Audi A6/BMW 5er/Mercedes E-Klasse: Test

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BMW 5er/Mercedes E-Klasse/Audi A6
BMW 5er/Mercedes E-Klasse/Audi A6 Foto: Daniela Loof

Schon seit Jahrzehnten leisten sich Audi, BMW und Mercedes einen harten Kampf, wer diese Schlacht gewinnt verraten wir hier.

Audi A6 40 TDI quattro
Audi A6 40 TDI quattro Foto: Daniela Loof

An der Haftgrenze in der Kurve wird der A6 zum gutmütigen Untersteurer.

BMW 520d xDrive
BMW 520d xDrive Foto: Daniela Loof

Bei Nässe ist das Heck des BMW deutlich lebhafter als bei der Konkurrenz.

Mercedes E 220d 4Matic
Mercedes E 220d 4Matic Foto: Daniela Loof

Hinter den schicken Felgen sitzt in der AMG Line eine sehr potente Bremsanlage.

Audi A6 40 TDI quattro
Audi A6 40 TDI quattro Foto: Frank Ratering

Das 10,1 Zoll große MMI-Infotainment ist, wie auch dessen Navisoftware, mit Online-Anbindung serienmäßig. Der relativ weit unten sitzende Touchscreen verlangt nach kräftigem Drücken, bestätigt erfolgreiche Eingaben aber mit haptischem Feedback. Die Menüführung ist komplex, der Umfang der Funktionen teils erst gegen kleinliche Aufpreise erhältlich. Apple CarPlay/Android Auto kosten etwa 420 Euro, induktives Laden weitere 500 Euro. Dass der Audi das älteste Modell in diesem Trio ist, unterstreicht das optionale DVD-Laufwerk für 120 Euro. Viele Informationen können ins serienmäßige Virtual Cockpit Plus gespiegelt werden.

BMW 520d xDrive
BMW 520d xDrive Foto: Frank Ratering

Keine Kompromisse geht BMW bei der multimedialen Serienausstattung ein. Das Operating System 8.5 gefällt mit zahlreichen Optimierungen, die die Bedienung erleichtern – etwa digitale Schnellwahl-Tasten für oft genutzte Funktionen. Ob man Videostreaming und Gaming im Auto wirklich braucht, sei dahingestellt. Dreh-Drück-Steller, Touch-Eingabe und Sprachsteuerung funktionieren sehr gut, dennoch ist vorab ein intensives Anlernen des hochgerüsteten Systems empfehlenswert. Aufpreis kostet nur das Fond-Entertainment (Travel & Comfort-System im Travel Paket für 1750 Euro), für das zudem optionale Tablets benötigt werden.

Mercedes E 220d 4Matic
Mercedes E 220d 4Matic Foto: Frank Ratering

Will man den schnell reagierenden Superscreen mit flink aufbauender Grafik samt Beifahrerdisplay nutzen, muss man 1773 Euro mehr an Mercedes überweisen. Doch auch schon das Standard-Infotainment mit 14,4-Zoll-Touchscreen beherrscht eine Vielzahl an Funktionen – etwa Online-Navi, Smartphone-Schnittstellen, App-Anbindung, induktives Laden und Video-Streaming (ein Jahr kostenlos) – um nur einige zu nennen. Außergewöhnlich wird es mit dem Burmester 4D-Surround-Soundsystem (1374 Euro), das die Ambientebeleuchtung im Takt der Musik flackern und den Sitz passend dazu vibrieren lässt – wenn man das will.

Audi A6/Mercedes E-Klasse/BMW 5er
Audi A6/Mercedes E-Klasse/BMW 5er Foto: Daniela Loof

Der neue BMW 520d xDrive ist ein richtig gutes Auto geworden, doch gegen den Mercedes E 220d 4Matic kommt er nicht an. Dem Audi A6 40 TDI quattro bleibt nur der undankbare dritte Platz.

Es ist der Klassiker schlechthin im automobilen Oberhaus: Der neue BMW 5er fordert den betagten Audi A6 und die ebenfalls taufrische Mercedes E-Klasse heraus. Alle drei treten den Vergleichstest mit rund 200 PS starken Selbstzündern und Allradantrieb an.

Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse im Vergleichstest

Man könnte sie als extrem konservativ oder aber auch als maximal ausgereift bezeichnen: Die drei Oberklasse-Limousinen aus Süddeutschland streben seit Jahrzehnten nach Perfektion und überbieten sic dabei gegenseitig bei jedem Modellwechsel – frei nach dem Ingolstädter Motto "Vorsprung durch Technik". Weil das Revier der 200-PS-Diesel-Klasse auf der Autobahn liegt, zaubert BMW bei der brandneuen "G60"-Generation den Autobahnassistenten aus dem Hut, der den BMW 5er entspannt und autonomer denn je Kilometer fressen lassen soll. Die ebenfalls taufrische Mercedes E-Klasse versucht, schwäbische Komfort-Tugenden mit mehr Fahrfreude zu verheiraten – unter anderem dank der in diesem Testumfeld einzigartigen Airmatic-Luftfederung. Bleibt der Audi A6 als Routinier. Reicht sein dezentes Facelift, um mit der deutlich jüngeren Konkurrenz im Vergleichstest  Schritt halten zu können? 
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Karosserie: Neuer BMW 5er beeindruckt mit Qualität

Das massive Größenwachstum des BMW 5er – wir reden hier von immerhin gut zehn Zentimetern in der Länge und knapp vier Zentimetern in der Höhe – kommt nur zum Teil im Innenraum an. Das Platzangebot, speziell im Fond, liegt auf dem Niveau der kompakter bauenden Konkurrenz, der Kofferraum fasst sogar ein paar Liter weniger. Der Grund dürfte die Antriebsvielfalt sein, die BMW vorgesehen hat. Sowohl Benziner und Diesel als auch Plug-in-Hybrid- und batterieelektrische Antriebsstränge finden unter dem immer gleich geschnittenen Blech ihren Platz. Auch die Übersichtlichkeit leidet ein wenig unter den Dimensionen. Die ausladende Motorhaube lässt sich trotz flach bauenden Armaturenbretts nur schwer einsehen, und auch das hohe Heck verschwindet aus dem Blickfeld. Ein Segen, dass BMW bei der Technik groß auffährt und seine Oberklasse mit hoch auflösenden Kameras und Bildschirmen ausrüstet.

Zubehör für Audi-Fans:

Bemerkenswert gut ist außerdem die fühlbare Qualität der Karosserie und der verwendeten Materialien – solider ist im Vergleichstest niemand zusammengebaut. Da muss sogar die Mercedes E-Klasse passen, die mit ihrem "Superscreen" die Blicke auf sich zieht. Dahinter knistert es auf schlecht geflickten Straßen gern mal, und der hintere Teil der Mittelkonsole besteht nicht nur aus hartem Plastik, sondern ist auch deutlich verwindungsfreudiger montiert als das Pendant im 5er. Das Platzangebot ist ebenfalls über alle Zweifel erhaben, auch wenn die E-Klasse vorn und hinten weniger Kopffreiheit bietet. Bestnoten gibt es hingegen beim Kofferraumvolumen, bei der Zuladung sowie der maximalen Anhängelast. Der Oldie des Trios hält erstaunlich gut mit. Besonders im Fond kann der großzügig geschnittene Audi A6 punkten. Sein zusätzliches Seitenfenster erlaubt zudem eine bessere Rundumsicht.

Ein komplexes Thema ist die Bedienung – einfach zu groß sind mittlerweile die Funktionsumfänge. Die meisten physischen Tasten bietet zwar der Audi A6, seine Menüführung wirkt allerdings am verwirrendsten, zumal er durchweg auf die Vorteile farbiger Hervorhebungen verzichtet. Das sieht zwar edel aus, verlangt aber nach mehr ablenkenden Blicken als gewollt. Deutlich mehr Farbe bringt die Mercedes E-Klasse ins Spiel, dessen riesige Displays auf den ersten Blick überfordern könnten. Dank des logischen Aufbaus und großer, farbiger Icons ist die Bedienbarkeit aber besser als gedacht – zumal auch die Sprachbedienung via "Hey Mercedes" überzeugt. Einen Mantel des Schweigens sollte man über die Touchbedienung des Lenkrads legen, die viel zu umfangreich ausfällt und die oft zu Fehlbedienungen führt. Noch mehr Bedienmöglichkeiten führt der BMW 5er ins Feld, der sich zusätzlich auch via ideal positioniertem Dreh-Drück-Steller und – vernachlässigbar – auch per Gesten steuern lässt. Schade allerdings, dass die App-Ansicht derart unübersichtlich ausfällt. Die Sicherheitsausstattungen beinhalten auch den mittlerweile vorgeschriebenen akustischen Tempolimitwarner – gut gemeint, aber nervig und bei BMW und Mercedes glücklicherweise mit nur einem Klick deaktivierbar. Wenn man denn weiß, wie …

Fahrkomfort: Die Mercedes E-Klasse verschreibt sich dem Fahrkomfort

Trotz des AMG-Pakets verschreibt sich die Mercedes E-Klasse mit der optionalen Luftfederung (Airmatic) voll und ganz dem Fahrkomfort. Besonders auf langen Autobahnetappen verwöhnt das flauschige Fahrwerk. Einseitige Anregungen, etwa Gullydeckel, bringen den Benz mit einem seitlichen Impuls aber unnötig aus der Ruhe. Die Sitze sind angenehm straff gepolstert, geizen im Vergleich mit denen der Konkurrenz jedoch mit Konturierung und seitlicher Abstützung. Dafür überrascht die Geräuschmessung: Bei konstantem Tempo hält sich der Vierzylinder-Diesel auffallend gut zurück, missfällt aber bei Leistungsabruf mit kernigem Lauf.

