Alpine A390: Preis, technische Daten (Reichweite) & Bilder

Entsprechend dem Gebirge im Markennamen baut die sportliche Renault-Tochter nun in die Höhe: Mit der Alpine A390 stellte die Marke ihr erstes SUV vor, das Ende 2025 zu diesem Preis in den Verkauf geht. Alle Infos zu den Leistungsstufen, zur Reichweite und vielem mehr!

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Der Alpine A390 (2025) steht vor einem Großstadt-Panorama, von vorne fotografiert.
Alpine A390 Foto: Alpine

Im Mai 2025 enthüllte Alpine den lange erwarteten A390. Das erste SUV der Marke geht im November desselben Jahres in den Verkauf.

Der Alpine A390 (2025) steht vor einem Großstadt-Panorama, von links fotografiert.
Alpine A390 Foto: Alpine

Die Silhouette fällt ähnlich SUV-Coupé-mäßig aus wie die der Studie, die Heckscheibe wirkt jedoch weniger gestreckt.

Der Alpine A390 (2025) steht vor einem Großstadt-Panorama, von hinten links fotografiert.
Alpine A390 Foto: Alpine

Der Heckdiffusor unterstreicht den dynamischen Auftritt.

Das Cockpit des Alpine A390 (2025).
Alpine A390 Foto: Alpine

Physische Tasten regeln die Klimaautomatik.

Die vorderen Sitze des Alpine A390 (2025).
Alpine A390 Foto: Alpine

Die Schalensitze sollen für den nötigen Seitenhalt sorgen und sind je nach Ausstattung von hinten mit Carbon besetzt.

Der Fond des Alpine A390 (2025).
Alpine A390 Foto: Alpine

Die Selbstmörder-Türen der Studie haben es nicht ins Serienmodell geschafft.

Der Kofferraum des Alpine A390 (2025).
Alpine A390 Foto: Alpine

Der Kofferraum bietet 532 l Fassungsvermögen.

Preis: Alpine A390 (2025) ab 67.500 Euro

Dass Alpine ein sportliches Modell mit SUV-Anleihen bringen will, zwitscherten die Vögel bereits seit Längerem von den Dächern. Befeuert wurde die Diskussion über ein Serienmodell durch die 2024 vorgestellte Studie A390_β. Ende 2025 ist es nun soweit: Die Alpine A390, so heißt der Serien-Crossover, geht zum Preis ab 67.500 Euro in den Verkauf. Dieser bezieht sich auf die vorerst nur erhältliche GT-Version, die 2026 folgende GTS-Version startet bei 78.000 Euro. Gefertigt wird der rein elektrisch fahrende Crossover in der traditionsreichen Fabrik in Dieppe (Frankreich). Auch interessant: Unsere Produkttipps bei Amazon

Die Alpine A390 im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: Bis zu 470 PS & 551 km Reichweite

Die Alpine A390 geht mit einem E-Motor an der Vorderachse und zwei an der Hinterachse auf Attacke, verfügt also über Allradantrieb. Zudem arbeitet sie mit Torque Vectoring, also einer aktiven Drehmomentverteilung an Vorder- und Hinterachse. Das SUV kommt in zwei Leistungsstufen: als GT mit 294 kW (400 PS) und als GTS mit 346 kW (470 PS). Der schwächere Antrieb beschleunigt in 4,8 s auf 100 km/h und soll bis 200 km/h rennen, der stärkere nimmt ihm mit 3,9 s nochmals fast eine Sekunde ab und schafft bis zu 220 Sachen. Die Nickel-Mangan-Kobalt-Batterie (NMC) bietet eine Nettokapazität von 89 kWh und soll bis zu 551 km Reichweite nach WLTP ermöglichen. Die 400-V-Architektur bewerkstelligt Gleichstrom-Ladeleistungen von bis zu 190 kW.

Die Konkurrenten:

Exterieur: A390 erstaunlich nah an Studie

Wie es sich gehört, tobte sich die Alpine-Designabteilung bei der Studie A390_β ordentlich aus: futuristische Illumination, gegenläufig öffnende Türen für den Fond, 22- und 23-Zöller. Ganz so wild fällt das 4615 mm lange, 1885 mm breite und 1532 mm hohe Serienmodell zwar nicht aus, aber letztlich orientiert es sich näher an der Studie als man hätte erwarten können. Neben der SUV-inspirierten Silhouette sind auch die an dreieckige Splitter erinnernden Lichtspielereien an der Front und ähnlich dünnspeichige Felgen im Schneeflocken-Design mit von der Partie (20 oder 21 Zoll).

Hinten kommen zwar konventionelle Türen zum Einsatz und die Heckscheibe fällt nicht ganz so flach ab, der Geist des "beta" fängt das Serienmodell jedoch ein – nicht zuletzt durch die auffällige blaue Lackierung. Auch die Alpine A110 blitzt hier und da durch das Design hindurch. Das wird besonders beim Anblick der C-Säule klar, die fast exakt aus dem Zweisitzer zu stammen scheint.

Interieur: Sportwagen-Flair im Alpine A390 (2025)

Das Cockpit des Alpine A390 (2025).
Foto: Alpine

Auch der Innenraum des Alpine A390 will betont sportlich wirken. So trifft ein unten abgeflachtes Lenkrad mit 12-Uhr-Markierung und Overtake-Knopf für Boost sowie Launch Control auf diverse, teils großflächige Carbon-Applikationen und Schalensitze.

Das Infotainment besteht aus einer digitalen 12,3-Zoll-Instrumententafel und einem vertikalen, dem Fahrersitz zugewandten 12-Zoll-Zentraldisplay. Die Bildschirmanordnung ist so bereits aus Modellen wie dem Renault Espace bekannt. Das Android- und Google-basierte Betriebssystem setzt auf die bewährte Google Maps-Navigation und bindet Smartphones kabelgebunden oder kabellos per Android Auto oder Apple CarPlay ein. Bei aller Digitalisierung gibt es auch gute Nachrichten für die Knopf-Fans: Die Klimaautomatik wird über physische Tasten in der Mittelkonsole gesteuert. Ebenfalls praktikabel gelöst ist die Getriebewahl in Form von drei Knöpfen in der Mittelkonsole.

Als Stauraum stellt das SUV im Heck 532 l zur Verfügung, womit sich die A390 auf Augenhöhe mit dem Cupra Tavascan befindet.

Fahreindruck: Spagat gelungen

Mit dem ersten vollelektrischen SUV hat der französische Sportwagenhersteller erfolgreich die moderne Elektromobilität mit seinen klassischen Sportwagenwurzeln verbunden. Die Alpine A390 GT ist ein optisch auffälliges Familienauto, das trotz seiner eher kompakten Abmessungen ein praktisch nutzbares Kofferraumvolumen bietet. Der hinteren Sitze sind ideal für Kinder, Erwachsene sollten allerdings nicht größer als 1,80 m sein. Von Jil Weber