Maserati: V8-Produktion endet 2023

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V8 im Maserati Levante Trofeo
V8 im Maserati Levante Trofeo Foto: Maserati

Eine Ära endet: Nach fast 65 Jahren läuft die Produktion von V8-Autos bei Maserati Ende 2023 aus.

Maserati Levante V8 Ultima/Maserati Ghibli 334 Ultima
Maserati Levante V8 Ultima/Maserati Ghibli 334 Ultima Foto: Maserati

Ein letztes Fest für die Götter: Diese finalen V8-Sondermodelle werden nur je 103 Mal gebaut.

Da der Downsizing- und Elektro-Trend auch im Sportwagen- und Luxussegment Einzug hält, stellt Maserati Ende des Jahres 2023 die Produktion von V8-Motoren ein. Als letzten Paukenschlag legt der italienische Hersteller zwei Sondermodelle auf.

Noch haben Maserati Levante, Ghibli und Quattroporte in den Trofeo-Topversionen einen 580 PS (427 kW) starken V8-Biturbo mit 3,8 l Hubraum unter der Haube – die Produktion wird allerdings noch 2023 enden. Laut Maserati stehen die achtzylindrigen Varianten zwar noch bis ins Jahr 2024 zum Verkauf, im deutschen Konfigurator werden schon jetzt keine V8-Modelle mehr angeboten (Stand: August 2023). Um das mächtige Aggregat aus Ferrari-Produktion ein letztes Mal zu würdigen, baut Maserati mit einer Auflage von jeweils 103 Exemplaren zwei V8-Sondermodelle: den Ghibli 334 Ultima und den Levante V8 Ultima.

Beide Sondermodelle mit V8-Biturbo präsentierte Maserati beim Goodwood Festival of Speed im Juli 2023 in England. Der Ghibli 334 Ultima gilt dabei mit den stolz im Namen verankerten 334 km/h als schnellste verbrennende Limousine der Welt. Wenig überraschend ist Maseratis Zukunft elektrisch: Mit dem GranTurismo Folgore läuft bereits der erste vollelektrische Wagen in Modena vom Band. Mit 761 PS (560 kW) maximaler Systemleistung und 1250 Nm Drehmoment kann sich das E-GT sehen lassen – zumal er in 2,7 Sekunden auf 100 sprinten soll. Auch interessant: Unsere Produkttipps bei Amazon

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Maserati stellt V8-Produktion ein

Fazit

Das V8-Aus wird nicht jedem Fan gefallen, aber auch so exklusive Autoschmieden wie Maserati stehen unter dem Druck der Elektrifizierung. Den V8 komplett zu streichen ist daher so konsequent wie nachvollziehbar, auch wenn damit eine fast 65-jährige Geschichte endet.