Zubehör für Mercedes-Fans:

Subjektiv wirkt das Klangbild im BMW 5er angenehmer, weil er seinen kultivierteren Antrieb unter Last besser zu kapseln weiß. Über alle Zweifel erhaben sind die optionalen Komfortsitze – einzig die geteilte Bedienung über Tasten am Sitz und die Feinjustierung über den Bildschirm könnte einfacher gestaltet sein. Die Stahlfederung ist durchweg straffer abgestimmt, absorbiert kurze Anregungen aber sauber. Auf der Autobahn ist der BMW allerdings teils unnötig lange in Bewegung. Eine manuelle Anpassung der adaptiven Dämpfer ist nur im Sportmodus möglich. Ein echter Komfortgewinn ist der Autobahnassistent, der den 5er entspannt auf Spur hält – hier reicht ein Blick in den Seitenspiegel, um die Spur zu wechseln.

Der Audi A6 spult das Komfortkapitel solide ab, ohne selbst Glanzpunkte setzen zu können. Die optionalen Sportsitze sind bequem, die adaptive Federung arbeitet unaufgeregt und profitiert von zusätzlicher Beladung. Das gemessen niedrigere Geräuschniveau bringt den Ingolstädter im Vergleichstest immerhin in Schlagdistanz zum BMW.

Motor/Getriebe: BMW 5er und Mercedes E-Klasse gefallen mit Wandlerautomatik

Konsens herrscht im Vergleichstest unter den Hauben: Zwei Liter große Turbodiesel generieren rund 200 PS, werden von kleinen E-Motoren unterstützt und treiben alle vier Räder an. Der Riemen-Starter-Generator des Audi A6 40 TDI quattro muss sich allerdings mit einem 12-V-Bordnetz begnügen, was die elektrische Unterstützung schmälert. Der stärkste Selbstzünder des Trios generiert zwar 204 PS (150 kW) und 400 Nm maximales Drehmoment, kämpft aber unverhohlen mit einem ausgeprägten Turboloch. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe des Audi müht sich redlich, kommt aber nicht an den Schaltkomfort der Wandlerautomaten im BMW 520d xDrive und Mercedes E 220d 4Matic heran.

Trotz größter Karosserie unterstreicht der BMW 5er den guten Ruf der Bayerischen Motorenwerke, was die Konstruktion ebendieser angeht. Die elf PS Mehrleistung durch den E-Motor reichen, um das Turboloch effektiv zuzuschütten – die Boost-Funktion, die man während der Fahrt aktivieren kann, merkt man hingegen weniger. Dank bester Fahrleistungen, des kultiviertesten Laufs sowie des niedrigsten Testverbrauchs geht der Kapitelsieg verdient an BMW. Warum der Vortrieb schon bei 228 km/h endet, wird aber wohl ein Geheimnis bleiben. Der Diesel der Mercedes E-Klasse lässt nie im Unklaren darüber, nach welchem Prinzip er arbeitet. Das dezent nagelnde Aggregat hat zwar die potenteste Elektrounterstützung, muss sich aber sowohl in puncto Fahrleistungen als auch Verbrauch dem Münchener geschlagen geben. Dass der Benz dennoch ein ausgewiesener Kilometerfresser ist, unterstreicht er mit dem größten Tank und der somit höchsten Reichweite.

Fahrdynamik: Mercedes E-Klasse mit spürbar dynamisch ausgelegter Allradlenkung

Grundsätzlich erwartet man von großen Diesel-Limousinen im Vergleichstest keine ausgeprägte Fahrdynamik. Doch die Rivalität zwischen den drei Premium-Anbietern kitzelt dann wohl doch, um auch in der 200-PS-Klasse Bestwerte zu liefern. Da setzt sich besonders der Mercedes E 220d 4Matic mit seiner Bremsanlage in Szene, die der getesteten AMG Line vorbehalten ist: Größere, gelochte Scheiben vorn bremsen das schwerste Auto derart vehement und standfest ein, dass so mancher Sportwagen vor Neid erblassen dürfte. Der Bremsperformance zuträglich sind auch die Sportreifen, die enorm viel Grip liefern. So umrundet der Mercedes den Handlingkurs mit seiner spürbar dynamisch ausgelegten Allradlenkung wie auf Schienen und subjektiv sehr schnell.

