Audi RS 6: Das wissen wir zum Avant und dem Limo-Comeback
Nach dem 2025er Debüt des Audi A6-Verbrenners rückt ein scharfer RS 6 näher, diesmal auch als E-Auto. Der Verbrenner kommt sowohl als Avant als auch seit Langem wieder als Limousine – wir fassen Erlkönigfotos und erste Infos zu allen Varianten zusammen.
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Preis: Audi RS 6 wohl über 130.000 Euro
Name, wechsel dich: Nachdem der verbrennende Audi A6 zum Audi A7 werden sollte, machte Ingolstadt noch vor der Weltpremiere einen Rückzieher und bleibt beim A6-Titel. Anstatt Elektroautos und Verbrenner künftig durch gerade beziehungsweise ungerade Ziffern zu unterscheiden, soll die Differenzierung durch die Kürzel e-tron beziehungsweise TFSI, TFSIe und TDI erfolgen. Das wird auch die schärfste Version des traditionellen Oberklasse-Modells betreffen, den Audi RS 6, der im Laufe des Jahres 2026 vorgestellt wird.
Neu: Wie erste Erlkönige nahelegen, erscheint erstmals auch ein Audi RS 6 e-tron. Auch eine verbrennende RS 6-Limousine ist wieder mit von der Partie – erstmals seitdem die C6-Generation 2010 eingestellt wurde. Zu den Antrieben stehen gesicherte Infos noch aus, doch preislich dürfte der Generationswechsel alles andere als ein Downsizing sein. Die für den Avant zuletzt aufgerufenen 131.500 Euro (Stand: Februar 2025) werden für Audi wohl kaum zu halten sein.
Der Audi A6 Avant im Fahrbericht (Video)

Antrieb: Hybrid & Elektro-Varianten geplant
Die Basis der aktuellen A6-Generation und damit ab 2026 auch des Audi RS 6 ist eine weiterentwickelte MLB-Plattform, die Premium Platform Combustion (PPC). Noch offen ist derzeit, ob der Oberklasse-Sportler auf einen V6- oder V8-Motor setzt – nur Hybrid-Unterstützung gilt in beiden Fällen als sicher, nicht zuletzt durch einen entsprechenden Warnaufkleber an den Erlkönigen.
Die für einen V8 nötige Technik läge im Porsche-Regal und befeuert den Porsche Panamera Turbo E-Hybrid. Da beim A6 vorrangig Vierzylinder zum Einsatz kommen, ist es aber auch möglich, dass Ingolstadt „nur“ zwei Zylinder addiert. Der 2026 eingeführte RS 5 beispielsweise entlockt dem 2,9-l-V6 mithilfe von Hybridtechnik 639 PS (470 kW). So oder so wird sich Audi nicht die Blöße geben, erheblich weniger Leistung auf die Beine zu stellen als die 727 PS (535 kW) des V8-befeuerten Erzfeindes BMW M5. Auch die 630 PS (463 kW) des vorherigen RS 6 Performance mit 4,0-l-V8-Biturbo wird der Neue übertrumpfen müssen.
Wer übrigens doch lieber rein elektrisch, aber nicht minder dynamisch unterwegs sein will, erhält mit dem Audi RS 6 e-tron eine entsprechende Alternative auf der Premium Platform Electric (PPE). Der Antrieb könnte sich am Plattformbruder Porsche Macan orientieren. Der Stuttgarter bewerkstelligt als Turbo-Modell mithilfe einer permanenterregten Synchronmaschine pro Achse 470 kW (639 PS) Systemleistung.
Exterieur: Endrohre rücken zusammen
Die großflächige Folierung verwehrt zwar den Blick auf das Design im Ganzen, doch lassen sich hier schon erste Details zum kommenden Audi RS 6 erkennen. So etwa die mittiger platzierten Endrohre beim Verbrenner oder die Kiemen hinter den vorderen Radhäusern, die auf Air Curtains hindeuten. Passend dazu fallen auch riesige Lufteinlässe in der Frontschürze auf, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstrecken. Die zurückkehrende Limousine wartet zudem mit einer Spoilerlippe auf dem Stufenheck auf. Unser exklusives Rendering zeigt, wie der Avant aussehen könnte.
Der RS 6 e-tron scheint die differierenden Design-Elemente des Basis-Modells aufzugreifen: etwa die zweigeteilte Scheinwerfer-Einheit oder die flachen und durchgehenden Rückleuchten. Die Tarnung verhindert zwar den Blick auf den Kühlergrill, dieser dürfte jedoch E-Auto-typisch geschlossen bleiben.
Interieur: Curved Display & Sport-Akzente

Im Innenraum erwarten wir zahlreiche Gleichteile bei Audi RS 6-Verbrenner und RS 6 e-tron. Ähnlich wie bei den A6-Pendants (siehe obiges Foto) dürfte hier wie dort eine Curved-Bildschirm-Einheit zum Einsatz kommen, die sich aus einer 11,9-Zoll-Instrumententafel und einem 14,5-Zoll-Touchscreen zusammensetzt. Beim Standard-A6 lassen sich ein Beifahrerdisplay und ein Head-up-Display optional dazubuchen. Eine schicke Ausstattung mit dynamischem Lenkrad, Sportsitzen und roten Akzenten ist für ein RS-Modell Ehrensache.
Fazit
Der kommende Audi RS 6 will durch Vielfalt punkten: erstmals als Verbrenner und E-Auto, außerdem endlich wieder als Limousine. Wir warten gespannt auf verbindliche Infos zur Technik – vor allem die Antwort auf die V6- oder V8-Frage.





















