Kinder-Motorradhelm: Kauftipps und Produkte in der Übersicht
Leidenschaftliche Biker:innen wollen das Gefühl von Freiheit gerne mit anderen teilen. Der Nachwuchs ist davon nicht ausgenommen. Doch wie steht es um die Sicherheit, wenn die Kinder hinten auf dem Motorrad oder im Beiwagen mitfahren? Der passende Kinder-Motorradhelm muss her!

Welche Motorradhelme gibt es für Kinder?
Ein Kinder-Motorradhelm ist in seinen Maßen speziell für die Kopfgrößen von Kindern konzipiert, sodass sie auf Motorrädern, Rollern oder anderen motorisierten Zweirädern mitfahren können. Ein niedriges Gewicht ist essenziell wichtig, wobei gleichzeitig gängige Sicherheitsstandards beim Kinder-Motorradhelm Vergleich geprüft werden sollten. Kinder-Motorradhelme gibt es in den verschiedensten Materialien, Ausführungen und Formen, wie auch bei Erwachsenen. Grundlegend lassen sich Kinderhelme unterscheiden in:
Ein klassischer Integralhelm mit festem Kinnbügel und eingebautem Visier ist der HJC C10. Ähnlich aufgebaut wie der Protectwear SA03-BL-XS (siehe unten), kommt er von einem namhaften Hersteller von Motorradhelmen für Erwachsene.
Alternativ gibt es auch Jethelme mit Visier zur Mitfahrt auf dem Roller. Hier ein launig designtes Beispiel von Freeup:
Motocrosshelme sehen nicht nur cool aus, sondern eignen sich in Verbindung mit einer entsprechenden Brille auch besser für den Einsatz abseits befestigter Straßen. Hier drei verschieden hochwertige Beispiele aus der großen Auswahl von Motocross-Helmen für Kinder:
Weniger verbreitet als bei den Erwachsenen sind allerdings Klapphelme für Kinder. Die speziellen Anforderungen an die genaue Sitzform des Motorradhelms (alle wichtigen Fakten, Pflege- und Kauftipps übersichtlichtlich zusammengefasst) sind beim schnell wachsenden Kinderkopf schwer zu treffen.
Welche Größe muss ein Kinder-Motorradhelm haben?
Das hängt vom Kopfumfang des Kindes ab. Um die geeignete Größe des Kinderhelms herausfunden, wird mit einem Maßband etwa einen Zentimeter oberhalb der Augenbrauen und Ohren die Kopfgröße des Kindes gemessen. Jeder Hersteller von Kinder-Motorradhelmen verfügt über eine Größentabelle, die vor dem Kauf mit dem Ergebnis abgeglichen werden sollte.
Wie schwer darf ein Motorradhelm für Kinder sein?
Dafür gibt es keine explizite Begrenzung. Je nach Art des Helms kann das Gewicht sehr unterschiedlich sein, beispielsweise bei einem Jet-Motorradhelm im Vergleich zu einem Integralhelm. Generell sollte man aber darauf achten, dass das Gewicht nicht über 1,5 kg liegt. Das Kind kann sonst schnell ermüden oder Nackenprobleme bekommen.
Wie viel kostet ein guter Kinder-Motorradhelm?
Die Preisspanne für Kinderhelme liegt in den meisten Fällen zwischen 50 und 200 Euro. Unterschiede im Preis ergeben sich durch die Wahl des Materials, die Ausstattung der Polsterung und die Technik des Belüftungssystems. Rezensionen von anderen Kund:innen und Tests können einen guten Richtwert geben, was ein vernünftiger Preis für die persönlichen Anforderungen ist.
Positiv bewerteter Kinderhelm – ein Tipp aus dem Netz
Ein Favorit der Online-Rezensionen ist dieser Kinder-Motorradhelm aus Polycarbonat. Den Protectwear SA03-BL-XS Kinderhelm gibt es in drei verschiedenen Farben. Das Innenfutter lässt sich komplett herausnehmen und ist waschbar. Beim Tragen ist der Protectwear Motorradhelm besonders leicht. Die möglichen Kopfumfang-Größen sind S bis XXXS. Der Helm entspricht der ECE-R und ist mit einem besonders bedienungsfreundlichen Schnellverschluss ausgestattet.
Müssen Kinder in einen Motorrad-Kindersitz?
In vielen Ländern gibt es Bestimmungen für die Mitnahme von Kindern auf dem Motorrad oder Motorroller. In Deutschland müssen Kinder unter sieben Jahren beispielsweise in einer geeigneten Sitzvorrichtung oder Rückenstütze platziert werden und einen für die Geschwindigkeit passenden Kinder-Motorradhelm tragen. Eine Ausnahme bieten spezielle Motocross-Strecken und Motorräder für Kinder, wo sie unter Aufsicht selbst fahren dürfen.