Mazda Iconic SP (2023): Bald soll die Serienversion kommen

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Mazda Iconic SP (2023) von schräg vorne rechts im Studio fotografiert.
Mazda Iconic SP (2023) Foto: Mazda

Der Mazda Iconic SP verdeutlicht, wie ein kompakter Sportwagen der Marke in Zukunft aussehen könnte.

Mazda Iconic SP (2023) von schräg hinten links im Studio fotografiert.
Mazda Iconic SP (2023) Foto: Mazda

Er soll den Fahrspaß des MX-5 ins Zeitalter der Elektrifizierung transportieren. Was das für die Zukunft des Kult-Roadsters bedeutet, steht in den Sternen.

Mazda Iconic SP (2023) von vorne im Studio fotografiert.
Mazda Iconic SP (2023) Foto: Mazda

Dank des mittig eingebauten Wankelmotors fällt die vordere Haube äußerst flach aus. Ein Comeback der Klappscheinwerfer hätten wohl nur die Wenigsten für möglich gehalten.

Mazda Iconic SP (2023) von hinten mit geöffneten Türen im Studio fotografiert.
Mazda Iconic SP (2023) Foto: Mazda

Die Schwanenflügeltüren machen ordentlich was her, gehen erfahrungsgemäß aber nur selten in Serie.

Das Cockpit des Mazda Iconic SP (2023) vom Fahrersitz aus fotografiert.
Mazda Iconic SP (2023) Foto: Mazda

Fokussiert, entschlackt, hochwertig: So muss ein Sportcockpit aussehen.

Die Vordersitze und das Cockpit des Mazda Iconic SP (2023) durch die geöffnete linke Tür fotografiert.
Mazda Iconic SP (2023) Foto: Mazda

Auch die Schalensitze können optisch überzeugen.

Auf der Japan Mobility Show 2023 stand mit dem Mazda Iconic SP eine Studie als Ausblick auf die elektrifizierte Zukunft der japanischen Sportwagen. Nun könnte der im weitesten Sinne RX-7-Nachfolger in MX-5-Format bald Realität werden.

Preis: Serienstart für Mazda Iconic SP (2023) "in nicht so ferner Zukunft"

Knackige Proportionen, konsequent sportlich und Klappscheinwerfer – die Rede ist nicht vom allerersten Mazda MX-5 von 1989, sondern vom Mazda Iconic SP. Die Studie präsentierte die japanische Marke auf der Japan Mobility Show 2023. Ein Jahr zuvor war sie erstmals als Mazda Vision Study im Netz aufgetaucht und wurde von uns an dieser Stelle bereits thematisiert. Während sich an der dynamischen Silhouette seitdem wenig getan hat, hat Mazda auch erste technische Daten preisgegeben.

Stand ein möglicher Serienstart bisher in den Sternen, so soll Masashi Nakayama, der Mazda Desig-Chef, jetzt Hoffnung auf eine Serienversion gemacht haben. Das Onlinemagazin Carscoops zitiert ihn mit den Worten "Dieses Konzeptauto ist keines dieser leeren Showcars. Es wurde mit der echten Absicht entworfen, es in nicht so ferner Zukunft in ein Serienmodell zu verwandeln." Für eine Preiseinschätzung ist es jedoch nach wie vor zu früh.
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Mazda auf der Japan Mobility Show 2023 im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: Wankel trifft Elektro

Mazda ist seit jeher für abwechslungsreiche technische Lösungen bekannt, da bildet der Mazda Iconic SP (2023) keine Ausnahme: Die Studie setzt auf einen Zweischeiben-Wankelmotor in der Fahrzeugmitte, der als Generator für die Fahrzeugbatterie herhält. Die hierdurch produzierte Energie gibt ein oder geben mehrere Elektromotoren an die Räder weiter. Das Antriebskonzept ist in abgemilderter Form beim Mazda MX-30 R-EV bereits in Serie gegangen. Neu ist neben der deutlich erhöhten Leistung von 370 PS (272 kW) die Möglichkeit, den Wankelmotor mit verschiedenen Kraftstoffen befüllen zu können. So soll das Triebwerk unter anderem sowohl Wasserstoff als auch e-Fuels verbrennen können.

Exterieur: Sportwagen-Design auf engstem Raum

Mit seinen Maßen von 4180 mm Länge, 1850 mm Breite und 1150 mm Höhe fällt der Mazda Iconic SP (2023) ähnlich kompakt wie ein aktueller MX-5 aus, ist dabei aber noch flacher. Ihr Übriges zum extrem gedrungenen Auftritt tragen die ausgestellten Kotflügel, die flache Motorhaube und das in einer Abrisskante auslaufende Heck bei. Absolute Eyecatcher sind natürlich die schmalen Klappscheinwerfer sowie die Schwanenflügeltüren. Während letztere als erste dem Rotstift zum Opfer fallen dürften, würden die charmanten Frontleuchten auch einer eventuellen nächsten MX-5-Generation gut zu Gesicht stehen.

Interieur: viel Motorsport-Flair

Die Vordersitze und das Cockpit des Mazda Iconic SP (2023) durch die geöffnete linke Tür fotografiert.
Foto: Mazda

Im Innenraum lässt der Mazda Iconic SP (2023) Bilder statt Worte aus der Pressemitteilung sprechen. Wir erkennen ein reduziertes wie betont auf Sportlichkeit getrimmtes Cockpit, dessen dunkelblaue Alcantara-Bezüge ein hochwertiges Gefühl vermitteln. Die Fahrprogramme werden interessanterweise über vier Schieberegler auf der Mittelkonsole bedient, während am abgespeckten Lenkrad die wohl Rekuperations-steuernden Wippen dominieren. Direkt dahinter hat Mazda ein ausgeformtes Display mit sämtlichen Fahrinformationen montiert. Rechts daneben findet sich entgegen der aktuellen Mode ein nicht schwebendes Infotainmentdisplay. Platz nimmt man auf Kohlefaser-Schalensitzen. 

Fazit

Mit dem Iconic SP geht Mazda eindeutig in die Fahrspaß-Offensive. Die Studie verkörpert mit ihrem technologieoffenen Ansatz und dem sportlichen und doch nahbaren Auftritt eine Kombination, die aktuell ihresgleichen sucht. Gleichzeitig liest sich die Pressemitteilung auch so, als würde die Marke dem MX-5 in seiner derzeitigen Form keine Zukunft mehr attestieren. Nun wächst die Hoffnung, dass der Sportler bald Realität werden könnte. Ob dem SP in absehbarer Zeit auch ein Iconic Roadster zur Seite gestellt wird?