Ausblick

Skoda Peaq: Neueste Infos & Fotos zum elektrischen 7-Sitzer-SUV

Was 2022 mit der Studie Skoda Vision 7S begann, geht 2026 als Skoda Peaq in die Serienproduktion: ein siebensitziges Elektro-SUV noch oberhalb des Skoda Enyaq, auf Augenhöhe mit dem Skoda Kodiaq. Diese Fakten sind schon bekannt!

(1/12)
Der Skoda Peaq (2026) fahrend von schräg vorne fotografiert, virtuell enttarnt.
Wir haben den Skoda Peaq in unserer Computer-Illustration bereits exklusiv enttarnt! Foto: Avarvarii
Der Skoda Peaq fährt als Erlkönig auf einer verschneiten Straße, von vorne links fotografiert.
Pünktlich zu Karneval 2026 hat sich der Skoda Peaq als sein Verbrenner-Bruder Kodiaq verkleidet. Foto: SH Proshots
Der Skoda Peaq fährt als Erlkönig auf einer verschneiten Straße, von links fotografiert.
Mit mindestens 4,90 m wird er jedoch länger ausfallen als der Kodiaq. Foto: SH Proshots
Der Skoda Peaq fährt als Erlkönig auf einer verschneiten Straße, von hinten links fotografiert.
Die versenkbaren Türgriffe erwarten wir auch in Serie. Foto: SH Proshots
Der Skoda Peaq im Halbdunkeln fotografiert von schräg vorne.
Teaser-Videos von Skoda bestätigen, was die Erlkönige andeuten. Foto: Skoda
Ein dunkel gehaltenes Teaserfoto des Skoda Peaq, von vorne aufgenommen.
Die markanten Scheinwerfer der Studie, ... Foto: Skoda
Ein dunkel gehaltenes Teaserfoto des Skoda Peaq, von hinten aufgenommen.
... die hakenförmigen Rückleuchten ... Foto: Skoda
Ein dunkel gehaltenes Teaserfoto des Skoda Peaq, das Logo an der Front in der Detailaufnahme.
und die Kühlergrill-Logo-Kombination. Foto: Skoda
Der Skoda Vision 7S (2022) in der Frontalansicht.
Die Studie Skoda Vision 7S (im Bild) und damit auch das Serienmodell Peaq ragen rund 20 cm über den Enyaq hinaus und bieten eine zusätzliche dritte Sitzreihe. Foto: Skoda
Der Skoda Vision 7S (2022) in der Seitenansicht.
Antriebsseitig stehen drei Versionen zur Wahl: Die jeweils heckgetriebenen Varianten 60 (150 kW / 204 PS) und 90 (210 kW / 286 PS) sowie die Allradausgabe 90X mit 220 kW (299 PS). Foto: Skoda
Der Skoda Vision 7S (2022) in einer Computeranimation, erkennbar in der Seitenansicht mit offenen Türen.
Der Innenraum der Studie lässt sich, je nach Situation, unterschiedlich konfigurieren, bieten einen "Relax-Modus" für Ladepausen und soll besonders intuitiv zu bedienen sein. Foto: Skoda
Das Interieur des Skoda Vision 7S (2022).
Das Serienmodell kommt da weitaus konventioneller daher – wenngleich es noch keine offiziellen Bilder davon gibt. Foto: Skoda

Preis des Vision 7S-Serienmodells: Skoda Peaq ab unter 50.000 Euro?

Skoda Peaq lautet der Modellname des Serienmodells der 2022 vorgestellten siebensitzigen SUV-Studie Skoda Vision 7S – und er bildet zusammen mit dem City-SUV Epiq und dem Kompakt-SUV Elroq Skodas große Elektro-Offensive. Und der Name ist Programm: Nicht nur größentechnisch, sondern auch preislich dürfte der Peaq das Skoda-Angebot nach oben hin abrunden. Um Preisparität zu vergleichbaren Verbrennermodellen bemüht, könnte der Neuling analog zu seinem Verbrenner-Äquivalent Kodiaq, der als 204 PS starker Plug-in-Hybrid ab 49.920 Euro zu haben ist, schon für unter 50.000 Euro zu haben sein. Für Größe und Antriebsform eine echte Ansage!

Skodas Zukunftspläne im Video erklärt

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: MEB-Basis, 600 km Reichweite & Option auf Allrad

Antriebsseitig stehen drei Versionen zur Wahl: Die jeweils heckgetriebenen Varianten 60 (150 kW / 204 PS) und 90 (210 kW / 286 PS) sowie die Allradausgabe 90X mit 220 kW (299 PS). Die von uns gefahrene mittlere Version (siehe unten) lässt das SUV in 7,1 s auf Tempo 100 surren und in der Spitze elektrisch eingebremste 180 km/h fahren.

Es gibt zwei Batteriegrößen – und zwar mit einer Kapazität von netto 59 kWh (für 60) und netto 86 kWh (für 90 und 90X). In Kombination mit den Versionen 90 und 90x sollen Reichweiten von mehr als 600 km machbar sein. Bei letzterer soll die Ladeleistung bis zu 195 kW betragen. Die kleinere Batterie begnügt sich mit 160 kW.

Unausgesprochen, aber durchaus im Bereich des möglichen ist eine sportliche RS-Variante analog zum Enyaq RS. Bedeutet: ein paar Extra-PS, sportliche Gimmicks und ein dynamischerer Auftritt.

