XXL-SUV: Das sind die Pläne zum Porsche K1 (2028)

Was bislang noch unter dem Entwicklungskürzel Porsche K1 firmiert, könnte 2028 die Speerspitze des SUV-Portfolios von Porsche bilden. Ursprünglich rein elektrisch geplant, kommt der K1 wohl zunächst als Verbrenner und Plug-in-Hybrid. Das wissen wir bereits!

Das große Elektro-SUV mit dem Projektnamen Porsche K1 (2028) stehend von schräg vorne illustriert.
Porsche K1 (2028) Noch gibt es keine offiziellen Fotos zum 2028 erwarteten Porsche-SUV mit dem Projektnamen K1. Unsere exklusive Computer-Illustration verdeutlicht aber, wo die Reise hingehen könnte. Foto: Avarvarii
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Preis: Porsche K1 (2028) wohl im Luxussegment unterwegs

Porsche plant, oberhalb des Cayenne ein siebensitziges SUV anzusiedeln. Das intern K1 genannte Projekt – noch hat das Über-SUV keinen Namen – sollte ursprünglich 2027 auf den Markt kommen, doch Porsche hat den Marktstart bis auf Weiteres verschoben: Porsche will die nötigen Ressourcen für den "Octan", sprich den Verbrenner-Macan schaffen. Einen Marktstart des Porsche K1 erwarten wir indes nicht vor 2028. Doch nun wirft der Zuffenhausener Sportwagenbauer seine Pläne zum K1 nochmals über Bord. Aufgrund sinkender Nachfragen von batterieelektrischen Fahrzeugen, soll der Porsche K1 (2028) zum Marktstart wohl als Verbrenner und Plug-in-Hybrid kommen. Das stellte Porsche in einer Pressemitteilung in Aussicht. Der K1 dürfte sich zum Marktstart im oberen Preissegment der Zuffenhausener wiederfinden. Der Porsche K1 dürfte sich zum Marktstart als eines der teuersten Modelle im Portfolio bezeichnen, siedelt er sich mit seinen geplanten sieben Sitzen noch deutlich oberhalb des Cayenne an. 
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Der Porsche 911 Turbo S (2025) im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

K1 als Verbrenner, Plug-in-Hybrid und mit E-Antrieben

Antriebsseitig herrscht stand September 2025 noch eine gewisse Unsicherheit. Porsche hat jüngst verkündet, dass für den K1 genannten Koloss oberhalb des Cayenne auch Verbrenner- und Plug-in-Hybride Antriebe infrage kommen. So sollen beide genannten Varianten zum Marktstart erhältlich sein, während die Elektrovariante – die nach wie vor nicht abgeschrieben ist – verzögert folgen soll.

Im Gegensatz zum Elektro-Cayenne, der nach dem elektrischen Macan als zweiter Porsche auf der PPE-Plattform (Premium Platform Electric) aufbaut, soll der Porsche K1 (2028) auf der nochmals neueren SSP (Scalable Systems Platform) basieren. Diese ist derzeit noch in der Entwicklung. Erste Serienmodelle auf der neuen elektrischen Universal-Architektur des VW-Konzerns werden frühestens ab 2028 erwartet. Momentan arbeitet Rivian noch an der Software für die extrem vielseitige Plattform – das erste SSP-Auto könnte der City-Stromer VW ID.1 werden. Mit Blick auf den elektrischen Cayenne dürften nicht nur 800-V-Technik und mehr als 700 km Reichweite im K1-Lastenheft stehen, sondern auch Leistungsdaten jenseits der 735 kW (1000 PS).

Die Konkurrenten:

Exterieur: Elektrische Antwort auf den BMW X7

Konzeptionell dürfen die verbrennenden Konkurrenten vom Schlage BMW X7 oder Mercedes GLS als Referenz herhalten. Immerhin sollen bis zu sieben Personen bequem im Porsche Platz finden. Bei der Designsprache dürfte sich der Porsche K1 (2028) wiederum mit ziemlicher Sicherheit am Taycan orientieren. Dieser gab die Linie für alle aktuellen und kommenden Modelle, darunter der E-Macan sowie der elektrische Cayenne, vor. Wir sprechen also von zweigeteilten Leuchteneinheiten an der Front – markante Tagfahrleuchten mit den nunmehr typischen vier LED-Punkten sowie darunter positionierten Scheinwerfern. Am Heck ist ein durchgehendes Leuchtenband zu erwarten. Ob sich die verbrennenden Antriebsvarianten optisch von ihren Elektro-Pendants unterscheiden werden, ist unklar.

Interieur: Sieben Sitze, viele Bildschirme

Das Cockpit des Porsche Cayenne Facelift (2023).
Foto: Porsche

Wie bereits beschrieben, ist eines der Hauptmerkmale des Porsche K1 (2028) der siebensitzige Innenraum. Sämtliche weitere Details des Interieurs lassen sich derzeit zwar nur grob einschätzen, doch dürften die jüngsten Porsche-Modelle – etwa das Cayenne Facelift von 2023, der überarbeitete Panamera von 2024 oder der Macan Electric – als Beispiele herangezogen werden. Wir sprechen also von einer massiven Mittelkonsole, die Platz für Ablagen sowie eine Klimabedienfläche mit mechanischen Tasten und einem Lautstärke-Drehregler vorhält, ein Multifunktions-Sportlenkrad mit einem Fahrmodus-Schalter sowie volldigitalen Instrumenten, einem großen zentralen Touchscreen sowie optional einem Display für die Beifahrerseite.