Opel Manta-e: Elektro-Comeback verzögert sich
Ursprünglich sollte der Opel Manta Mitte der 2020er-Jahre ein Comeback als Elektro-Crossover feiern. Wie wir Anfang 2026 wissen, existiert das Projekt zwar noch, verzögert sich aber auf frühestens 2030. Das ist bekannt!
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Opel Manta-e kommt nicht vor 2030
Nach Ford Mustang Mach-E und Capri will auch Rüsselsheim einen legendären Namen mit Sportwagen-Ruf als Elektro-Crossover zurückbringen: den Opel Manta. Nachdem die Stellantis-Tochter 2021 eine entsprechende Skizze veröffentlicht hatte, zeigte sie auf der IAA 2023 eine Opel-Studie namens Experimental, die Karosserieform und Gestaltung aufgreift.
Danach wurde es vorerst still um den Opel Manta-e, trotz geplantem Marktstart Mitte der 2020er-Jahre. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel lässt CEO Florian Huettl im Januar 2026 verlauten, dass sich das Comeback um mehrere Jahre verzögert: „Das Manta-Projekt existiert, es gibt Designmodelle – aber vor 2030 wird keines dieser Modelle auf den Markt kommen“. Man habe die Prioritäten neu sortiert und erneuere zuerst den Corsa sowie das SUV-Segment. Konkrete Manta-Pläne kommuniziert Opel derweil nicht.
Der Opel Experimental (2023) im Video

Antrieb: Manta könnte auf STLA-Medium-Plattform stehen
Stand 2026 wirkt es in Hinblick auf die Maße der Studie wahrscheinlich, dass der Opel Manta-e auf der STLA-Medium-Plattform basiert. Auf dieser Architektur stehen überwiegend klassische SUV wie Opel Grandland Electric oder Peugeot E-3008, doch beispielsweise auch das SUV-Coupé DS N°8, dessen Karosserieform vergleichbar sein dürfte mit dem Manta-e. Die Plattform ist auf Front- und Allradantrieb ausgelegt und soll theoretisch Reichweiten bis zu 700 km ermöglichen. Denkbar wäre durch den unklaren Startzeitpunkt aber auch, dass der Manta auf einer noch kommenden Plattform steht.
Ex- & Interieur: Crossover-Studie als Designvorschau?

2023 stellte Opel die 4,50 m lange Designstudie Experimental vor, welche die DNA des Manta-e vorwegnehmen sollte. Mächtige 23-Zoll-Räder treffen auf eine SUV-artige Bodenfreiheit und einen fließend-flachen Dachverlauf. Inwiefern sich der Serien-Manta auch trotz seiner Verzögerung noch an der Studie orientieren wird, ist jedoch spekulativ.
An der Front des Opel Experimental ist der sogenannte „Vizor“ mit einem LED-illuminierten Opel-Blitz auszumachen, der inzwischen in ähnlicher Form mit Grandland und Astra Facelift in Serie gegangen ist. Am Heck fällt hingegen die Leuchtengrafik auf, die nicht nur in der horizontalen, sondern auch in der vertikalen eine Lichtleiste und somit den 2018 eingeführten, stilistischen Opel-Kompass bildet. Der Innenraum der Studie gibt sich aufgeräumt, eine sogenannte Tech Bridge projiziert relevante Infos per Augmented Reality ins Sichtfeld.
Fazit
Opel scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben: Neben einer allgemein schwächelnden E-Auto-Nachfrage sprechen auch glücklose ähnliche Konzepte wie der elektrische Ford Capri gegen einen SUV-gearteten Manta-e. Da wirkt der Plan schlüssiger, sich vorerst auf Kernprodukte wie den Corsa zu konzentrieren. Wir bleiben gespannt, ob und wann der Manta tatsächlich kommt – und ob Opel vielleicht doch auf ein Coupé umsattelt.











