X5 xDrive50e/Cayenne eHybrid/ Touareg R: Test

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BMW X5 xDrive50e/Porsche Cayenne eHybrid/VW Touareg R
BMW X5 xDrive50e/Porsche Cayenne eHybrid/VW Touareg R Foto: Daniela Loof

In diesem Vergleichstest treten drei leistungsstarke Hybrid-SUVs aufeinander, wer am Ende die meisten Punkte sammelt, verraten wir hier.

BMW X5 xDrive50e
BMW X5 xDrive50e Foto: Daniela Loof

Der X5 beschleunigt am flottesten und ist gleichzeitig am sparsamsten.

Porsche Cayenne eHybrid
Porsche Cayenne eHybrid Foto: Daniela Loof

Die extrem teure Keramik-Bremse im Cayenne liefert herausragende Verzögerungswerte.

VW Touareg R
VW Touareg R Foto: Daniela Loof

Der 3,0-l-V6-Turbo des Touareg verlangt im Vergleichstest am meisten Brennstoff.

BMW X5
BMW X5 Foto: Daniela Loof

BMW rüstet den X5 serienmäßig mit dem Live Cockpit Plus aus, das ein 12,3-Zoll-Zentraldisplay und einen 14,9-Zoll-Touchscreen umfasst. Die Rechen wie auch die Reaktionsgeschwindigkeit überzeugt. Das merkt man auch bei der gut funktionierenden Bedienung per Sprache oder über den Dreh-DrückSteller, während die Gestensteuerung verzichtbar ist. Das Cloud basierte Navigationssystem sowie die kabellose Smartphone Einbindung gehören zum Serienumfang, ebenso wie die induktive Ladeschale. Das optionale Live Cockpit Professional bringt ein Head-upDisplay und Augmented Reality-Einblendungen in den X5. Softwareupdates erfolgen beim Bayern over-the-air.

Porsche Cayenne
Porsche Cayenne Foto: Daniela Loof

Mit dem serienmäßigen Porsche Communication Management (PCM) kann der Cayenne eHybrid navigieren sowie per Sprache und über den zentralen 12,3-ZollTouchscreen gesteuert werden. Android Auto und Apple CarPlay sind ebenso wie drei Jahre Porsche Connect standardmäßig an Bord. Via Porsche Connect lassen sich Online-Funktionen über die integrierte SIM-Karte und Remote-Funktionen per Smartphone nutzen. Induktives Laden ist aufpreisfrei. Extra kosten das innovative Display für den Beifahrende (1363 Euro) und das RearseatEntertainmentsystem (1904 Euro). High-End-Sound kommt mit Lautsprechern vom Hi-Fi-Spezialisten Burmester für 5938 Euro Aufpreis in den Cayenne.

VW Touareg R
VW Touareg R Foto: Daniela Loof

Dem hohen Preis entsprechend ist der VW Touareg R werksseitig umfangreich ausgestattet. Davon profitiert auch das Infotainment im Wolfsburger. Zur Serienausstattung gehört hier das Navisystem Discover Pro Max, das neben vielen OnlineFunktionen einen riesigen Touchscreen in der Mitte des Armaturenträgers beinhaltet. Darüber gelingen Eingaben mühelos. Überhaupt ist die Bedienlogik im Touareg wesentlich nutzerfreundlicher als in den meisten übrigen aktuellen VW-Modellen. Im Gegensatz zur Konkurrenz von BMW und Porsche verlangt VW für eine induktive Ladefläche einen Aufpreis: Dieses praktische Feature ist nur im Connectivity-Paket für 995 Euro zu bekommen.

VW Touareg R/Porsche Cayenne eHybrid/BMW X5 xDrive50e
VW Touareg R/Porsche Cayenne eHybrid/BMW X5 xDrive50e Foto: Daniela Loof

Am Ende sichert sich der Porsche Cayenne mit seiner herausragenden Fahrdynamik bei gleichzeitig erlesenem Federungskomfort sowie den vorbildlich kurzen Bremswegen den Testsieg.