Exterieur: Neue Baureihe, neue Designsprache

"Skoda Modern Solid" – so lautet der Name der neuen Designsprache, die mit der Studie Skoda Vision 7S erstmals gezeigt wurde und in der Zwischenzeit mit dem Skoda Elroq und dem Skoda Enyaq Facelift auf die Straße gekommen ist. 

Und das Attribut "Solid" – also robust – vermittelt die Studie auch auf den ersten Blick: Die Frontschürze besteht aus einem durch Lufteinlass-Rippen optisch weit nach oben gezogenen Unterfahrschutz aus Kunststoff. Die Sensorik verbirgt sich unter einem Element aus dunklem Glas. Skoda nennt es das "Tech Deck"-Gesicht, das auch die T-förmigen Scheinwerfer mit einschließt. Eine LED-Leiste verbindet die "T"-Leuchten und trennt die Haube von der steil stehenden Front.

Dass Skoda beim Vision 7S den Fokus nicht nur auf ein solides Erscheinungsbild, sondern auch auf die Aerodynamik gelegt hat, sieht man dem Siebensitzer an. Die gesamte Karosserie wirkt wie glattgezogen. Lediglich die Schulterlinie weist eine kleine Welle auf und geht am Heck nahtlos in die T-förmigen Rückleuchten über. Auch hier sitzt ein großer, schlicht gezeichneter Unterfahrschutz, dessen aufrechten Rippen bis unter die Heckklappe reichen. Mittig lässt sich beim Vision 7S vorne wie hinten ein Haken ausklappen.

Der Skoda Peaq (2026) im Teaservideo

Während Tricks wie diese wohl der Studie vorbehalten bleiben, scheinen die gesichteten Erlkönige im Schnee Nordeuropas zahlreiche Designelemente in die Serie zu übernehmen. Trotz der großflächigen Tarnung ist die Neugestaltung der Leuchteinheiten vorne wie hinten ebenso zu erahnen wie die betont clean gehaltene Seitenpartie samt versenkbaren Türgriffen und der markante, weil mittig nach unten gezogene Dachkantenspoiler. Auch der im März 2025 von Skoda veröffentlichte Teaser (siehe Video oben) bestätigt zahlreiche Designelemente. 

Übrigens: Mit einer Länge von mindestens 4,87 m ragt der Skoda Peaq rund 20 cm über den Enyaq hinaus und ist sogar größer als der knapp unter 4,80 m lange Skoda Kodiaq. Durch die zusätzliche dritte Sitzreihe konkurriert er mit Autos wie dem etwas längeren Kia EV9, aber auch den optional siebensitzigen Mercedes GLB und Peugeot E-5008, die etwas kürzer ausfallen als der Tscheche. 

Interieur: Sieben Sitze, großer Kofferraum & Analogien zu Superb & Co.

Der Skoda Vision 7S (2022) in einer Computeranimation, erkennbar in der Seitenansicht mit offenen Türen.
Foto: Skoda

Der Skoda Vision 7S gab nicht nur einen Ausblick auf das neue Design, sondern auch Einblicke in den neu konzipierten Innenraum (siehe Bild oben). Dieser lässt sich, je nach Situation, unterschiedlich konfigurieren, bietet einen "Relax-Modus" für Ladepausen und soll besonders intuitiv zu bedienen sein. Die Mitfahrenden interagieren mit dem Fahrzeug über einen zentralen, frei stehenden Touchscreen und haptische Tasten. Bei der Materialauswahl setzt Skoda auf robuste, lederfreie Bezüge aus größtenteils nachhaltiger Erzeugung. Recycelte Altreifen kommen ebenso zum Einsatz wie zu 100 Prozent wiederverwertete Polyester-Garne.

So viel zur Studie, denn natürlich kommen längst nicht alle mit ihr gezeigten Funktionen – etwa den gegenläufig öffnenden Türen – auch in Serie. Neben markentypischen "Simply Clever"-Features wie dem Regenschirm in der Tür und dem Eiskratzer samt Reifen-Profiltiefenmesser – beides aus nachhaltigem Material – könnte es wie beim kleinen Bruder einen QR-Code im Kofferraum geben, über den etliche Fahrzeugfunktionen erläutert werden.

Wie der Superb könnte auch die neue SUV-Baureihe über die drei gut erreichbaren Drehknöpfe verfügen. Die sogenannten "Smart Dials" sind Drehknöpfe mit digitalen Displays, die einen schnellen und einfachen Zugriff auf zahlreiche Fahrzeugfunktionen ermöglichen sollen. Das Fahrerinformationsdisplay misst 10,25 Zoll und der vertikal angeordnete Zentralbildschirm 13,6 Zoll. Optional gibt es ein Augmented Reality-Head-up-Display.

Als Kofferraumvolumen stellt der Peaq zwischen 935 und 2150 l bereit, ein Frunk zusätzliche 37 l, also mehr als genug Platz für das Ladekabel.

Fahreindruck: Komfort, pfiffige Details und ein passender Antrieb

Wer auf großem Fuß lautlos dahingleiten möchte, findet dem ersten Eindruck nach im Skoda Peaq die passende Lösung. Hier trifft viel Platz auf Komfort, pfiffige Details, einen passenden Antrieb mit alltagstauglicher Reichweite und eine voraussichtlich faire Preisgestaltung. Von Elmar Siepen