Aston Martin Vantage (2024): Preis & Bilder (Coupé, Cabrio & GT3)

Beeindruckende 665 PS (489 kW), stark überarbeitetes Fahrwerk, neu konzipiertes Cockpit – das Aston Martin Vantage Facelift (2024) gibt mit V8-Motor gewaltig Gas, außerdem schiebt Aston einen GT3-Renner an die Startlinie. Und 2025 kommt auch der Roadster hinzu!

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Der Aston Martin Vantage Facelift (2024) statisch von schräg vorne.
Aston Martin Vantage Facelift (2024) Foto: Aston Martin

Der exorbitante Kühlergrill und die seitlichen Lufteinlässe dominieren die Front des neuen Vantage.

Der Aston Martin Vantage Facelift (2024) statisch von der Seite.
Aston Martin Vantage Facelift (2024) Foto: Aston Martin

Der Vantage wartet weiterhin mit klassischer Coupé-Silhouette auf.

Der Aston Martin Vantage Facelift (2024) statisch von schräg hinten.
Aston Martin Vantage Facelift (2024) Foto: Aston Martin

Das eindrucksvolle Heckdesign des Vantage bleibt bis auf kleine Details unverändert.

Das Cockpit des Aston Martin Vantage Facelift (2024).
Aston Martin Vantage Facelift (2024) Foto: Aston Martin

Infotainment und Konnektivität auf neuestem Stand, starkes Interieurdesign.

Die Sportsitze des Aston Martin Vantage Facelift (2024).
Aston Martin Vantage Facelift (2024) Foto: Aston Martin

Die Sitze scheinen optisch Sportlichkeit und Luxus verbinden zu wollen.

Das Aston Martin Vantage Roadster Facelift (2025) statisch von schräg vorne.
Aston Martin Vantage Roadster Facelift (2025) Foto: Aston Martin

Nach dem Vantage Coupé hat Aston Martin die Roadster-Variante präsentiert. Und der kommt mit einer neuen Bestmarke!

Das Aston Martin Vantage Roadster Facelift (2025) statisch von schräg hinten.
Aston Martin Vantage Roadster Facelift (2025) Foto: Aston Martin

Das Dach des Vantage Roadster öffnet sich in unter sieben Sekunden – laut Hersteller ist es das schnellste Faltdach auf dem Markt.

Der Aston Martin Vantage GT3 (2024) statisch von schräg vorne.
Aston Martin Vantage GT3 (2024) Foto: Aston Martin

Brachial-pragmatische Rennversion mit F1-Know-how, spezifiziert für sämtliche FIA-Rennserien nach GT3-Regelwerk.

Der Aston Martin Vantage GT3 (2024) statisch von schräg hinten.
Aston Martin Vantage GT3 (2024) Foto: Aston Martin

Auch hier das markante Rückleuchten-Design, dazu ein beträchtlicher Spoiler und konsequenter Diffusor.

Preis: Aston Martin Vantage Facelift (2024) ab 152.000 Euro

Das in der Formel 1 gewonnene Selbstbewusstsein überträgt der britische Hersteller mit breiter Brust auf die Serie: Der Aston Martin Vantage Facelift (2024) zeigt sich umfassend überarbeitet. Der 4,0-l-Biturbo-V8 auf Mercedes-AMG-Basis liefert in der neuen Modellgeneration nun satte 155 PS (114 kW) und 115 Nm mehr. Seine 665 PS (489 kW) und 800 Nm übertreffen die bisherige Höchstleistung um 30 respektive 15 Prozent. Seit Januar 2025 ist auch der Roadster erhältlich, dessen Dach in 6,8 s öffnet und schließt – laut dem Hersteller das schnellste Faltdach auf dem Markt. Der Vorgang ist während der Fahrt bei bi 50 km/h möglich. Preislich startet das Aston Martin Vantage Facelift bei 152.000 Euro. Der Vantage Roadster ist ab 157.300 Euro bestellbar (Alle Preise: Stand April 2025).
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Der Porsches GTS-Modelle (2022) im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Motor: Viel stärkerer V8 im Vantage

Hinter dem Performance-Sprung des Aston Martin Vantage Facelift (2024) stecken tief in den V8 reichende Updates: modifizierte Nockenprofile und eine reduzierte Verdichtung bei gleichzeitig größeren Turboladern, natürlich auch eine Überarbeitung der Motorsteuerung und ein konsequenter Ausbau der Kühlung. Um das sportlichere Profil des Vantage weiter zu schärfen, wurde die ZF-Achtstufen-Automatik neu kalibriert und die Achsübersetzung verkürzt – all diese Maßnahmen schlagen sich in einer Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h nieder, den Sprint von null auf 100 km/h soll der Vantage per Launch Control in lässigen 3,4 s erledigen.

