Abarth 600e (Competizione): Preise, alle Infos & Bilder
Mit dem Abarth 600e hat die Performance-Tochter von Fiat den zweiten Stromschlag angesetzt. Der Skorpion katapultiert den Crossover in neue PS-Sphären, die der Abarth 600e Competitione ab 2026 nochmals anhebt. Preise, Bilder und vieles mehr, hier!
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Preis: Abarth 600e ab 41.990 Euro
Der Abarth 600e (2024) – hier gibt es alle Informationen zum Basismodell Fiat 600e – ist nicht nur das größte Skorpion-Modell aller Zeiten, sondern mit bis zu 207 kW (280 PS) auch das stärkste. Dafür hat Abarth die bekannte e-CMP-Plattform umfangreich optimiert. Allerdings hat der Spaß auch seinen Preis: Bei 41.990 Euro geht es mit dem Abarth 600e Turismo los. 2026 folgt mit dem Competizione ein nochmals nachgeschärftes Modell, das bei 45.990 Euro startet (Stand: Dezember 2025).
Der Abarth 500e im Fahrbericht (Video)

Antrieb: PS-stärkster Straßen-Abarth aller Zeiten
Wie bereits erwähnt, geht mit dem Abarth 600e (2024) der PS-stärkste Serien-Abarth aller Zeiten an den Start. 176 kW (240 PS) kitzelte das Entwicklungsteam aus dem Elektromotor des Abarth 600e Turismo, außerdem 345 Nm Drehmoment. Einen elektrischen Allradantrieb durch einen zusätzlichen Heckmotor gibt es nicht. Dennoch knackt der 1625 kg wiegende Italiener die 100er-Marke in lediglich 6,2 s und fährt in der Spitze 200 km/h. Zum Vergleich: Der Basis-Stromer benötigt neun Sekunden für den Standardsprint und fährt bei 150 km/h in den Begrenzer.
Doch es geht noch mehr: 2026 folgt mit dem Abarth 600e Competizione eine nochmals zugespitzte Variante, die das Sondermodell „Scorpionissima“ ablöst. Die Leistung klettert von 176 auf 207 kW (280 PS). Damit gelingt der Sprint auf Landstraßentempo in 5,9 s. Um die Leistung zu bändigen erhält der Competizione neben einem selbstsperrenden Differential auch eine Sportbremsanlage. Es dürfte bei der 51 kWh netto großen Batterie (des Scorpionissima) bleiben. Auch die Reichweite dürfte weiterhin 322 km (WLTP) betragen.
Exterieur: Dezent – bis auf den Heckspoiler
Optischer Höhepunkt des Abarth 600e ist ohne Zweifel der Heckspoiler. Vom Dach abgehend, gibt er sich deutlich kantiger und voluminöser als sein Pendant am kleinen Bruder Abarth 500e. Ansonsten erkennen wir eine leicht veränderte Grillstruktur, glänzend schwarze Radhauseinfassungen und sportlicher gezeichnete Schürzen vorne wie hinten.
Der Abarth 600e Competizione kommt darüber hinaus in einer Zweifarblackierung mit exklusiven Farbtönen und stets schwarzer Dachpartie. Zusätzliche Schriftzügen und Zierstreifen runden den sportlichen Auftritt ab.
Die Maße betragen 4187 mm in der Länge, 1808 bis 1981 mm in der Breite und 1502 mm in der Höhe.
Interieur: Sportsitze und Alcantara

Wie schon beim kleineren 500e sind auch im Abarth 600e Sportsitze obligatorisch. Sie sind wie weitere Teile des Innenraums und das Sportlenkrad samt 12-Uhr-Markierung mit gelben Kontrastnähten verziert. Ein zehn Zoll großer Infotainmentscreen in der Mitte zeigt Abarth-exklusive Grafiken und unter anderem die abgerufene Leistung an. Über das Infotainmentsystem lässt sich auch ein unverwechselbares, elektronisch erzeugtes Fahrgeräusch aktivieren. Der Abarth 600e Competizione dagegen kommt ab Werk mit Sportsitzen daher. Zusätzlich findet sich im Innenraum viel Alcantara.
Das Kofferraumvolumen beträgt 360 bis 1231 l.
Fahreindruck: Ein absoluter Fahrspaß-Spender
Vor allem auf winkligen Strecken mit engen Kehren zeigt das Sperrdifferential Wirkung, die volle Urgewalt wird hier ab dem Scheitelpunkt in den Asphalt gestanzt, die feinst auflösende Traktionskontrolle des Elektromotors sorgt dabei für narrensicheres Durchladen: Einfach drauftreten und der 1650 kg schwere Abarth 600e ballert deftig nach vorne. Im Alltag wird das die Testosteron-Handling übrigens ganz einfach durch einen Wechsel in den "Turismo"-Fahrmodus entschärft, mit weniger anliegendem Drehmoment fährt der Abarth dann weniger eruptiv, ohne langweilig zu werden. Von Johannes Riegsinger




















