Audi A4 e-tron (2026): Neueste Infos & Preiseinschätzung

Ab voraussichtlich 2026 mischt der Audi A4 e-tron in der elektrischen Mittelklasse mit– samt Avant- und RS 4-Ableger. Wir skizzieren nicht nur das Seriendesign, sondern auch die möglichen Antriebe und den Preis.

Eine Computer-Illustration zeigt, wie der Audi A4 e-tron (2026) als Serienmodell aussehen könnte. Das Fahrzeug ist von schräg vorne zu sehen.
Audi A4 e-tron (2026) Der elektrische A4 e-tron – mit Heckklappe nach Sportback-Art – wird voraussichtlich 2026 eingeführt. Foto: Avarvarii
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Preis: Audi A4 e-tron (2026) ab 52.000 Euro?

Was noch immer fehlt, ist ein elektrischer Nachfolger des Audi A4. Nachdem der Verbrenner-Nachfolger aufgrund des von Audi ausgelösten Nomenklatur-Wirrwarrs nun aus Versehen Audi A5 heißt, wird sich die Elektro-Alternative wohl Audi A4 e-tron nennen. Mit der Premiere rechnen wir im Laufe des Jahres 2026. Wie hoch der Preis ausfallen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch spekulativ. Doch wenn wir den Preisabstand von A6 und A6 e-tron als Beispiel nehmen, dürfte der elektrische A4 rund 7000 Euro über dem A5 liegen, also bei rund 52.000 Euro starten (alle Preise: Stand September 2025). Wie der größere Bruder wird der A4 e-tron als Sportback und Avant und später dann auch noch als Audi RS 4 e-tron zu haben sein.
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Der Audi S6 Avant e-tron (2024) im Fahrbericht (Video):

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Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: Hinter- & Allradantrieb und ca. 700 km Reichweite

Was Technik angeht, orientiert sich der Audi A4 e-tron (2026) stark am größeren Audi A6 e-tron. Dieser baut auf der PPE (Premium Platform Electric) auf, einem skalierbaren E-Auto-Baukasten mit Hinter- und Allradantrieb sowie unterschiedlich hoch oder flach bauende Batterien. Dass diese im Falle des elektrischen A4 wie beim größeren Bruder 94,4 kWh netto groß sind, ist eher unwahrscheinlich, fällt der Radstand doch kürzer und somit der Bauraum für den Akku kleiner aus. Je nach Leistungsstufe beträgt die Ladeleistung bis zu 270 kW, womit in weniger als zehn Minuten Strom für weitere 260 km Reichweite "nachgetankt" werden können. (AC-)Laden dürfte mit bis zu 22 kW möglich sein. Apropos Reichweite: Diese gibt Audi für den A6 e-tron mit bis zu 716 km an.

Leistungstechnisch könnte der Mittelklasse-Stromer so manchen Antrieb aus dem A6 e-tron übernehmen. Dieser ist in der Basisvariante mit einem 270 kW (368 PS) starken E-Motor an der Hinterachse ausgestattet. In der quattro-Variante um eine zusätzliche Elektromaschine an der Vorderachse ergänzt, leistet diese 340 kW (462 PS). Noch stärker dürfte dann nur noch der geplante Audi RS 4 e-tron werden.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Der A6 e-tron steht Pate

Starten wird der Audi A4 e-tron (2026) zunächst als Schrägheck – mit Heckklappe nach Sportback-Art –, eine Kombiversion (Avant) ist aber ebenfalls fest eingeplant. Wie beim A6 spielen auch beim elektrischen A4 neuartige, frei projizierende adaptive LED-Lichtquellen eine wichtige Rolle. Ohnehin dürfte sich der gesamte Auftritt und das Design am größeren Bruder der Oberklasse orientieren, es sind also organische Formen sowie schmale LED-Leuchteinheiten und nicht zuletzt ein geschlossener Singleframe-Kühlergrill zu erwarten. Bei den Maßen wird sich der Mittelklasse-Stromer voraussichtlich an denen des Verbrenner-Bruders A5 orientieren, der im Falle des Avants 4,83 m lang, 1,86 m breit (ohne Spiegel) und 1,46 m hoch ist.

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Interieur: Im Stile des Audi A6 e-tron

Audi Q6 e-tron (2024)
Foto: Audi

Zum Innenraum des Audi A4 e-tron (2026) ist offiziell noch nichts überliefert. Doch bieten Audi-Neulinge wie der Q6 e-tron (siehe Bild oben) schon sehr wohl einen Einblick, der auch für den elektrischen A5-Bruder realistisch erscheint. Zu erwarten sind daher digitale Instrumente samt Head-up-Display und ein mittig platzierter Touchscreen. Das Infotainment integriert eine intelligente Sprachbedienung und künstliche Intelligenz, die auf die individuellen Bedürfnisse eingehen können und die Einstellungen den Gewohnheiten und den Fahrsituationen anpassen können sollen. Auch das optionale Display für die Beifahrerseite dürfte im elektrischen A4.

Fazit

Mit Modellen wie dem A4 e-tron dürfte Audi bei der Elektromobilität endgültig die breite Masse ansprechen. Schnelle Ladegeschwindigkeiten und alltags- wie langstreckentaugliche Reichweiten treffen auf ein Design, das vor allem Dienstwagenfahrer:innen interessant finden könnten. Mit einem Preis von schätzungsweise 52.000 Euro wäre der A5-Bruder aber deutlich teurer als das Tesla Model 3, das derzeit ab 40.000 Euro zu haben ist.