Mit effizienten Plug-in-Hybrid-Antrieben vereinen dicke Luxusliner wie der BMW X5 xDrive50e, Porsche Cayenne eHybrid und VW Touareg R standesgemäßes Fortkommen mit guter Effizienz. Das jedenfalls bestätigt der Vergleichstest.

BMW X5 xDrive50e, Porsche Cayenne eHybrid & VW Touareg R im Vergleichstest

Luxuriöse Fullsize-SUV haben sicher nicht den besten Ruf. Mit ihren ausladenden Karosserien sind sie eigentlich zu groß für unsere chronisch überfüllten Städte und aufgrund des zumeist enorm hohen Gewichts haben viele Modelle vergleichsweise unanständige Trinksitten. Zumindest bei letzterem kann ein effizientes Hybrid-System, das wie bei diesem Testtrio einen kräftigen Turbobenziner mit einer E-Maschine kombiniert, Abhilfe schaffen. Das jedenfalls zeigen der BMW X5 xDrive50e, der Porsche Cayenne eHybrid und der VW Touareg R, die mit ihren ausreichend großen Akkupaketen eine gewisse Strecke rein elektrisches Fahren ermöglichen und somit gerade im urbanen Umfeld häufig ohne lokalen CO2-Ausstoß unterwegs sein können. Doch ist das bei weitem nicht der einzige Vorzug, den diese drei edlen Allrounder mitbringen. 
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Das VW Touareg R Facelift (2023) im Fahrbericht (Video):

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Video: AUTOZEITUNG

Karosserie: Porsche Cayenne sammelt die meisten Punkte

Zugegeben: Enge Parkhäuser zu befahren, gehört nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen der drei hier versammelten Dickschiffe – selbst wenn die Serienausstattungen hier wie da Einparkhilfen inklusive hochauflösender Kameras bereithalten. Im Gegenzug verwöhnen die wuchtigen SUV mit herausragenden Platzverhältnissen und üppigen Gepäckräumen. Dennoch gibt es feine Unterschiede: Während das aufgrund der großen Glasflächen lichtdurchflutete Interieur des BMW den luftigsten Eindruck vermittelt, stellt der VW Touareg R mit einem Fassungsvermögen von 665 l den größten Standard-Gepäckraum bereit. Mit umgelegter Rückbank bietet jedoch keiner so viel Stauraum wie der BMW X5 (1720 l).

Ein weiterer Pluspunkt des BMW X5 ist die enorm hohe Zuladung von 695 kg. Der VW Touareg R etwa bringt es nur auf 522 kg. Dafür darf der Wolfsburger – genau wie der Porsche Cayenne – bis zu 3,5 t an den optionalen Haken nehmen. Der X5 darf lediglich 2,7 t ziehen. Wie es sich für derart teure und moderne Luxus-Liner gehört, sind sowohl der X5 als auch der Cayenne und der Touareg mit zahlreichen technischen Finessen ausgestattet, die das Reisen angenehmer und vor allem sicherer gestalten sollen. So sind alle drei Wettstreiter mit einer ganzen Heerschar an Assistenzsystemen ausgerüstet, darunter auch eine Vielzahl an autonomen Fahrfunktionen. Dieser Umstand sorgt dafür, dass die Edel-SUV allesamt überdurchschnittlich viele Punkte für ihre Sicherheitsausstattung bekommen.

Zubehör für Porsche-Fans:

Fahrkomfort: BMW X5 gefällt mit tadellosen Schnellfahrkomfort

Mit ihren aufwendigen Fahrwerken samt Luftfederung (Serie beim BMW und VW) und adaptiven Dämpfern versprechen die Oberklasse-Offroader einen erlesenen Reisekomfort. Dass der BMW X5 fürs gepflegte Kilometerfressen gemacht ist, beweist seine Federung mit einem tadellosen Schnellfahrkomfort. Bei höheren Geschwindigkeiten spricht sein Set-up sensibel an und gleicht die meisten Unebenheiten seriös aus. Außerdem unterdrückt die hervorragende akustische Isolierung der wuchtigen Karosserie Störgeräusche vom Wind oder den Reifen bis in höchste Tempo-Regionen wirkungsvoll. Im Gegenzug aber überrascht die Hinterachse bei langsamerer Fahrt mit einem eher störrischen Anfedern, während die Vorderachse den Untergrund sehr feinfühlig abtastet.

