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Carfreitag 2026 am Nürburgring: Infos, Kontrollen und Hotspots

Der Carfreitag steht vor der Tür. Der Nürburgring gilt dabei als der Treffpunkt schlechthin. Was es 2026 zu beachten gilt und wo in der Eifel die Hotspots sind!

Carfreitag am Nürburgring: Hotspots und Hinweise
Auch an Carfreitag 2026 wird es wieder voll am Nürburgring. Wir nennen Tipps und Spots, um den Carfreitag richtig zu genießen! Foto: Nürburgring
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"Carfreitag" (6. April 2026): Saisonauftakt an der Nürburgring-Nordschleife

Alle Jahre wieder markiert der "Carfreitag" – also der Karfreitag vor Ostern – den Startschuss in der deutschen Auto- und Tuningszene für die "Saison": um sich zu treffen, auszutauschen und das Fahrzeug zu präsentieren. Das Ziel vieler autobegeisterten Menschen dürfte dabei auch 2026 (3. April) wieder die Nürburgring-Nordschleife sein. Doch wer sich unvorbereitet zum Ring begibt, wird sich schnell im Verkehrschaos wiederfinden. Gerade an "Carfreitag" sind die erwarteten Menschenmassen oft zu viel für das Verkehrsnetz rund um die Grüne Hölle.

Gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Adenau, Kelberg und Vordereifel sowie der Polizeidirektion Koblenz hat der Nürburgring eine Kampagne gestartet, die unter dem Motto „Your Home for a weekend. Our Home for a lifetime.“ zu einem respektvollen Verhalten auf und abseits der Rennstrecke animieren soll. Die Botschaft: Was für die einen nur ein Reiseziel darstellt, ist der Lebensraum anderer Menschen. Die Initiative setzt laut dem Nürburgring bewusst auf Perspektivwechsel und Empathie anstelle des erhobenen Zeigefingers.

Porsche Taycan Turbo GT (2024) fährt Nürburgring-Rekord (Video):

Video Platzhalter
Video: Porsche

Anfahrt: Diese Strecken besser meiden

Die Polizei rechnet mit tausenden Besucher:innen zum Osterwochenende. Am Karfreitag sowie in den folgenden Ostertagen ist mit erhöhtem Fahrzeug- und Fußgängerverkehr auf den Hauptzufahrtsstraßen zum Nürburgring, in der Stadt Adenau und in den umliegenden Ortschaften zu rechnen. Wir empfehlen, die gängigen Durchfahrtsstraßen durch Adenau Richtung Quiddelbach und Nürburg nach Möglichkeit zu meiden. Ein Umweg ist da meist die schnellere Alternative. Darüber hinaus bemühen sich die örtliche Polizei und die Gemeinden um weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen.

Verkehrskontrollen: Sicherheit steht im Fokus

Auch an Carfreitag 2026 ist wieder mit verkehrsregulatorischen Maßnahmen seitens des Nürburgrings, der Polizei und des Ordnungsamt zu rechnen, um den Verkehr entsprechend zu steuern, großräumig aufzuklären und Verstöße zu ahnden. Wer sich also auf und abseits der Strecke daneben benimmt – etwa mit quietschenden Reifen, mit aufheulendem Motor oder sonstigem rücksichtslosen Verhalten auffällt –, muss mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Diese beginnen bei Bußgeldern und können bis zum Platzverweis, beschlagnahmten Fahrzeug oder Verlust des Führerscheins führen.

Dann haben Nordschleife & GP-Strecke geöffnet

Ist die Nordschleife üblicherweise von 10 bis 19 Uhr für die Touristenfahrten (die wichtigsten Informationen und Regeln nennen wir hier) geöffnet und die Grand Prix-Strecke bis 20 Uhr, verlängern sich die Öffnungszeiten am Osterwochenende – dann gilt 8 bis 19 Uhr für die Nordschleife und 9 bis 20 Uhr für die GP-Strecke.

Hotspots und ihre Alternativen

Zuschauer:innen können rund um die Nürburgring-Nordschleifen-Strecke aufhalten und die Fahrzeuge im Vorbeiflug genießen. Besonders beliebt sind dabei die Nordschleifen-Streckenabschnitte Hatzenbach, Adenauer Forst, Wehrseifen/Breidscheid, Wippermann, Brünnchen und Pflanzgarten. Die meisten davon sind mit dem Auto gut zu erreichen und mit Parkplätzen versehen. Allerdings ist gerade dort auch mit einem entsprechend hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Die Parkplätze bei Brünnchen/Pflanzgarten und um der Zufahrt Döttinger Höhe sind Schauplätze des "Who is who" am Nürburgring. Fast schon einer Art „Show & Shine“ gleicht das hohe Verkehrsaufkommen in den Durchfahrtsstraßen durch Adenau und Nürburg. Diese und die ED-Tankstelle an der Döttinger Höhe (Meuspath) sind zum Hotspot von Exoten und spektakuläre Umbauten avanciert. Allerdings häuft sich hier aber auch das rücksichtslose Verhalten der Verkehrsteilnehmer:innen.

Unsere Empfehlung: Alternativen aufsuchen und Fußwege in Kauf nehmen. Gerade die Abschnitte rund um das Caracciola-Karussell im Norden der Strecke sind gut vom Brünnchen aus oder von den Parkplätzen entlang der L10 von Adenau Richtung Kaltenborn zu erreichen. Der Fußweg dauert nicht länger als 30 min und die Abschnitte sind sehr zuschauerfreundlich. Selbiges gilt für Kallenhard und Mezgesfeld südlich von Adenau sowie für Schwedenkreuz, Aremberg und Fuchsröhre, die unweit der Ortschaften Kottenborn und Wimbach entfernt liegen.

Fazit

Wer an "Carfreitag" am Nürburgring nicht im Dauerstau enden will, sollte sich alternative Routen heraussuchen oder umso früher vor Ort sein. Während sich an der Nordschleife die teils spektakulären Fahrzeuge in voller Action erleben lassen, geht es auf den vielen Parkplätzen in der Umgebung etwas geselliger zu. Doch auch abseits der Hotspots lassen sich schöne Plätze finden, um das Autohobby zu genießen. Es muss also nicht immer geradewegs ins Getümmel gehen.