Vorstellung

Xpeng P7+: Preise, Antriebe (Reichweiten) & Fotos

Mit dem Xpeng P7+ stellt der chinesische Hersteller eine Oberklasse-Limousine vor, die hierzulande vorerst den kleineren P7 beerbt. Der Marktstart erfolgt im April 2026 – mit viel Auto fürs Geld!

(1/6)
Der Xpeng P7+ driftet im Schnee, von von vorne rechts fotografiert.
P7? Nein, ab 2026 driftet der P7+ durch den deutschen Schnee! Foto: Xpeng
Der Xpeng P7+ driftet im Schnee, von links fotografiert.
Mit 5,07 m misst der P7+ in der Länge fast exakt so viel wie der BMW i5. Foto: Xpeng
Das Cockpit des Xpeng P7+.
Der Innenraum des Xpeng wirkt extrem flächig und aufgeräumt. Foto: Xpeng
Die hinteren Sitze des Xpeng P7+.
Bei einem Radstand von drei Metern dürfte auch im Fond genug Beinfreiheit vorhanden sein. Foto: Xpeng
Der Xpeng P7+ steht mit geöffneter Heckklappe in Studioumgebung, von hinten fotografiert.
Der Kofferraum fasst stolze 573 bis 1931 l. Foto: Xpeng
Der Xpeng P7+ steht in Studioumgebung, von links fotografiert.
Der Marktstart erfolgt im April 2026 zu Preisen ab 46.600 Euro (Stand: Januar 2026). Foto: Xpeng

Preis: Xpeng P7+ ab 46.600 Euro

Während in China bereits eine zweite Generation des Xpeng P7 bestellbar ist, stellt Xpeng auf der Brüssel Motor Show 2026 den größeren, weiterentwickelten P7+ auf Basis des Vorgängers vor. Dieser geht hierzulande als Nachfolger der ersten Generation durch, orientiert sich jedoch sichtlich an ihr. Die elektrische Oberklasse-Limousine wurde auf dem Pariser Autosalon 2024 vorgestellt, steht bereits im Konfigurator und feiert im April 2026 ihren deutschen Marktstart.

Die Preise starten bei 46.600 für den Hecktriebler mit kleinerer Batterie sowie 49.600 Euro für den RWD Long Range. Die krönende Allradvariante soll ab 53.600 Euro erhältlich sein. Zum Vergleich: Die mit 5,06 m fast exakt gleich lange BMW i5-Limo kostet mindestens 70.200 Euro (Alle Preise: Stand Januar 2026).

Der VW ID.7 im Fahrbericht (Video)

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: Drei Antriebe & riesige Ladeleistung

Der Xpeng P7+ teilt sich die 800-V-Plattform mit dem Mittelklasse-SUV G6. Dabei stehen in Deutschland drei Motorisierungen zur Auswahl: Zwei Hecktriebler mit 180 kW (245 PS) beziehungsweise 230 kW (313 PS) und ein Allradler mit 370 kW (503 PS).

Die Batterie bietet beim Einstiegsantrieb 61,7 kWh Bruttokapazität, bei den anderen Versionen 74,9 kWh und basiert in beiden Fällen auf der eher preisgünstigen Lithium-Eisen-Phosphat-Zellchemie. Die WLTP-Reichweiten gibt Xpeng mit 455 km, 530 km sowie 500 km bei der Allradvariante an.

Beachtlich sind die vom Hersteller angegebenen maximalen DC-Ladeleistungen: 350 kW bei der kleineren Batterie und 446 kW bei der größeren – ob der Xpeng diese astronomischen Werte tatsächlich erreicht und wie lange, wird er in der Realität beweisen müssen.

Exterieur: Konkurrenz für i5, ID.7 & Co.

Optisch fügt sich der Xpeng P7+ recht nahtlos in eine Reihe stromlinienförmiger E-Limousinen aus Fernost ein, bietet jedoch gewisse Eigenheiten. Durchgehende Leuchtleisten gehören zwar fast schon zum guten Ton und auch versenkbare Türgriffe sind kein Novum mehr. Eher ungewöhnlich sind dafür das Felgendesign, die filigranen Außenspiegel und das stufige Spoiler-Heck, das Assoziationen zum Ioniq 6 weckt. Auch die zweifarbige Lackierung des Fotomodells kann sich sehen lassen. Der P7+ misst 5,07 m in der Länge, 1,94 in der Breite und 1,51 m in der Höhe, womit er fast exakt so lang ist wie der BMW i5 und ganze 18 cm länger als der P7.

Interieur: XXL-Kofferraum

Das Cockpit des Xpeng P7+.
Foto: Xpeng

Der Innenraum des Xpeng P7+ ist auffällig flächig und schlicht gehalten. Eine digitale Instrumententafel mit 8,8 Zoll Diagonale und ein 15,6-Zoll-Zentralbildschirm übernehmen die Bedienung, physische Tasten sind nahezu keine zu finden. Eine Stärke wartet im Heck: Der Kofferraum bietet mit 573 bis 1931 l Ladevolumen mehr als viele limousinenartig gezeichnete Konkurrenten.

Ansonsten setzt Xpeng verstärkt auf digitale Assistenten. So sollen Kameras an Front und Heck sowie Millimeterwellen- und Ultraschallradare auch bei schlechten Sichtverhältnissen eine verlässliche Datenbasis bieten. Zudem sind Systeme wie ein adaptiver Kurventempomat, ein aktiver Spurwechselassistent oder ein App-gesteuerter Parkassistent mit an Bord.