gegenüber RTL France. "Natürlich verfolgt er das." Todt gilt als enger Vertrauter Schumis und darf ihn als einer von wenigen Weggefährten regelmäßig in seinem Haus am Genfer See besuchen. Außerdem habe die Corona-Pandemie laut Todt keinen Einfluss auf Michael Schumacher: "Er hat ein sehr gutes Umfeld und er ist an einem Ort, wo er ausreichend und komfortabel eingerichtet ist."
Zuletzt hatte Todt den Formel-1-Fans Hoffnung gemacht, dass der Rekordweltmeister (Die Liste aller Formel-1-Weltmeister) irgendwann wieder in der Öffentlichkeit zu sehen sein könnte. "Er kämpft. Ich hoffe, die Welt wird ihn wieder sehen können. Darauf arbeiten er und seine Familie hin", sagte er der "Daily Mail" in Ungarn. Wie es Michael Schumacher tatsächlich geht und Informationen über seinen Zustand, können seine Fans trotz solcher Aussagen auch weiterhin nur erahnen.
2018
- November 2018: Wie die Bild-Zeitung im November 2018 berichtete, besuchte Bischof Georg Gänswein Michael Schumacher in seinem Haus im Sommer 2016. Er sei einer Einladung des Schumacher-Vertrauten Jean-Todt gefolgt. Gänswein habe damals seine "warmen" Hände gehalten und ihm ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Man zitierte den deutschen Bischof mit den Worten "Man spürt, dass er Begegnungen wahrnimmt, dass er mit sich einen inneren Monolog führt. Man kann fühlen, dass die Nähe seiner Familie wichtig für ihn ist." Gänswein, der sich als heimlicher Fan Schumis bezeichnet, gab zu Protokoll, dass er bis heute für den ehemaligen Rennfahrer bete.
- Mai 2018: Nach einem Bericht von "Bunte" im Mai 2018 ist die Verwaltung des Vermögens von Michael Schumacher klar geregelt. Entgegen der Annahme, ausschließlich seine Ehefrau Corinna Schumacher kümmere sich um die finanziellen Belange, verfügt der 72-jährige Vater Rolf Schumacher über eine sogenannte Generalvollmacht. Dennoch sieht eine Verfügung des Schweizer Friedensgerichts in Nyon vor, dass Corinna Schumacher die Geschäfte ihres Mannes abwickeln darf, da dieser laut einer Richterin "urteilunfähig" sei. Für den Einsatz größerer finanzieller Summen sei allerdings die Erlaubnis der schweizer Erwachsenenschutz-Behörde notwendig.
2017
Oktober 2017: Dass die Familie geheim hält, wie es dem Motorsport-Profi geht, kritisiert Michael Schumachers ehemaliger Manager Willi Weber deutlich. In einem Interview mit dem Magazin "Bunte" erklärte er: "Ich bemängele seit einiger Zeit, dass die Familie Schumacher nicht die volle Wahrheit sagt. Aber ich beiße da auf Granit." Er glaube, dass es für Michael Schumachers Familie an der Zeit sei, "den Millionen von Fans reinen Wein einzuschenken".
Willi Weber äußerte sich im Interview weiter: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Zudem sprach er davon, eine lange Trauerzeit gebraucht zu haben, um das Schicksal von Schumi zu akzeptieren. Obwohl Weber selbst zu den engsten Vertrauten von Michael Schumacher zählt, darf er – wie angeblich auch viele andere Freund:innen und enge Wegbegleiter:innen aus seiner aktiven Formel-1-Zeit – Michael Schumacher nicht mehr besuchen: "Schade, dass Corinna mir offenbar nicht mehr vertraut."
2016
- November 2016: Ex-Ferrari-Technikchef Ross Brawn sagte in einem Interview mit der englischen BBC: "Es ist schwierig für mich, viel zu sagen, ohne die Privatsphäre der Familie zu verletzen. Was ich sagen kann: Es gibt viele Gerüchte und die meisten davon sind falsch. Wir beten und hoffen jeden Tag, dass wir weiterhin Fortschritte und eines Tages einen Michael, der sich von seinen schrecklichen Verletzungen erholt hat, sehen werden."
- September 2016: Michael Schumachers Anwalt Felix Damm sprach Klartext. In einem Gerichtsverfahren gegen die Zeitschrift Bunte bestätigte der Anwalt: "Er kann nicht laufen." Felix Damm warf der Zeitschrift vor, die Privatsphäre Schumis verletzt zu haben. "Mit der Behauptung habe man Familie Schumacher dazu gezwungen, gegen ihren Willen Stellung zu beziehen", so der Jurist weiter.
2014
2014: Die Genesung von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher erfordert Geduld. Der französische Arzt Jean-François Payen wies darauf in Interviews in französischen Medien hin. "Man befindet sich auf einer Zeitskala, die von einem Jahr bis drei Jahre reicht", sagte der Chef der Anästhesie und Reanimation der Uniklinik von Grenoble, in die Schumacher nach seinem Skiunfall am 29. Dezember 2013 gebracht worden war.
Der siebenmalige Champion sei damals mit einem besonders schweren Schädel-Hirn-Trauma eingeliefert worden, erinnerte Payen in "Le Parisien": "Er war bei seiner Ankunft in einer kritischen Situation." Payen gehörte zum Ärzteteam, das sich mehr als ein halbes Jahr lang in Grenoble um den zweifachen Familienvater kümmerte. Schumi wurde nach einer Notoperation in ein künstliches Koma versetzt und schwebte tagelang in Lebensgefahr. Gut ein Dreivierteljahr später kehrte Michael Schumacher zurück ins eigene Haus.























