NSX/300 ZX/RX-7/3000 GT/Supra: Classic Cars

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NSX/300 ZX/RX-7/3000 GT/Supra: Classic Cars
NSX/300 ZX/RX-7/3000 GT/Supra: Classic Cars Foto: AUTO ZEITUNG

274 PS, V6-Zylinder-Mittelmotor, Hinterradantrieb; 0-100 km/h in 6,1 s; 271 km/h Spitze; 130.000 Mark (1991) .

Japanische Sportwagen Nissan 300 ZX Twin Turbo
5 Japanische Kämpfer: Nissan 300 ZX Twin Turbo

283 PS, V6-Frontmotor, Hinterradantrieb; 0-100 km/h in 6,2 s; 250 km/h Spitze; 95.195 Mark (1993)

Japanische Sportwagen Mazda RX-7 Turbo
5 Japanische Kämpfer: Mazda RX-7 Turbo

240 PS, Zweischeiben-Wankel-Frontmotor; Hinterradantrieb; 0-100 km/h in 5,9 s; 250 km/h Spitze; 85.500 Mark (1992)

Japanische Sportwagen Mitsubishi 3000 GT
5 Japanische Kämpfer: Mitsubishi 3000 GT

286 PS, V6-Frontmotor, Allradantrieb; 0-100 km/h in 6,4 s; 250 km/h Spitze, 98.500 Mark (1993)

Japanische Sportwagen Toyota Supra
5 Japanische Kämpfer: Toyota Supra

286 PS, R6-Frontmotor, Hinterradantrieb; 0-100 km/h in 6,4 s; 250 km/h Spitze, 98.500 Mark (1993)

Japanische Sportwagen Honda NSX
5 Japanische Kämpfer: Honda NSX

Honda NSX: Für viele ist er der beste Sportler, den Ferrari nie gebaut hat

Japanische Sportwagen Honda NSX
5 Japanische Kämpfer: Honda NSX

Durchdrehende Räder sind dank genügend Leistung kein Problem. Die Traktion des Mittelmotor-Sportlers ist dennoch gut

Japanische Sportwagen Honda NSX Cockpit
5 Japanische Kämpfer: Honda NSX

Man ist kommod untergebracht im Honda NSX – Airbag und Klimaanlage inklusive

Japanische Sportwagen Honda NSX
5 Japanische Kämpfer: Honda NSX

Über Mangel an Informationen kann sich der Pilot nicht beklagen. Erst bei 8000 Umdrehungen meldet sich der Drehzahlbegrenzer

Japanische Sportwagen Honda NSX Motor
5 Japanische Kämpfer: Honda NSX

Der Dreiliter-V6 liegt quer zur Fahrtrichtung und strotzt vor ambitionierter Technik wie etwa Pleueln aus leichtem Titan

Japanische Sportwagen Nissan 300 ZX Twin Turbo
5 Japanische Kämpfer: Nissan 300 ZX Twin Turbo

Nissan 300 ZX: Kräftiges Coupé mit der Option auf Cabrio-ähnlichen Open-Air-Spaß

Japanische Sportwagen Nissan 300 ZX Twin Turbo
5 Japanische Kämpfer: Nissan 300 ZX Twin Turbo

Der 300 ZX ist kein zierliches, aber ein gut ausbalanciertes Auto. Die Hinterräder lenken aktiv mit

Japanische Sportwagen Nissan 300 ZX Twin Turbo Cockpit
5 Japanische Kämpfer: Nissan 300 ZX Twin Turbo

Schwarzer Kunststoff war damals schon groß in Mode. Auch Nissan setzte ihn flächendeckend ein. Die Bediensatelliten am Lenkrad sind unpraktisch

Japanische Sportwagen Nissan 300 ZX Twin Turbo Motor
5 Japanische Kämpfer: Nissan 300 ZX Twin Turbo

Unter den vielen Schläuchen schlummert ein willig ansprechender Bi-Turbo, der seine stärksten Momente bei mittleren Drehzahlen hat

Japanische Sportwagen Mazda RX-7 Turbo
5 Japanische Kämpfer: Mazda RX-7 Turbo

Ein Bild mit Symbolcharakter: Der leichte Mazda ist sehr agil, im Grenzbereich aber hysterisch

