Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid: Test

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Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid
Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid Foto: Hyundai

Der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid tritt digital aufgefrischt und mit fast unverändertem Antreib zum Test an. >> Mehr zum Thema Test

Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid
Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid Foto: Hyundai

Wie gehabt kombiniert der bewährte, ausgesprochen harmonisch abgestimmte Plug-in-Hybridantrieb einen 105 PS starken 1,6-Liter-Benziner und einen Elektromotor mit 61 PS.

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Die Systemleistung von 141 PS und 265 Newtonmeter Drehmoment sorgt im Zusammenspiel mit dem Sechsgang- Doppelkupplungsgetriebe für adäquate Fahrleistungen.

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So beschleunigt der Ioniq im Test in nur 9,7 Sekunden auf 100 km/h und übertrifft damit die Werksangabe um 0,9 Sekunden.

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Hochwertiger gestalteter Innenraum mit neuem Infotainment-System.

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Der Bordcomputer mit 7,0-Zoll-Display analysiert den Fahrstil.

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Die Systemleistung des Plug-in-Hybrids liegt weiterhin bei 141 PS.

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Die Assistenzsysteme wurden zum Facelift ebenfalls weiterentwickelt.

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Durch die Karosserieform ist die Sicht nach hinten eingeschränkt.

Zum Facelift fährt der Hyundai Ioniq Plug-inHybrid unter anderem mit einem neuen Infotainmentsystem vor. Der Antrieb bleibt fast unverändert. Und das ist auch gut so, wie unser Test zeigt.

PositivSparsamer Antrieb, gute Ausstattung, umfangreiche Garantieleistungen
NegativKaum Einzeloptionen, recht eingeschränkte Sicht nach hinten

Das wohl auffälligste Merkmal des frisch überarbeiteten Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid aus unserem Test sitzt glänzend schwarz eingefasst direkt auf dem Armaturenbrett: Ein neues Touchscreen-Infotainmentsystem mit üppigen 10,25 Zoll Bildschirmdiagonale soll den Koreaner knapp drei Jahre nach der Markteinführung in Sachen Digitalisierung auf den aktuellsten Stand bringen. Neben dem größeren Monitor, der ab dem Style-Paket (ab 36.300 Euro) Serie ist, führt Hyundai den Telematikdienst Bluelink ein, mit dem man beispielsweise unterwegs per Smartphone-App den Ladestand des Plug-in-Hybrids abrufen kann. Verkehrsinformationen in Echtzeit helfen bei der Navigation, und per Multi-Bluetooth lassen sich nun zeitgleich mehrere Smartphones anbinden. Zudem vernetzt ein neuer Öko-Fahrassistent den Antriebsstrang mit dem Navigationssystem: ECO-DAS passt anhand von Routenführung und Topografie im Hintergrund das Zusammenspiel des E-Motors mit dem Benziner an und gibt dem Fahrer gelegentlich Spar-Tipps. Die Assistenzsysteme wurden zum Facelift ebenfalls weiterentwickelt: Das serienmäßige Notbremssystem erkennt nun auch Fahrradfahrer, und der adaptive Abstandsregler im Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid verfügt über eine neue Stop-and-go-Funktion. Mehr zum Thema: Hyundai Nexo im Test

Hyundai Ioniq Facelift (2019) im Video:

Video Platzhalter
Video: Wesat TV

Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid im Test

Wie gehabt kombiniert der bewährte, ausgesprochen harmonisch abgestimmte Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid einen 105 PS starken 1,6-Liter-Benziner und einen Elektromotor mit 61 PS. Die Systemleistung von 141 PS und 265 Newtonmeter Drehmoment sorgt im Zusammenspiel mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe für adäquate Fahrleistungen. So beschleunigt der Ioniq im Test in nur 9,7 Sekunden auf 100 km/h und übertrifft damit die Werksangabe um 0,9 Sekunden. Wer den in Polymer-Bauweise ausgeführten Lithium-Polymer-Akku (8,9 kWh) regelmäßig lädt, kann die meisten Fahrten im Alltag rein elektrisch erledigen. Gut 57 Kilometer Kölner Stadtverkehr bewältigt der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid problemlos lokal emissionsfrei, rund zwei Stunden und 15 Minuten dauert der Ladevorgang an einer 4,6-kW-Station. Die Schaltwippen am Lenkrad erfüllen dabei seit der Modellpflege eine Doppelfunktion: Im E-Modus lässt sich hier die Stärke der Bremsenergie-Rückgewinnung in drei Stufen anpassen. Mit etwas Übung kann man so fast ohne den Einsatz des Bremspedals verzögern. Auf unserer Verbrauchsrunde mit Stadtverkehr, Landstraßen- und Autobahnanteil begnügt sich der Ioniq bei vollem Akku mit 3,6 Liter Super pro 100 km, mit leerer Batterie sind es im Schnitt 5,4 Liter. So kann der ausgereifte Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid durchaus eine Alternative zum Diesel sein.

Test: Connectivity im Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid

Ab Werk kommt im überarbeiteten Ioniq Plug-in-Hybrid ein Infotainment-System mit DAB-Empfang, Smartphone-Anbindung und 8,0-Zoll-Touchscreen zum Einsatz. Das neue 10,25-Zoll-Navigationssystem mit Bluelink-Telematikdiensten, Echtzeit-Verkehrsinfos und Multi-Bluetooth ist Teil der hochwertigeren Ausstattungspakete Style und Premium – das gilt auch für die induktive Ladefunktion für Smartphones in der Mittelkonsole.

Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid: Messwerte & technische Daten

AUTO ZEITUNG 03/2020Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Direkteinspr.
Hubraum1580 cm3
Systemleistung141 PS
Max. Systemdrehmoment265 Nm
Getriebe/Antrieb6-Gang-Doppelkupplung; Vorderrad
Messwerte
Leergewicht/Zuladung1542/428 kg
Beschleunigung (Test) 
0 - 100 km/h9,7 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)178 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
36,6/36,4 m
Verbrauch (Test/EU)4,5/1,1 l S + 4,5/10,3 kWh/100km
CO2-Ausstoß (Werk)26 g/km
Preise
Grundpreis32.000 Euro

Fazit

Im Zuge der Modellpflege hat man den Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid mit dem neuen Infotainment-Angebot und den überarbeiteten Assistenzsystemen gezielt verbessert, auch der Innenraum wirkt hochwertiger. Was bleibt, ist der rundum gelungene, sparsame Plug-in-Hybridantrieb.