Da fällt die Abstimmung der Allradlenkungen der Konkurrenz deutlich zurückhaltender aus. Der BMW 520d xDrive etwa kann seine Größe und Masse deutlich weniger kaschieren, umrundet den Parcours aber mit seiner gefühlvollen Lenkung und dem besser am Gas hängenden Antrieb dann doch schneller als der Schwabe. Beim Wendekreis lässt der 5er trotz Allradlenkung aber Punkte liegen: Mehr als zwölf Meter machen jedes Wendemanöver zum großen Akt. Punktabzug gibt es auch für die Fahrsicherheit bei Nässe – hier bringt der Allradler überraschend früh sein Heck zum Quertreiben, was dann das üblicherweise aktivierte ESP auf den Plan ruft.

Da gibt sich vor allem der Audi A6 40 TDI quattro lammfromm und vorhersehbar. Allerdings bieten seine Räder auf dem trockenen Handlingkurs zu wenig Grip und schieben vergleichsweise früh untersteuernd Richtung Kurvenäußeres. Auch die Bremsleistung fällt im Vergleich zu jener der Konkurrenz ab.

Umwelt/Kosten: Nur der Audi A6 bleibt unter 60.000-Euro

"Der große Preis" ist wörtlich zu nehmen, denn nur der Grundpreis des  Audi A6 40 TDI quattro bleibt im Vergleichstest unter der 60.000-Euro-Schwelle. Mit testrelevanter Ausstattung durchbricht der Ingolstädter diese, während der BMW 520d xDrive und der Mercedes E 220d 4Matic dann sogar jenseits der 75.000 Euro landen. Den "Vorsprung durch Preis" münzt der A6 trotz höchster Kraftstoffkosten mit den günstigsten Versicherungseinstufungen in den ersten Kapitelsieg um. Der 5er hadert mit der teuren Vollkasko-Einstufung, die E-Klasse verlangt bei den Werkstattkosten den höchsten finanziellen Einsatz. Immerhin offeriert der Schwabe die umfangreichste Serienausstattung – sogar Metallic-Lacke kosten keinen Aufpreis.

Technische Daten & Messwerte von Audi A6 40 TDI quattro, BMW 520d xDrive und Mercedes E 220 d 4Matic

AUTO ZEITUNG xx/20xxAudi
A6 40 TDI quattro
BMW
520d xDrive
Mercedes
E 220 d 4Matic
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Turbodiesel,
Mild-Hybrid (12 V)
4/4; Turbodiesel,
Mild-Hybrid (48 V)
4/4; Turbodiesel,
Mild-Hybrid (48 V)
Hubraum1968 cm31995 cm31993 cm3
Leistung204 PS/150 kW
bei 3800 – 4200 /min
197 + 11 PS/145 + 8 kW
bei 4000 /min
197 + 23 PS/145 + 17 kW
bei 3600 /min
Max. Drehmoment400 Nm
bei 1750 – 3250 /min
400 Nm
bei 1500 – 2750 /min
440 Nm
bei 1800 – 2800 /min
Getriebe/Antrieb7-Gang, Doppelkupplung/Allrad8-Stufen-Automatik/Allrad9-Stufen-Automatik/Allrad
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)1705/1860 kg1755/1908 kg1900/1975 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)8,2 s7,4 s8,2 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)246 km/h228 km/h234 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,3/33,7 m34,4/31,8 m33,2/31,6 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)6,8/5,4 l D5,9/5,5 l D6,3/4,9 l D
CO2-Ausstoß (Test/WLTP)181/141 g/km157/144 g/km167/130 g/km
Preise
Grundpreis58.850 €62.350 €67.057 €
Testwagenpreis65.365 €75.130 €77.124 €

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)Audi
A6 40 TDI quattro
BMW
520d xDrive
Mercedes
E 220 d 4Matic
Karosserie (1000)671704704
Fahrkomfort (1000)784785794
Motor/Getriebe (1000)704741724
Fahrdynamik (1000)748775801
Eigenschaftswertung (4000)290730053023
Kosten/Umwelt (1000)283270273
Gesamtwertung (5000)319032753296
Platzierung321

Fazit

Der neue BMW 520d xDrive ist ein richtig gutes Auto geworden, das sich außer den (zu) großen Abmessungen echte Schwächen durchweg verkneift. Der Motor ist engagiert und sparsam zugleich, die fahrerischen Talente sind ein guter Mix aus Komfort und Dynamik. Einen Spagat, den allerdings auch der Mercedes E 220 d 4Matic beherrscht. Er federt am komfortabelsten und bremst am besten. Das beschert ihm bei der jüngsten Neuauflage des "Großen Preis von Deutschland" den knappen Testsieg vor dem BMW. Der Audi A6 40 TDI quattro wiederum lässt vor allem in der Eigenschaftswertung Federn, hier muss er die deutlich jüngere Konkurrenz ziehen lassen. Sein Sieg im Kostenkapitel und der geräumige Fond reichen nicht, um den spürbar moderneren Konkurrenten entscheidend ans Blech zu fahren: Platz drei.