Japanische Sportwagen Mazda RX-7 Turbo
5 Japanische Kämpfer: Mazda RX-7 Turbo

Mazda RX-7: Filigranes, schnelles Leightweight-Coupé mit extravagantem Wankel

Japanische Sportwagen Mazda RX-7 Turbo Cockpit
5 Japanische Kämpfer: Mazda RX-7 Turbo

Mazda präsentiert dem Piloten eine wenig einladende Plastiklandschaft. Als Entschädigung gibt es Chromrähmchen um die schönen Instrumente

Japanische Sportwagen Mazda RX-7 Turbo Motor
5 Japanische Kämpfer: Mazda RX-7 Turbo

Wenn schon exzentrisch, dann aber auch richtig: Den zierlichen Zweischeiben-Wankel setzt Mazda mit zwei Turboladern unter Druck

Japanische Sportwagen Mitsubishi 3000 GT
5 Japanische Kämpfer: Mitsubishi 3000 GT

Permanenter Allradantrieb, Allradlenkung, verstellbare Stoßdämpfer: Der 2+2-sitzige Gran Turismo fährt auf, was gut und teuer ist

Japanische Sportwagen Mitsubishi 3000 GT Cockpit
5 Japanische Kämpfer: Mitsubishi 3000 GT

Großgewachsene Piloten sitzen nicht bequem hinter dem großen Airbag-Lenkrad

Japanische Sportwagen Mitsubishi 3000 GT
5 Japanische Kämpfer: Mitsubishi 3000 GT

Auch bei der Aerodynamik zog Mitsubishi alle Register: Heckspoiler und Bugschürze verstellen sich bei wechselndem Tempo

Japanische Sportwagen Mitsubishi 3000 GT Motor
5 Japanische Kämpfer: Mitsubishi 3000 GT

Mit 286 PS legt der Mitsubishi die PS-Latte sehr hoch. Die vielen Pferdchen schlucken im Galopp gern mal 20 Liter pro 100 Kilometer

Japanische Sportwagen Toyota Supra
5 Japanische Kämpfer: Toyota Supra

Toyota Supra: Rundlich geformter Drehmomentbulle mit strammen 441 Newtonmetern

Japanische Sportwagen Toyota Supra
5 Japanische Kämpfer: Toyota Supra

Dezent ist anders: Für den deutschen Markt bekam der Toyota einen monströsen Heckflügel aus Respekt vor „The Autobahn“

Japanische Sportwagen Toyota Supra Cockpit
5 Japanische Kämpfer: Toyota Supra

Bequeme Sitze, gute Funktionalität. Flair bietet die schwarze Höhle jedoch nicht

Japanische Sportwagen Toyota Supra
5 Japanische Kämpfer: Toyota Supra

Die Lufteinlässe erinnern an Lösungen bei Mittelmotor-Autos. Doch der Dampf kommt von vorn

Japanische Sportwagen Toyota Supra Motor
5 Japanische Kämpfer: Toyota Supra

Der R6-Biturbo gilt als unzerstörbar. Tuner bliesen ihn später gern auf 800 PS und mehr auf. Richtig Klang hat er nicht

In den 1990ern gaben die japanischen Sportwagen kräftig Gas. Wir erinnern uns gerührt an die Classic Cars Honda NSX, Mazda RX-7, Mitsubishi 3000 GT, Nissan 300 ZX und Toyota Supra.

Die Neunziger Jahre erscheinen heute als die goldene Ära ambitionierter Sportwagen aus Japan. Mit erhobenen Klappscheinwerfern tauchen im geistigen Rückspiegel Honda NSX, Mazda RX-7 oder Mitsubishi 3000 GT auf, denen Nissan 300 ZX und Toyota Supra mit wenig Sicherheitsabstand folgen. Wir können auch anders, lautete das Statement der Flachmänner, die es mit durchaus eigenen technischen Akzenten der Sportwagen-Elite in der neuen und alten Welt zeigen wollten. In Europa tanzten diese Sportler nur wenige Jahre, maximal eine Dekade. Dann machten schärfere Abgasgesetze den Import nach Europa unmöglich. Und der zunehmend ungünstigere Wechselkurs verteuerte Nippons Sportwagen-Gloria in den USA so extrem, dass die Nachfrage zusammenbrach. Ein kurzer und heftiger Tanz auf dem Hochleistungsseil war es, und der profilierteste Renner war ohne Zweifel der Honda NSX. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