Wenn es so richtig grob wird, schlägt indes die Stunde des Porsche Cayenne. Der Zuffenhausener verfügt über eine markentypisch straff-sportliche Grundabstimmung und eine perfekte Harmonie zwischen Vorder- und Hinterachse. Aber wie der XXL-911 überdies extreme Fahrbahnschäden glattbügelt, ist einfach beeindruckend. Selbst beim Überqueren von tiefen Schlaglöchern liegt die Karosserie des Schwaben ruhig wie ein fliegender Teppich. Und auch Bewegungen um die Längsachse beim Überfahren von einseitigen Anregungen sind dem Zuffenhausener nahezu fremd. Darüber hinaus bieten seine aufpreispflichtigen Sportsitze einen tollen Kompromiss aus komfortabler Polsterung und wirkungsvoller Seitenabstützung.

Natürlich ist auch der VW Touareg R alles andere als ein unkomfortables Auto. Doch federt er im direkten Vergleich mit den Wettbewerbern etwas unsanfter an und reicht bei hohem Tempo kleinere Wellen bereitwilliger weiter als etwa der BMW. Außerdem wirkt der Wolfsburger, bei dem Windgeräusche am deutlichsten zutage treten, auch im voll beladenen Zustand am angestrengtesten und gibt einige Unebenheiten vergleichsweise unsouverän an seine Fahrgäste weiter.

Motor/Getriebe: BMW X5 xDrive50e setzt sich in Szene

Die kraftvollen Hybrid-Antriebssysteme der Testkandidaten bestehen hier wie dort aus einem 3,0 l großen Turbobenziner mit jeweils sechs Zylindern (bei BMW in Reihe, bei Porsche und VW in V-Form) sowie einer E-Maschine mit dazugehörigem Hochvoltspeicher. In Summe den besten Eindruck hinterlässt das insgesamt 489 PS (360 kW) starke Antriebssystem des BMW X5 xDrive50e. Verbrenner und Elektromotor gehen hier eine nahezu perfekte Symbiose ein und sorgen so für die flottesten Fahrleistungen. Der Standardsprint von null auf Tempo 100 gelingt dem Münchener in 4,6 s und somit 0,3 s schneller als dem Porsche Cayenne eHybrid und 0,6 s zügiger als dem VW Touareg R.

Doch auch abseits dieser schnöden Zahlenspiele setzt sich der BMW-Antrieb glänzend in Szene, indem er seine Kraft jederzeit spontan und mit reichlich Drehfreude anbietet. Andererseits sichert sich der X5 in diesem Testfeld auch die Effizienzwertung. Unsere Testrunde absolviert der BMW X5 mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,3 l Superbenzin zuzüglich 12,9 kWh an elektrischer Energie. Das durstigste SUV im Testfeld, der Touareg, konsumiert 2,2 l mehr wertvollen Kraftstoff auf 100 km. Hinzu kommen noch 7,2 kWh an elektrischer Energie. Der Porsche ist immerhin einen glatten Liter genügsamer als der Wolfsburger – verlangt jedoch als einziger nach teurem Super Plus-Kraftstoff. Sein Stromverbrauch liegt im Gegenzug aber mit 10,9 kWh 3,7 kWh höher als beim VW.

Ein weiterer Bonus des BMW X5 xDrive50e: Sein Akku verfügt über eine Speicherkapazität von 25,7 kWh und verspricht damit die größte rein elektrische Reichweite im Trio. Im Testlauf ermittelten wir immerhin 72 km, die der X5 lokal emissionsfrei zurücklegen kann. Der VW Touareg R schafft aufgrund seines kleinen Batteriepakets lediglich 36 km, ohne dass er fossile Brennstoffe verfeuert, während der Porsche Cayenne eHybrid mit einer rein elektrischen Reichweite von 52 km dazwischen liegt.

