BMW i3 M: Neueste Infos & Bilder zum elektrischen M3
Neueste Erlkönigbilder zeigen den BMW i3 M auf heimischen Landstraßen, eine uns vorliegende Illustration enttarnt den potenten Bayern. Zudem verrät die M GmbH neue technische Details. Wie viel PS und welchen Preis der elektrische M3 haben könnte, sagen wir hier!
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Preis: BMW i3 M dürfte 100.000-Euro-Marke reißen
Der 2026 Marktstart feiernde elektrische BMW 3er – i3 genannt – erhält 2027 einen sportlichen M-Ableger mit dem Namen BMW i3 M. Antrieb mit vier E-Motoren, "Heart of Joy" und 800-V-Plattform: Die M GmbH hat schon so manches Detail verraten. So viel Technik und Leistung dürfte teuer werden. Während der noch aktuelle M3 als Verbrenner mit mindestens 95.100 Euro im Konfigurator steht, ist davon auszugehen, dass BMW mit der neuen Generation die Preise erhöhen und die 100.000 Euro schon in der Basisvariante deutlich überschreiten wird (Stand: April 2026).
Übrigens: Da auch ein i3 Touring geplant ist, dürfen sich die Fans von Power-Kombis realistische Hoffnungen auf einen elektrischen M3 Touring machen.
Der BMW i3 im Video

Antriebe: "Neue Klasse" soll Fahrdynamik-Maßstäbe setzen
Der elektrische BMW M3 basiert auf dem brandneuen BMW i3 und steht damit ebenfalls auf der "Neue Klasse"-Architektur. Diese ist von Grund auf elektrisch gedacht, was der Entwicklungsabteilung neue Möglichkeiten verschafft: ein Megawatt Power, sprich 1360 PS, verteilt auf vier Motoren, und ein neu definierter Allradantrieb. Dass der i3 M gleich mit solch irrwitzigen Leistungsdaten auffahren wird, ist jedoch denkbar unwahrscheinlich. Bis zu 588 kW (800 PS) und 900 Nm Drehmoment würden uns allerdings nicht überraschen und für einen ersten „Blitzeinschlag“ bei Fans und Rivalen ausreichen.
Neues Steuergerät namens "Heart of Joy" für ein noch präziseres Fahrverhalten
Ein eigens von BMW entwickeltes Steuergerät namens "Heart of Joy" vereint bei den Neue Klasse-Modellen wie dem BMW i3 M die Steuerung von Antrieb, Bremsen, Laden, Rekuperation und Teilen der Lenkung. Durch diese Integration der Fahrdynamikfunktionen in einen einzigen Hochleistungsrechner will BMW die Verzögerung beispielsweise bei der Drehmomentverteilung auf die Räder oder beim Verzögern einzelner Räder verkürzen – und zwar von zehn bis 20 ms auf nur rund eine Millisekunde. Das soll für ein präzises Fahrverhalten sorgen, das dem Markenclaim "Freude am Fahren" alle Ehre macht.
Wie das im Detail funktioniert, lässt sich bereits am BMW iX3 beobachten: Im elektrischen SUV sorgt das „Heart of Joy“ mit Dynamic Performance Control für ein präzises Fahrgefühl. Ein weiteres Superbrain steuert automatisierte Fahrfunktionen. Das neue digitale Nervensystem ist um 30 Prozent leichter und benötigt rund 600 m weniger Kabel als bisherige Ansätze. Für die Kundschaft bedeutet dies ein Plus an Kontrollierbarkeit, Fahrfreude und Performance – insbesondere bei den elektrifizierten M-Modellen soll so ein bislang ungeahntes Niveau erreicht werden. Verschiedene definierte Fahrmodi, imitierte Schaltvorgänge und die charakteristische BMW M Geräuschkulisse vervollkommnen das intensive Fahrerlebnis.