NSX/300 ZX/RX-7/3000 GT/Supra: Classic Cars

Der NSX kam nach sechs Jahre währenden Geburtswehen 1990 zur Welt und zielte auf die Mittelmotorsportler aus Maranello. Honda hatte seinem Topmodell alles mit auf den Weg gegeben, was technophile Männer und Frauen von Geld reizen konnte. So bestand nicht nur das Fahrwerk, sondern auch die Karosserie aus Aluminium. Und im Cockpit fand der- oder diejenige, der:die 130.000 Mark bezahlt hatte, eine Qualität vor, von der Ferrari damals nur träumen konnte. Da tat es der Faszination des NSX keinen Abbruch, dass hinter den zwei Sitzen nur ein quer eingebauter V6 Dienst tat. Denn der hatte es mit der variablen Ventilsteuerung VTEC und Feinheiten wie leichten Titanpleueln faustdick in sich, vereinte Langmut im Stau und bei niedrigen Drehzahlen mit loderndem Feuer zwischen 5000 und 8000 Kurbelwellenumdrehungen. Dass kein Geringerer als Ayrton Senna, der mit Honda-Power die Formel-1-Titel der Jahre 1988, 1990 und 1991 gewonnen hatte, bei der Abstimmung des 274 PS starken Honda eine maßgebliche Rolle gespielt hatte, war nicht nur gut fürs Image, sondern auch berauschend fürs Fahrerlebnis: Der NSX machte auch auf der Rennstrecke eine gute Figur mit berechenbarem Fahrverhalten, guter Traktion und einer gefühlsechten, servo-losen Lenkung. Im Zuge mehrerer kleiner Facelifts stieg der Hubraum von drei auf 3,2 Liter, eine Targa-Version folgte und dann die letzte Serie ohne Klappscheinwerfer. Obwohl der NSX 1990 mit einem Grundpreis von 130.000 Mark startete, hat Honda mit den bis 2005 gut 18.000 produzierten Rennern Expertenmeinungen zufolge kein Geld verdient. Zu teuer war die lange Entwicklung, zu aufwendig die Produktion. Dennoch darf der NSX als Erfolg gelten, denn für viele ist er der beste Mittelmotorsportler, den Ferrari nie gebaut hat.

Fast 300 PS im Nissan 300 ZX Twin Turbo

Stärker als der NSX war der 300 ZX Twin Turbo von Nissan mit dem Modellcode Z32. Er kam 1990 nach Deutschland und krönte die legendäre Z-Baureihe mit einem von zwei Turboladern befeuerten V6-Motor. 283 PS und 375 Newtonmeter des im Bug längs montierten Dreiliter-Aggregats standen gut 1,6 Tonnen Gewicht gegenüber. Die Kraft ging gemäß der reinen Sportwagenlehre exklusiv an die Hinterachse. Deren Räder lenkten – eine Prise Hightech konnte sich Nissan auch im Fahrwerksbereich nicht verkneifen – computergesteuert kurzzeitig entgegen den Vorderrädern ein, um dann auf Parallelbetrieb umzuschwenken. Die Super HICAS (High Capacity Actively Controlled Steering) genannte Vierradlenkung verhalf dem nicht eben kleinen 2+2-Sitzer zu ansprechender Handlichkeit und einem gut berechenbaren Fahrverhalten. Seine stärksten Momente hatte und hat der 300 ZX allerdings nicht auf der Rennstrecke, sondern auf den langen Geraden, wo sein bärig antretendes Bi-Turbo-Kraftwerk Meilen zu Kilometern schrumpfen lässt. Auf Wunsch lässt der geräumige Nissan ZX, der mit nah am Lenkrad angeordneten Bediensatelliten ein Kind der experimentierfreudigen Neunziger ist, sogar Sonne und Wind rein, denn mit Blick auf den wichtigen US-Markt trägt er ein T-Roof mit zwei herausnehmbaren Dachteilen. 1991 krönte Mazda seine Wankelmotor- Baureihe RX-7 final mit dem RX-7 Turbo. Der Termin war perfekt, denn im selben Jahr hatten Johnny Herbert, Volker Weidler und Bertrand Gachot mit dem brachialen, von einem Vierscheiben-Wankelmotor angetriebenen Mazda 787B die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. So wild trieb es der RX-7 Turbo nicht. Zwei Lader verhalfen seinem Zweischeiben-Wankel zu 240 PS, was erst einmal nicht so gewaltig klingt. Doch das zierliche, etwas retro gestylte Coupé brachte nur 1,3 Tonnen auf die Waage und spurtete wie viel stärkere Autos. 5,9 Sekunden auf 100 km/h maß AUTO ZEITUNG, für die Walter Röhrl den RX-7 damals auf der Nürburgring-Nordschleife testete. Er mäkelte etwas an der um die Mittellage spitzen, dann ins Unentschlossene abdriftenden Lenkung herum und auch an der Schaltbarkeit des Getriebes. Motor und Fahrwerk bekamen bessere Noten.

