SsangYong Korando 1.6 e-XDi 2WD: Test

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SsangYong Korando
SsangYong Korando Foto: SsangYong

Vor dem Test sind die Erwartungen an das Fahrerlebnis des neuen SsangYong Korando hoch. >> Mehr zum Thema Test

SsangYong Korando
SsangYong Korando Foto: SsangYong

Das deutlich markantere Design und die veränderten Proportionen (länger, breiter, flacher) ...

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SsangYong Korando Foto: SsangYong

... lassen die Neuauflage um Welten dynamischer wirken.

SsangYong Korando
SsangYong Korando Foto: SsangYong

Der modern gezeichnete Korando ist auch von hinten ein echter Hingucker.

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SsangYong Korando Foto: SsangYong

Der einzige Turbodiesel im Angebot könnte etwas kultivierter und akustisch zurückhaltender agieren.

SsangYong Korando
SsangYong Korando Foto: SsangYong

Der große Innenraumbietet auch den Fondpassagieren viel Platz.

SsangYong Korando
SsangYong Korando Foto: SsangYong

Das übersichtliche Cockpit glänzt mit edel anmutenden Materialien und guter Verarbeitung.

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Die Automatik wechselt ihre sechs Stufen mitunter etwas ruppig.

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136 PS, 320 Newtonmeter und daraus resultierende 10,7 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h sowie eine Höchstgeschwindigkeit von ...

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SsangYong Korando Foto: SsangYong

... 181 km/h reichen zum Mitschwimmen im Verkehr – für viel mehr allerdings nicht.

Edles Ambiente, eine umfangreiche Ausstattung und zahlreiche Assistenzsysteme – die fünfte Generation des SsangYong Korando macht was her. Im Test die Dieselversion 1.6 e-XDi 2WD!

PositivModerne Ausstattung, viele Assistenzsysteme, niedriger Verbrauch
NegativUnkultivierter Antrieb, durchschnittliche Fahrleistungen, mäßiger Komfort

Nach neun Jahren löst die fünfte Generation des SsangYong Korando den längst nicht mehr zeitgemäßen Vorgänger ab. Außer dem Modellnamen ist nicht viel gleich geblieben. Das deutlich markantere Design und die veränderten Proportionen (länger, breiter, flacher) lassen die Neuauflage um Welten dynamischer wirken. Im auf allen Plätzen angenehm großzügig geschnittenen Interieur setzt sich die Wandlung fort – zumindest in der Topausstattung Sapphire aus unserem Test. Sie verwöhnt unter anderem mit Ledersitzen inklusive Sitzheizung und -belüftung vorn, digitalem Cockpit, Chromapplikationen und einer Ambientebeleuchtung mit interessanten 3D-Effekten im Armaturenträger sowie in den Türverkleidungen. Die Materialien wirken ausgesprochen wertig und sind penibel verarbeitet. Insgesamt präsentiert sich die Serienausstattung sehr umfangreich. So gehören bereits in der Basis Klimaanlage, Digitalradio und Bluetooth zum Lieferumfang. Viel wichtiger aber: Zeigte sich der Vorgänger in puncto Fahrerassistenz weitgehend unbeleckt, präsentiert sich der SsangYong Korando 1.6 e-XDi 2WD in diesem Bereich absolut auf der Höhe der Zeit. So sind unter anderem Fernlicht- und Spurhalteassistenten, Müdigkeitswarner und Verkehrszeichen-Erkennung stets mit an Bord. In der 11.000 Euro kostenden Sapphire-Ausstattung kommen zum Beispiel noch Spurwechselassistent, Querverkehrswarner und LED-Scheinwerfer hinzu. Mehr zum Thema: SsangYong liftet den Tivoli

Die Historie des SsangYong Korando im Video: 

Video Platzhalter
Video: SsangYong

SsangYong Korando 1.6 e-XDi 2WD im Test

Vor dem Hintergrund des komplett veränderten Auftritts des Ssangyong Korando sind die Erwartungen an das Fahrerlebnis in unserem Test selbstverständlich hoch. Der einzige Turbodiesel im Angebot, der Korando 1.6 e-XDi 2WD, kann diese aber nicht vollumfänglich erfüllen. Dafür müsste das 1,6-Liter-Vierzylinder etwas kultivierter und akustisch zurückhaltender agieren. Auch ruckelt es immer mal wieder in der Zusammenarbeit mit der optionalen Sechsstufen-Automatik. 136 PS, 320 Newtonmeter und daraus resultierende 10,7 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h reichen zum Mitschwimmen im Verkehr – für viel mehr allerdings nicht. Dafür entschädigt der Diesel mit einem Testverbrauch von nur sieben Litern auf 100 Kilometern. Etwas mehr Pepp verspricht der in wenigen Wochen folgende Benziner mit 163 PS, der ebenfalls mit Vorder- oder Allradantrieb kombinierbar ist. Eventuell federt diese Variante des Korando dann auch etwas souveräner. Unser mit optionalen 18-Zöllern bestückte Testwagen jedenfalls wirkt recht steifbeinig und gibt Fahrbahnunebenheiten jeder Art weitgehend ungefiltert weiter. Zumindest einiges davon können immerhin die bequem gepolsterten Sitze des SsangYong Korando 1.6 e-XDi 2WD kompensieren.

SssangYong Korando im Connectivity-Check

Bereits das Einstiegsmodell des SsangYong Korando bietet digitalen Radioempfang sowie Bluetooth- und USBSchnittstellen. Ab der nächsthöheren Version sind 8,0-Zoll-Touchschreen, Rückfahrkamera und Smartphone-Integration (Android Auto/Apple CarPlay) mit an Bord. Noch eine Stufe weiter beinhaltet der dann 9,2 Zoll große Zentralmonitor auch ein Navisystem. Die beiden höchsten Ausstattungslinien haben zusätzlich ein volldigitales Instrumenten-Display (10,25 Zoll).

Messwerte und Technische Daten des SssangYong Korando 1.6 e-XDi 2WD

AUTO ZEITUNG 23/2019SsangYong Korando 1.6 e-XDi 2WD
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Turbodiesel
Hubraum1597 cm³
Leistung100 kW/136 PS
Max. Gesamtdrehmoment320 Nm
Getriebe/Antrieb6-Stufen-Automatik (optional)/Vorderrad
Messwerte
Leergewicht/Zuladung1644/516 kg
Beschleunigung (Test) 
0 - 100 km/h10,7
Höchstgeschwindigkeit (Werk)181 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
36,6/36,8 m
Verbrauch (Test/EU)7,0/5,5 l D/100 km
CO2-Ausstoß (Werksangabe)144 g/km
Preise
Grundpreis25.990 Euro

Fazit

Mit der fünften Generation gelingt dem SsangYong Korando ein gewaltiger Schritt nach vorn – das zeigt der Test. Bis in die Spitzenränge des Kompakt-Segments kommt der Korando mit Dieselmotor trotz aller Verbesserungen angesichts der starken Konkurrenz aber wohl nicht.