Cupra Leon: Alles zum 2024er Facelift – auch Sportstourer & VZ
Das Cupra Leon Facelift brachte 2024 neue Motorisierungen und eine frische Optik mit sich. Topmodell ist der Sportstourer in der VZ-Spezifikation mit 333 PS (245 kW), doch auch die Schrägheck-Limousine bekommt 2026 eine Leistungsspritze.
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Preis: Cupra Leon Facelift ab 37.050 Euro
Cupra brachte 2024 seine wichtigsten Modelle auf Vordermann und überarbeitete bei Weitem nicht nur die Optik der Kompakten. Das 2024er Cupra Leon Facelift kommt mit einer großen Motorenpalette, darunter Verbrenner und abermals Hybridvarianten – dazu aber im folgenden Absatz mehr. Wie gehabt ist der Leon als Fünftürer und als Kombi, der Sportstourer genannt wird, erhältlich. Beide fahren auch als VZ vor, wobei die Schrägheck-Limousine 2026 eine zusätzliche Leistungsspritze bekommt. Die Preise für den Leon starten bei 37.050 Euro beziehungsweise 39.200 für den Kombi, als sportliche VZ-Variante bei 48.765 Euro respektive 51.200 (alle Preise: Stand Dezember 2025).
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Das Cupra Leon Facelift (2024) im Video:

Antriebe: Benziner, Diesel, Hybride & stärkerer VZ
Wie bereits erwähnt, bietet der Cupra Leon eine große Motorenpalette. Den stärksten Antrieb liefert der Leon Sportstourer VZ 2.0 TSI 4Drive. Der Vierzylinder-Turbobenziner bringt es analog zum allradgetriebenen Golf R auf 333 PS (245 kW) statt vorher 310 PS (228 kW). Erstmals setzt Cupra an der Hinterachse auf eine radselektive Drehmomentverteilung (Torque Vectoring). Bei Kurvenfahrt wird die Kraftverteilung zwischen beiden Rädern bedarfsgerecht variiert und kann im Driftmodus sogar auf nur ein Rad konzentriert werden.
Beim fünftürigen Kompaktmodell endete die Leistungsskala 2024 mit dem Facelift bei 300 PS (221 kW), 2026 legt Cupra jedoch nach und steigert die Leistung auf 325 PS (239 kW) – die überarbeitete Version wird allerdings in einer Stückzahl von nur 1500 Einheiten produziert. Alternativ gibt es zwei Plug-in-Hybridantriebe mit 204 PS (150 kW) und 272 PS (200 kW). Basisbenziner ist auch weiterhin der 1.5 TSI mit 150 PS (110 kW). Hinzu kommt der gleich starke 2,0-l-Turbodiesel.
Die Konkurrenten:
Exterieur: Neue Cupra-Designsprache am Leon
Der Leon wurde 2024 optisch gründlich überarbeitet und zeigt sich nun in der aktuellen Designsprache von Cupra. Ein Kernelement ist dabei die "Haifischnase" mit weit heruntergezogener Motorhaube und eckzahnartigen Karosserie-Elementen zwischen den Kühlöffnungen und den Zusatzleuchten. Auch die LED-Scheinwerfer kamen neu, genauso das Leuchtenband am Heck, das auch das illuminierte Firmenlogo einfasst.
Für passendes Schuhwerk ist ebenfalls gesorgt: Insgesamt neun unterschiedliche 18- und 19-Zoll-Aluräder stehen zur Wahl. Die Außenmaße betragen 4,40 m in der Länge (Sportstourer: 4,66 m), 1,80 m in der Breite und 1,44 m in der Höhe.
Interieur: Vermehrt recycelte Materialien

Im Innenraum des Cupra Leon setzt der spanische Hersteller teils auf neue Materialien und optimierte Details. An Mittelkonsole, Armaturenbrett und Türverkleidungen kommen hinterschäumte Oberflächen zum Einsatz, die deutlich griffsympathischer sein sollen als die bisherigen, härteren Materialien. Und weil immer mehr Menschen nicht nur gern Auto fahren wollen, sondern dieses auch mit gutem Gewissen, kommen mehr und mehr Recyclingmaterialien zum Einsatz. So bestehen die Bezüge der Cupra-Schalensitze entweder aus einer veganen Mikrofaser (Recyclinganteil 73 Prozent) oder umweltbewusstem Leder. Ebenfalls zeitgenössisch sind auch die digitalen Armaturen sowie das 12,9 Zoll große Display des Infotainmentsystems, das sich über der Mittelkonsole befindet. Das Kofferraumvolumen gibt Cupra mit 270 bis 380 l beim Schrägheck und 470 bis 620 l beim Sportstourer an, wobei der kleinere Wert jeweils den Hybrid-Varianten gehört.
Fahreindruck: Als Facelift spürbar eigenständiger
Das kürzlich erfolgte Facelift tat dem Cupra Leon gut. Es bringt ihn optisch auf Augenhöhe mit den anderen Angehörigen der mittlerweile auf sieben Fahrzeuge angewachsene Cupra-Modellfamilie. Straff abstimmbares Fahrwerk, serienmäßige Progressivlenkung und Schaltwippen in der neuen Plug-in-Hybrid-Variante tun ihr Übriges. Sie passen vorzüglich zum Auto und seinen sportlichen Ambitionen, die der kompakte Spanier auch als Kombi mitbringt. Eingefleischte Fans der spanischen Marke dürften ihn – nicht nur wegen der "Haifisch-Nase" die neuerdings seine Frontpartie prägt – ohnehin zum Fressen gern haben. Von Markus Henrichs
Fazit
Cupra nimmt sich der Herausforderung an und überholt in aller Gründlichkeit sein Erfolgsmodell Leon. 2026 folgt zudem eine Leistungsspritze für das Schrägheck-VZ-Modell, womit dieses noch immer nicht an den allradgetriebenen VZ Sportstourer heranreicht.