Hightech: Mitsubishi 3000 GT war seiner Zeit voraus

Diese große, verzeihende Gutmütigkeit im Grenzbereich, die den Mitsubishi 3000 GT auszeichnet, blieb dem Mazda jedoch fremd. Er konnte zickig sein wie im Grunde alle Autos dieser Zeit, als Fahrer:innen mit einer Streckung des Fußes noch gepflegte Drifts oder aber deftige Dreher initiieren konnten. Wie das GT im Namen schon sagt, verstand Mitsubishi den 2+2-Sitzer, der in den USA nahezu baugleich als Dodge Stealth verkauft wurde, als Gran Turismo, als sportliches Reise-Coupé also. Der 3000 GT kommt ein wenig untersetzt daher und ist mit 1740 Kilogramm Leergewicht wirklich kein Modellathlet. Doch Mitsubishi brannte mit diesem von amerikanischen Moden geprägten Coupé ein Technikfeuerwerk ab, das den Preis von knapp 100.000 Mark durchaus rechtfertigen konnte. Als Werbebotschafter verpflichtete man in Deutschland niemand Geringeren als Franz Beckenbauer. Zwei in Reihe geschaltete Turbolader, eine elektronisch gesteuerte, geschwindigkeitsabhängige Verstellung von Bugschürze und Heckspoiler, permanenter Allradantrieb, von Komfort auf Sport verstellbare Stoßdämpfer und sogar eine Allradlenkung waren an Bord. Das sorgte für Aufsehen Anfang der wilden Neunziger wie auch der immense Verbrauch (im Test waren es 20,3 Liter) – und legte die bange Frage nahe, wie lange das bitteschön wohl alles funktionieren werde. Wie es sich für ein Auto aus japanischer Produktion gehört, war die komplexe Technik so dauerhaltbar wie das sehr kunststoffige Armaturenbrett. Ein Fall für Großgewachsene ist der Mitsubishi nicht. Unser Gast-Tester Röhrl jedenfalls fand keine richtige Sitzposition hinter dem großen Airbag-Lenkrad. Er bescheinigte dem 2+2-Sitzer aber einen gut funktionierenden Allradantrieb und im Extrem ein gutmütig-untersteuerndes Fahrverhalten. Netter kann man wohl nicht ausdrücken, dass der 3000 GT nicht zu den gierigen Kurvenkratzern gehörte.

Toyota Supra mit XL-Flügel für die Autobahn

Auch der 1993 vorgestellte Toyota Supra zählt nicht zu dieser Gattung. Allein die breite Karosserie des eng geschnittenen 2+2 und das wegen der sehr reichhaltigen Serienausstattung hohe Gewicht von 1642 Kilogramm vereiteln aggressiven Spaß auf schmalen Landstraßen mit möglichst engen Kurven. Mit den fulminant antretenden 330 PS seines doppelt aufgeladenen, unspektakulär klingenden Dreiliter-R6 nahm dieser Toyota ohnehin den als Autobahn-Burner beliebten Porsche 911 Turbo ins Visier. Und auf langen Strecken machte der Supra mit seinen bequemen Sitzen und den relativ niedrigen Fahrgeräuschen eine gute Figur. Dezenz war nicht die Sache dieses Targa-Coupés mit seiner teilweise aus Aluminium gefertigten Karosserie. Die rundliche Grundform schlug zwar eine formale Brücke zum viel billigeren Celica – doch in Deutschland kam das dicke Ende ganz wörtlich zum Schluss in Form eines gewaltigen Heckflügels. Zu groß war der Respekt der Toyota-Ingenieur:innen vor den nicht-limitierten Autobahnen, als dass sie auf ein wenig mehr Abtrieb an der Hinterachse hätten verzichten wollen. 1996 stoppte Toyota den Verkauf in Deutschland nach nur etwa 500 zugelassenen Supra, 2002 war dann, nach etwa 45.000 vermarkteten Autos, auch Schluss in Japan. Vernunft kam ans Ruder.