Fahrdynamik: Porsche Cayenne macht kurzen Prozess

Wie nicht anders zu erwarten, macht der Porsche Cayenne in den querdynamischen Wertungsdisziplinen kurzen Prozess mit seinen Wettstreitern. Mit beinahe erschreckender Mühelosigkeit umkurvt das 2534 kg schwere Trumm die Pylonengasse sowie unsere Handlingstrecke und weist seine Verfolger hier mit einem Abstand von jeweils mehr als drei Sekunden in die Schranken. Fairerweise muss man aber festhalten, dass Porsche den Testwagen für ein höchstmögliches Maß an Sportlichkeit mit allen erdenklichen Hilfsmitteln ausgerüstet hat, die die Preisliste hergibt. Dazu gehören beispielsweise eine aktive Wankstabilisierung, die die Seitenneigung beim Kurvenfahren quasi komplett unterdrückt, eine Allradlenkung, die für eine enorme Agilität und Stabilität sorgt, sowie eine sündhaft teure Karbon-Keramik-Bremsanlage, die Verzögerungswerte auf Sportwagenniveau abliefert. Trotz des hochkomplexen Geflechts an technischen Helfern fühlt sich der Cayenne jedoch jederzeit äußerst organisch an. Seine Lenkung arbeitet mit höchster Präzision und kommuniziert stets glasklar. Gleiches gilt für die Bremse mit ihrem eindeutig definierten Pedaldruckpunkt. Mehr Fahrspaß kann ein derart großes, schweres Auto eigentlich nicht vermitteln!

Am ehesten sollte noch der BMW X5 laut Markenanspruch dazu in der Lage sein, dem Porsche Paroli zu bieten. Als 2505 kg schwerer Plug-in-Hybrid kommt die viel zitierte Freude am Fahren bei ihm jedoch etwas zu kurz, was vor allem an der optionalen Allradlenkung liegt. Sie spricht um die Mittellage fast schon zu spitz an und lässt dann im weiteren Lenkverlauf Gefühl vermissen. Die Folge sind häufige Lenkkorrekturen. In extrem forciert angegangenen Kurven neigt der Bajuware zudem zum Aufschaukeln, was dem Vertrauen ins Auto ebenfalls nicht sonderlich zuträglich ist. Die in kaltem wie warmem Zustand längsten Bremswege sorgen schließlich dafür, dass der X5 im Fahrdynamik-Kapitel die rote Laterne davonträgt.

Dabei ist der VW Touareg R im Handling sogar noch einen Wimpernschlag langsamer unterwegs als der BMW. Die überaus sportliche Bereifung des Testwagens vermag daran nichts zu ändern. Im Gegenteil, das ABS des Wolfsburgers wirkt mit dem enormen Grip der Pirellis sogar etwas überfordert, was sich dadurch äußert, dass die Bremse nach harten Verzögerungen erst nach kurzer Denkpause wieder aufmacht. Ansonsten glänzt der VW jedoch mit tadellosen Manieren und einer vorbildlichen Fahrsicherheit.

Kosten/Umwelt: VW Touareg R ist am günstigsten

Mit einem Preis von 93.870 Euro ist der VW Touareg R noch der günstigste Wettbewerber im Vergleichstest. Anders als beim BMW X5 xDrive50e und Porsche Cayenne eHybrid kommen hier keine testrelevanten Extras hinzu, sodass der Basispreis dem bewerteten Preis entspricht. Ganz anders der Cayenne, der mit 107.304 Euro den höchsten Einstiegspreis hat. Durch die teils sündhaft teuren Optionen des Testwagens erhöht sich die zu bepunktende Summe auf heftige 128.721 Euro. Dagegen wirkt selbst der inklusive testrelevanter Optionen 99.710 Euro teure BMW plötzlich wie ein gutes Angebot.