Neue Batteriegeneration & mehr Rekuperation
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Batteriearchitektur: Die innovativ gestaltete Hochvolt-Batterie wird als strukturelles Element der Karosserie integriert und ist beim elektrischen M3 fest mit Vorder- und Hinterachse verbunden. Das hat eine signifikant erhöhte Torsionssteifigkeit und damit eine nochmals gesteigerte Präzision in der Fahrdynamik zur Folge. Die Architektur arbeitet grundsätzlich mit einer Spannung von 800 V, was dank bis zu 400 kW Ladeleistung kürzere Ladezeiten beschert. Beim iX3 ist die Rede von 372 km Reichweite in zehn Minuten.
Ein Wechsel von prismatischen Batteriezellen zu runden Zellen soll zudem eine rund 20 Prozent höhere Energiedichte ermöglichen, was der Unterbringungs- und Gewichtsproblematik der 100-kWh-Akkus entgegenwirken dürfte. Zudem soll ein stärkerer Fokus auf Rekuperation die Effizienz steigern und dafür sorgen, dass die klassischen Bremsen nur noch im Notfall genutzt werden. Darüber hinaus lässt sich die Vorderachse bei Bedarf vollständig entkoppeln, was bei längeren Autobahnfahrten deutlich zur Effizienzsteigerung und Erhöhung der Reichweite beitragen dürfte.
Exterieur: Hohe Ähnlichkeit mit der Studie
Trotz der auffälligen Tarnfolie ist schon auf den ersten Blick sichtbar, dass der elektrische BMW M3 vom Neue Klasse-Auftritt geprägt wird. Die charakteristische Front der entsprechenden ersten Studie und des Basis-i3 scheint fast unverändert ihren Weg ins Serienmodell zu finden. Die horizontalen Scheinwerfer bilden mit den Nieren eine bündige Einheit. Anders als bei der noch aktuellen M3/M4-Generation, ist das neue Gesicht horizontal ausgelegt, was durchaus an BMW-Modelle vergangener Zeiten erinnert – hier sei auf E30, E34 & Co. verwiesen.
Auch das Profil übernimmt BMW fast eins zu eins vom i3, auffällig sind die für heutige Verhältnisse recht üppigen Glasflächen. Nicht unbemerkt bleiben auch die weit ausgestellten Radhäuser des Erlkönigs, die feinspeichige M-Felgen plus Bremsen im XXL-Format beinhalten. Auffällig ist zudem das tiefe Fahrwerk, das eine M-würdig dynamische Straßenlage verspricht.
Im Gegensatz zu früheren Erlkönigen lässt die jüngste Sichtung von April 2026 auch ein Stück der Rückleuchten erkennen, die ähnlich flach und breit wie die des i3 wirken. Vergleicht man das Heck mit der sportlichen Studie "Vision Driving Experience" (siehe ab Bild 8), wirkt es deutlich weniger nach oben gezogen und eher wie ein konventionelles Stufenheck. Gut zu erkennen ist beim Prototyp auch der dezente Heckspoiler, der im M-Stil mittig unterbrochen ist. Unser exklusives Rendering zeigt, wie der BMW i3 M ohne Tarnfolie aussehen könnte.
Innenraum: Auch der i3 M kriegt das XXL-Head-up-Display

Bereits frühere Erlkönigfotos ließen auch einen Blick auf den Innenraum des elektrischen BMW M3 zu. Wie BMW iX3 und i3 beherbergt der flach bauende Armaturenträger einen asymmetrisch geformten Touchscreen. Dieser bildet den Fixpunkt der Bedienung, da alle weiteren Informationen über den BMW Panoramic iDrive über die gesamte Breite unter die Windschutzscheibe projiziert werden.
Ob die 3er-Baureihe vom bekanntlich vorteilhaften Packaging des Elektroantriebs profitiert und mehr Raum anbieten wird, ist noch spekulativ. Auch für den Basis-i3 gibt BMW mit der Premiere noch kein Kofferraumvolumen bekannt. Dafür bestätigt der Hersteller einen Frunk, der auch seinen Weg in den i3 M finden und den Stauraum vergrößern könnte.
Fazit
Wie die Neue Klasse-Plattform und die konsequente Umsetzung von Konzepten wie der Fahrdynamik-Steuerung "Heart of Joy" nahelegen, macht BMW bei der Entwicklung der kommenden E-Generation keine halben Sachen. Besonders die schnelle Steuerung dürfte in Verbindung mit kurzen Überhängen und kompakter Batterietechnik M3-würdigen Fahrspaß garantieren – vielleicht bringt das sogar E-Auto-skeptische Menschen zum Nachdenken.




