Technische Daten von NSX, 300 ZX, RX-7, 3000 GT und Supra

TECHNIK 
 HONDA NSX
ANTRIEBV6-Zylinder, mittig quer; 4-Ventiler; vier obenliegende Nockenwellen, Zahnriemenantrieb; elektronische Einspritzung; Kat.; Bohrung x Hub: 90,0 x 78,0 mm; Hubraum: 2977 cm³; Verdichtung: 10,2:1; Leistung: 201 kW/274 PS bei 7300/min; max. Drehmoment: 284 Nm bei 5400/min; Fünfgang-Getriebe; Hinterradantrieb
AUFBAU+FAHRWERKSelbsttragende Aluminiumkarosserie mit zwei Türen; rundum Einzelradaufhängung an doppelten  Dreiecksquerlenkern, Federn, Dämpfer, Stabilisator; Zahnstangen-Lenkung; Bremsen: rundum innenbel. Scheiben, ABS; Reifen: v. 205/50 ZR 15, h. 225/50 ZR 16; Räder: v. 6,5 x 16, h. 8 x 16
MESSWERTEBeschleunig.: 0 auf 100 km/h in 6,1 s, 0 auf 120 km/h in 8,0 s; Höchstgeschwindigkeit: 271 km/h; Verbrauch: 14,6 l S/100 km
ECKDATENL/B/H: 4430/1810/ 1175 mm; Radstand: 2530 mm; Spurweite v./h.: 1510/1530 mm; Wendekreis: 12,4 m; Leergewicht: 1396 kg; Zuladung: 214 kg; Tankinhalt: 70 l; Bauzeit: 1990 bis 2005; Stückzahl: ca. 18.730; Preis (1991): 130.000 Mark
 NISSAN 300 ZX
ANTRIEBV6-Zyl. vorn längs; 4-Vent.; Bi-Turbo; vier obenl. Nockenw.,
Zahnriemenantrieb; elektr. Einspritzung; Kat.; Bohrung x Hub: 87,0 x 83,0 mm; Hubraum: 2960 cm³; Verdichtung: 8,5:1; Leistung: 208 kW/283 PS bei 6400/min; max. Drehmoment: 375 Nm bei 3600/min; Fünfgang-Getriebe; Hinterradantrieb
AUFBAU+FAHRWERKSelbsttrag. Stahlblechkarosserie mit zwei Türen und herausnehmb. Dachhälften; vorn: McPherson-Federb.,
Doppelquerlenker, Stabi.; hinten: McPherson-Federb., Mehrfachlenker, Stabi.; Zahnstangen-Lenk., Servo., mitlenkende Hinterachse; Bremsen: rundum innenbel. Scheiben, ABS; Reifen: v. 225/50 ZR 16, h. 245/45 ZR 16; Räder: v. 7,5 x 16, h. 8,5 x 16
MESSWERTEBeschl.: 0 auf 100 km/h in 6,2 s, 0 auf 120 km/h in 8,8 s; Höchstgeschw.: 250 km/h (abger.); Verbrauch: 16,8 l S/100 km
ECKDATENL/B/H: 4520/ 1800/1255 mm; Radstand: 2570 mm; Spurweite v./h.: 1495/1555 mm; Wendekreis: 11,2 m; Leergewicht: 1627 kg; Zuladung: 388 kg; Tankinhalt: 70 l; Bauzeit: 1989 bis 1998; Stückzahl: ca. 150.000; Preis (1993): 95.195 Mark
 MAZDA RX-7 TURBO
ANTRIEB  Zweischeiben-Wankel, vorn quer; Bi-Turbo; elektronische
Einspritzung; Kammervolumen: 2 x 654 cm³, gesamt 1308 cm³; Verdichtung: 9,0:1; Leistung:: 176 kW/240 PS bei 6500/min; max. Drehmoment: 294 Nm bei 5000/min; Fünfgang-Getriebe; Hinterradantrieb
AUFBAU+FAHRWERKSelbsttragende Stahlblechkarosserie mit zwei Türen; rundum: McPherson-Federbeine, doppelte Dreiecksquerlenker, Stabilisator; Zahnstangen-Lenkung, Servo; Bremsen: rundum innenbelüftete Scheiben, ABS; Reifen: rundum 225/50 ZR 16; Räder: rundum 8 x 16
MESSWERTE Beschleunigung: 0 auf 100 km/h in 5,9 s, 0 auf 120 km/h in 8,5 s; Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (abgeregelt); Verbrauch: 15,4 l S/100 km