Doch auch die übrigen finanziellen Aspekte der edlen SUV sprengen den Rahmen der meisten Normalverdienenden. Schließlich muss in allen drei Fällen mit einem enormen Wertverlust gerechnet werden. Die Porsche beispielsweise ist nach vier Jahren Haltedauer und 80.000 gefahrenen km 52.794 Euro weniger wert. Und auch die Versicherungsprämien sind aufgrund der ungünstigen Typklasseneinstufungen sehr hoch. Was wir für diesen Vergleichstest in der Wertung nicht berücksichtigen können, sind die Werkstattkosten. Der ADAC, von dem wir diese Informationen beziehen, hatte die Daten für den VW Touareg R bis zum Redaktionsschluss noch nicht vorliegen.

Technische Daten & Messwerte von BMW X5 xDrive50e, Porsche Cayenne eHybrid & VW Touareg R

AUTO ZEITUNG 03/2024BMW
X5 xDrive50e
Porsche
Cayenne eHybrid
VW
Touareg R
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.R6-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo;
Partikelfilter; E-Maschine
V6-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo,
Partikelfilter; E-Maschine
V6-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo,
Partikelfilter; E-Maschine
Hubraum2998 cm³2995 cm³2995 cm³
Gesamtleistung489 PS/360 kW470 PS/346 kW462 PS/340 kW
Leistung Verbrenner/E-Motor230 kW (313 PS)/147 kW (197 PS)224 kW (304 PS)/130 kW (176 PS)250 kW(340 PS)/100 kW(136 PS)
Max. Gesamtdrehmoment280 Nm460 Nm400 Nm
BatterieLithium-IonenLithium-IonenLithium-Ionen
Spannung/Kapazität238 V/25,7 kWhk.A./21,8 kWh381 V/14,3 kWh
Getriebe/Antrieb8-Stufen-Automatik/Allrad, permanent8-Stufen-Automatik/Allrad, permanent8-Stufen-Automatik/Allrad, permanent
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)2420/2505 kg2425/2534 kg2406/2498 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)4,6 s4,9 s5,2 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)250 km/h254 km/h250 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
36,1/35,1 m33,7/32,6 m35,2/33,9 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)7,3 l S + 12,9 kWh/0,8 l S + 22,9 kWh8,5 l SP + 10,9 kWh/1,7 l SP + 29,7 kWh9,5 l + 7,2 kWh/2,1 l S + 23,7 kWh
CO2-Ausstoß (Test/WLTP)225/18 g/km243/38 g/km254/48 g/km
Reichweite945 km882 km790 km
Preise
Grundpreis95.000 €107.304 €93.870 €
Testwagenpreis99.710 €128.721 €93.870 €

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)BMW
X5 xDrive50e
Porsche
Cayenne eHybrid
VW
Touareg R
Karosserie (1000)776779775
Fahrkomfort (1000)815814790
Motor/Getriebe (1000)736700676
Fahrdynamik (1000)725817753
Eigenschaftswertung (4000)305231102994
Kosten/Umwelt (1000)216175217
Gesamtwertung (5000)326832853211
Platzierung213

Fazit

Mit seiner herausragenden Fahrdynamik bei gleichzeitig erlesenem Federungskomfort sowie den vorbildlich kurzen Bremswegen sichert sich der Porsche Cayenne eHybrid den Testsieg. Allerdings ist der Sportler unter den Luxus-SUV ein extrem teures Vergnügen. Der zweitplatzierte BMW X5 xDrive50e glänzt hingegen mit üppigem Raumangebot und einem ebenso kraftvollen wie effizienten Antrieb sowie gepflegten Reiseeigenschaften, zu denen auch die bemerkenswerte Geräuschisolierung gehört. Zudem bringt der BMW den größten rein elektrischen Aktionsradius mit. Der VW Touareg R, der auf dem dritten Platz landet, ist das Schnäppchen in diesem Vergleichstest – ohne jedoch günstig zu sein. Der Wolfsburger ist markentypisch ein toller Allrounder, der kaum Schwächen zeigt.