Genesis GV60 (2025): Preis & Reichweite des Elektro-SUV

2022 vorgestellt, erhält der Edel-Crossover Genesis GV60 nach dem ein oder anderen Technik-Update ein erstes leichtes Facelift. Seit Anfang September 2025 ist der überarbeitete Genesis GV60 erhältlich. Zum etwas geringeren Preis gibt nun es mehr Ausstattung!

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Der Genesis GV60 Facelift (2025) in zwei Farbvarianten, statisch von vorne fotografiert.
Genesis GV60 Facelift (2025) Foto: Genesis

Seit Anfang September 2025 ist der überarbeitete Genesis GV60 erhältlich. Im selben Monat werden auch die ersten Fahrzeuge ausgeliefert.

Der Genesis GV60 Facelift (2025), statisch von vorne rechts fotografiert.
Genesis GV60 Facelift (2025) Foto: Genesis

Hauptmerkmal des überschaubaren Facelifts ist der dezenter gestaltete Frontgrill.

Der Genesis GV60 Facelift (2025), statisch von rechts fotografiert.
Genesis GV60 Facelift (2025) Foto: Genesis

Die coupéhafte Silhouette bleibt genauso erhalten wie die versenkbaren Türgriffe.

Der Genesis GV60 Facelift (2025), statisch von hinten links fotografiert.
Genesis GV60 Facelift (2025) Foto: Genesis

Auch die Felgen sind eher unauffälliger geworden.

Der Innenraum des Genesis GV60 Facelift (2025), vom Beifahrersitz fotografiert.
Genesis GV60 Facelift (2025) Foto: Genesis

Kurios: Das Lenkrad verfügt nun über drei statt zwei Speichen, was auf den Pressefotos aber nur am Rande zu erkennen ist.

Preis: Genesis GV60 (2025) kostet weiterhin 53.500 Euro

Um es vorwegzunehmen: Viel ändert sich am Genesis GV60 mit dem im Januar 2025 vorgestellten, ersten Facelift nicht. Allerdings legt der Hyundai-Konzern erstmals Hand an das Äußere des sportlichen Crossovers an, um ihn auch optisch frisch zu halten. Die Gute Nachricht: Auch beim Preis tut sich kaum etwas. So ist das E-SUV seit Anfang September 2025 zu Preisen ab 54.680 Euro bestellbar (Stand: November 2025). Dafür gibt es unter anderem neue Stoßfänger an Front und Heck sowie eine optimierte Aerodynamik. Der Luftwiderstandsbeiwert beträgt nun 0,28 statt 0,29 cW im Vergleich zum Vorgängermodell.
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Die Gesichtserkennung des Genesis GV60 (2023) im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: 168 bis 360 kW & bis zu 561 km Reichweite

An den Antriebsvarianten hat sich beim Genesis GV60 Facelift (2025) nichts geändert – warum auch? Schließlich kann sich der Kompakte in Sachen Performance und Ladetechnik durchaus sehen lassen.

Die heckmotorige Basisvariante drückt 168 kW (228 PS) an die Hinterräder, während das Sportpaket zusätzlich einen Frontmotor und somit Allradantrieb drauflegt. In Summe wirft diese Variante 234 kW (318 PS) in die Waagschale. Wem das nicht reicht, bleibt noch die Sport Plus-Version mit 360 kW (490 PS) Systemleistung – beide Motoren steuern jeweils 180 kW (245 PS) bei – und 700 Nm maximalem Drehmoment.

Alle Varianten des Genesis GV60 nutzen vor dem Facelift eine Batterie mit 77,4 kWh Kapazität – da die Plattformbrüder Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 jedoch mit ihren Überarbeitungen eine Steigerung auf 84 kWh bekamen, hat sich Genesis beim GV60 auch dafür entscheiden. Nun ist immer eine 84-kWh-Hochvoltbatterie an Bord, die eine Reichweite von 561 km ermöglicht. 