ECKDATEN L/B/H: 4295/1750/1230 mm; Radstand: 2425 mm; Spurweite vorn/hinten: 1460/1460 mm; Leergewicht: 1300 kg; Zuladung: 190 kg; Tankinhalt: 74 l; Bauzeit: 1991 bis 2002; Stückzahl: ca. 68.500; Preis (1992): 85.500 Mark
 MITSUBISHI 3000 GT
ANTRIEB V6-Zylinder; vorn quer; Bi-Turbo; 4-Vent.; vier obenl. Nockenwellen, Zahnriemenantrieb; elektr. Einspritzung; Bohrung x Hub: 91,1 x 76,0 mm; Hubraum: 2972 cm³; Verdichtung: 8,0:1; Leistung: 210 kW/286 PS bei 6000/min; max. Drehmoment: 407 Nm bei 3000/min; Fünfgang-Getriebe; Allradantrieb
AUFBAU+FAHRWERKSelbsttragende Stahlblechkarosserie mit zwei Türen; vorn: McPherson-Federbeine, Dreiecksquerlenker, elektr. verstellbare Dämpfer, Stabi.; hinten: McPherson-Federbeine, Mehrachlenker, elektr. verstellb. Dämpfer,
Stabi.; Zahnstangen-Lenkung, Servo, mitlenkende Hinterachse; Bremsen: rundum innenbelüftete Scheiben,
ABS; Reifen: rundum 225/50 ZR 17; Räder: rundum 7,5 x 17
MESSWERTEBeschleunig.: 0 auf 100 km/h in 6,4 s, 0 auf 120 km/h in 8,8 s; Höchstgeschw.: 250 km/h; Verbrauch: 20,3 l S/100 km
ECKDATENL/B/H: 4560/1840/1285 mm; Radstand: 2470 mm; Spurweite v./h.: 1560/1580 mm; Leergewicht: 1740 kg; Zuladung: 380 kg; Tankinhalt: 75 l; Bauzeit: 1991 bis 1999; Stückzahl: ca. 15.500; Preis (1993): 98.500 Mark
 TOYOTA SUPRA
ANTRIEB R6-Zylinder, vorn längs; 4-Ventiler; zwei obenl.  Nockenwellen, Zahnriemenantrieb; elekronische  Einspritzung; Bohrung x Hub: 86,0 x 86,0 mm; Hubraum: 2997 cm³; Verdichtung: 8,5:1; Leistung: 243 kW/330 PS bei 5600/min; max. Drehmoment: 441 Nm bei 4800/min; Sechsgang-Getriebe; Hinterradantrieb
AUFBAU+FAHRWERKSelbsttragende Stahlblech-/Aluminiumkarosserie mit zwei Türen; vorn: McPherson-Federbeine, doppelte Dreiecksquerlener, Stabilisator; hinten: McPherson-Federbeine, Dreiecksquerlenker oben, Querlenker unten,
Stabilisator; Zahnstangen-Lenkung, Servo; Bremsen: v. innenbel. Scheiben, h. Scheiben, ABS; Reifen: v. 235/45 ZR 17, h. 255/40 ZR 17; Räder: v. 8 x 17, h. 9,5 x 17
MESSWERTEBeschleunig.: 0 auf 100 km/h in 6,4 s, 0 auf 120 km/h in 8,6 s; Höchstgeschw.: 250 km/h; Verbrauch: 15,8 l S/100 km
ECKDATENL/B/H: 4520/1810/1275 mm; Radstand: 2550 mm; Spurweite v./h.: 1520/1525 mm; Leergewicht: 1642 kg; Zuladung: 318 kg; Tankinhalt: 80 l; Bauzeit: 1993 bis 2002; Stückzahl: ca. 45.000; Preis (1993): 106.000 Mark

Fazit

Die starken Coupés der Neunziger stehen für eine Ära, in der die Japaner:innen ohne Rücksicht auf die Kosten ihre Träume auf die Räder stellten. Aus und vorbei, klagen nun manche. Doch dazu gibt es keinen Grund. Mazda beendete den Import des RX-7-Nachfolgers RX-8 zwar 2011 und der neue Honda NSX startete 2015: Doch mit dem GT-R treibt Nissan auch heute viel Sport. Toyota pflegt den Nachlass des Supra mit der neuen Generation. Nur Mitsubishi baut aktuell kein herrlich-unvernünftiges Spaßgerät mehr.