Ineos Fusilier: Deshalb kommt der E-Geländewagen nicht!

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Ineos Fusilier (2026); schräg vorne
Ineos Fusilier (2026) Foto: Ineos

Erst einmal kein Ineos Fusilier. Das Projekt des in Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer Magna entwickelten kleinen Bruders des Grenadier wird vorerst gestoppt.

Ineos Fusilier (2026); schräg hinten
Ineos Fusilier (2026) Foto: AUTO ZEITUNG/Adele Moser

Anfang 2024 wurde der Fusilier erst in England präsentiert, erste Modelle waren für 2026 geplant.

Ineos Fusilier (2026); schräg vorne
Ineos Fusilier (2026) Foto: Ineos

Wie auch beim Grenadier sollte die Basis beim Fusilier die sogenannte Skateboard-Plattform werden, dessen Aufbau und Unterboden aus Stahl und die Türen und Verkleidungsbleche aus Aluminium gefertigt werden.

Ineos Fusilier (2026) mit Jim Ratcliffe
Ineos Fusilier (2026) Foto: Ineos

Gegründet wurde Ineos von Jim Ratcliffe. Weil dieser keinen Offroader fand, der verlässlich ist und zeitgemäßen Ansprüchen genügte, startete er die Ineos Automotive.

Ineos Fusilier (2026); schräg vorne
Ineos Fusilier (2026) Foto: AUTO ZEITUNG/Adele Moser

Der Fusilier wird die Produktpalette jedoch vorerst nicht erweitern. Es bleibt beim Geländegänger Grenadier sowie der Pick-up-Version Grenadier Quartermaster.

Mit dem Fusilier wollte Ineos Automotive 2026 sein zweites Modell und sein erstes E-Auto auf den Markt bringen. Das Projekt wurde jetzt jedoch abgesagt. Das sind die Hintergründe!

Projekt Ineos Fusilier (2026) gestoppt

Die junge britische Offroadmarke wollte 2026 mit dem Ineos Fusilier einen E-Geländewagen auf den Markt bringen. Nun wurde aber überraschend das Projekt gestoppt und wie man in unterschiedlichen Medien liest "auf unbestimmte Zeit verschoben". Als Gründe dafür werden laut der "Automobilwoche" die zögerliche Akzeptanz von E-Fahrzeugen genannt, sowie auch die Ungewissheit über die Gesetzgebung, also auch bezüglich Zölle und Steuern. Ob und wann der Fusilier weiter produziert wird, ist noch nicht bekannt.

Der Fusilier sollte in Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer Magna in Österreich entwickelt und anschließend auch gebaut werden. So war und ist es auch beim Geländewagen Grenadier sowie dem Pick-up-Derivat Grenadier Quartermaster. Diese sind jedoch Verbrenner. Übrigens: Bereits 2023 hat Ineos ein Konzeptfahrzeug des Grenadier mit Wasserstoff-Antrieb vorgestellt. Das zunächst mit Hyundai-Technik geplante Projekt wurde mit einer BMW-Brennstoffzelle aufgebaut. Bis jetzt blieb es aber bei einem Konzeptfahrzeug, der Schwerpunkt bei Ineos liegt – der Fusilier zeigts – weiter auf dem klassischen Verbrenner-Antrieb.
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Der Ineos Grenadier (2022) im Video:

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Video: Ineos

So sollte der Fusilier kommen: Vollelektrisch und E-Antrieb mit Range-Extender

Wie auch beim Grenadier sollte die Basis beim Ineos Fusilier die sogenannte Skateboard-Plattform sein, dessen Aufbau und Unterboden aus Stahl und die Türen und Verkleidungsbleche aus Aluminium gefertigt werden. Die Batterie der E-Variante sollte in die Skateboard-Plattform integriert werden und eine Reichweite von 400 km bieten. Neben der rein Batterie-elektrischen Variante war eine Version mit Range-Extender geplant. Diese hätte einen kleinen Benzinmotor umfasst, der einen Generator antreibt, um den Ladezustand der Batterie aufrechtzuerhalten, wenn keine externe Lademöglichkeit verfügbar ist.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Konsequente Geländewagen-Optik

Der Ineos Fusilier (2026) sollte auf dem Grenadier basieren, jedoch etwas kürzer sowie niedriger als sein 4,89 mm langer und 2,05 m hoher Bruder ausfallen. Optisch erinnert der Fusilier an den Land Rover Defender sowie die Mercedes G-Klasse, hätte aber günstiger sein können. Der größere Bruder Grenadier ist ab 71.140 Euro erhältlich (Stand: August 2024). Dieser ist jedoch mit konventionellen Motoren von BMW erhältlich. Besonders beim Thema Aerodynamik auf Effizienz getrimmt, wurden die Konturen abgerundet, um den Luftwiderstand zu minimieren, die Kanten und Ecken für einen ungehinderten Luftstrom abgeschrägt und die Türscharniere, die zwar sichtbar sind, zugunsten der Aerodynamik versenkt. Zudem befinden sich die LED-Leuchten in einer windschlüpfigen Einfassung.