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Renault Austral Facelift (2025): Exterieur & Innenraum überarbeitet

Max Grigo Redakteur

Schnelle Auffrischung: Nach seiner Neueinführung 2022 schickt der französische Konzern schon 2025 das Renault Austral Facelift ins Rennen. Optisch erhält das Kompakt-SUV einige Neuerungen, neue Antriebe gibt es hingegen nicht.

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Inhalt
  1. Preis: Renault Austral Facelift (2025) ab 35.000 Euro?
  2. Antriebe: Weiterhin Hybrid-Benziner
  3. Exterieur: Rafale lässt grüßen
  4. Interieur: Überarbeitete Assistenten
  5. Fahreindruck des Vorfacelift-Modells: Unaufgeregtes Familienauto

 

Preis: Renault Austral Facelift (2025) ab 35.000 Euro?

Eigentlich ist Renaults Kompakt-SUV mit seiner Markteinführung 2022 noch recht frisch, trotzdem stellt der französische Konzern bereits im April 2025 das Renault Austral Facelift vor. Das frühe Update ergibt im Lichte der neuesten Marken-Designsprache, die erstmalig beim Renault Rafale komplett zur Anwendung kam, durchaus Sinn. Außerdem ist eine schnelle Modellpflege im hart umkämpften Segment der Kompakt-SUV bestimmt nicht von Nachteil. Der Preis des Renault Austral startete vor dem Facelift bei 34.700 Euro (Stand: April 2025), womit er sich unter den Konkurrenten aus dem VW-Konzern und vergleichbar mit Hyundai Tucson und Kia Sportage einordnet. Ob das so bleibt, hat Renault noch nicht kommentiert.
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Der Renault Austral (2022) im Fahrbericht (Video):

 
 

Antriebe: Weiterhin Hybrid-Benziner

Durch die bislang eher kurze Modelllaufzeit erhält das Renault Austral Facelift (2025) wie erwartet keine neuen Motorisierungen. So bleibt es mit einem Mild- und einem Vollhybrid bei der sehr überschaubaren Antriebspalette, die auch vor dem Facelift bestellbar war. 

Von der AUTO ZEITUNG getestet und empfohlen:

Der vom 12-V-Startergenerator unterstützte 1,3-l-Vierzylinder leistet 158 PS (116 kW) und ist mit einem CVT-Automatikgetriebe kombiniert. Der E-Tech-Vollhybrid stellt die Spitzenmotorisierung dar: Er arbeitet mit einem 1,2-l-Dreizylinder sowie einem E-Motor samt 1,7-kWh-Akku, der kurzzeitig rein elektrisches Fahren zulässt. Der separate Startergenerator leistet 18 kW (25 PS) und steuert die Gangwechsel, die durch eine neue Software nun schneller erfolgen sollen. Die Systemleistung beträgt 200 PS (147 kW) und der Sprint von 0 auf 100 dauert 8,4 s. Ungewöhnlich im Kompaktsegment: die Allradlenkung, die den Austral in der Stadt durch gegenläufiges Mitlenken wendiger und bei schnellerer Fahrt durch gleichgerichtetes Mitlenken stabiler machen soll.

Die Konkurrenten:

 

Exterieur: Rafale lässt grüßen

Als junges und optisch eigenständig gestaltetes Mitglied der Modellfamilie ist es naheliegend, dass der Rafale mit dem neuen Markenlook vorweggeht und die anderen Modelle nun nach und nach folgen. Genau so kommt es auch, denn besonders die Front des Renault Austral Facelift (2025) orientiert sich eng am SUV-Coupé: Flache, horizontal angeordnete Scheinwerfer sowie separate Tagfahrleuchten im Blitz-Design rahmen einen großen, grobmaschigen Kühlergrill ein. Auch die markanten, hakenförmigen Rückleuchten werden entschärft und dem Rafale angenähert. Die Kofferraumklappe erhält eine kantigere Sicke, die gebogen horizontal verläuft und Mokka B-Assoziationen auslöst. An den Außenmaßen von 4,51 m in der Länge, 1,83 m in der Breite und 1,62 in der Höhe dürfte sich nichts ändern.

 

Interieur: Überarbeitete Assistenten

Der Innenraum des Renault Austral Facelift (2025).
Foto: Renault

Auch im Innenraum legte der französische Konzern mit dem Renault Austral Facelift (2025) Hand an. Die Display-Konfiguration bleibt zwar mit einer digitalen Instrumententafel sowie einem vertikalen neun- oder 12,3-Zoll-Zentralbildschirm und einem optionalen 9,3-Zoll-Head-up-Display unangetastet, doch eine Kameralinse in der A-Säule identifiziert auf Wunsch die einsteigende Person und wählt automatisch vorab personalisierte Einstellungen an. Laut Renault werden die biometrischen Daten ausschließlich lokal gespeichert.

Zudem überarbeitet Renault die Apple CarPlay- und Android Auto-Integration. An Lademöglichkeiten bietet der Austral eine induktive Ladeschale in der Mittelkonsole sowie vorne und hinten je zwei USB-C-Anschlüsse. Auch die Sitze bekommen eine Überarbeitung, dank der sie mehr Schulter- und Seitenhalt bieten sollen. Praktisch: Ausstattungsbedingt lässt sich die Rückbank um bis zu 16 cm verschieben.

 

Fahreindruck des Vorfacelift-Modells: Unaufgeregtes Familienauto

Eine Systemleistung von 200 PS (147 kW) macht die Topmotorisierung, den E-Tech Full Hybrid 200, zu keinem Beschleunigungsmeister. Gerade bei Überholmanövern auf der Autobahn fällt auf, dass er erst nach einer Gedenksekunde den Gasbefehl in eher verhaltenen Vortrieb umsetzt. Das mag zwar wenig sportlich erscheinen, der Charakter passt aber sehr wohl zu einem unaufgeregten Familienauto. Sanft und kaum merklich verwaltet die Siebenstufen-Automatik ihre Gänge, Fahrbahnunebenheiten filtert der Austral komfortabel weg. Dazu passt, dass der Aufbau des Infotainmentssystems durch seine simple Logik und schnelle Reaktionszeit zu gefallen weiß. Maluspunkt: Die massive C-Säule schränkt die Sicht nach hinten ein.
Von Leslie Schraut

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