Von der AUTO ZEITUNG getestet und empfohlen:

Chassis und Fahrwerk

Dass zu einem konsequenten Sportwagen nicht nur die Leistung, sondern auch das Fahrwerk gehört, weiß man in Gaydon ziemlich gut, weshalb das Aston Martin Vantage Facelift (2024) nun auf ein steiferes Chassis, eine 50:50-Gewichtsverteilung, besser abgestützte und steifere Radaufhängungen setzt. Hinzu kommt eine präziser abgestimmte Lenkung sowie ein neues Adaptiv-Fahrwerk mit E-Differenzial und bei Bedarf rasiermesserscharfer Fahrdynamikregelung. Abgerundet wird dieses mächtige Dynamik-Upgrade durch bissigere Bremsen und 21-Zoll-Räder, auf denen speziell entwickelte Michelin Pilot Sport S "AML"-Reifen jedes Quäntchen Traktion ausnutzen sollen.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Kühlergrill zeigt gestiegene Motorleistung

Der angestiegene Kühlbedarf des V8 überträgt sich selbstverständlich auch in die Karosserie. Der neu gestaltete Kühlergrill des Aston Martin Vantage Facelift (2024) ist satte 38 Prozent größer als bisher. Dazu gesellen sich eine neu designte Stoßstange mit dominanten Lufteinlässen und neue Matrix-LED-Scheinwerfer. Am Heck sind insgesamt weniger Änderungen zu finden, auch die auffällig nach oben gezogenen Rückleuchten bleiben erhalten. Auch hier befinden sich weiter unten neue Öffnungen.

Interieur: Endlich zeitgemäß

Das Cockpit des Aston Martin Vantage Facelift (2024).
Foto: Aston Martin

Kritik hat der Hersteller bisher immer wieder für die Cockpits kassiert, weshalb auch das Aston Martin Vantage Facelift (2024) einen immensen Sprung nach vorn machen darf: Eine top aktuelle Infotainment-Ausstattung mit 10,25-Zoll-Touchscreen, Gestensteuerung und hoch entwickelter Konnektivität schießt den Vantage auf das Niveau der direkten Wettbewerber. Sound kommt vom britischen Hi-Fi-Spezialisten Bowers & Wilkins, Individualisierungen in Sachen Lackfarbe, Interieurmaterialien oder Ausstattungs-Bonbons werden direkt ab Werk angeboten – "Q by Aston Martin" macht das Vantage fit für Dolce Vita oder Geheimagenten-Jobs.

Fahreindruck: Er macht alles besser als der Vorgänger

Vom überarbeiteten, nun deutlich steiferen Aluminium-Chas­sis über das sehr motivierte Fahrwerk mit feiner Balance im ausgesprochen breiten Grenz­bereich bis hin zum atembe­raubend leistungsbereiten und charakterstarken V8-Biturbo-Triebwerk ist bei der Neuauf­lage des Aston Martin Vantage alles besser als bei seinem Vor­gänger. Die kleinen Detailmän­gel bei der Verarbeitung und der Funktionalität sind aller­dings geblieben.
Von Michael Godde

Warum der Aufpreis für den Aston Martin Vantage Roadster (2025) sich lohnen könnte: Weil der Sportler Fahrspaß zwar nicht neu erfindet, aber ihn intensiviert. Unter freiem Himmel erlebt man den Sportwagen noch unmittelbarer und authentischer. Für Fans britischer Fahrkultur, kraftvollem V8-Sound und offenen Fahrgenuss ist der Roadster ein echtes Highlight!
Von Adele Moser