Genesis GV60 Magma

Unter der Bezeichnung Magma sollen künftig die Spitzenmodelle der Genesis-Baureihen für Furore sorgen. Sie erhalten spezielle Ausstattungsumfänge, darunter einen eigenen Sound, sowie gezielte Modifikationen wie beispielsweise Leistungssteigerungen, optimierte Fahrwerksabstimmungen, Karosserieverbreiterungen und aerodynamischen Feinschliff. Der Marktstart des GV60 Magma in Korea ist für 2025 geplant. Die Serienversion kommt dem in Goodwood Festival of Speed 2024 gezeigten Konzeptmodell sehr nahe.

Blick von schräg vorne auf den Genesis GV60 Magma (2026).
Foto: Genesis

Zwei Elektromotoren sorgen im Magma für Vortrieb, bei einer Systemleistung vom 448 kW (609 PS). Im Boost-Modus stehen kurzzeitig sogar 478 kW (650 PS) an. Mittels Launch Control gelingt der Sprint aus dem Stand auf 200 km/h in 10,9 s, während der GV60 Magma bis 264 km/h sprinten darf. Zu den Lade- und Batterieleistungen hält sich Genesis noch bedeckt. Ausführlicher gehen wir hier auf den Genesis GV60 Magma ein. 

Die Konkurrenten:

Exterieur: Kleiner Aufwand, große Wirkung

Optisch hat sich beim GV60 Facelift (2025) nicht viel verändert. Durch eine leichte Neugestaltung des Frontgrills, der nun ein wenig dezenter daherkommt, blickt der Elektro-Crossover immerhin ein wenig anders drein als gewohnt. Zudem arbeiten die Scheinwerfer nun mit Mikrolinsentechnik (Micro Lens Array/MLA), was die markentypische Zwei-Linien-Optik zusätzlich unterstreichen soll. Das bislang sehr extrovertierte Design der bis zu 21 Zoll großen Felgen fällt jetzt etwas konventioneller aus.

Insgesamt behält der GV60 jedoch seinen coupéartig angehauchten Look samt Spoiler sowie flacher Linienführung am Heck bei. An den Außenmaßen von 4,52 m in der Länge, 1,89 m in der Breite (ohne Außenspiegel) und 1,58 m in der Höhe dürfte sich demnach wenig bis gar nichts ändern, gleiches gilt für das EU-Leergewicht von 1975 kg.

Interieur: GV60 bekommt neue Displayeinheit

Der Innenraum des Genesis GV60 Facelift (2025), vom Beifahrersitz fotografiert.
Foto: Genesis

Um beim Innenraum des Genesis GV60 Facelift (2025) dem selbst gestellten Premium-Anspruch weiterhin gerecht zu werden, modernisiert der Hersteller die Infotainment-Hardware. So verschmelzen die bislang durch einen Balken getrennten Instrumenten- und Zentralbildschirme zu einer Einheit mit 27 Zoll Diagonale. Neu ist auch das Lenkrad, das über drei statt wie bisher zwei Speichen verfügt, aber auf den Pressefotos nicht in Gänze zu erkennen ist (siehe oben). Als besondere Features dürften auch weiterhin der kugelförmige Gangwahlregler, der sich nach dem Ausstellen des Autos von der fahrenden Person wegdreht, und die Gesichtserkennung erhalten bleiben. Letztere funktioniert ähnlich wie beim Smartphone als schlüssellose Zugangsfunktion und soll laut Hersteller keine biometrischen Daten weitergeben.

Fahreindruck des Vorfacelift-Modells: Ein echtes Erlebnis

Der Genesis GV60 bestätigt im Dauertest seinen Premiumanspruch mit einem sehr guten Qualitätseindruck sowie agilen und komfortablen Fahreigenschaften. Diese resultieren auch aus den durchweg technisch hochentwickelten Fahrzeugsystemen wie adaptive Dämpfung oder aktive Fahrgeräuschunterdrückung. Die Langstreckentauglichkeit unterstützen die bequemen Sitze und das gute Raumangebot sowie das vernetzte Infotainment. Allzu lang fallen die Etappen zwischen zwei Ladestopps aber nicht aus, denn der recht hohe Verbrauch drückt auf die Reichweite. Dafür fährt man allerdings auch ein E-Auto mit wirklich überragendem Beschleunigungsvermögen bei gleichzeitig höchstem Antriebskomfort. 
Von Jürgen Voigt